Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsbericht

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon Jack76 » Sa 28. Mai 2016, 13:10

-das 210er Modell gibt es nur gebraucht und wenn es wirklich bis dato nicht in dem Autohaus verfügbar ist, müsste ich erstmal schauen, wo es die gäbe. Aktuell oftmals minimum 100km entfernt.
-> gibt ne schöne Überführungsfahrt, findest Du nicht? ;-)
-die meisten Inserate haben die Amaturenbretter nicht getauscht, der Elektromotor dürfte wohl auch der alte sein. Damit müsste man sich also erstmal um die Behebung/Austausch dessen kümmern.
-> Das Armaturenbrett wird auf Garantie bis zu 7 Jahre nach Fertigungsdatum getauscht. Schau es Dir erst mal an, tauschen lassen kannst Du im Zweifel immer noch.
-die 210er Zoe schafft (auf dem Papier) weniger km, auch wenn dies real vielleicht knappe 10km sein sollten.
-> eher kosmetischer Natur, kannst Du nen 43KW Lader nutzen, wiegt dies die paar km mehrfach auf
-die 210er Zoe hat standardmäßig kein Notladekabel -> seperat zulegen -> >500€ Kosten.
-> benötigst Du dies wirklich, wenn ja für den Preis gibt es auch andere Alternativen mit teils mehr Anschlussmöglichkeiten
-die 210er Zoe wird nur mit 58PS angegeben - liegt dies am alten Motor? Oder ist das der ECO Modus? Jedenfalls hat die neue 240er Zoe 88PS. Beim Drücken auf die ECO Taste wird dann gedrosselt, was ich bei der Probefahrt auch stark gespürt habe. Für Autobahn/Landstraße oftmals nicht ausreichend. Wenn die 210er Zoe standardmäßig nur so wenig Leistung hat, ist das für mich ein K.O. Kriterium.
-> Beide Motoren haben nur 58"PS". ;-) Das ist die "Nenndauerleistung", die maximale Leistung beträgt bei beiden ebenfalls identische 88 "PS". Die Fahrleistungen sind insofern gleich.
-die 210er Zoe kommt zwar mit 43kW Laddemöglichkeit, allerdings gibt es in unmittelbarer Nähe keine Ladesäule. Lediglich etwa 10-15km von meiner Ausbildungsfirma wäre eine solche Möglichkeit vorhanden (vermutlich dann kostenpflichtig, wobei es auch kostenlos sein könnte). Aber einen Umweg fahren, nur um ein paar Minuten einzusparen? Nein danke. Zumal ich sowieso mit einer Ladung locker über den Tag komme und somit hier dann im Ort beim Einkaufen kostenlos oder eben zu Hause laden würde. Und für die paar Ausnahmen im Jahr, in denen ich längere Strecken zurücklegen müsste, wäre mir die eine Stunde mehr eigentlich auch egal. Während der Probefahrt konnte ich während einem Einkauf genug laden, um für den nächsten Tag wieder zur Arbeit zu kommen. Mehr brauche ich für den Alltag nicht.
-> Das Leben besteht aber nur zu rund 95% aus Alltag... ;-) Mal ne kleine Tour mit Freunden ins 200km entfernte xyz und Du findest ne 43KW Lademöglichkeit, also sagen wir mal nen 20 Minuten McDoof-Stop mit nem kleinen 15 Minuten Spaziergang statt nem 1 stündigen Spaziergang absolut toll.
- und zu guter Letzt: Es ist ein Gebrauchtwagen. Es ist natürlich was ganz tolles, wenn man weiß, man hat einen Neuwagen, den noch niemand gefahren hat und man der allererste sein darf. Man selber weiß, wie man ihn fährt. Bei Gebrauchten weiß man halt nicht, wie der Vorbesitzer mit diesem Auto umgegangen ist. Mag bei der Zoe zwar aufgrund der Batterieaustauschmöglichkeit zwar kein Ausschlusskriterium sein, aber ich weiß nicht, was eigenes, neues wäre natürlich toll. Zumal man sich sein Auto seinen eigenen Wünschen nach, selbst zusammenstellen könnte (z.B. die 17 Zoll schönen Felgen - ja ich weiß, verbrauchen mehr, aber sehen halt besser aus ;) )
-> In der Tat ein Punkt, wobei Du nen 1 oder 2 Jahre alten gut aufbereiteten "Gebrauchten" vermutlich kaum bis gar nicht vom Neuwagenpendant unterscheiden kannst... Ausstattung, hmm, die Aufpreisliste ist bei Zen und Intens eh sehr kurz insofern dürften beide genannten wohl eh ziemlich komplett als Gebrauchte dastehen. Und die 17-Zöller kann der Händler im Zweifel auch noch drauflegen, wenn Du Dir nicht u.U. gleich andere 17-Zöller holst (schau mal hier, da gibts schon einiges zur Auswahl mit ABE und allem Pipapo: http://www.wheelmachine2000.de/shop/fel ... =&dia=alle


