Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsbericht

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Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsbericht

Beitragvon GcAsk » Fr 27. Mai 2016, 17:04

Sooo liebe Leute, die Probefahrt von Mittwoch Abend bis heute Nachmittag mit der Zoe ist jetzt vorbei.

Ich nutze die Gelegeheit, meine Erfahrungen mit euch zu teilen.

Wie bereits vor einigen Tagen in einem anderen Thread geschrieben, habe ich eine Probefahrt über mehrere Tage (von Mi bis Fr, also heute) vereinbart. Fahren durfte ich eine Renault Zoe R240 Intens in schwarz.

Der Händler war super freundlich, lustig und sehr gut über das Auto informiert.
Glücklicherweise hatte ich meine Mutter dabei, denn wie sich dann herausstellte, sind Probefahrten nur noch ab 25 Jahren möglich oder in Anwesenheit bzw. im Einverständnis der Eltern - Grund dafür: Irgendwelche hirnrissigen 18 Jährigen sind wohl so schnell rumgerast, dass die mehrere Unfälle gebaut haben... Idioten.. aber naja, andere Geschichte.

Jedenfalls habe ich das Auto also dann erhalten.
Nach einer kurzen Einweisung durfte ich dann endlich losfahren.
Mit anfänglichen Schwierigkeiten, da die Umstellung auf Automatik dann doch etwas gewöhnungsbedürftig ist, habe ich mich recht schnell aber daran gewöhnt und schon nach wenigen Kilometern ging es richtig gut.

Das Fahren an sich ist absolut herrlich - ein völlig neues, tolles Fahrgefühl im Gegensatz zu einem Verbrenner-Auto.
Absolut lautlos - herrlich. Sanft, von den ersten Metern an, kein Geruckel, kein Schalten, kein Gebrumme - wahnsinnig toll!

Die Fahrt vom Autohaus nach Hause war schon relativ gut, für die knappen 10km habe ich etwa 12km verbraucht.
Zu Hause angekommen, konnte ich es dann kaum erwarten, richtig zu fahren. Also wieder eingestiegen, das Auto ein wenig kennengelernt und rumgefahren. Viel Stadt, aber auch viel außerorts. Nach einigen Kilometern lernte ich dann auch die Rekuperation des Motors effizient zu nutzen, so kam es oftmals vor, dass meine Reichweite wieder stieg bzw. ich für bspw. eine Strecke von 20km nur 15km verbraucht habe.

Am späten Abend dann, so gegen 22 Uhr, ging ich dann erstmals laden, direkt hier bei uns um die Ecke, kostenlos selbstverständnlich - zumindest wollte ich es. Blöderweise hatte die Ladesäule irgendwie rumgesponnen und das Auto zeigte mir eine Fehlermeldung an: "Ladeanschlüsse prüfen". Komischerweise konnte ich für kurze Zeit den Stecker nicht rausziehen. Glücklicherweise hat an dieser Säule noch eine weiße Zoe geladen - was ein Zufall. Der Mann kam gerade und bemerkte, dass auch sein Auto die Ladung abgebrochen hat, bei ihm blinkte es auch rot. Gemeinsam haben wir es dann noch einmal versucht, währenddessen haben wir uns gut unterhalten und er hat mir eniges erzählen können. Nach 2 Minuten ging das Laden dann, irgendwie hatte die Ladesäule sich wohl verhaspelt. Wir haben uns noch ca. 10 Minuten unterhalten, dann musste er weiter. Der Mann hat das Auto sogar von dem Autohaus, von dem ich den Wagen hatte, gekauft - und als Verkäufer/Berater, auch meinen Verkäufer. Was ein toller Zufall!

Die 10 Minuten haben gereicht, etwas mehr als 30km nachzuladen. Genug erstmal. Zeit, nach Hause zu fahren und zu schlafen.
Der erste Tag mit der Zoe war vorüber - und ich hatte eine Menge Spaß.

