Kurzer Bericht nach einem Monat...

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Re: Kurzer Bericht nach einem Monat...

Beitragvon Lenzano » Sa 21. Mai 2016, 10:34

@turbothomas

Zu erwähnen ist hier auch die Stetigkeit des Preises für den "Kraftstoff":
Screenshot_2016-05-21-11-31-15-029.jpeg
Mein NochVerbrenner

vs.
Screenshot_2016-05-21-11-30-36-647.jpeg
Die Zoe
Seit 3.7.14 eine Import-Zoe Intens Q210
EZ 05/13 65Tkm am 13.10.2017 SOH 89-91%
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Re: Kurzer Bericht nach einem Monat...

Beitragvon Lenzano » Sa 21. Mai 2016, 10:47

@karlsson

Meine Kosten im letzten Jahr sehen so aus:
Screenshot_2016-05-21-11-43-19-586.jpeg
MeinNochverbrenner

vs.
Screenshot_2016-05-21-11-42-29-867.jpeg
Zoe


Ausgenommen die Abschreibung. Verbrenner bekam seine Inspektionen,Reparaturen in freien Werkstätten...
Für meinen eigenen Fall klar pro Zoe.
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Re: Kurzer Bericht nach einem Monat...

Beitragvon Turbothomas » Sa 21. Mai 2016, 18:55

[Verschwörungstheorie ein] Deswegen soll es ja nur noch CCS geben, damit die "Plünderer" wieder frei zugreifen können, natürlich barlgeldlos. [Verschwörungstheorie aus].
Ciao
Thomas
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- Wer DC-Lader (CCS) kauft unterstützt die Abzocke zukünftiger E-Mobilisten (wie bei Benzin und Diesel)

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Re: Kurzer Bericht nach einem Monat...

Beitragvon Karlsson » So 22. Mai 2016, 09:46

@Lenzano
Das sagt nicht viel, die Rechnung kannst Du immer erst zum Schluss aufmachen wenn der Wagen verkauft ist. Oder du müsstest vorab zumindest den Restwert eines eventuellen Verkaufes einrechnen und natürlich auch die Akkumiete.

Dein Vergleichswagen hat natürlich auch 2 Liter mehr vom teuren Super gezogen als meiner vom billigen Diesel.
Die Stromkosten sind bei mir überhaupt nicht kontinuierlich. Das erste Jahr war weitgehend gratis, aber seit 1.5. kostet es hier im Ort. Auf Tour haben sich die RWE Säulen bewährt. Da entsprechen die Stromkosten den Dieselkosten.
Aber selbst bei gratis Strom ist die Akkumiete noch teurer als der Diesel.
Der Wertverlust ist durch den höheren Anschaffungspreis wahrscheinlich auch beim beim günstigen Zoe noch höher.
Strom und Miete drauf....ich habe arge Zweifel, dass sich das durch die geringeren Wartungskosten und die geringere Steuer über die Jahre wieder ausgleicht, geschweige denn günstiger kommt. Zumal ich mir auch nicht sicher bin, dass da im Alter wirklich nichts groß an Reparaturen kommt. Die Antriebsgarantie ist in 2 Jahren abgelaufen und in den letzten 3 Jahren war der Wagen sehr oft in der Werkstatt.

Elektrisch fahren macht Spaß, aber mir hat mich keiner glaubhaft belegen können, dass sich da was sparen ließe und meine bisherigen Erfahrungen untermauern nur das, was ich vorher auch schon angenommen habe.

Ich muss mir das nicht über die Kostenschiene schön reden, ich gönne mir das einfach und genieße es.
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Re: Kurzer Bericht nach einem Monat...

Beitragvon Der Saft sei mit Dir » So 22. Mai 2016, 11:13

Hallo Lenzano,

der Co2-Ausstoß veglichen mit der ZOE liegt bei 218g/Km.

Bei der ZOE ist der CO2-Ausstoß ja durch die Herstellungart des Stroms bedingt, also musst du das auch beim Benzin noch hinzurechenen.

Beim Benzin muß man ca. 20% dazurechnen.

7.26l Verbrauch x 25 = 181,5g/Km ( der Fahrzeughersteller hat dich also verarscht ) x 1.2 = 217,8g/Km

die ZOE stößt nur in Deutschland so viel CO2 aus - z.b. in Fankreich sind es nur 14g/Km ( Atomstrom )

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Re: Kurzer Bericht nach einem Monat...

Beitragvon dibu » So 22. Mai 2016, 12:27

Wir sind ja schon reichlich off-topic, aber sei's drum.