Vielleicht sehe ich das auch wieder ganz falsch. Anfangs habe ich die Zoe ja auch für hässlich gehalten, was sich natürlich dann nicht bestätigte.
-> manchmal muss man sich mit den Dingen halt erstmal eine gewisse Zeit auseinandersetzen, anfassen, drüber nachdenken und selbst ausprobieren. Aber Du wirst schon die für Dich richtige Entscheidung treffen.

Wäre daher sehr froh, wenn ihr was zu den einzelnen Punkten sagen könntet ;)
-> hiermit getan... ;-)

Grüße
Jack
Jack76
 
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon GcAsk » So 29. Mai 2016, 11:43

gibt ne schöne Überführungsfahrt, findest Du nicht?
-> klar, das schon. Dagegen hätte ich nichts. Finde es aber trotzdem besser, wenn man den Händler hier direkt in der Nähe hat. Insbesondere weil man anfangs beim Kaufvertrag/-entscheidung das ein oder andere mal dort auftauchen muss.
Zudem hat der Händler hier direkt in der Nähe auch die Z.E. Werkstatt ;)

Das Armaturenbrett wird auf Garantie bis zu 7 Jahre nach Fertigungsdatum getauscht. Schau es Dir erst mal an, tauschen lassen kannst Du im Zweifel immer noch.
-> danke, gut zu wissen. Austauschen würde ich es sofort, da helle Amaturen überhaupt nicht mein Ding sind. Auch helle Sitze kommen für mich überhaupt nicht in Frage, daher auch der direkte Ausschluss der Life Ausstattung (Intens aber sowieso, allein schon wegen Einparkhilfe, etc.).

eher kosmetischer Natur, kannst Du nen 43KW Lader nutzen, wiegt dies die paar km mehrfach auf
-> im Alltag aber eben nicht, da ich im Normalfall keine 43kW Ladestation antreffe. Aber die Möglichkeit an sich ist natürlich ein Vorteil, ganz klar.

benötigst Du dies wirklich, wenn ja für den Preis gibt es auch andere Alternativen mit teils mehr Anschlussmöglichkeiten
-> Ja, benötige ich. Zwar ist der Anschluss zum Parkplatz noch nicht ganz geregelt, aber vermutlich wird es doch nur eine Schukosteckdose und/oder eine CEE blau Steckdose werden.

Beide Motoren haben nur 58"PS". ;-) Das ist die "Nenndauerleistung", die maximale Leistung beträgt bei beiden ebenfalls identische 88 "PS". Die Fahrleistungen sind insofern gleich.
-> alles klar, dankeschön, finde ich gut ;)

Das Leben besteht aber nur zu rund 95% aus Alltag... ;-) Mal ne kleine Tour mit Freunden ins 200km entfernte xyz und Du findest ne 43KW Lademöglichkeit, also sagen wir mal nen 20 Minuten McDoof-Stop mit nem kleinen 15 Minuten Spaziergang statt nem 1 stündigen Spaziergang absolut toll.
-> Da hast Du vollkommen recht. Ich schätze, gerade am Anfang werde ich viel fahren, einfach weil es mich so fasziniert ;)
Eine Verkürzung der "Wartezeit" um etwa die Hälfte wäre natürlich was feines ^^