Tag 2 stand an - direkt morgens machte ich mich voller Euphorie wieder auf dem Weg - diesmal gings zum Bäcker um die Ecke, genau da, wo ich gestern auch laden konnte. Während ich dort war, kurz angesteckt, diesmal ging alles problemlos. Diesmal nur knappe 5 Min geladen, 20km nachgeladen. Es ging weiter, knappe 100km Restreichweite.
Im Laufe des Tages über die Autobahn zu meiner zukünftigen Ausbildungsfirma, dann weiter, ebenfalls wieder über die Autobahn zu einer Ladestation, die mir der Mann empfohlen hatte. Nur blöd, dass diese abgesperrt war, da sich diese am ALDI befindet und dieser feiertags natürlich zu hat. Schade eigentlich, allerdings nicht weiter schlimm, genügend Reserve ist vorhanden.
Also wieder nach Hause gefahren, diesmal wurde ich umgeleitet und bin nicht über die Autobahn gefahren, da ein langer Stau dort war. Angekommen, habe ich wieder kostenlos an der Ladesäule nachgetankt, diesmal für eine dreiviertel Stunde. Kein Problem, das Wetter war schön, ich nutze die Zeit für einen Spaziergang. Die Reichweite vorm Laden betrug nur noch knappe 30km, anschließend wieder 120km. Wohlangemerkt - an einer 22kW Ladesäule - und das gratis!

Wieder losgefahren, innerorts, außerorts und ich muss sagen, ich bin immer effizienter gefahren, irgendwann habe ich so wenig verbraucht, dass ich schon gar nicht mehr wusste, wo ich noch überall lang fahren muss, damit der Akku mal wieder leer ist :P

Irgendwann ist dann aber auch gut gewesen und nach bisher knappen 250km, die ich seit Mittwoch gefahren bin, habe ich mich echt schon an das Auto gewöhnt. Auch an die Automatik, das Fahrverhalten, die Bremsen (die wirklich sau stark sind im Vergleich zu unserem Mazda), die Geräusche, einfach an alles. So ging dann auch Tag 2 schnell vorbei.

Tag 3, also der letzte Tag, sprich heute, beginn direkt bei kalten, nassen Bedingungen. Der Akku - halb voll. ~80km Reichweite. Als Härtetest ging es direkt auf die Autobahn, diesmal in Richtung zur Arbeit meiner Mutter. Und tatsächlich, die kalten Temperaturen, die Heizung, die dadurch verstärkt lief und wohl auch der Regen machten der Zoe etwas zu schaffen. Auch musste ich diesmal etwas schneller auf der Autobahn fahren, da viel fließender Verkehr da war und die Leute selbst rechts schon 110-120km/h gefahren sind. Das Ziel, ca. 30km entfernt. Auf dem Hinweg hat die Zoe deutlich mehr verbraucht, knappe 45km nämlich. Könnte knapp werden der Rückweg. Dennoch wagte ich es - inzwischen war es wieder wärmer, es hörte auf zu regnen. Der Rückweg gestaltete sich dennoch als durchaus schaffbar mit Tempomat 100km/h auf der Autobahn, wenn möglich. Wieder zu Hause angekommen, ging es wieder an die kostenlose Ladesäule im Ort. Angekommen bin ich dennoch mit einer Reichweite von noch 30km. Angestöpselt und gewartet - es ging kurz zum Bäcker, ein Spaziergang war dann nicht mehr möglich, da es wieder stark anfing zu regnen. Aus diesem Grund setzte ich mich irgendwann ins Auto. Und wartete dort noch eine knappe halbe Stunde. Die Zeit vertrieb ich mir mit dem Lesen der Bedienungsanleitung und ein wenig Spielen am Handy. Eine knappe Stunde hat die Zoe nun geladen, 99% voll. Das Balancing konnte ich leider nicht mehr machen, da ich rechtzeitig wieder zu Hause sein musste. Zu Hause dann gegessen und eine knappe Stunde später ging es wieder zum Autohaus, die Zeit mit der Zoe war vorbei.

Der nette Verkäufer war da und wir haben uns, gemeinsam mit meiner Mutter über alles unterhalten, natürlich auch, wie es ausschaut mit der Finanzierung des Autos.

Eins war jedenfalls klar:
Die Zoe wird mein erstes, eigenes Auto. Sie konnte mich so sehr überzeugen, einfach der Wahnsinn. Ich bin hin und weg. Noch nie hatte ich so viel Spaß in einem Auto und das ohne jegliche Geräusche und durch sparsame Fahrweise.
Ich danke jedem Einzelnen hier, der mir dieses Auto so sehr empfohlen hat - ein klasse Auto. Und meine Befürchtung, dass das Auto nicht so toll aussieht, ist auch gegessen. Finde es einfach wunderbar!

