Lohnt sich ein Renault Zoe wirklich?

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Re: Lohnt sich ein Renault Zoe wirklich?

Beitragvon Robert » Sa 18. Mär 2017, 23:45

Falls sich ein Auto lohnt dann ist das ein Dacia Sandero/ Logan.

Der Rest ist Emotion, Vernunft oder Verantwortung. :ugeek:
Wie viel Spass macht dein Auto ?
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Re: Lohnt sich ein Renault Zoe wirklich?

Beitragvon Karlsson » Sa 18. Mär 2017, 23:59

holzhacker hat geschrieben:
Mehrere Anläufe findet man zwar im Internet, aber meist nicht vollständig

Gerade auch hier im Forum finden sich reichlich frisierte Rechnungen, die ich nicht nachvollziehen kann.
Ich hab den Zoe bald 2 Jahre und war auch 2x zur Wartung- Einmal war er billiger und einmal war er teurer als der Verbrenner davor im selben Alter.
Die Miete ist pro Kilometer teurer als der Sprit beim Verbrenner davor. Gespart hab ich bislang 500€ Steuer, dafür aber 4000€ mehr für die Anschaffung hingelegt. Die Versicherung ist teurer.

Für ein aussagekräftiges Ergebnis müsste ich die Zahlen mal auswerten, werde ich irgendwann mal tun. Hab jeden Cent aufgeschrieben, wie beim Wagen davor auch.
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Re: Lohnt sich ein Renault Zoe wirklich?

Beitragvon Pol-Pott » So 19. Mär 2017, 07:20

Karlsson hat geschrieben:
finden sich reichlich frisierte Rechnungen, die ich nicht nachvollziehen kann.

Das geht schon bei der "angesagten" Reichweite los.
Was allerliebst unterschlagen wird, sind die Einrichtungskosten.
Will man unbekümmert fahren, braucht man für daheim einen ordentlichen fachmännisch installierten Anschluß (Garage oder eigener Parkplatz) und für alle Notfälle einen Schuko-Typ2-Lader.
Letzterer wird nicht mehr gratis zum ZOE abgegeben.
Also spreche ich *) von 700 € Erdkabel + 1200 € Typ2-Wallbox + 300€ Typ-Zusatzladekabel + für Langstrecken-Reisen mobile Schuko-CEE-Typ2-Box ab 600€. Und überall muß man noch aufpassen, ob diese Teile ausdrücklich für ZOEs zugelassen sind!
An anderen Variationen verliert man auf die Dauer dem Spaß - wenn's neu ist - "Ahh" - später "auch nee".

*) für den Pfennigfuchser sind die Preise nix, das sind Daumenangaben und die hängen immer von den Ansprüchen ab.
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Re: Lohnt sich ein Renault Zoe wirklich?

Beitragvon watzinger » So 19. Mär 2017, 10:18

Nein, eine Zoe lohnt sich so wenig wie jedes andere Kraftfahrzeug, wenn man es sei an Euro und Cent festmachen will.
Mir bringt die ZOE täglich ein gutes Lebensgefühl, rein technisch gesehen ein gutes Fahrgefühl, neue Erfahrungen, öfters nette Begegnungen zum Thema Elektromobilität und viele neue Wege zu den Fahrtzielen, die ich mit dem Verbrenner nie gefahren wäre.
Für mich lohnt sich die Zoe wirklich.
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Re: Lohnt sich ein Renault Zoe wirklich?

Beitragvon ipoff » So 19. Mär 2017, 15:31

watzinger hat geschrieben:
Nein, eine Zoe lohnt sich so wenig wie jedes andere Kraftfahrzeug, wenn man es sei an Euro und Cent festmachen will.
Mir bringt die ZOE täglich ein gutes Lebensgefühl, rein technisch gesehen ein gutes Fahrgefühl, neue Erfahrungen, öfters nette Begegnungen zum Thema Elektromobilität und viele neue Wege zu den Fahrtzielen, die ich mit dem Verbrenner nie gefahren wäre.
Für mich lohnt sich die Zoe wirklich.





Hallo
Wir haben jetzt seid zwei Wochen die zoe.
Bin nebenberuflich ca 2000km im monat unterwegs.
Wenn ich das gegenrechne komme ich in etwa auf die gleichen kosten die ich vorher für meinen Land Rover aufbringen musste.Aber rechnen darf man das glaub ich auch nicht!
Es geht da auch eher darum - was ich meinen Kindern und der Nachwelt hinterlasse bzw was ich anrichte...!
Als wir die zu testzwecken da hatten, war allein schon das für die kinder und mich unglaublich das man rein durch die Sonne, solche Strcken moeglich machen kann!
Das rechnet sich für die Umwelt .
Die Rechnung würde ganz anders ausfallen , wenn Sprit kosten würde was es mittlerweile kosten muesste :shock:
Ausserdem -ich finde - wenn heutzutage jedes Stückchen (Kinder zur Schule usw) gefahren werden muss- sich Sonntags Blechlawinen durch die Landen bewegen muessen!?- hat sich noch kein allgemeines Bewusstsein für Umweltschutz herumgesprochen- da wuerde man schon viel für diesen Planeten tun
Beste grüße aus der modellstadt für Elektromobilitaet - Bad Neustadt/Saale
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Re: Lohnt sich ein Renault Zoe wirklich?