In der Tat ein Punkt, wobei Du nen 1 oder 2 Jahre alten gut aufbereiteten "Gebrauchten" vermutlich kaum bis gar nicht vom Neuwagenpendant unterscheiden kannst... Ausstattung, hmm, die Aufpreisliste ist bei Zen und Intens eh sehr kurz insofern dürften beide genannten wohl eh ziemlich komplett als Gebrauchte dastehen. Und die 17-Zöller kann der Händler im Zweifel auch noch drauflegen, wenn Du Dir nicht u.U. gleich andere 17-Zöller holst (schau mal hier, ..
-> Dies stimmt vermutlich, dass man die (fast) gar nicht voneinander unterscheiden könnte.
Ein kompletter Neuwagen ist aber eben was ganz besonderes - gerade das erste Auto - dann noch ein Elektroauto - wäre klasse. Für mich kommt nur Intens in Frage. Die Original 17-Zöller nachträglich draufmachen, würde laut dem Verkäufer 2.000€ kosten :shock: Der Link sagt da schon besseres aus :D

manchmal muss man sich mit den Dingen halt erstmal eine gewisse Zeit auseinandersetzen, anfassen, drüber nachdenken und selbst ausprobieren. Aber Du wirst schon die für Dich richtige Entscheidung treffen.
-> Richtig. Gerade ein Autokauf ist nun mal keine Kleinigkeit, die man mal eben auf die schnelle holt. So ein Kauf muss wohl überlegt und gut durchdacht sein. Auch wenn es noch etwa 1 Jahr wartet und ich daher kaum noch Geduld habe, bin ich eigentlich doch darüber sehr froh, da ich mir bis dahin genügend Gedanken machen kann (und natürlich auch genügend Geld zusammensparen kann :P ).
Aktuell habe ich folgendes geplant: Wenn es bis Ende des Jahres, Anfang nächsten Jahres tatsächlich keinen Gebrauchten hier bei dem Autohaus hier um die Ecke gibt, werde ich mir wohl dann nächstes Jahr einen Neuwagen Zoe kaufen. Nehmt mir diese Entscheidung bitte nicht böse - aber ich will einen Ansprechpartner hier direkt um die Ecke haben, gerade wenn er mir so einen guten Einblick in ein Elektroauto für mehrere Tage gewährleistet hat. Und der Gedanke, als erster den Motor das erste Mal "gezündet" zu haben - ist faszinierend. Die 43kW Ladeoption wäre zwar ein Nice-To-Have, allerdings für mich nur relevant, wenn es den Gebrauchten bis dato dann im Autohaus gäbe. Wenn nicht, wird es ein Neuwagen.

hiermit getan... ;-)
-> Ich danke Dir sehr für Deine ausführliche Antwort. Nehm meine Entscheidung bitte nicht böse, eventuell einen Neuwagen vor einem Gebrauchtwagen vorzuziehen. Mal schauen, wie es bis Ende des Jahres aussieht. Wenn dann ein Wagen hier verfügbar ist, würde ich den nehmen, andernfalls eben das komplett neue Modell.


Ach ja, noch eine Frage an die Zoe-Fahrer:
Mir ist bei der Probefahrt aufgefallen, dass die Zoe ziemlich starke Bremsen hat (was ja nicht schlecht ist). Was mir allerdings negativ aufgefallen ist, ist, dass die Bremsen "knarren", wie bei einem alten verrostetem Auto. Zum Beispiel an der Ampel. Ich stand dort, weil sie rot war. Als sie grün wurde, ging ich von der Bremse. Beim Lösen gab es dann so ein Knarrzen, so als wäre diese fest. Ich kanns nicht genau beschreiben, aber das ist teilweise störend gewesen, z.B. auch beim Rückwärts, und anschließendem Vorwärtsfahren. Bei jedem kurzzeitigem Bremsen gab es dieses komische Geräusch, wie bei einem alten Wagen, wo die Bremsen rosten.
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon Nordlicht » So 29. Mai 2016, 13:44

...wenn es das Geräusch ist was ich denke das Du meinst, dann ist es einfach zu erklären! Das Geräusch wenn sich die Bremsen lösen findest Du auch bei jedem Anden Fahrzeug. Nur hört man dies wenn der Diesel brummt nicht mehr isoliert heraus...

Meine Meinung welche ZOE besser ist (Q210 vs. R240) geht eindeutig zugunsten des "alten Q210". Ich selber fahre übrigens eine R240 und konnte mir den "UNTERSCHIED" auch nicht ausmalen. Auf Grund eines 4-wöchigen Werkstatturlaubs letzten Jahres bekam ich eine Leih-ZOE. Während dieser 4 Wochen habe ich die 43kw wirklich lieben gelernt.
Hätte ich vor meinem Kauf in 06/2015 dieses gewusst, wäre ein Q210 auf den Hof gekommen...

