Meine erste Langstrecke mit der Zoe

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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon Apple-FanBoy1976 » Mo 19. Feb 2018, 20:29

Vielen Dank für die zahlreichen Tipps. Besonders die Excel-Tabelle hat mich sehr beeindruckt. Autobahn geht also doch mit Richtgeschwindigkeit 95 km/h.

Eine vielleicht dumme Frage noch: sollte ich mich also immer strikt von den 43kW AC-Ladern fernhalten, da meine R90 ja nur 22kW maximal laden kann? Ich finde das unrealistisch denn wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das man dem Zufall sei dank genau dann wenn man sich da angestöpselt hat(immerhin ja ca. 2h) eine Q210 mit dem Conti-Motor vorbeikommt. Soviel wurden davon ja nun auch nicht verkauft. Oder sehe ich das falsch?

Mit freundlichen Grüßen

Mario
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon fidelio1985 » Mo 19. Feb 2018, 22:25

Apple-FanBoy1976 hat geschrieben:
Vielen Dank für die zahlreichen Tipps. Besonders die Excel-Tabelle hat mich sehr beeindruckt. .


Gibt´s die auch für eine Q90?!


Apple-FanBoy1976 hat geschrieben:
Eine vielleicht dumme Frage noch: sollte ich mich also immer strikt von den 43kW AC-Ladern fernhalten, da meine R90 ja nur 22kW maximal laden kann? Ich finde das unrealistisch denn wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das man dem Zufall sei dank genau dann wenn man sich da angestöpselt hat(immerhin ja ca. 2h) eine Q210 mit dem Conti-Motor vorbeikommt. Soviel wurden davon ja nun auch nicht verkauft. Oder sehe ich das falsch?


Also mir als Conti-Fahrer ist es schon ausreichend häufig passiert, dass die Station belegt war, wenn ich laden wollte. Mit Welcher Leistung da dann geladen worden ist, kann ich leider nicht sagen.
Es gibt zwar noch sehr wenige E-Autos (auch ZOEs), aber es gibt noch weniger Schnellladestationen. Insofern werden die gar nicht so selten frequentiert.
Grundsätzlich kann natürlich jeder dort laden, wo er will. Es wäre nur sehr rücksichtsvoll den anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber, wenn man dann aber zumindest erreichbar wäre und man nicht auf der Autobahn lädt, während man seinem normalen 8h Arbeitstag nachgeht (leider alles schon erlebt :( )
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon rigo-roso » Di 20. Feb 2018, 22:33

Hallo Mario,
Die erste Langstrecke mit der Zoe ist schon ein bisschen aufregend. Ich habe das letztes Wochenende das erste Mal gemacht und das im Winter bei -5 Grad. Ich fahre eine R 90 ZE 40.
Es waren 420 km und ich bin genau 7 Stunden unterwegs gewesen und sehr entspannt angekommen.
Gestartet um 6 Uhr mit vorgewärmten Fahrzeug und Akku. Auf der Autobahn mit Tempomat 106 km/h. Es ist zwar richtig dass die beste Geschwindigkeit 95 km/h ist aber mit der Geschwindigkeit kann man keinen LKW überholen, und hinterherfahren im Salznebel wollte ich mir nicht antun. Mit 106 km/h kommt man gut an den LKW vorbei. Der Durchschnittsverbrauch lag bei 17,5 kwh auf 100 km.
Erster Stopp nach 1:55 Stunden und 170 km. Restkilometer 70 Akkukapazität 27 %.
Dann gemütlich Frühstücken. Sonst hetze ich mich immer ab weil ich schnell weiter will, aber wenn man 1 Stunde Zeit hat kann man das Frühstück genießen.
Um 9 Uhr nach 1:05 Stunden ging es weiter mit 87 % im Akku.
Der nächste Halt kam schon nach 70 Kilometer, Lag an der Strecke, ab da ging es über Landstraßen und nur noch vereinzelte Ladestationen. Ich hab an einem Baumarkt kostenlos geladen und die 40 min haben gerade gereicht um zur Toilette zu gehen und einen Kaffee zu trinken.
Angekommen mit 53 % nach 40 min. Abfahrt mit 82 %.
Die letzte Etappe von 180 Kilometer bin ich in 2:15 Stunden gefahren (war ja zum Teil Landstraße) und mit 5 % Akkukapazität und 12 km Restreichweite angekommen.
Fazit für mich:
Wenn man die Ladezeiten zu Frühstücken nutzt und dadurch früher losfährt kommt man zur gleichen Zeit an wie mit dem Verbrenner nur viel entspannter.
Viele Grüße und gute Fahrt
Alexander
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon fidelio1985 » Di 20. Feb 2018, 23:22

rigo-roso hat geschrieben:
Auf der Autobahn mit Tempomat 106 km/h. Es ist zwar richtig dass die beste Geschwindigkeit 95 km/h ist aber mit der Geschwindigkeit kann man keinen LKW überholen, und hinterherfahren im Salznebel wollte ich mir nicht antun. Mit 106 km/h kommt man gut an den LKW vorbei.


Ich mach das immer so, dass ich Tempomat 96 km/h mache und zum Überholen von LKW einfach kurzzeitig die Geschwindigkeit erhöhe. Auf den Verbrauch wirkt sich das i.d.R. kaum aus.

rigo-roso hat geschrieben:
Erster Stopp nach 1:55 Stunden und 170 km. Restkilometer 70 Akkukapazität 27 %.


Kurze Nachfrage - das ergeben ja insgesagt gut 240km Reichweite. Müsste da bei 420km nicht ein Ladestopp in der Mitte (passende Lademöglichkeit vorausgesetzt) reichen?
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon Zoe1114 » Mi 21. Feb 2018, 00:20

fidelio1985 hat geschrieben:
Gibt´s die auch für eine Q90?!

