Meine erste Langstrecke mit der Zoe

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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon sensai » Mi 21. Feb 2018, 10:52

ich als Q210 Fahrer habe kein Problem mit einem R240/R90 Fahrer an der 43 kW Säule,
wenn keine 22 kW Säule daneben ist (!!) und er bestenfalls sogar noch seine TelNr. hinterlegt hat.

Viel schlimmer sind die MS Fahrer die an der AC43 kW Säule stecken und dort mit 16kw
den großen Akku über Stunden vollladen lassen. Weil sie eben keinen Chademo Adapter besitzen
und möglicherweise noch gratis laden wollen.
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon Volt » Mi 21. Feb 2018, 10:55

MineCooky hat geschrieben:
Q210 hat geschrieben:
Gesamt ca. 6 Stunden 29 Minuten
Fahrzeit ca. 5 Stunden 10 Minuten
Ladezeit ca. 1 Stunden 19 Minuten*
So sieht also Fortschritt aus!
Naja, macht einen Schnitt von 66 km/h, Ankunft= leerer Akku.
Das schafft mein Sohn fast mit dem Mopedauto.
Sehe da keinen wirklichen Fortschritt.

Apple-FanBoy1976 hat geschrieben:
Eine vielleicht dumme Frage noch: sollte ich mich also immer strikt von den 43kW AC-Ladern fernhalten, da meine R90 ja nur 22kW maximal laden kann?
Quatsch, wenn frei dann laden. Soll die Säule etwa auf die wenigen Zoes mit 43KW Lademöglichkeit warten?
Ich würde lieber einmal mehr laden, man kann ja nie wissen.
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Zum berechnen der Ladekosten an öffentlichen Ladesäulen ist eine Excel Tabelle sinnig.
Flatrates können keine Lösung sein, sind für viele aber Interessant.
Anstelle zu Hause zu laden werden dann die Ladesäulen verwendet,
das erscheint mir falsch.
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon EVduck » Mi 21. Feb 2018, 11:05

@Volt: Ich glaube du hast mich missverstanden. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass die Zoe sich seit ich sie 2013 erwarb, auf der Langstrecke nicht nur nicht verbessert hat, sondern sich sogar (trotz größerem Akku!) verschlechtert hat. Es war also reiner Sarkasmus.

Edit: BTW: Ich fahre ab und an eine ähnliche Strecke, früher mit dem Verbrenner habe ich ~6h (5h15 Fahrt, 45min Pause) gebraucht, mit der Zoe brauche ich ~7,5h (5h15 Fahrt, 2*30min Laden, 1h15 Elektroautoschnack mit nachladen beim Elektroautokollegen). Könnte es aber in 6h45 schaffen. Und das ist es mir wert!
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon Mike » Mi 21. Feb 2018, 11:31

sensai hat geschrieben:
ich als Q210 Fahrer habe kein Problem mit einem R240/R90 Fahrer an der 43 kW Säule,
wenn keine 22 kW Säule daneben ist

So ist es!
Ich fahre ebenfalls eine Q210 und bin froh, dass sie an allen Säulen die volle Leistung nimmt! Einen Anspruch auf die 43er Säulen habe ich deshalb aber nicht. Ärgerlich ist es allerdings, wenn eine 22er in unmittelbare Nähe steht und nicht genutzt wird. Am Schnelllader sollte ebenfalls selbstverständlich sein, dass nach beenden der Ladung die Ladesäule wieder frei gemacht wird!

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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon Schneemann » Mi 21. Feb 2018, 11:36

Ich sehe das Thema mit 22 kW an 43 kW laden ein wenig differenzierter. Wenn man nur mit 22 kW laden kann, kann man seine Tour genauso gut auch mit 22 kW-Säulen planen. Davon gibt es flächendeckend mehr als genug, auch an Rasthöfen.