Wie gesagt, dies ist nur meine persönliche Meinung und sicher nicht das Maß der Dinge. Letztendlich ist es Deine Entscheidung und natürlich auch eine Frage, was der Markt für Dich hergibt.
Ich habe meine ZOE von einem Händler gekauft, der 700 km von mir entfernt herkommt...
09/2009: 29kw Holzpelletanlage für 2 Wohnhäuser
06/2013: 5 kwp PV-Anlage mit S10 Speicher von e3/dc
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon GcAsk » So 29. Mai 2016, 13:56

Nordlicht hat geschrieben:
...wenn es das Geräusch ist was ich denke das Du meinst, dann ist es einfach zu erklären! Das Geräusch wenn sich die Bremsen lösen findest Du auch bei jedem Anden Fahrzeug. Nur hört man dies wenn der Diesel brummt nicht mehr isoliert heraus...

Ne, ne, das war in meinen Augen nicht normal. Meine Mutter konnte es sogar von außen hören und hat auch gefragt, wieso das so komisch klingt. Das klingt so, als wenn man leicht die Bremse drückt, aber trotzdem rollt und die Bremsen dann noch so halb bremsen, sich aber dann lösen und dann gibt es so ein komisches Knarr-Geräusch.

Ich fahre derzeit ab und an das Auto meiner Mutter, ein Mazda 2, Kleinwagen, Benziner. Der ist sehr leise, zwar nicht so leise wie ein Elektroauto, aber wenn ich an der Ampel stehe und dann von der Bremse gehe, habe ich dieses komische Knarren nicht und unser Wagen ist nicht mehr der Beste und fast 8 Jahre ist er auch alt.

Habe gerade mal auf YouTube geschaut, es hat sich in etwa so angehört, allerdings nicht allzu extrem und hoch, eher etwas dumpfer, aber das Knartzen kommt in etwa hin.

https://www.youtube.com/watch?v=NA9X3-d8ox0
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon HubertB » So 29. Mai 2016, 15:34

Was Du gehört hast ist möglicherweise die Berganfahrhilfe. Die Bremse packt zu damit Du nicht im Stand zurückrollst und löst sich beim Anfahren mit einem Knacken. Das passiert auch schon bei kleinem Gefälle.
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon GcAsk » So 29. Mai 2016, 17:48

HubertB hat geschrieben:
Was Du gehört hast ist möglicherweise die Berganfahrhilfe. Die Bremse packt zu damit Du nicht im Stand zurückrollst und löst sich beim Anfahren mit einem Knacken. Das passiert auch schon bei kleinem Gefälle.

Hm, das trat allerdings immer dann vermehrt auf, wenn ich die Bremse betätigt hat, als er leicht nach vorne gerollt ist (wegen Automatik, das Auto fährt ja dann, wenn man von der Bremse geht). Beim leichten Bremsen hat es also immer geknarrt.

Aber naja, vielleicht war es ja nur irgendwie bei dem Vorführwagen so (wer weiß, was die anderen damit schon für Vollbremsungen gemacht haben ;) ).

Mir fällt gerade noch ne Frage ein zur Zoe, da ich es leider nicht testen konnte, da unsere Steckdose draußen auf dem Parkplatz nicht ganz funktionsfähig ist.

Wie viel Ampere zieht der Ziegelstein zum Laden? Im Renault Heftchen stand irgendwas mit 10A bzw. 14A bei der (mitgelieferten?) Steckdose. Ist dem tatsächlich so? Also dass standardmäßig auf 10A beschränkt wird?

Muss das nämlich wissen, da ich nicht weiß, ob selbst bei 10A eine 1,5mm² Leitung ausreichend ist. Aber immerhin besser als 16A dauerhaft zu ziehen ^^
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon Lenzano » So 29. Mai 2016, 18:10

