Fragen zum Umstieg auf Elektro PKW.

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Re: Fragen zum Umstieg auf Elektro PKW.

Beitragvon Turbothomas » Do 3. Dez 2015, 06:44

Gsxrreiter hat geschrieben:
Bin definitiv nicht im Eco-Modus gefahren, habe es zwischen durch aktiviert um die reduziere Leistung des Motors auszuprobieren.

Von der Reichweite her würde der Zoe sicherlich reichen für andere Strecken haben wir unsere LPG Verbrennen.
Die Kraftstoffkosten sind beim Elektro und LPG Fahrzeug vergleichbar, wenn nicht beim Vebrenner sogar günstiger.

Fürs Aufladen über Nacht würden sogar von der Zeit sogar die 3,7kW reichen, bin mit rund 2 kW über die 2 Tage ausgekommen, wären da nicht die extremen Verluste beim laden.
Ist es richtig, dass das 11kW Laden am wirtschaftlichsten ist und die geringsten Ladeverluste aufweist?

Das bei dem Tür schliessen ist es mir schon aufgefallen, dass es sich bei dem Zoe nicht unbedingt höherwertiges Fahrzeug handelt.
Bei dem Preis auch kein Wunder.


Nach zwei Wochen E-Auto wirst Du feststellen, dass folgende "Sandkörner" für die Gewissenberuhiger der lethargischen deutschen Autoindustrie stehen:
- Von der Reichweite her würde der Zoe sicherlich reichen für andere Strecken haben wir unsere LPG Verbrennen.
Falsch: Zoe unterbietet ab 15.000km/Jahr auch diese Betriebskosten (fahre selber LPG)

- Fürs Aufladen über Nacht würden sogar von der Zeit sogar die 3,7kW reichen
Ein Auto ist immer auch Notfallfahrzeug; 9h Laden geht gar nicht. Diese "Erfindung" - bzw. Begründung der deutschen Autoindustrie - ist nur Verzögerungstaktik. Fakt ist: Nach spätestens zwei Wochen E-Auto steht der Verbrenner sich die Räder in die Achsen (außer mehr Stauraum als in Zoe/Tesla benötigt oder hohe Zuglasten im Gelände, oder AHK zwingend ganzjährig erforderlich)

- Das bei dem Tür schliessen ist es mir schon aufgefallen, dass es sich bei dem Zoe nicht unbedingt höherwertiges Fahrzeug handelt. Bei dem Preis auch kein Wunder.
bedingt falsch: Hier im Forum gibt es eine Dämmanleitung für die Zoe-Türen. Danach ploppen auch Zoe-Türen. Bei 20.000km/Jahr sind sowohl i3 als auch Zoe günstiger wie ein gleich ausgestatteter Polo. In den Medien wird beim Polo grundsätzlich die Standheizung mit GSM-Modul (2.500€) unterschlagen/weggelassen, die bei den E-Mobilen serienmässig sind.
Ciao
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Beitragvon Turbothomas » Do 3. Dez 2015, 06:51

Gsxrreiter hat geschrieben:
Moin.

...
Bei uns in der Gegend habe ich bisher eine öffentliche Ladesäule von RWE entdeckt. Wie schnell man dort laden kann ist mir noch unbekannt.


RWE lädt - je nach Vertrag mit 22kW

Gsxrreiter hat geschrieben:
Was für mich Langstreckentauglichkeit unter anderem bedeutet, ist mindestens Richtgeschwindigkeit und such nicht hinter Lkws verstecken zu müssen um die letzten Reichweitenkilometer hersuskitzeln zu wollen.
Bereits beim auffahren auf die Autobahn merkt man auch schnell, dass der Zoe halt als Kleinwagen konzipiert worden ist.
Federung und Innenraumgeräusch sind halt entsprechend.


Nochmal Dämm die Türen. Außerdem gibt es Smart-Fahrer aus Bremen die in Italien herumfahren... ;-)

Gsxrreiter hat geschrieben:
Ansonsten fahre ich 2 mal die Woche oben angesprochene Strecke mit Reisetempo zw.160-180km/h.
Möchte gar nicht wissen wie die Zoe Reichweite bei 130km/h dahin schmilzt.
Um eine zweite Ladung auf der Strecke vermeiden zu wollen, ohne erstmal zu wissen wo die Ladesäulen überhaupt sind, müsste man mit 100km/h auf der Autobahn schleichen.