Da ich leider noch 18 bin, mich erst ab September in einer Ausbildung befinde, muss der Traum allerdings noch etwas auf sich warten lassen.

Erhalten habe ich zwei Angebote zu einem Zoe Intens R240 schwarz als Neuwagen. Einmal ohne Anzahlung (bzw. nur die Prämie) und einmal mit 10.000€ Anzahlung, die ich bis Mitte nächsten Jahres dann zusammen hätte. Letzteres Angebot kommt für mich in Frage, da dies noch monatlich bezahlbar wäre (~130-140€ mtl. Rate zzgl. 86€ Batteriemiete für 15.000km p.a.), ersteres wäre über 100€ mehr gewesen.

Das Ende vom Lied - vor Ende des Jahres hätte ich mir sowieso keine Zoe leisten können, nun wird es voraussichtlich Juli 2017 (ausgenommen bis dahin treffen Gebraucht-Zoes ein, die dann ca. 5.000€ günstiger sein werden). Fest steht, ich habe mein Traumauto jetzt schon finden können und bin echt froh, dass ich sie über mehrere Tage testen konnte - denn die Zoe ist für meinen Alltag absolut ausreichend. Wer nicht mehr als 100km am Tag fährt (ich persönlich fahre minimum 40km), für den ist die Zoe hervorragend. Als realistische Reichweite würde ich 130-150km behaupten, innerorts und außerorts bis maximal 85km/h sehe ich auch 180km als durchaus realistisch an. Ich bin gut - und vor allem ohne Reichweitenangst - durch die Tage gekommen - und das bei einer Gesamtstrecke von bestimmt mind. 350km.

Gestört hat mich eigentlich nichts an der Zoe, bis auf dieses Fußgänger-Nerv-System, das sich standardmäßig immer wieder einschaltet und ich es manuell immer ausschalten muss. Besser würde ich es finden, man könnte eine permante Voreinstellung treffen und diese dann nur bei Bedarf zu aktivieren. Aber gut, Kleinigkeit. Standard wird dann halt sein: Fuß auf Bremse, Start-Stop-Knopf drücken, Nerv-Sound-Generator-System aus, Wählhebel auf D und los geht's!
Ansonsten war ich natürlich absolut hin und weg und habe mich echt in die Zoe verliebt.
Ich kann es kaum erwarten, bis ich sie dann tatsächlich dann in einem Jahr wirklich habe.

Auch wenn vermutlich fast keiner diesen Riesen-Roman durchgelesen hat (wenn doch, Hut ab ^^ ), wollte ich einfach diese tolle Erfahrung mit euch teilen - und mich bedanken, dass ihr mir die Zoe so sehr empfohlen habt.
Die Zoe ist ein absolut tolles Auto!
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon geko » Fr 27. Mai 2016, 17:17

Schöner Bericht! Erstmal viel Erfolg bei deiner Ausbildung. Ich drücke dir die Daumen, dass du bald eine eigene ZOE hast.
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon rolandk » Fr 27. Mai 2016, 17:19

Ja, das Fahrzeug macht richtig Spaß. Tipp: Versuche eine Q210 zu bekommen. Die Ladetechnik mit 43kW ist noch 'ne Stufe besser, wenn man unterwegs ist. Und die Möglichkeiten mit 43kW zu laden werden immer besser.

Apropos laden: Hast Du Dir schon Gedanken um das Laden zu Hause gemacht? Denn auch das ist ein Vorteil, den Verbrennerfahrer nicht kennen.

Gruß
Roland
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon GcAsk » Fr 27. Mai 2016, 17:33

geko hat geschrieben:
Schöner Bericht! Erstmal viel Erfolg bei deiner Ausbildung. Ich drücke dir die Daumen, dass du bald eine eigene ZOE hast.

Danke Dir! Oh ja, das eine Jahr wird aber auch schnell umgehen. Besser als sehr hohe Monatsraten, die ich dann nur knapp bezahlen kann, das ist mir zu riskant. Lieber sparen und den Rest finanzieren mit niedrigen Monatsraten :)

rolandk hat geschrieben:
Ja, das Fahrzeug macht richtig Spaß. Tipp: Versuche eine Q210 zu bekommen. Die Ladetechnik mit 43kW ist noch 'ne Stufe besser, wenn man unterwegs ist. Und die Möglichkeiten mit 43kW zu laden werden immer besser.