Hallo Gcask,
also zuerst mal Hut ab für Dein Rangehen und deinen schönen Bericht, welchen ich auch komplett gelesen habe... Nebst der ganzen Kommentare hier!
Die Wenigsten sind so offen für Neues und auch junge Leute stehen normalerweise eher auf VORHANDENEN Motorsound der alten Generation.
Nun zur Zoe.
Ich fahre selbst auch eine Q210er Intens mit EZ 05/2013.
Mich hat an meiner eigentlich auch fast alles erwischt, was man hier im Forum als Quälerei lesen kann.
Armaturenbrett Tausch, Lader Tausch, TCU Tausch und in 3 Tagen steht der Motortausch an.
Alles habe ich teilweise bei meinem Händler und auch in einer grossen Renault Retail Niederlassung mit den unterschiedlichsten Erfahrungen machen lassen.
Ganz wichtig, ein guter Verkäufer ist noch lange keine gute Werkstatt. Den Verkäufer aber immer mal mit einbeziehen, wenn es mit der Werkstatt nicht so läuft, kann Wunder bewirken.
Ich für meinen Teil bin bei meinem "kleineren" Händler geblieben, da dieser ein echtes Interesse hat den Kunden zu binden und gut versorgt zu wissen. Dies sind meine Erfahrungen mit dem AHM hier in Freising.
Der hat mir übrigens auch meine damals gebraucht Zoe verkauft mit 2000km. Diese war quasi wie neu und nur vom Tachostand als Gebrauchter zu identifizieren.
Auch hatte ich KEIN Notladekabel und brauche es auch nicht. Eine mobile Ladeboxen mit allen Stecker Typen macht mich sehr flexibel, von der Schuko bis hin zum CEE32er ABER ich bräuchte diese wirklich nur 3 Mal in den 2 Jahren die ich jetzt mit der Zoe fahre. sonst war Typ2 immer irgendwie nutzbar. 43kw habe ich nur einmal testweise genutzt und bin extra dort hingefahren um mal ein richtiges Kabel in der Hand zu haben.
Zum Gebrauchtmarkt: Wenn Du heute eine Intens mit 17 Zöller haben willst zahlst du Minimum 16t € gebraucht, das wird in einem Jahr sicher ganz anders aussehen. Ich würde zur 210er dann greifen, wenn sie deutlich unter 12t€ kostet und dann auch eine wie oben schon beschrieben ab 06/2013 bis 10/2014er Erstzulassung hat. Die Schnellladung ist sicher ein Argument, ich komme aber super mit den 22kw aus.
Eine R240er bekommst mit derzeitiger Förderung für 18,5t € dann aber mit neuer Gewährleistung und neuen 5Jahren Garantie auf Batterie und Antriebsstrang. Wobei die Batterie sicherlich zu vernachlässigen ist.
Die Q210er Zoe ist gefühlt aus dem Stand etwas aggressiver von 0 auf 20 und pfeift lauter beim starken Beschleunigen als die R240er, diese wirkt dafür etwas leiser. Die Q210 er ist auch etwas schlechter in der Ladeeffizienz bei Schuko Ladung, was hier die Wahl zur neueren Variante erleichtert.
Wenn Du dir in 2017 eine Zoe leisten kannst, wir der Gebrauchtmarkt deutlich voller sein, auch mit Fahrzeugen die schon viele km gesammelt haben.
Die Wartezeit ist eh noch lang. Ja, lang, denn so wie Du hier deine ersten Eindrücke beschreibst geht es dir ähnlich wie vielen Model3 Reservierern die auf ihr EV warten müssen.
Wenn Du Lust hast die Zeit etwas unterhaltsamer zu verleben, lausche mal in unseren Podcast siehe meine Signatur rein.
Es sind schon 10 + 1 Folge drinnen, die unter anderem auch erzählen, wie wir zu unseren Zoes kamen.
Grüße
Lenzano
Zuletzt geändert von Lenzano am So 29. Mai 2016, 18:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon Lenzano » So 29. Mai 2016, 18:17

GcAsk hat geschrieben:

Muss das nämlich wissen, da ich nicht weiß, ob selbst bei 10A eine 1,5mm² Leitung ausreichend ist. Aber immerhin besser als 16A dauerhaft zu ziehen ^^


Hallo nochmal, die Schwachstelle an der Schuko Ladung ist nicht das Kabel sondern die Dose.
Das Kabel kommt, sofern anständig verlegt und unbeschädigt, mit 14A auf längere Zeit locker klar.
normale Dosen leider nicht, die verkraften über mehrere Stunden nur 10A ohne mit dem Stecker zu verschmelzen.
Die bei den Zoes mitgelieferten Dosen sind extra auf Dauerleistung 14A ausgelegt, ohne thermischen Schaden zu nehmen.
Grüße
Lenzano
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon GcAsk » So 29. Mai 2016, 19:26

Danke Lenzano für Deine ausführliche Antwort.

Ja, in der Tat, für einen Jungen in meinem Alter eher ungewöhnlich. Eigentlich all meine Freunde stehen eher auf viel "Wumm-Wumm" und sportliche 500PS-Kisten. Finde sie zwar nicht schlecht, Elektroautos faszinieren mich aber vielmehr, vermehrt jetzt durch die Probefahrt - da will ich nie wieder einen Verbrenner am liebsten fahren.

