Kauf einer neuen oder gebrauchten Zoe

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Re: Kauf einer neuen oder gebrauchten Zoe

Beitragvon Zoe1114 » Mo 13. Feb 2017, 12:03

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Re: Kauf einer neuen oder gebrauchten Zoe

Beitragvon benwei » Do 15. Jun 2017, 23:18

Ich mache hier einfach mal weiter - denn hier habe ich im Februar ja auch aufgehört. Unser Verbrenner-Zweitwagen verbringt weiterhin fleißig seine Zeit mit Freude in der Werkstatt, daher ist meine Laune zu einem 0.9 TCe aus dem Hause Renault nicht besser geworden. ;) Privat und bei Fremdmarken ist ein zweieinhalb Jahre alter Twingo aber nur zu Ramschpreisen loszuwerden.

Ich habe zufällig Anfang der Woche eine ZOE (wieder-)gefunden, die mir gefällt und ich bin mittlerweile auch gewillt, das Risiko einzugehen und meine Frau zu überstimmen :lol:

Es handelt sich dabei um einen R240 Intens mit Metallic und TechRun-Felgen, etwa 9 Monate alt, km-Stand knapp unter 6.000, Vorführfahrzeug. Der Preisansatz liegt bei noch nicht abschließend diskutierten knapp 16.000€ all inclusive (Garantieverlängerung auf 60 Monate, Wartung 48 Monate, Winterräder). Historie: Der Wagen stand anfangs mehr, als dass er fuhr. Im Januar 2017 hatte ich exakt dieses Fahrzeug schon mal für einen 48h-Test. Danach stand er bis April wieder mehr als dass er fuhr, und seit ca. April ist er nun durch rund 20 Hände gegangen wegen der 48h-Aktion von Renault.

Habt ihr Tipps, worauf ich in dieser Konstellation besonders achten sollte, wenn ich mir das Fahrzeug in der nächsten Woche nochmal genau anschaue? Ich habe momentan die Hand drauf, das Auto ist für mich reserviert.


BTW: Wir hatten hier auch über einen elektrischen Erstwagen gesprochen. Damals hatte ich gesagt "ja, vielleicht in 2-3 Jahren". Bin Ende Mai Hyundai Ioniq gefahren - und seitdem schwer begeistert und mit mir am Ringen, ob ich die Bestellung auslöse und meine doch sehr geliebte B-Klasse abgebe.
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Re: Kauf einer neuen oder gebrauchten Zoe

Beitragvon benwei » Mi 21. Jun 2017, 23:29

Um es kurz zu machen - habe die ZOE heute gekauft.
War hoffentlich die richtige Entscheidung ;)
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Re: Kauf einer neuen oder gebrauchten Zoe

Beitragvon Karlsson » Do 22. Jun 2017, 00:12

Schönes Auto, wirste schon Deine Freude mit haben!
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Re: Kauf einer neuen oder gebrauchten Zoe

Beitragvon benwei » So 8. Jul 2018, 08:15

benwei hat geschrieben:
Um es kurz zu machen - habe die ZOE heute gekauft.
War hoffentlich die richtige Entscheidung ;)


Ich zitiere mich mal selbst. Die ZOE ist jetzt seit gestern ein Jahr bei uns. Folgendes ist bisher gewesen:

- 6720 km gefahren
- knapp unter 150€ für den Strom bezahlt
- 1x Wartung (im Paket enthalten)
- 2x Räder umstecken zu je 39€ (inkl. Brunch für die ganze Familie)
- 1x BMS-Update auf Garantie

Es darf gerne so weitergehen. SoH ist nach knapp zwei Jahren und 12600 km bei 99% laut CanZE.
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Re: Kauf einer neuen oder gebrauchten Zoe

Beitragvon Frosch_1977 » So 8. Jul 2018, 09:37

benwei hat geschrieben:
benwei hat geschrieben:
Um es kurz zu machen - habe die ZOE heute gekauft.
War hoffentlich die richtige Entscheidung ;)

