Last-Minute-Zweifel

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Re: Last-Minute-Zweifel

Beitragvon Tho » Do 2. Jul 2015, 13:46

Das ist dem Preis geschuldet und zieht sich so durch alle Renault Modelle.
Ich bin aber (als jahrelanger Audi Fan) mittlerweile an dem Punkt, wo ich mich frage ob Alufarben lackierte Plastik statt weißer Plastik und schöner Falze wirlich 25.000 EUR mehr wert sind. In der Qualität der Technik und beim Service sind beide fleich kaputtgespart.
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Re: Last-Minute-Zweifel

Beitragvon novalek » So 5. Jul 2015, 09:44

Meine Bedenken sind nun endgültig auch vom Tisch:
1. Da das Wechselspannungsladesystem optimal ist - Hochvolumen-Gleichstrom kann zu Hause niemals geladen werden (zu teuer und keine Liefermöglichkeit). Externe Gleichstrom-Ladesäulen werden extrem teuer sein (und das geht auf den Abgabepreis zumal die Hochvolumen-KabelInfrastruktur fast nirgends vorhanden ist. Gleichstromladerei ist zudem aktuell vom Zeitaufwand die Fehlentwicklung (Man bedenke die Gleichstrom-Kabelpügel, die Muttern ins Auto stecken muß).
2. Den Leih-Akku sehe ich als empfindlichen Bestandteil des Motors, vergleichbar mit dem Kraftstofftank - und zu dessen Erhalt möchte ich nichts zahlen wollen (außer der Miete)
3. Der Wagen deckt mein Fahrprofil voll ab, insbesondere wenn man von der LKW-überfüllten Autobahn nicht viel hält.
4. Mit dem raschen Technologiewandel und der Zielperspektive des universellen "Wechsel-Fahrakkus" im Kopf, ist mit klar, daß ich nach 5 Jahren für das Fahrzeug nichts mehr bekomme. Upgrades will kein Hersteller verkaufen - Neufahrzeuge sind's.
Ölvorräte und Umwelt
1. Mit Mißtrauen Ölpreis und Ölförderung in Beobachtung sagt mir, so schnell wie das niedrige Preisniveau seit mehr als einem Jahr sich darstellt, kann der Preis auch in die Höhe schießen.
2. Die CO2-Reduzierungsdiskussionen sind ohnehin Quark, da hält sich außer der EU niemand dran und der Zug ist u.a wegen der Klimazeitkonstante lange abgefahren - Wir erschlagen den Schmetterling, um den Klimawandel zu verzögern.
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Re: Last-Minute-Zweifel

Beitragvon Hans11 » So 5. Jul 2015, 10:15

Hallo novalek

...Da das Wechselspannungsladesystem optimal ist...

meinst Du Wechselspannung (220V), das kann jedes Auto, oder meinst Du Drehstrom (drei Phasen) (380V)


Grüße

Hans11
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Re: Last-Minute-Zweifel

Beitragvon fbitc » So 5. Jul 2015, 11:18

400 V
Grüße Frank
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Re: Last-Minute-Zweifel

Beitragvon novalek » So 5. Jul 2015, 14:36

Hans11 hat geschrieben:
meinst Du Wechselspannung (220V)
Hallo Hans_11,natürlich Drehstrom mit mindestens 11 KW bei der Wohnung und extern sollten es mindestens 22kW (ca. 60 Minuten) sein.
Nur, die 230 V sollen der Standard sein (laut Renault-Batterie-Mietvertrag) und die 10 - 16 Stunden Ladezeit, die auch geschönt sein könnten, sind unbrauchbar lang, schonen aber den Lithium-Akku.
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Re: Last-Minute-Zweifel

Beitragvon Alex1 » So 5. Jul 2015, 14:49

Da war viel Gutes in Deinem Post, aaaaber das ist leider (bzw. zum Glück) Unsinn:
novalek hat geschrieben:
Die CO2-Reduzierungsdiskussionen sind ohnehin Quark....
Völlig an der Realität vorbei, die CO2-Reduzierung ist DER EINZIGE Weg, aus dem Schlamassel rauszukommen. Anpassungen (hohe Deiche etc.) werden sowieso vorgenommen, das braucht man niemandem vorzuschlagen.
da hält sich außer der EU niemand dran
Doppelter Unsinn. Zum einen spielt die EU schon lange nicht mehr den Vorreiter. Zum Anderen ist zB gerade China uns weit voraus. Nirgendwo werden mehr
- regenerative Anlagen gebaut,
- regenerative Anlagen aufgestellt,
- regenerative Anlagen exportiert
und SIND mehr regenerative Anlagen aufgestellt.

