Fragen von neugierigen Passanten

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Re: Fragen von neugierigen Passanten

Beitragvon Volt » Fr 21. Apr 2017, 16:06

SWERNER hat geschrieben:
Aufladen zu Hause etwa 22KW x 0,05ct = 1,1€ bei Photovoltaik Anlage, etwa 6€ ohne.
Aufladen bei vielen Geschäften (Aldi, Lidel, IKEA) kostenlos
In Großstädten (Bonn,Köln) kostenlos an öffentlichen Ladestationen (TANKE-E, ...)

das erachte ich als keine sinnige antwort auf die frage eines passanten nach den kosten.
die 1,10 Euro sind schöngerechnet.
Etwa 6,00 Euro ohne Photovoltaik Anlage trifft wohl eher nur für den Sommer zu.
im berliner raum gibt es fast nichts kostenloses.
Und die ganzen preise an den verschiedenen säulen mit den entsprechenden
nutzungseinschränkungen kann man auch niemanden erklären.

ich antworte da ganz ehrlich für den berliner raum:
ein elektroauto ist teurer als ein diesel oder benziner.
wenn man nicht zu hause oder auf arbeit laden kann dann macht ein
E-Auto in berlin keinen Sinn.
ich lade jetzt hier weil der preis angemessen ist,
an den meisten säulen kann ich aus kostengründen nicht laden,
dann fahre ich auf benzin.

Stefan
These:
Beim laden sind alle E-Autos gleich zu behandeln.
Bei Destination Ladesäulen (bis 22KW) wird solange gestanden wie der Fahrer es für Richtig erachtet,
bzw. halt maximal solange wie beschildert. Oh, schon voll? egal. Ladescheibe ist Sinnvoll.
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Beitragvon McFly3 » Fr 21. Apr 2017, 16:30

SWERNER hat geschrieben:
Etwa 6,00 Euro ohne Photovoltaik Anlage trifft wohl eher nur für den Sommer zu.


0,275€ / kWh * 22 = 6,05€, das hat nichts mit Sommer oder Winter zutun wenn man zuhause lädt ;)
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Re: Fragen von neugierigen Passanten

Beitragvon Zoe1114 » Fr 21. Apr 2017, 16:44

Volt hat geschrieben:
SWERNER hat geschrieben:
Aufladen zu Hause etwa 22KW x 0,05ct = 1,1€ bei Photovoltaik Anlage, etwa 6€ ohne.
Aufladen bei vielen Geschäften (Aldi, Lidel, IKEA) kostenlos
In Großstädten (Bonn,Köln) kostenlos an öffentlichen Ladestationen (TANKE-E, ...)

das erachte ich als keine sinnige antwort auf die frage eines passanten nach den kosten.
die 1,10 Euro sind schöngerechnet.
Etwa 6,00 Euro ohne Photovoltaik Anlage trifft wohl eher nur für den Sommer zu.
im berliner raum gibt es fast nichts kostenloses.
Und die ganzen preise an den verschiedenen säulen mit den entsprechenden
nutzungseinschränkungen kann man auch niemanden erklären.

ich antworte da ganz ehrlich für den berliner raum:
ein elektroauto ist teurer als ein diesel oder benziner.
wenn man nicht zu hause oder auf arbeit laden kann dann macht ein
E-Auto in berlin keinen Sinn.
ich lade jetzt hier weil der preis angemessen ist,
an den meisten säulen kann ich aus kostengründen nicht laden,
dann fahre ich auf benzin.
Stefan

Das zeigt, wie unterschiedlich dies in Abhängigkeit von Akkukapazität und Örtlichkeit ist.
Wenn ich unseren Zoe an Photovoltaik lade, rechne ich die entgangene Einspeisevergütung von 12,31ct + 20% Ladeverlust x 15,5 kWh Jahresdurchschnittsverbrauch pro 100 km = 2,29 €/100 km.
Öffentliches Laden hier in der Umgebung von Freiburg ist an einigen Ladestationen kostenfrei bzw. kostet Parkgebühren, hierdurch kosten 15,5 kWh im Durchschnitt 2,00 €. Und auf unserer letzten Urlaubsreise von Freiburg über das Rheintal, das Bergische Land, das Sauerland in den Harz, von dort in die Südheide, dann in östlicher Richtung bis Görlitz und über den Thüringer Wald und die Rhön wieder zurück nach Freiburg haben wir für die 3.740 km ca. 35,00 € für Strom bezahlt (0,94 €/100km). Möglich war dies, da wir an unseren Besichtigungszielen unseren Zoe meist an kostenfreie Ladestationen anschließen konnten. Bei 150 km elektrischer Reichweite findet sich immer eine günstige oder kostenfreie Ladestation.
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Re: Fragen von neugierigen Passanten

Beitragvon Gerhard, OA » Fr 21. Apr 2017, 17:03

Die Leute, die mich bisher gefragt haben, wollten gar keine großartigen Erklärungen von allen möglichen Varianten, Bedingungen, Wenns und Abers. Sind ja nicht die komplizierten Seelen von dem Forum hier.