Apropos laden: Hast Du Dir schon Gedanken um das Laden zu Hause gemacht? Denn auch das ist ein Vorteil, den Verbrennerfahrer nicht kennen.

Gruß
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Darauf habe ich auch den netten Verkäufer angesprochen. Falls eine gebrauchte Zoe (eine Q210) verfügbar ist (so gegen Ende des Jahres bis Anfang 2017 meldet er sich bei mir). Das mit den 43kW weiß ich schon dank Euch, dem Verkäufer habe ich auch erzählt, dass das ältere schneller laden kann, worauf er mir allerdings sagte, dass dies zwar stimmt, das ältere Modell laut Kundenberichten aber wohl "schlechter" fahren würde und oft Probleme haben würde (auch Motor und so). Auch meine ich hier gelesen zu haben, dass auch ein helles Amaturenbrett eingebaut ist, welches spiegelt oder einen Elektromotor, welcher nach 10.000km bereits die Grätsche gemacht hat.

Wenn sich das natürlich als falsch herausstellt, kann es gerne auch dann die Q210 sein, sofern alles andere identisch ist im Vergleich zur 240.

Selbstverständnlich. Zu Hause laden will ich notfalls auch. Das Ganze ist rein theoretisch auch möglich, eigener Parkplatz, Eigentumshaus. Zum Parkplatz hin gibt es bereits eine (nicht mehr gute) Schuko-Steckdose. Da ich mich allerdings nicht wirklich damit auskenne, überlasse ich das meinem Onkel. Als ich ihn gestern darauf ansprach, befürchtete er aber, dass zum Parkplatz wohl nur eine 1,5² Leitung liegen würde, besser wäre seiner Meinung nach eine 2,5² Leitung. Nur dafür müsste man aufbuddeln, was ein No-Go wäre. Eine Notlösung, wenn es wirklich nicht mit der 1,5² gehen würde, wäre, dass man vom Sicherungskasten, eine Leitung an der Drehstromanschlussbuchse nach draußen ein Kabel legt und bei Bedarf halt zum Parkplatz schleppt (mit entsprechendem Schuko-Adapter).
Ich weiß halt nicht, ob der "Ziegelstein" den Strom sowieso auf 10A begrenzt und es demnach eigentlich auch mit der 1,5² realisierbar wäre?!
Will halt auf keinen Fall, dass es irgendwie anschmorrt oder noch schlimmer brennt!
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon rolandk » Fr 27. Mai 2016, 18:24

GcAsk hat geschrieben:
Darauf habe ich auch den netten Verkäufer angesprochen.


Vorsicht vor "lustigen" Verkäufern.... Deren Job ist es, etwas zu verkaufen.

GcAsk hat geschrieben:
Falls eine gebrauchte Zoe (eine Q210) verfügbar ist (so gegen Ende des Jahres bis Anfang 2017 meldet er sich bei mir). Das mit den 43kW weiß ich schon dank Euch, dem Verkäufer habe ich auch erzählt, dass das ältere schneller laden kann, worauf er mir allerdings sagte, dass dies zwar stimmt, das ältere Modell laut Kundenberichten aber wohl "schlechter" fahren würde und oft Probleme haben würde (auch Motor und so). Auch meine ich hier gelesen zu haben, dass auch ein helles Amaturenbrett eingebaut ist, welches spiegelt oder einen Elektromotor, welcher nach 10.000km bereits die Grätsche gemacht hat.


Die hellen Armaturenbretter sollten mittlerweile alle getauscht sein. Auch problematische Motoren sollten innerhalb der Garantie in Ordnung gebracht worden sein. Und der R240 ist was das betrifft nicht unbedingt besser. Frag mal den Nutzer Nordlicht hier im Forum.

Ich habe mittlerweile nach über 2,5 Jahren über 71.000 km runter und fahre als Zweitfahrzeug 'nen Tesla.

GcAsk hat geschrieben:
Wenn sich das natürlich als falsch herausstellt, kann es gerne auch dann die Q210 sein, sofern alles andere identisch ist im Vergleich zur 240.


Die angeblich 30km mehr Akku-Leistung als beim 210er haben sich nach den bisherigen Berichten im täglichen Nutzen auf 8km dargestellt. DAfür auf den 43er zu verzichten würde mir wirklich weh tun. Übrigens, 190km bekomme ich z.Zt. ohne große Anstrengungen auch jetzt noch aus dem Akku, wie geschrieben, nach über 71.000km.