Ich zitiere mich mal selbst. Die ZOE ist jetzt seit gestern ein Jahr bei uns. Folgendes ist bisher gewesen:
- 6720 km gefahren
- knapp unter 150€ für den Strom bezahlt
- 1x Wartung (im Paket enthalten)
- 2x Räder umstecken zu je 39€ (inkl. Brunch für die ganze Familie)
- 1x BMS-Update auf Garantie
Es darf gerne so weitergehen. SoH ist nach knapp zwei Jahren und 12600 km bei 99% laut CanZE.


na hat diese Bilanz dann auch die Skeptische Gattin endgültig überzeugt?
MfG
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Re: Kauf einer neuen oder gebrauchten Zoe

Beitragvon Karlsson » So 8. Jul 2018, 11:36

Noch weniger Kilometer als bei uns.
Fahrt ihr eh so wenig oder schafft der Zoe nicht alles?
Ich bin mit dem Diesel zuvor noch ca 12tkm/a gefahren und mit dem Zoe ging es dann auf 10tkm/a runter weil er den Diesel nicht komplett ersetzen konnte und der Benziner meiner Frau seitdem öfter ran muss.

Aktuell bin ich etwas enttäuscht von Renault durch die hohen Preise für die Akkuübernahme. Die Miete geht langfristig halt ganz schön ins Geld, aber die hohen Preise für die Übernahme sind eher noch schlimmer.
Auf mein persönliches Angebot warte ich allerdings noch, wird aber wahrscheinlich ja nicht komplett woanders liegen.
Der Wagen ist noch für diverse Jahre gut, ohne die hohen Fixkosten würde ich den durchaus noch gerne lange halte. Aber so macht man sich halt Gedanken über Alternativen.
Nur leider geht das total ins Geld wenn man sich verbessern will. Ein 24kWh Leaf wäre ja kein Fortschritt.
Da Hyundai nur tröpfchenweise liefert, wird es zu gebrauchten Ioniq noch eine ganze Weile dauern.
Das 41kWh Akkuupgrade ist viel ebenfalls viel zu teuer für den über 5 Jahre alten Wagen.
Wenn ich den Wagen noch weitere 3 Jahre fahre, habe ich dann 6k€ Miete gezahlt, was wohl dem reellen Neuwert des Akkus beim Kauf 2015 entsprach. Aber da hatte der Vorbesitzer auch bereits schon 2k€ Miete abgedrückt.
Es scheint derzeit dennoch das kleinste Übel zu sein, das einfach zu tun.

Wenn der Wagen heute einen Totalschaden hätte, würde ich vermutlich temporär aussetzen und den alten Corsa fahren, der eigentlich die Tage verkauft werden soll, bis es bessere Angebote gibt.

Zwischenfazit nach 3 Jahren:
+ es funktioniert gut im Alltag
+ elektrisch fahren ist deutlich angenehmer
- 22kWh ist etwas mager, speziell im Winter auch im Alltag. Auf Touren sowieso
- 43kW Ladung ist für Touren noch zu langsam
- hohe Kosten

Im Prinzip ist es genau das, was ich auch vor dem Kauf erwartet habe, meine Herangehensweise scheint gut zu sein.
Dazu sei noch gesagt - auch wenn ich es neutral betrachte und auch stets anführe wo es noch hakt, bin ich insgesamt zufrieden und hätte auch rückblickend wieder ein E-Auto gekauft. Manchmal denke ich nur, dass ich damals einen Leaf mit Kaufakku hätte nehmen sollen. Aber der hat dafür andere Nachteile.

Wünsche für den nächsten E-Zweitwagen:
- größerer Akku
- mehr Ladeleistung
- geringere Kosten (keine Miete, günstiger Preis für Akkuersatz)
- geringerer Verbrauch >100km/h
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Re: Kauf einer neuen oder gebrauchten Zoe

Beitragvon benwei » So 8. Jul 2018, 11:58

Karlsson hat geschrieben:
Noch weniger Kilometer als bei uns.
Fahrt ihr eh so wenig oder schafft der Zoe nicht alles?