Ich stelle mir gerade vor, dass ich an einer 43 kW-Säule ankomme und die von einem R90 belegt ist. Man unterhält sich dann. Was soll dabei rauskommen? Mit dem Q210 komme ich möglichst leer an, also brauche ich eine halbe Stunde im Sommer, bis es weiter geht. Soll dann der R90-Fahrer noch eine halbe Stunde länger warten obwohl er zuerst da war? Oder muss ich im schlechtesten Fall anderthalb Stunden warten, bis der R90 voll ist und dann selbst nochmal eine halbe Stunde laden?

Dafür habe ich mir den Q210 auch nicht gekauft. Sorry, aber das ist für mich eine Bankrotterklärung an die eh umstrittene aber aus meiner Sicht durchaus gegebene Langstreckenfähigkeit dieser Fahrzeuge.
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 21. Feb 2018, 11:46

Diese ganze theoretischen Geschichten haben doch keinerlei Relevanz in der Praxis.

Ich habe bis heute nur mit Schnarchladern an den 43kW Stationen gehabt, einmal ein i3 weil das CCS nicht funktioniert hat, einmal ein Mercedes B Klasse, aber noch nie ein Problem mit einem R-ZOE.
Oder eben mit Verbrenner. Die R-ZOE Fahrer sind meist lieber an den 22kW Stationen weil diese meist eine bessere Umgebung für die längere Ladepause haben. An einer 43kW Station habe ich noch keine getroffen. Und selbst wenn, egal was oder wer die Säule blockiert, eine 22kW für mich ist immer in der Nähe und so ist der Zeitverlust maximal 20 Minuten. Solange es nur so wenige Ladesäulen gibt sind wir mit der großen Auswahl als ZOE Fahrer sowieso die Gewinner. Der einzige CCS im Umkreis von 100km, da würde Stress in mir aufkommen, aber mit einer ZOE? Cool bleiben :)
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon MineCooky » Mi 21. Feb 2018, 11:53

Schneemann hat geschrieben:
Dafür habe ich mir den Q210 auch nicht gekauft. Sorry, aber das ist für mich eine Bankrotterklärung an die eh umstrittene aber aus meiner Sicht durchaus gegebene Langstreckenfähigkeit dieser Fahrzeuge.


Wenn Du Sonderrechte hättest kaufen wollen, hättest 'nen Mercedes kaufen sollen, aber auch da ist nur die automatische Vorfahrt inkludiert. Eine automatisch höhere Priorität an der Ladesäule hast Du da auch nicht.

Wenn Du nicht fähig bist das Problem, wenn es denn auftritt (Wie oft ist Dir denn das schon passiert?), vor Ort zu klären, dann kann das nicht Problem des R-Zoefahrers sein.
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon Schneemann » Mi 21. Feb 2018, 11:55

Die Frage ging ja um die Routenplanung. Und dann macht das ja schon Sinn - theoretisch wie auch praktisch. Wieso soll der R90 an der 43 kW laden und der Q210 sucht sich dann ne 22 kW in der Nähe?
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon Schneemann » Mi 21. Feb 2018, 11:59

MineCooky hat geschrieben:

Wenn Du Sonderrechte hättest kaufen wollen, hättest 'nen Mercedes kaufen sollen, aber auch da ist nur die automatische Vorfahrt inkludiert. Eine automatisch höhere Priorität an der Ladesäule hast Du da auch nicht.

Wenn Du nicht fähig bist das Problem, wenn es denn auftritt (Wie oft ist Dir denn das schon passiert?), vor Ort zu klären, dann kann das nicht Problem des R-Zoefahrers sein.


Was bitte hat sinnvolle Nutzung der Ladeinfrastruktur mit Sonderrechten zu tun und Fähigkeit, etwas zu regeln?
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon EVduck » Mi 21. Feb 2018, 12:04

Fangt doch jetzt bitte keinen Streit an... Ist es nicht wert. Wie Arno schon schreibt, hat doch in der Praxis keine Relevanz, wir Q210/Q90 Fahrer planen mit 43kW only, die R240/R90 mit 22kW. Im Zweifel regelt sich das ganz von alleine...
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