Danke auch für den Bericht zu Deiner Zoe.
Das ist eben das Problem, das ich darin sehe. Die vielen (bzw. vermehrten) Probleme der "älteren" Generation. Ich wäre dann halt auf das Auto angewiesen, wenn das dann öfter Probleme machen würde oder Teile ausgetauscht werden müssten, wäre das nicht toll.
Falls die Preise aber tatsächlich so weit fallen sollten, wie Du vermutest, wäre das natürlich zu überlegen - aber wie gesagt nur, wenn das hier lokal bzw. in dem Autohaus verfügbar wäre. Die Werkstatt soll hier ganz gut sein, wie ich gelesen habe.
Mal schauen, wie viel Geld ich dann bis dato zusammengespart habe.

Das mit der Garantie ist natürlich dann bei einem Neuwagen ein besonderer Vorteil.

Hehe, ja, aber naja, manchmal muss man eben viel Geduld mitbringen ^^ Die Zeit nutze ich dann natürlich, mich intensiv mit der Zoe zu beschäftigen ;)

Der Podcast klingt sehr interessant, da werde ich unbedingt später mal reinschauen, wenn ich Zeit habe :)

Gut, das mit der Leitung muss ich sowieso dann nochmal mit meinem Onkel überprüfen. Diese mitgelieferte Steckdose (die es dann vermutlich auch nur bei der R240 gibt -> weiteres Kaufargument :lol: ) kann man dann wie eine normale Dose einbauen oder? Die Frage ist halt, ob ohne dieser, der Ziegelstein automatisch auf 10A den Strom begrenzt?
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Re: Mehrtägige Probefahrt mit ausführlichem Erfahrungsberich

Beitragvon 1111 » So 29. Mai 2016, 20:06

GcAsk hat geschrieben:
Danke Lenzano für Deine ausführliche Antwort.

Ja, in der Tat, für einen Jungen in meinem Alter eher ungewöhnlich. Eigentlich all meine Freunde stehen eher auf viel "Wumm-Wumm" und sportliche 500PS-Kisten. Finde sie zwar nicht schlecht, Elektroautos faszinieren mich aber vielmehr, vermehrt jetzt durch die Probefahrt - da will ich nie wieder einen Verbrenner am liebsten fahren.

Danke auch für den Bericht zu Deiner Zoe.
Das ist eben das Problem, das ich darin sehe. Die vielen (bzw. vermehrten) Probleme der "älteren" Generation. Ich wäre dann halt auf das Auto angewiesen, wenn das dann öfter Probleme machen würde oder Teile ausgetauscht werden müssten, wäre das nicht toll.
Falls die Preise aber tatsächlich so weit fallen sollten, wie Du vermutest, wäre das natürlich zu überlegen - aber wie gesagt nur, wenn das hier lokal bzw. in dem Autohaus verfügbar wäre. Die Werkstatt soll hier ganz gut sein, wie ich gelesen habe.
Mal schauen, wie viel Geld ich dann bis dato zusammengespart habe.

Das mit der Garantie ist natürlich dann bei einem Neuwagen ein besonderer Vorteil.

Hehe, ja, aber naja, manchmal muss man eben viel Geduld mitbringen ^^ Die Zeit nutze ich dann natürlich, mich intensiv mit der Zoe zu beschäftigen ;)

Der Podcast klingt sehr interessant, da werde ich unbedingt später mal reinschauen, wenn ich Zeit habe :)

Gut, das mit der Leitung muss ich sowieso dann nochmal mit meinem Onkel überprüfen. Diese mitgelieferte Steckdose (die es dann vermutlich auch nur bei der R240 gibt -> weiteres Kaufargument :lol: ) kann man dann wie eine normale Dose einbauen oder? Die Frage ist halt, ob ohne dieser, der Ziegelstein automatisch auf 10A den Strom begrenzt?


Hallo GcAsk,

in der mitgelieferten Steckdose ist ein Magnet verbaut
den der Ziegelstein über einen Magnetschalter im Stecker erkennt und eine Ladung mit 14A zulässt.
Ohne Magnet läd das Teil nur mit 10A also 2300W d.h. von 0 - 100% ca. 10h. :idea:
Zuletzt geändert von 1111 am So 29. Mai 2016, 20:11, insgesamt 1-mal geändert.
Aufgeladene Grüße
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