Das Auto war von Anfang an als Zweitwagen/Pendelfahrzeug für meine Frau gedacht. Da die erst seit Mai wieder arbeitet nach Elternzeit, ist die km-Bilanz etwas verfälscht. Ich gehe davon aus, dass wir langfristig mit dem Auto um 7500-8000 km im Jahr landen. „Größere“ Fahrten, also Fahrten mit Notwendigkeit zur Nachladung, um wieder nach Hause zu kommen, haben wir nur gemacht, wenn die geplante Aufenthaltszeit > Ladezeit war. Ansonsten hatten wir keine Lust, irgendwo zwangsweise an einem Lader hängen zu müssen. Urlaubsfahrten sowieso nicht. 100 km Autobahn, ne Stunde Laden, 100 km Autobahn, ne Stunde Laden... das kann ich der Familie nicht vermitteln.

Aber für all diese Touren habe ich ja jetzt auch den Ioniq - und der wird ziemlich sicher unsere Anforderungen an das „Hauptfahrzeug“ erfüllen (Ausnahme: Anhängerkupplung. Aber dann muss die halt an die ZOE, damit ich auch weiterhin meinen Gartenabfall zum Wertstoffhof kutschieren kann).

ZOE: Für unsere Zwecke ein toller Zweitwagen - als Hauptfahrzeug würden mir persönlich Fahrassistenten und schnellere Ladung fehlen. Aber den Zweck „Hauptfahrzeug“ muss die ZOE bei uns ja gar nicht erfüllen. Von daher war die Entscheidung pro ZOE bisher die richtige.
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Re: Kauf einer neuen oder gebrauchten Zoe

Beitragvon Karlsson » So 8. Jul 2018, 17:23

Klar ist der Zweitwagen nun nicht so das Auto für die großen Reisen. Aber unsere häufigeren Strecken zur Familie sind zukünftig 120, 240 und 360km und wir wollen ja nach Möglichkeit möglichst viele Strecken elektrisch fahren.
Bislang war das eine 100km Strecke, für die wir ganzjährig den Zoe genommen haben. Bei -5°C mit kaum Reserve, aber es ging. Zukünftig sind das die 120km, das könnte im Winter schon eng werden und da möchte ich keine weitere Verschlechterung (24kWh Leaf, E-Up).

benwei hat geschrieben:
100 km Autobahn, ne Stunde Laden, 100 km Autobahn, ne Stunde Laden... das kann ich der Familie nicht vermitteln.

22kW Lader.... nix gut ;)
Kannste beim Q210 halbieren. Oder beim Q90 auch eine Stunde laden, dann aber auch entsprechend weiter fahren.
Ist aber noch immer schwer vermittelbar.
Wir hatten in den letzten Jahren öfter eine 270km Strecke - in 3 Jahren 3x gefahren. Die ersten beiden Male nur mit 22kW Ladern war das sehr zäh. Beim letzten Mal durchgängig 43kW direkt an der Autobahn, aber auch das zieht sich noch zu lang. Denke ich kriege da mit den aktuellen Ladern max 1 von 5 Fahrten elektrisch durchgesetzt.

Der Ioniq ist da natürlich schon besser, wäre dann Stand heute auch mein Wunsch-Nachfolger für den Zoe. Allerdings nicht als Erstwagen, da sollte der Akku dann doch noch etwas größer, die Ladeleistung höher (Daten siehe Tesla 3), der Kofferraum größer und eine AHK dran sein.

Zum Fahrassistenten - den hatte ich letzte Woche auch beim i30. Ich finde der fühlt sich extrem komisch an, als ob man auf einer Straße fährt, die zu beiden Seiten abschüssig ist und der Wagen zieht immer zu einer der beiden Seiten.
Nach ein paar Tagen hatte ich mich ein wenig dran gewöhnt und dann war es weniger schlimm, aber Geld würde ich dafür glaube ich nicht bezahlen.
Ein Abstandsregeltempomat wäre aber nett.
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