Schon klar das Du mit dem Verbrenner so heizen mußt. Der Radau aus dem Motorraum hat mir auch immer Kopfschmerzen verursacht. Deswegen war ich auch so schnell unterwegs um aus der Radaubüchse mit Verbrennermotor so schnell wie möglich wieder rauszukommen.

Mit dem leisen E-Motor, genieße ich das Fahren ohne den Krach aus dem Maschinenraum und nehme mir Zeit für mich und mein Leben. Das bin ich mir einfach Wert. Obwohl es fast bis zum E-Auto gedauert hat zu dieser Erkenntnis zu kommen.
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Re: Fragen zum Umstieg auf Elektro PKW.

Beitragvon Gsxrreiter » Do 3. Dez 2015, 07:14

Fahre auf meinen Strecken auch entsprechende Fahrzeuge, Radau Fehlanzeige. ;)
Ein Zoe ist da bei 100 km/h lauter, das sollte hier nicht das grosse Thema sein.

Smart, ist mir bekannt.
Dieser war 3 Jahre in unserem Besitz als Diesel und wir haben auch rund 70tkm mit dem Fahrzeug gemacht, überwiegend auf der Autobahn. Die Erfahrung hat gereicht und mit "normalen" Autos fahre ich dank LPG (Preis bei uns 44ct.) genauso preisgünstig.

Ahk mit 2t. ist ein muss, von daher Zoe nur als Ergänzungsauto.
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Re: Fragen zum Umstieg auf Elektro PKW.

Beitragvon eDEVIL » Do 3. Dez 2015, 07:15

Den Leaf hatte ich vor 2 Jahren als Zweitwagen ausgewaehlt.
Ergebnis war eine einzige Fahrt mit dem Galaxy in 6 Monaten. Daraus folgte Verkauf des selbign.
Mierte <5 Tage im Jahr Transporter oder Frage Freunde....
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Re: Fragen zum Umstieg auf Elektro PKW.

Beitragvon rolandk » Do 3. Dez 2015, 07:26

@Gsxrreiter:

Wenn Du tatsächlich demnächst elektrisch unterwegs sein solltest, dann lies Dir Deinen hier geschriebenen Text noch einmal durch, und dann lach herzlich darüber.
Elektrisch fahren ist einfach anders. Natürlich kann man beschleunigen wie Sau..... Aber warum? Es gibt keinen Grund. Aber es ist schön zu wissen, das es geht. Das sage ich als jemand der mittlerweile nach 5 Monaten 22.000km auf dem Tesla und nach 26 Monaten 63.000km auf dem Zoe runter hat.
Lass dich elektrisch einfangen und pfeif auf die Verbrenner-Attribute.

Roland

PS.: und noch was: man kann auch zu Hause (am Arbeitsplatz) das Fahrzeug laden. Das man nicht auf Tankstellen angewiesen ist, lernt man sehr schnell zu schätzen. Und für Langstreckenfahrten schaut man hier einfach ins Stromtankstellenverzeichnis.
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Re: Fragen zum Umstieg auf Elektro PKW.

Beitragvon Turbothomas » Do 3. Dez 2015, 09:32

Grübel; ist das ein Test? ;-)

Kann man E-Autofahrer wieder zurück zu Verbrennern bringen? :oops:

Was muß dafür eingesetzt werden? :lol:
- keine stinkenden Zapfsäulen, hygienisch einwandfreie Griffe (wer weiß schon was der Vortanker mit seinen Händen gemacht hat?)
- Tankflatrate (300€ für AllYoucantTank ohne km-Begrenzung)
- 2.000km Reichweite mit einer Tankfüllung (konnte mein MB 500SE mit LPG-Tank)
- Wartungskosten von unter 100€ je Inspektion
- 10 Jahre Garantie (inkl. Verschleißteile)
- günstige Versicherung, weil Verbrenner (Allianz hat grad den günstigen E-Autotarif im Angebot)
- spionagefrei (kein smartes Auto)
Ciao
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Re: Fragen zum Umstieg auf Elektro PKW.