GcAsk hat geschrieben:
Selbstverständnlich. Zu Hause laden will ich notfalls auch. Das Ganze ist rein theoretisch auch möglich, eigener Parkplatz, Eigentumshaus.


Wenn es zum Thema wird, versuche es irgendwie hin zu bekommen, das Du dort mit 22kW laden kannst (also wenigstens CEE32A). Ob man dafür dann eine echte Typ2 Ladebox hin baut, oder es anders realisiert ist erst einmal zweitrangig. Nimm die "zu Hause Ladung" nicht als Notlösung, sondern nutze es als Ladestrategie. Wenn Du es richtig clever anstellst, kannst Du evtl. deinen Ausbildungsbetrieb dazu überreden Strom zur Verfügung zu stellen. Vorsicht, das ist nicht unbedingt einfach, weil es da jede Menge Vorbehalte gibt, und E-Fahrer als Spinner angesehen werden... Ich kann damit sehr gut leben.

Gruß
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon GcAsk » Fr 27. Mai 2016, 19:35

Naja, lustig und nett habe ich absichtlich so betont, da der Verkäufer letzte Woche, als ich mir spontan mal nen Opel Ampera Hybrid angeschaut habe, unheimlich unverschämt war und mich überhaupt nicht ernst genommen hat. Der Ampera hat mir aber sowieso überhaupt nicht gefallen (viel zu zugebaut) und ein Hybrid ist für mich keine Lösung.

Wenn ich tatsächlich die Gelegenheit habe, den Q210 zu bekommen UND das Genannte tatsächlich behoben ist, dann würde ich mir den natürlich zulegen, da dieser vor allem auch günstiger ist.

Zur maximalen Kilometerleistung kann ich nur spekulieren. Jedenfalls war beim Volladen des 240 Probeauto nicht mehr als 140km angezeigt und auch durch langsam fahren hat sich das nicht erhöht.

Bezüglich der "zu Hause Ladung":
Da in unmittelbarer Nähe (<1 km) eine kostenlose Ladesäule hier existiert, benötige ich selber keine Wallbox, zumal diese mit Montage ca. 1.000€ kostet.
Da zum Parkplatz vermutlich auch nur eine "normale" Leitung liegt (1,5²) wird es selbst mit der Schuko schon eng. Mal sehen, wie wir das lösen, mein Onkel guckt sich das bestimmt mal näher an.
Die CEE Lösung wäre nur durch oben genannten Weg möglich.
Was ich auf jeden Fall zwingend vermeiden will, ist, irgendwie eine neue Leitung zu verlegen und alles aufbuddeln zu müssen.
Der Mann, welchen ich beim laden getroffen hatte, lädt öfter über Nacht normal an der Schuko - das problemlos, erzählte er.
Bleibt halt die Frage, ob die 1,5² Leitung ausreichend ist.

/Nachtrag:
In der Nähe bei der Ausbildung gibt es eine RWE Ladesäule. Schätze nicht, dass direkt dort eine Ladesäule realisierbar wäre, zumal ich bei einem kleinen Betrieb angestellt bin und in dem Gebäude sind viele, verschiedene kleine Firmen.
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon wp-qwertz » Fr 27. Mai 2016, 19:48

danke für den bericht, den ich tatsächlich ganz gelesen habe, weil ich wissen wollte, wie dus erlebt hast :D
ich kann dich auch nur empfehlen nach einem gebr. q210er zu schauen!
das amaturenbrett ist/ sollte dort getauscht sein und motor KANN ein problem sein, muss aber nicht, und wie roland schon schrieb: auch der neue hat wohl auch schon mal nen neuen motor erhalten. und 43kW sind GEIL :!:

schön, dass es dir gefallen hat und spar fleißig weiter, damit du bald dein erstes auto haben kannst. auch bei mir ist der zoe im übrigen mein erstes, eigenes auto. wenn auto, dann ev :!: :D
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon GcAsk » Fr 27. Mai 2016, 20:04

wp-qwertz hat geschrieben:
danke für den bericht, den ich tatsächlich ganz gelesen habe, weil ich wissen wollte, wie dus erlebt hast :D
ich kann dich auch nur empfehlen nach einem gebr. q210er zu schauen!
das amaturenbrett ist/ sollte dort getauscht sein und motor KANN ein problem sein, muss aber nicht, und wie roland schon schrieb: auch der neue hat wohl auch schon mal nen neuen motor erhalten. und 43kW sind GEIL :!:

schön, dass es dir gefallen hat und spar fleißig weiter, damit du bald dein erstes auto haben kannst. auch bei mir ist der zoe im übrigen mein erstes, eigenes auto. wenn auto, dann ev :!: :D