Beitragvon Karlsson » So 19. Mär 2017, 18:21

Pol-Pott hat geschrieben:
Will man unbekümmert fahren, braucht man für daheim einen ordentlichen fachmännisch installierten Anschluß (Garage oder eigener Parkplatz) und für alle Notfälle einen Schuko-Typ2-Lader.
Letzterer wird nicht mehr gratis zum ZOE abgegeben.
Also spreche ich *) von 700 € Erdkabel + 1200 € Typ2-Wallbox + 300€ Typ-Zusatzladekabel + für Langstrecken-Reisen mobile Schuko-CEE-Typ2-Box ab 600€.

Ich hab fürs Notladekabel inkl Renault Schuko und FI + Stromzähler + Klemmenkasten + Kabel ca 450€ ausgegeben und selbst installiert. Hat der Elektriker vom Vermieter vor Inbetriebnahme für mich kostenlos abgenommen.
Bei Wohneigentum wäre es eine NRGkick + CEE32 geworden, denke mal in Summe 1300€ und Schuko laden kannste auch.
Das Typ2 Kabel ist doch beim Zoe schon mit dabei.
Klar, 1300€ sind beim jungen gebrauchten Zoe auch ca 10% den Wertes noch mal on top.
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Re: Lohnt sich ein Renault Zoe wirklich?

Beitragvon Zoelibat » So 19. Mär 2017, 18:29

Die Wallbox oder zumindest die Installation überlebt hoffentlich länger als ein Autoleben (10-15) Jahre.
Aber das wird sich noch zeigen.

"Lohnt sich ein Renault Zoe"? Vielleicht nicht in erster Linie finanziell, aber sonst auf jeden Fall.

Manche lernen sogar die Mechaniker ihrer Autowerkstätte näher kennen. :lol:
250-Euro Gutschein für Renault-Neukäufer und Vorführwagen-Käufer!
Näheres hier: https://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-allgemeines/renault-aktion-bring-your-friends-t4960-140.html#p610816
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Re: Lohnt sich ein Renault Zoe wirklich?

Beitragvon TomTomZoe » Mo 20. Mär 2017, 09:50

Pol-Pott hat geschrieben:
Also spreche ich *) von 700 € Erdkabel + 1200 € Typ2-Wallbox + 300€ Typ-Zusatzladekabel + für Langstrecken-Reisen mobile Schuko-CEE-Typ2-Box ab 600€.

Wer eine mobile (11-22kW) Wallbox (600€ in Deiner Kalkulation) für Unterwegs braucht, der kann sich die feste Typ2-Wallbox für weitere 1200€ in Deiner Kalkulation sparen. In 99,9% der Zeit hängt meine mobile Bettermann Box, die ich vom Vorbesitzer meiner Zoe übernehmen konnte, an der Garagenwand an zwei Haken.
Zoelibat hat geschrieben:
Manche lernen sogar die Mechaniker ihrer Autowerkstätte näher kennen. :lol:

Stimmt :D
Gut eingefahrene Zoe Q210 mit Klima- (0803-0810) und Batterieupdate (0852/0853).
Seit 08/2016 schon 44t ekm (Diesel 07/2017 verkauft).
Ab 01/2018 AMP+-ERA-e 8-)
Bild (ab Ladeanschluß), laut BC 14,8-16,9kWh/100km (Sommer-Winter)
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Re: Lohnt sich ein Renault Zoe wirklich?

Beitragvon Herr Fröhlich » Mo 20. Mär 2017, 10:30

watzinger hat geschrieben:
Nein, eine Zoe lohnt sich so wenig wie jedes andere Kraftfahrzeug, wenn man es sei an Euro und Cent festmachen will.
Mir bringt die ZOE täglich ein gutes Lebensgefühl, rein technisch gesehen ein gutes Fahrgefühl, neue Erfahrungen, öfters nette Begegnungen zum Thema Elektromobilität und viele neue Wege zu den Fahrtzielen, die ich mit dem Verbrenner nie gefahren wäre.
Für mich lohnt sich die Zoe wirklich.



Genau sehe ich es auch !

PLUS die Option mit Photovoltaik & Powerwall eine intelligente, dann "kostenfrei" Zukunft zu schaffen.
PLUS die Möglichkeit im Moment NOCH an vielen Stellen kostenfreien Strom zu bekommen.
PLUS die Freude immer wieder in sehr nette Gespräche mit Gleichdenkenden zu geraten.
PLUS dieses geile Gefühl ohne direkte Abgase zu fahren.
PLUS - in meinem Fall - Strom fast ausschließlich über Photovoltaik zu laden.

:thumb: ZOE ........ LOHNT SICH
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Re: Lohnt sich ein Renault Zoe wirklich?

Beitragvon orinoco » Mo 20. Mär 2017, 17:50

Bei der Frage ob sich eine ZOE bzw. ein Elektroauto generell lohnt, frage ich mich - vorausgesetzt ich hab das nötige Kleingeld - was es lohnenderes gäbe das Geld auszugeben. Und da wird es für mich im privaten Bereich schon schwierig etwas zu finden was sich (ökologisch) mehr lohnt. Heizungssanierung, Wärmedämmung, Energiespartechnik, Pedelec irgendwann ist das alles ausgereizt und dann bleibt das spritfressende Kfz übrig. Und dann lohnt es sich durchaus nach meiner Ansicht. Jedenfalls mehr als durch einen Urlaub in Neeseeland ("weil da die Natur so schön ist") oder den Malediven ("bevor die absaufen") badewannenweise Kerosin zu verbrennen.
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