Aufladen dauert (jetzt) an der Säule hier weniger als halbe Stunde bis 80 %, je nachdem wieviel der Akku am Anfang schon drin hat geht's eben schneller. (jetzt: Damit sind stillschweigend die augenblicklichen Außen- und Batterietemperaturen vorausgesetzt)

Die Reichweite ist im Sommer 170 und im Winter gute 100 km (mindestens. Auf meinen Fahrstrecken und mit meiner Fahrweise natürlich. Braucht erst mal nicht erwähnt zu werden).

Das Aufladen kostet an der Säule hier gar nichts.

So einfach ist das mit dem Elektroauto. Wirklich erstaunlich. Fast wie beim Rasierapparat. Oder den komischen Dingern, die selten zum Telefonieren benutzt werden.

Wer Genaueres wissen will fragt nach ("und im Winter?"), und dann gehe ich auf diese Frage ein. Sofern ich dazu in der Lage bin :lol:
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Re: Fragen von neugierigen Passanten

Beitragvon most » Fr 21. Apr 2017, 17:20

Gerhard, das habe ich auch beim Lesen der Beiträge gedacht!
Solche Fragesteller wollen einfache Antworten und keine wissenschafltiche Präzision. Ich mach es mir dann auch bewußt einfach und antworte:

Dauert grob so lange wie ein Fußballspiel
Kostet etwa 5 Euro (witzig - habe schon mehrfach gehört: "Nur?? Bei meinem Wagen kostet das xxx Euro!!" Leider muss ich DAS dann schon ins richtige Licht setzen)
Reichweite je nach Jahreszeit der Frage 120km Winter, 150km Übergangzeit, bis zu 180km im Sommer

Erst bei weiterem Interesse kann man dann relativieren... Hatte schon ein paar nette Gespräche, bisher vor allem am Supermarkt (Edeka, da gibts Strom umsonst). Und sage dann ebenfalls, daß ein klassischer Familieneinkauf so 50-80km Reichweite bringt.

Ich glaube auch, da über das Thema "Wo und wie weit fahren Sie denn so klassisch von Mo bis Fr?" schon den einen oder anderen zum Nachdenken über das eigene Mobilitätskonzept gebracht zu haben...
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Re: Fragen von neugierigen Passanten

Beitragvon macfan » Mo 24. Apr 2017, 15:10

Volt hat geschrieben:
ein elektroauto ist teurer als ein diesel oder benziner.

In der Anschaffung, aber nicht im Betrieb. Wenn ich auf 100 km 15 kWh verbrauche, komme ich bei einem Strompreis von 20 ct pro kWh auf Kosten von 3 € auf 100 km, das schafft kein Verbrenner auch nur annähernd. Dazu kommen die kostenlosen "Tankmöglichkeiten", die gibt es bei Verbrennern auch nicht. Schließlich 10 Jahre keine Steuern, deutlich günstigere Inspektionskosten usw.

Gruß, Horst
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Re: Fragen von neugierigen Passanten

Beitragvon Fidel » Mo 24. Apr 2017, 17:16

Nur bekommt man zumindest hier in Deutschland die kWh kaum unter 0,25€ und an der öffentlichen Ladesäule ist es wenn es kostet noch teurer. Wenn ich nicht zu Hause laden könnte hätte ich beim nächsten Firmenwagen wieder einen Diesel nehmen müssen und mir das 'Experiment' mit dem PHEV nicht erlauben können.


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Re: Fragen von neugierigen Passanten

Beitragvon macfan » Mo 24. Apr 2017, 19:19

Fidel hat geschrieben:
Nur bekommt man zumindest hier in Deutschland die kWh kaum unter 0,25€

Ich zahle im Moment 18,8 ct für eine kWh Ökostrom.

Gruß, Horst
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Re: Fragen von neugierigen Passanten

Beitragvon holzhacker » Mo 24. Apr 2017, 19:55

Bei mir gibt's kostenlos noch eine kleine Rechenaufgabe dazu:

In einem Liter Benzin stecken etwa 9 kWh pro Liter
Das Auto verbraucht rund 18 kWh auf 100 km
Wieviel wäre das umgerechnet in Liter / 100 km?

So und jetzt rechnen sie mal hoch wieviel auf die Lebensdauer des Autos gespart wird!

Meistens werden die Leute dann ganz nachdenklich. Könnte natürlich auch an den vielen Rechenaufgaben liegen :lol:
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Re: Fragen von neugierigen Passanten

Beitragvon Arvid » Mo 24. Apr 2017, 19:59

@Macfan - bei wem bist Du denn da?

Ich finde die Gespräche immer angenehm und halte es auch eher mit einfach (120 km, 20 min, knapp 5€). Bin allerdings auch Golf-Fahrer - daher leicht andere Zahlen.
Meistens endet es damit, dass Zweitwagen in Betracht gezogen wird und Erstwagen noch nicht.
E-Golf Gen_1 seit 23.12.2016 / - 14,6 realer Verbrauch - Go-Cart mit Straßenzulassung - so klasse :D
Passat Variant GTE seit 17.10.2017 - wir lernen uns erst kennen ;-)
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