Wenn das 210er Modell wirklich sonst keine anderen Nachteile hat (dieser Tausch des Amaturenbretts mal ausgenommen, wobei das ja dann kostenlos gemacht werden würde oder? So wie der Austausch des Motors? ), dann gerne. Je günstiger, desto besser für mich :D

Oh ja, sparen, sparen, sparen heißt es ;) Meine Eltern konnte ich auch mit dem Auto sehr überzeugen, auch mein Onkel, der sich dann hier um das "zu Hause laden" kümmern würde, ist mal mitgefahren und fands klasse ;)

Definitiv Elektroauto!

Ach ja, kurz was zum Schmunzeln:
Habe ja geschrieben, dass die "Automatikschaltung" beim Zoe gewöhnungsbedürftig für mich anfangs war.
Auf dem Rückweg und eben nochmal zum Einkaufen bin ich wieder mit dem Verbrennerkleinwagen Mazda meiner Mutter gefahren. Anfangs reingesetzt, erstmal den Start-Stop Knopf gesucht, und viel schlimmer - beim Anlassen des Motors total vergessen die Kupplung zu drücken, weil ich so sehr an Automatik gewohnt war ^^ Die Kiste nen Satz nach vorne gemacht und ausgegangen :P
Genau so toll dann beim Bremsen, gebremst wie beim Zoe, der Mazda hat noch nicht mal realisiert, dass er bremsen soll. Also erstmal voll reingetreten und er bremst ^^
Beim Rückwärtsfahren hab ich dann erstmal auf das Radio geschaut, weil ich dachte, da kommt das Bild. Dann merkte ich, ok, das ist ein Mazda, keine Zoe. Nach hinten gefahren und mich gewundert, wieso der nicht piepst, obwohl da das Auto steht ^^

Oh man, so schnell gewöhnt man sich dran.
Ich vermiss die Zoe und freue mich echt, wenn ich sie dann kaufe und fahren darf :P
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon ev4all » Fr 27. Mai 2016, 20:36

Ich habe deinen Bericht auch sehr interessiert gelesen und freue mich als überzeugter E-Mobilist sehr, dass du als Fahranfänger dich für ein E-Auto begeisterst. Ich fahre seit Januar einen Zoe Q210, den ich gebraucht gekauft habe, und bin sehr zufrieden damit. Vorher fuhr ich für 2,5 Jahre einen Nissan Leaf. Der Zoe kommt in Wertigkeit und Komfort nicht an den Leaf heran, ich würde den Zoe aber aufgrund der AC-Schnellladung jederzeit vorziehen. Diesen Vorteil hast du in deiner Probefahrt ja auch ausgiebig erfahren. Mit einer Eigenbau-Ladebox für weit unter 1000 Euro bis zu 43 kW Zuhause oder mobil laden zu können ist einfach unbezahlbar. ;)

Wenn's ein Gebrauchter sein kann, schneller gehen und weniger kosten soll, würde ich dir auch zu einem Q210 mit 43 kW Ladung raten. Ich habe einen Zoe Intens gesucht mit Erstzulassung nach 6/2013 und vor 11/2014. Die Älteren hatten öfter Probleme mit dem Motor, die Neueren haben das Reifendruckkontrollsystem, das einen Werkstattbesuch zum Reifenwechsel erfordert, wenn man nicht geklonte Sensoren für Sommer- und Winterreifen einsetzt. Das Armaturenbrett sollte möglichst schon gegen ein schwarzes getauscht sein. Mittelarmlehne ist auch empfehlenswert. Entsprechende Fahrzeuge gibt es um die 13-15000 Euro. Aufgrund der Batteriemiete kann man meines Erachtens mit einem gebrauchten Zoe, den man gründlich durchgecheckt hat, nicht viel falsch machen. Um die Restkapazität muss man sich jedenfalls schon mal keine Sorgen machen.
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon GcAsk » Sa 28. Mai 2016, 10:39

Danke.