Beitragvon Flünz » Do 3. Dez 2015, 09:38

Gsxrreiter hat geschrieben:
...Das büchsenartige Tür-Schliessgeräusch fällt einem sofort auf, wenn man halt was anderes gewohnt ist. ;)
Daran sollte es aber nicht scheitern...

Auch da gibt es Möglichkeiten. :)
120 Kühe weniger ergeben 120 Kilometer mehr Reichweite :D
(Q210 -> Q90 = 135km -> 255km)
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Re: Fragen zum Umstieg auf Elektro PKW.

Beitragvon Gsxrreiter » Do 3. Dez 2015, 10:35

@ eDevil
Schon abgesehen von der Ahk sind wir, meine Frau und ich beide berufstätig von daher auch auf 2 Fahrzeuge angewiesen.
Ein Verkauf beider LPG Verbrennen wird auf jeden Fall nicht passieren.

@ Rolandk
Wie aus meinem ersten Beitrag zu entnehmen ist, war ich schon rund 2 Jahre elektrisch unterwegs und zwar dort wo es auch Sinn gemacht hatte.

Zur meiner Langstrecke, das wird nichts, denn ich würde die aktuelle Fahrzeit von knapp unter 2 Stunden auf mindestens 4-5 hoch schrauben.
Klar wäre es machbar, für mich macht es keinen Sinn.

@ Turbothomas

Man kann es wenden und drehen, mit LPG fahre ich günstiger.
Kann durchaus sein, dass du mit deinem 500er LPG mit höheren Kraftstoffkosten gefahren bist.
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Re: Fragen zum Umstieg auf Elektro PKW.

Beitragvon GTE57 » Do 3. Dez 2015, 11:15

@turbothomas,jeder hat eben durchaus eine andere Vorstellung vom entspannten Fahren auf der Autobahn.Nach 2 1/2 Jahren Zoe kann ich für mich sagen das das Fahren auf der Autobahn mit 90 -100 km/h keinesfalls entspannend war.Ich wurde von LKW angehupt mit Lichthupe bedrängt u.ä.Ein PKW sollte auf der AB auch auf einer längeren Distanz 120-130 km/h fahren können-und das ist mit einer Zoe,einem I3 ohne Rex,Kia Soul o.ä. einfach nicht möglich wenn mind.eine Distanz von 150 km erreicht werden müssen.Meine Zoe war auch nicht leiser als nun der GTE der aus den vorgenannten Gründen angeschafft wurde.Bei diesen Geschwindigkeiten ist der Verbrenner praktisch nicht nicht wahrzunehmen.Erst der Blick auf den Drehzahlmesser läßt erkennen ob der Motor läuft oder nicht.Die meiste Zeit wird das Fahrzeug auf Kurzstrecken mit eigenerzeugtem Strom vollelektrisch bewegt.Bei den erforderlichen längeren Strecken brauche ich nun keinerlei Einschränkungen mehr hinzunehmen.
Ein Tesla würde das Fahrprofil zwar auch vollständig abdecken kam aber aus Kostengründen und der Fahrzeuggröße einfach nicht in Frage.Sicher ist aber auch das ich bei der nächsten bezahlbaren EV Generation mit entsprechender Reichweite dabei bin.
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Re: Fragen zum Umstieg auf Elektro PKW.

Beitragvon Gsxrreiter » Do 3. Dez 2015, 19:11

Wie schon oben erwähnt, ich sehe die Langstreckentauglichkeit in diesem Fall genauso wie GTE57.
Es soll nicht heissen, dass es nicht gehen würde und es ist auf jeden Fall machbar, wenn der übliche Faktor Zeit nicht im Vordergrund steht.

@Rolandk
Habe mir die Mühe gemacht und die Ladesäulen auf meiner Strecke (Dortmund-Nauheim) angeschaut, 43kW Ladesäulen Fehlanzeige, max. 22kW.

Genauso wie bei uns in der Umgebung ist alles RWE Land d.h. max. 22kW Landemöglichkeit, von daher ist es eigentlich nicht so wichtig ob es ein r210 oder r240 werden wird.
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