Ich schreibe mir grob alle Ausgaben für die Zoé auf und muss Karlsson recht geben: wenn ich meine Zoé heute für 10.000 € verkaufen würde, hätte mich jeder Kilometer fast 50 Cent gekostet. Wenn ich sie noch 2 Jahre fahre, komme ich überschlagsmäßig auf 40 Cent. Es war halt ein Neuwagen mit hoher Anschaffung, da kann man nichts rumdeuteln.

Der reine Verbrauch, auch inklusive Batteriemiete, sollte vergleichbar einem Verbrenner sein.

Was auch oft übersehen wird: wenn die Zoé das einzige Fahrzeug ist, kommen ziemlich hohe Zusatzkosten, wenn ich für eine Langstrecke mal einen Verbrenner mieten muss. Bei mir sind das pro Jahr fast 2500 €. Ich bin daher der Meinung, dass man ein E-Auto als alleiniges Fahrzeug derzeit nur empfehlen kann, wenn man entweder nie (oder sehr selten) eine größere Strecke fahren muss, oder Geld in der Hinterhand hat. Das kommuniziere ich auch so und empfehle dann, noch 2 Jahre zu warten, bis Autos mit größeren Akkus erhältlich sind.
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Re: Kurzer Bericht nach einem Monat...

Beitragvon Syon » So 22. Mai 2016, 15:23

Huch, Doppelpost.
Zuletzt geändert von Syon am So 22. Mai 2016, 15:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurzer Bericht nach einem Monat...

Beitragvon Syon » So 22. Mai 2016, 15:26

Also ein E-Auto ist von den Kosten her bestimmt kein Schnappo.
Aber wenn ich darauf so achten würde, hätte ich auch einen Ford statt einer V-Klasse und einen Dacia statt des ZOE.
Das Aquarium wäre ein Poster und der Pool aufblasbar. :lol:
Wenn ich das Geld hätte, so wäre der ZOE auch ein Model S. Bei dem sieht die Bilanz sicherlich noch mieser aus. :D
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Re: Kurzer Bericht nach einem Monat...

Beitragvon Semi » Mo 23. Mai 2016, 12:55

Karlsson hat geschrieben:
Elektrisch fahren macht Spaß, aber mir hat mich keiner glaubhaft belegen können, dass sich da was sparen ließe und meine bisherigen Erfahrungen untermauern nur das, was ich vorher auch schon angenommen habe.


Man kann schon viel sparen wenn man elektrisch fährt. Ich habe mir einen gebrauchten 2011er I-Miev gekauft. Der ZoE und selbst der Twizy kostet wegen der Batteriemiete mehr als der I-Miev im Unterhalt pro Jahr...

Der I-Miev kostet mich ca 40 Rp./km, in den Kosten drin sind 10% Werteverlust, Versicherung (Vollkasko), Garagenmiete, Reifenwechsel, jährliche Wartung, Stromkosten, E-Tankstellenkarte, Autobahnvignette, Ökostromvignette und Parkplatzgebüren auswärts. (MFZ-Steuern gibts bei mir nicht, Stromkosten sind 10 Rp./kWh).

Ich möchte damit nicht angeben sondern nur zeigen, wenn man genau rechnet, kann man mit dem passenden E-Auto durchaus Geld sparen. Der grösste Anteil an den Jahreskosten ist der Werteverlust des Autos, danach Garagenmiete, danach Versicherung (Vollkasko)... also alles Fixkosten, wo man keinen Einfluss drauf nehmen kann, macht mehr als 2/3 der Kosten aus.

Gruss
Semi
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Re: Kurzer Bericht nach einem Monat...

Beitragvon Karlsson » Di 24. Mai 2016, 12:26

@Semi
Wenn ich richtig informiert bin, sind das 35 Cent/km und unterstreicht damit fett meine Aussage, obwohl bei Euch der Strom noch extremst billig ist.
Mit der Akkumiete hast Du schon recht. Aber einen i-Miev hätte ich weder optisch noch von Reichweite und Lademöglichkeiten gewollt und Zoe ist auch definitiv eine andere Fahrzeugklasse.
Zudem bin ich vom i-Miev auch wegen des Akkupreises extremst abgeschreckt, das ist ja mehr ein schlechter Witz.
Und einen vergleichbaren Verbrenner kriegst Du für 8000€ neu.

Ich sehe derzeit kein E-Auto, was nicht mindestens einen fetten Haken hat. Der Zoe schien mir das in Summe am wenigsten schlechte Angebot zu sein, auch wenn mir die Akkumiete und die Fehlerberichte gar nicht gefallen.
In einem Jahr /10tkm bin ich auch tatsächlich schon liegen geblieben. In 8 Jahren Opel / 164tkm bin ich nicht liegen geblieben.
Aber wer einfach nur unkompliziert und billig Auto fahren will, muss mit dem Thema Elektro wohl noch bis 2020 warten.
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