Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsbericht

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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon Lokverführer » So 29. Mai 2016, 21:17

In Realität lädt der R240 nur mit 9 A, die Wirkleistung habe ich nicht mehr im Kopf, aber es ist weniger als P=U x I ergeben würde aufgrund der Phasenverschiebung.

Diese Schukoladung wurde beim R240 ggü dem Q210 übrigens hinsichtlich der Ladezeit verbessert. Wer dauerhaft mit so niedriger Leistung laden will, ist mit dem R240 besser dran.
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon GcAsk » Mo 30. Mai 2016, 20:08

Ah dankeschön.

Klingt schon besser - 10A über mehrere Stunden wäre dann denke ich kein Problem ;) Schukoladung würde ich tatsächlich nur in Sonderfällen benutzen, da ich dann hier die kostenlose 22kW Ladesäule doch bevorzuge ;)
Eventuell baue ich dann zusätzlich auch eine CEE blau Steckdose ein.
Benötige ich dafür denn dann eigentlich ein entsprechendes Ladekabel oder gibt es z.B. einfach einen Schuko zu CEE blau Adapter, sodass ich das normale Ladekabel eben mit diesem Adapter verwenden kann? Was zieht der dann in einem solchen Fall? Auch nur 10A?
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon 1111 » Mo 30. Mai 2016, 20:52

Wozu ein Steckeradapter mit CEE blau?
Dann hast du nur noch mehr Steckergedöns und Übergangswiederstände
die den Wirkungsgrad noch mehr verschlechtern.
Nimm den Ziegelstein mit Schuko Stecker und lade mit 10A oder du lässt an deiner 1,5mm²
Zuleitung die mitgelieferte Steckdose anschließen und kannst mit 14A laden.
Für andere Verbraucher auf dem selben Stromkreis sind dann nur noch 2A übrig, dass musst du beachten
sonst geht es klack und das Licht und die ZOE sind aus. :!:
Der Schnarchlader läd immer nur mit 10A wenn du an normalen Steckdosen auflädst.
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon stromer » Mo 30. Mai 2016, 20:59

Nein, ein einfacher Adapter funktioniert nicht. Du benötigst eine mobile Ladelösung.

http://www.goingelectric.de/wiki/%C3%9C ... r_Typ1%2B2

Das Problem mit dem Motor des Q210 betrifft hauptsächlich Fahrzeuge mit EZ 06/2013. Ab September 2014 sind die dunklen Armaturenbretter serienmäßig verbaut.
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon GcAsk » Mo 30. Mai 2016, 21:01

1111 hat geschrieben:
Wozu ein Steckeradapter mit CEE blau?
Dann hast du nur noch mehr Steckergedöns und Übergangswiederstände
die den Wirkungsgrad noch mehr verschlechtern.
Nimm den Ziegelstein mit Schuko Stecker und lade mit 10A oder du lässt an deiner 1,5mm²
Zuleitung die mitgelieferte Steckdose anschließen und kannst mit 14A laden.
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sonst geht es klack und das Licht und die ZOE sind aus. :!:
Der Schnarchlader läd immer nur mit 10A wenn du an normalen Steckdosen auflädst.


Achso okay, das wusste ich nicht.

Mir wurde hier nur mal empfohlen, CEE blau zu nutzen, da diese wohl für Dauerlasten ausgelegt sind.
Das mit dem "Klack" ist mir klar, an der Leitung hängt aber nichts besonderes, das viel noch zieht ;)
Dann bau ich wohl mit meinem Onkel die mitgelieferte Steckdose dann ein :)
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon 1111 » Mo 30. Mai 2016, 21:08

stromer hat geschrieben:
Nein, ein einfacher Adapter funktioniert nicht. Du benötigst eine mobile Ladelösung.

http://www.goingelectric.de/wiki/%C3%9C ... r_Typ1%2B2

Das Problem mit dem Motor des Q210 betrifft hauptsächlich Fahrzeuge mit EZ 06/2013. Ab September 2014 sind die dunklen Armaturenbretter serienmäßig verbaut.


Hallo Stromer,

an dem mitgelieferten Ziegel ist ein Schuko Stecker :!:
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon Cliffideo » Mi 8. Jun 2016, 14:28

Hallo,

sehr schöner und ausführlicher Bericht über Deine ersten Schritte ins elektromobile Zeitalter.
Eine Meinung solltest Du ändern: Drauf warten, dass eventuell oder vielleicht eine gebrauchte Zoe bei Deinem Wunschhändler steht. Das wäre wirklich Zufall, wenn das passen würde.
Der Händler möchte natürlich erst einmal Neuwagen verkaufen, da er dadurch bessere Konditionen bekommt, je mehr er davon bis Jahresende unters Volk bringt. Nicht umsonst werden im Dezember noch jede Menge Neuwagen einen Tag auf den Händler zugelassen und dann als Tageszulassung im neuen Jahr günstiger verkauft. Grund: Der Händler hat dadurch einen besseren Einkaufspreis und kann mehr pro Fahrzeug verdienen. Die Mittel-zum-Zweck-Tageszulassungen werden dann günstig abverkauft.

Sagst Du Deinem Händler aber, Du kaufst definitiv keinen Neuwagen, sondern hast Summe X für einen guten Gebrauchten zur Verfügung und wenn er nicht verkaufen will, dann suchst Du halt woanders.
Über das Händlernetzwerk besteht dann eine gute Chance, dass so ganz zufällig eine gebrauchte Zoe nach Deinen Wünschen zur Verfügung steht, zu Deinen Vorgaben und vielleicht sogar zu Deinem Preiswunsch. Viele Gebrauchtwagen werden von den Händlern untereinander ausgetauscht, so dass Du Dich noch nicht einmal um die Überführung kümmern musst.