Während wir noch bei 10-11 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr sind, sind es in China grad mal 4-5, In Afrika gerade mal eine. Und auf diese eine Tonne (vielleicht zwei) müssen auch wir runterkommen.
und der Zug ist u.a wegen der Klimazeitkonstante lange abgefahren
Bitte welche "Klimazeitkonstante"? Meinst Du, dass ein CO2-Molekül, heute emittiert, ca. 100 Jahre in der Luft bleibt? Es hilft eben nicht nur, weniger CO2 zu emittieren, es muss auch wieder gebunden werden. Momentan sind Moore die beste Möglichkeit, also das Wiedervernässen derselben, sofortiger Stop des Torfabbaus, ansonsten zB. Terra Preta. Defätismus ist hinderlich
- Wir erschlagen den Schmetterling, um den Klimawandel zu verzögern.
Ein nettes Bild, aber was soll es aussagen? Was meinst Du mit dem "Schmetterling"?

CO2-Reduktion ist nicht Erschlagen des Schmetterlings, sondern entzieht dem Klimawandel die Nahrung.
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Last-Minute-Zweifel

Beitragvon Karlsson » So 5. Jul 2015, 15:40

Alex1 hat geschrieben:
Während wir noch bei 10-11 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr sind, sind es in China grad mal 4-5, In Afrika gerade mal eine. Und auf diese eine Tonne (vielleicht zwei) müssen auch wir runterkommen.

China ist da ein ganz schlechtes Beispiel. Die bauen zwar erneuerbare stark aus, das hat aber hauptsächlich mit ihrem Energiehunger zu tun. Kohlekraftwerke bauen sie auch.
Bei den Emissionen haben sie die USA mittlerweile überholt. Zwar nicht pro Kopf, in Summe aber schon.
Und der Ausstoss pro Kopf steigt da auch eher an. Die wollen jetzt alle einen westlichen Lebensstil - Auto fahren und viel Fleisch essen.

Also ich glaube nicht wirklich daran, dass wir das 2° Ziel noch packen.
Auch wenn ich mich bemühe, dass es nicht an mir scheitert. Aber das sorgt eigentlich auch nur dafür, dass ich mich dann nicht so schlecht fühle wenn der Karren so richtig im Dreck ist.
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Re: Last-Minute-Zweifel

Beitragvon 300bar » So 5. Jul 2015, 15:54

Karlsson hat geschrieben:
China ist da ein ganz schlechtes Beispiel. Die bauen zwar erneuerbare stark aus, das hat aber hauptsächlich mit ihrem Energiehunger zu tun.

Warum soll das ein schlechtes Beispiel sein?
Alle westlichen Länder haben die letzten Jahrzehnte aus den Vollen geschöpft und auf Teufel komm raus zu Lasten der Umwelt industrialisiert. Wenn nun eines der einwohnerreichsten Länder der Erde zumindest versucht, nicht die gleichen Fehler zu machen, ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Die haben zumindest kapiert, dass das sie sich ohne regenerative Energie selbst einäschern werden.
Gruß Reinhard
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Re: Last-Minute-Zweifel

Beitragvon novalek » So 5. Jul 2015, 15:58

CO2 - Reduktion: da zählt immer die absolute Emissionsrate aller Quellen, wobei China und die USA aktuell die Lieferanten erste Güte sind und Indien, Brasilien sowie Afrika kommen baldigst hinzu. Hinzu kommt die stetige Reduktion der von der Biomasse erzeugten Sauerstoffmenge durch Verringerung deren Nutzoberfläche, insbesondere auch durch Vermüllung von Land und Meer.
Zeitkonstante (absolute Bestimmung der Wirkung über die Zeit): Wenn die Wissenschaft die Größe der Kontante genau nicht benennen können, da externe Störgrößen in unbekannter Weise wirken (Stichwort: Sonnenwind), ist sehr wohl klar, daß unsere Bestrebungen sich ggf. heute garnicht auswirken , sondern erst in einigen 100 Jahren (Stichwort: chaotisches Speichersystem der Gas-, Wasser- und Festkörpermasse).

Für mich zählt, den kommenden Generationen fossile Grandstoffe zu erhalten ...
Zuletzt geändert von novalek am So 5. Jul 2015, 16:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Last-Minute-Zweifel

Beitragvon Karlsson » So 5. Jul 2015, 16:01

300bar hat geschrieben:
Die haben zumindest kapiert, dass das sie sich ohne regenerative Energie selbst einäschern werden.

Nein, die greifen nur einfach nur nach jedem Strohhalm, um immer noch mehr Energie zu erzeugen und nehmen natürlich auch regenrative Energie mit.
Die reduzieren aber nicht Kohle oder Atomkraft deswegen, sondern bauen noch weiter aus.
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