Aktuell bin ich ein wenig hin und her gerissen bezüglich der Auswahl zwischen dem 210 und 240 Modell.

Folgendes:
Die gebrauchte 210er Zoe wäre ca. 5.000€ günstiger, was für mich, als zukünftiger Auszubildener natürlich ein immenser Vorteil wäre. Bei dem Autohaus, wo ich die Probefahrt hatte, gibt es diese leider nicht. Allerdings würde ich informiert werden, wenn eine verfügbar wäre.
Da ich aber wirklich sehr gut beraten wurde, mir überhaupt erst die mehrtägige Probefahrt und damit einen super Einblick gewährleistet wurde UND das Autohaus hier in direkter Nähe ist UND zusätzlich dort auch noch die einzige Z.E. Werkstatt in der Nähe ist, hatte ich eigentlich schon vor, dort dann auch die Zoe zu kaufen. Daher hoffe ich, dass dort dann gegen Ende des Jahres bis Mitte nächsten Jahres eine gebrauchte Zoe dort vorzufinden ist.
Selbst wenn, bin ich aber immer noch ein wenig skeptisch, aus folgenden Gründen:
-das 210er Modell gibt es nur gebraucht und wenn es wirklich bis dato nicht in dem Autohaus verfügbar ist, müsste ich erstmal schauen, wo es die gäbe. Aktuell oftmals minimum 100km entfernt.
-die meisten Inserate haben die Amaturenbretter nicht getauscht, der Elektromotor dürfte wohl auch der alte sein. Damit müsste man sich also erstmal um die Behebung/Austausch dessen kümmern.
-die 210er Zoe schafft (auf dem Papier) weniger km, auch wenn dies real vielleicht knappe 10km sein sollten.
-die 210er Zoe hat standardmäßig kein Notladekabel -> seperat zulegen -> >500€ Kosten.
-die 210er Zoe wird nur mit 58PS angegeben - liegt dies am alten Motor? Oder ist das der ECO Modus? Jedenfalls hat die neue 240er Zoe 88PS. Beim Drücken auf die ECO Taste wird dann gedrosselt, was ich bei der Probefahrt auch stark gespürt habe. Für Autobahn/Landstraße oftmals nicht ausreichend. Wenn die 210er Zoe standardmäßig nur so wenig Leistung hat, ist das für mich ein K.O. Kriterium.
-die 210er Zoe kommt zwar mit 43kW Laddemöglichkeit, allerdings gibt es in unmittelbarer Nähe keine Ladesäule. Lediglich etwa 10-15km von meiner Ausbildungsfirma wäre eine solche Möglichkeit vorhanden (vermutlich dann kostenpflichtig, wobei es auch kostenlos sein könnte). Aber einen Umweg fahren, nur um ein paar Minuten einzusparen? Nein danke. Zumal ich sowieso mit einer Ladung locker über den Tag komme und somit hier dann im Ort beim Einkaufen kostenlos oder eben zu Hause laden würde. Und für die paar Ausnahmen im Jahr, in denen ich längere Strecken zurücklegen müsste, wäre mir die eine Stunde mehr eigentlich auch egal. Während der Probefahrt konnte ich während einem Einkauf genug laden, um für den nächsten Tag wieder zur Arbeit zu kommen. Mehr brauche ich für den Alltag nicht.
- und zu guter Letzt: Es ist ein Gebrauchtwagen. Es ist natürlich was ganz tolles, wenn man weiß, man hat einen Neuwagen, den noch niemand gefahren hat und man der allererste sein darf. Man selber weiß, wie man ihn fährt. Bei Gebrauchten weiß man halt nicht, wie der Vorbesitzer mit diesem Auto umgegangen ist. Mag bei der Zoe zwar aufgrund der Batterieaustauschmöglichkeit zwar kein Ausschlusskriterium sein, aber ich weiß nicht, was eigenes, neues wäre natürlich toll. Zumal man sich sein Auto seinen eigenen Wünschen nach, selbst zusammenstellen könnte (z.B. die 17 Zoll schönen Felgen - ja ich weiß, verbrauchen mehr, aber sehen halt besser aus ;) )

Vielleicht sehe ich das auch wieder ganz falsch. Anfangs habe ich die Zoe ja auch für hässlich gehalten, was sich natürlich dann nicht bestätigte.

Wäre daher sehr froh, wenn ihr was zu den einzelnen Punkten sagen könntet ;)
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