Ja, gibt es auch für den Q90.
Allerdings nur näherungsweise, da das Ladeverhalten an AC 43kW nicht linear verläuft.
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon MineCooky » Mi 21. Feb 2018, 07:42

Apple-FanBoy1976 hat geschrieben:
sollte ich mich also immer strikt von den 43kW AC-Ladern fernhalten, da meine R90 ja nur 22kW maximal laden kann?


NEIN, das solltest Du nicht. Selbstverständlich kannst und sollst Du da laden.
Die Aussage von @fidelio1985 ist schlicht weg bescheuert *. Sollte tatsächlich jemand kommen der auch laden will, dann kann man ja miteinander reden! Habe mit unserer R240 auch schon an Schnellladesäulen geladen. Noch nie gab es da einen Stau.


*Sorry, was anderes fällt mir dazu nicht ein. :roll:
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon EVduck » Mi 21. Feb 2018, 08:21

Ich habe spasseshalber die Strecke mit der Q210 durchgerechnet und im gegensatz zu:
R90 ZE40 hat geschrieben:
Gesamt ca. 6 Stunden 43 Minuten
Fahrzeit ca. 4 Stunden 54 Minuten
Ladezeit ca. 1 Stunden 49 Minuten*

dauert es damit:
Q210 hat geschrieben:
Gesamt ca. 6 Stunden 29 Minuten
Fahrzeit ca. 5 Stunden 10 Minuten
Ladezeit ca. 1 Stunden 19 Minuten*

So sieht also Fortschritt aus! :mrgreen:
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon rigo-roso » Mi 21. Feb 2018, 09:18

fidelio1985 hat geschrieben:
rigo-roso hat geschrieben:
Auf der Autobahn mit Tempomat 106 km/h. Es ist zwar richtig dass die beste Geschwindigkeit 95 km/h ist aber mit der Geschwindigkeit kann man keinen LKW überholen, und hinterherfahren im Salznebel wollte ich mir nicht antun. Mit 106 km/h kommt man gut an den LKW vorbei.


Ich mach das immer so, dass ich Tempomat 96 km/h mache und zum Überholen von LKW einfach kurzzeitig die Geschwindigkeit erhöhe. Auf den Verbrauch wirkt sich das i.d.R. kaum aus.

rigo-roso hat geschrieben:
Erster Stopp nach 1:55 Stunden und 170 km. Restkilometer 70 Akkukapazität 27 %.


Kurze Nachfrage - das ergeben ja insgesagt gut 240km Reichweite. Müsste da bei 420km nicht ein Ladestopp in der Mitte (passende Lademöglichkeit vorausgesetzt) reichen?


Ein Ladestopp hätte bestimmt gereicht, aber ich hatte Hunger, wollte mit dem Frühstück nicht länger warten. Zum zweiten Ladestopp wäre ich mit 0 Restkilometer gekommen. Ich hätte es bestimmt geschafft, aber es war meine erste Langstrecke und ich wollte erst mal Erfahrungen sammeln. An der Autobahn habe ich an der EnBw Säulen für 6 ct die Minute geladen. Das ist sehr
günstig, der zweite Ladestopp war kostenlos. Aber für 3,60 € die Stunde habe ich lieber das Frühstück genossen. Im Sommer sind auch 270 km auf der Autobahn möglich. Dann reicht wirklich ein Ladestopp.
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon KarinZoe » Mi 21. Feb 2018, 09:22

Hi!
Bin seit ca. 1 Monat Zoe Fahrerin und sehr zufrieden.
Mein täglicher Weg zur Arbeit + manchmal Umweg ist ohne Schwitzen zu bewältigen.

Hatte letzten Samstag meine erste ''Langstrecke" - 300 km.
Dachte ich bereite mich gut vor, Ladestationen vorher im Internet checken usw.
Fazit: Das Auto ist kein Problem, aber die Ladestationen. :evil:
Konnte insgesamt 3 Mal nicht laden (2 x Funktionsstörung, 1 x nur 1 Typ 2 Stecker und der besetzt).
Kam dann ins Zittern, hab's mit Müh und Not (nur noch 10km drauf) zu einem Schnelllader geschafft.

Hat mich einiges an Nerven gekostet. :(
Das Problem ist, dass man sich zwar vorbereiten und alles im Internet checken kann, aber das hilft alles nichts, wenn man dann aus irgendeinem Grund doch nicht laden kann, und gar so viele Alternativen gibt's dann leider nicht.

War übrigens auch ein Grund für mich, mich bei GoingElectric anzumelden und Bewertungen von Ladestationen abzugeben.
Das ist der beste Weg, um sich zu vernetzen und Infos auszutauschen.

Lg
Karin
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Re: Meine erste Langstrecke mit der Zoe

Beitragvon HeinHH » Mi 21. Feb 2018, 09:45

Apple-FanBoy1976 hat geschrieben:
Eine vielleicht dumme Frage noch: sollte ich mich also immer strikt von den 43kW AC-Ladern fernhalten, da meine R90 ja nur 22kW maximal laden kann?

Keine dumme Frage. Kurze Antwort: Nein. Du lädst an einer 43kW so lange wie Du es für Dich geplant hast. Punkt. Das man mit einem "Notfall" redet und dann ggf. abhängt, fällt für mich unter normaler Kommunikation. Nett (für einige hier scheinbar eine Pflicht) wäre es, wenn Du mitteilst, wie Deine Planung (und die kann durchaus auch ein Frühstück beinhalten!!) aussieht (Ladekarte mit geplantem Ende) oder wie Du ggf. erreichbar (z. B. Handy-Nummer im Inneren der Ladeklappe) bist. So sehe zumindest ich das und handle auch entsprechend.

Bye Thomas
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