Noch eine Möglichkeit wäre es, von Deinem Händler einen Vorführwagen zu einem guten Preis übernehmen zu können, vielleicht sogar den, den Du schon gefahren bist?
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon GcAsk » Mi 8. Jun 2016, 20:20

Danke Cliffideo.

Nicht ganz. Ich habe folgendes vor:
Im kommenden Jahr möchte ich mir ein Elektroauto zulegen, mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit wird es die Renault Zoe.
Im Juli 2017 spätestens ist es dann soweit. Bis dahin habe ich genügend Geld zusammen, dort bekomme ich auch Geld von einem "Sparvertrag". Das Geld (inkl. Gespartem)würde reichen, um eine Anzahlung über minimum 10.000€ zu machen.
Gibt es allerdings vorher zufällig einen günstigen, gebrauchten Händler direkt dort (so Anfang 2017), würde ich über einen Gebrauchtwagenkauf nachdenken.
Andernfalls wird es natürlich ein Neuwagen (zumal mir das sowieso eigentlich lieber ist - ich bin der Erste, ein tolles Gefühl).
Der Vorführwagen wird vorerst aufgrund der sehr hohen Nachfrage zum Probefahren nicht verkauft (wobei ich darüber ganz froh bin, der Akku dürfte schon ziemlich versemmelt sein, trotz sparsamer Fahrweise nur 130km aufm Display, Balancing habe ich dann nach erfolgslosen 20 Min damals aufgegeben. Wurde vermutlich schon immer falsch geladen. Akku zwar geleased, aber naja..).
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon Jack76 » Mi 8. Jun 2016, 20:53

GcAsk hat geschrieben:
....der Akku dürfte schon ziemlich versemmelt sein, trotz sparsamer Fahrweise nur 130km aufm Display, Balancing habe ich dann nach erfolgslosen 20 Min damals aufgegeben. Wurde vermutlich schon immer falsch geladen. Akku zwar geleased, aber naja...


Hallo GcAsk, mach Dir kein Kopf, das ist so ziemlich Standard. Das Schätzeisen zeigt Dir ca. 130km bei flotter durschnittlicher Fahrweise, bzw. nach jedem Reset des Bordcomputers immer an. ;-)
Das Balancing von 99-100% dauert idR auch immer so 30-60 Minuten (manchmal sogar noch länger), ist auch normal quasi "by Design" und kein Grund zur Beunruhigung, sollte man auch nicht unbedingt bei Zuschauen.
"Falsch laden" gibt es im Grunde eigentlich nicht beim Zoe Akku. Das einzigste, was ich vermeiden würde, wäre ihn leer oder fast leer zu fahren und in diesem Zustand ewig stehen lassen. Und wenn Du daheim oder auf Arbeit keine bequeme Lademöglichkeit im Sinne von plug-and-forget hast, so dass das lange Balancing doof ist, dann zumindest alle paar Wochen wirklich mal mit Balancing durchladen lassen. Glaub mir, der Akku von Deinem Vorführer war bestimmt auch noch in nem sehr guten Zustand weit über 90/95% true-SoH (nicht dieser berechnete Schätzwert).

Grüße
Jack
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon GcAsk » Mi 8. Jun 2016, 21:03

Jack76 hat geschrieben:
GcAsk hat geschrieben:
....der Akku dürfte schon ziemlich versemmelt sein, trotz sparsamer Fahrweise nur 130km aufm Display, Balancing habe ich dann nach erfolgslosen 20 Min damals aufgegeben. Wurde vermutlich schon immer falsch geladen. Akku zwar geleased, aber naja...


Hallo GcAsk, mach Dir kein Kopf, das ist so ziemlich Standard. Das Schätzeisen zeigt Dir ca. 130km bei flotter durschnittlicher Fahrweise, bzw. nach jedem Reset des Bordcomputers immer an. ;-)
Das Balancing von 99-100% dauert idR auch immer so 30-60 Minuten (manchmal sogar noch länger), ist auch normal quasi "by Design" und kein Grund zur Beunruhigung, sollte man auch nicht unbedingt bei Zuschauen.
"Falsch laden" gibt es im Grunde eigentlich nicht beim Zoe Akku. Das einzigste, was ich vermeiden würde, wäre ihn leer oder fast leer zu fahren und in diesem Zustand ewig stehen lassen. Und wenn Du daheim oder auf Arbeit keine bequeme Lademöglichkeit im Sinne von plug-and-forget hast, so dass das lange Balancing doof ist, dann zumindest alle paar Wochen wirklich mal mit Balancing durchladen lassen. Glaub mir, der Akku von Deinem Vorführer war bestimmt auch noch in nem sehr guten Zustand weit über 90/95% true-SoH (nicht dieser berechnete Schätzwert).

Grüße
Jack

Achso ok, interessant. Dann ist das wohl tatsächlich normal.
Balancing würde ich vermutlich wöchentlich mal am Wochenende machen. Wäre das Laden zu Hause dann bspw. mal am Wochenende (u.a. für das Balancing) über Nacht problematisch? Strappaziert das den Akku? Hier wurde mal geschrieben, die Zoe würde dann, wenn sie voll ist, den Ladevorgang automatisch beenden und nicht mehr laden. Ist dem tatsächlich so oder wird der Akku trotzdem ein bisschen weiter geladen (bzw. entladen, geladen, entladen, geladen?) über Nacht?
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