Erfahrung 1300 km. Wann Reichweitenanzeiger resetten?

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Re: Erfahrung 1300 km. Wann Reichweitenanzeiger resetten?

Beitragvon felix52 » Mo 8. Feb 2016, 18:09

Moin Manfred,
das stimmt natürlich. Allerdings, ich vergass, das zu erwähnen:
Die FRI-DA war in den drei Stunden vorher 61 km immer wieder für 7 -12 km bewegt worden.
Im Wechsel von drei weiteren Nutzerinnen. Hatte ich oben aber schon beschrieben. ;)
Hinzu kommt, dass immer 5 Minuten vor Nutzung wieder auf 23 Grad C vorgeheizt wird. Nicht so sehr
aufgrund eigenen Komfortbedarfs, sondern wegen Rücksicht auf unsere z.T. schwerstbehinderten
Patienten als Mitfahrer.
Sorry.
Aber doch auch ein solches Nutzerverhalten müsste der Reichweitenschätzer doch nach mittlerweile
1.350 km berücksichtigen, oder?

Grüsse
Felix
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Re: Erfahrung 1300 km. Wann Reichweitenanzeiger resetten?

Beitragvon Fluencemobil » Mo 8. Feb 2016, 18:32

Waren die Patienten vorher Verbrenner mit Standheizung gewöhnt?
Evt. nur 2 Minuten (wenn nicht am typ2 Ladekabel angeschlossen) vorheizen.
Wenn am Typ2 Anschluß angestöpselt, kann man so viel vorheizen wie man möchte, ohne das es die Reichweite verringert.
Es kostet dann nur 1-1,5 Cent pro Minute an Strom.
Frage nicht was Berlin für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst. ;)
goingelectric-crowdfunding/
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Re: Erfahrung 1300 km. Wann Reichweitenanzeiger resetten?

Beitragvon novalek » Mo 8. Feb 2016, 18:42

MAlfare hat geschrieben:
mit Energie und Leistung
Sorry - es fehlte für die Wissenden ein Zeitnormal, die Stunde (kWh) - einfach geschlabbert.
R90/16
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Re: Erfahrung 1300 km. Wann Reichweitenanzeiger resetten?

Beitragvon felix52 » Mo 8. Feb 2016, 18:42

Fluencemobil hat geschrieben:
Waren die Patienten vorher Verbrenner mit Standheizung gewöhnt?


Ja.

Wir Vier fahre nur 60 - max. 80 km pro Tag. Das schafft die FRI-DA gut. Auch bei Kälte. Reku braucht sie nicht.
Der einzige Hügel, den wir hier haben, ist die Müllkippe. Insofern macht das nix, dauernd vor der Tür auf zu
heizen. Und im Sommer haben wir jetzt sogar "Klima". :D
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Re: Erfahrung 1300 km. Wann Reichweitenanzeiger resetten?

Beitragvon felix52 » Mo 8. Feb 2016, 18:58

stjanb hat geschrieben:
hallo Felix52,
vielleicht solltest du dort ansetzen und Dir eine Wallbox mit festem Kabel zulegen. Dann ist das "betanken" überhaupt keine Arbeit und das Fahrzeug immer optimal gefüllt 8auch zum vorheizen). Ich möchte den festen Typ2 Stecker nicht mehr missen.

Jou Stanjb,
genau das hatte ich vor.
Manchmal habe ich allerdings sogar etwas Glück! :)
Der einzige Fachmann vor Ort (kann ich nur weiter empfehlen) hätte incl. Anlage s.s. 2.500 € verlangt. Wollte das auch tun.
Allerdings mit einem Monat Zeitverzögerung, da er für den Landkreis noch eine Doppelsäule mit 22 kw errichten müsste.
Die ist nun fertig, übrigens hier von "Crosser" dankenswerterweise auch im Forum eingestellt und knappe 70 Meter von mir
entfernt. Für 120 € pro Jahr kann ich dort als EWE-Kunde unbegrenzt tanken mit Typ 2 .
Ich habe meinen 2.500 € Auftrag dann doch nicht aktiviert.... ;)
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Re: Erfahrung 1300 km. Wann Reichweitenanzeiger resetten?

Beitragvon Djadschading » Mo 8. Feb 2016, 20:04

MAlfare hat geschrieben:
Hallo Novalek!
novalek hat geschrieben:
Ein Denkfehler: bei niedrigen Temperaturen gibt es eben keine 23 kW Fahrleistung - die nutzbare Leistung ist satt an die Temperatur gebunden. Bei 0°C sind's dann so um die 12-13 kW.

Ja,ja, die Sache mit Energie und Leistung scheint für manche ein unauflösbares Mysterium zu sein. :D

Gruß
Manfred


Hahaha,

Das habe ich auch gerade gedacht :) sehr gut, danke Manfred!

Gruß
Reinhold
--> April 2014 - I-Miev
--> April 2015 - Zoe Q210
Kein Verbrenner mehr
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Re: Erfahrung 1300 km. Wann Reichweitenanzeiger resetten?

Beitragvon flow2702 » Mo 8. Feb 2016, 23:38

felix52 hat geschrieben:
Danke Novalek,
da die jetzige Anzeige ebenfalls sehr ungenau ist (s.o.), werde ichs versuchen mit dem Reset.

Grüsse
Felix


Hi Felix,

für die Reichweitenberechnung wird (u.a.) der Durchschnittsverbrauch der jeweils letzten 200? 300? km zugrunde gelegt. Durch einen Reset wird die Reichweitenanzeige also definitiv immer ungenauer.
Die von dir geschilderten Schwankungen können sich ergeben aus:
- unterschiedlichen Fahrprofilen während des jeweils zugrunde gelegten Durchschnittverbrauchs (letzte 200km Autobahn: geringe Reichweite, letzte 200km Landstraße: höhere Reichweite)
- Außentemperatur: Die Außentemperatur scheint irgendwie bei der Reichweitenberechnung berücksichtigt zu werden. Geringe Temperaturen führen zu pessimistischeren Anzeigen. Was ja auch der Realität entspricht.

Insgesamt bin ich eigentlich sehr zufrieden mit der Reichweitenanzeige, teilweise stimmt die bei mir über längere Strecken bis auf sehr wenige km genau. Und wenn Abweichungen, dann immer "zu pessimistisch". Hilfreich ist dabei allerdings ein relativ konstantes Fahrprofil - und Resets sind eher kontraproduktiv.
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Re: Erfahrung 1300 km. Wann Reichweitenanzeiger resetten?

Beitragvon MAlfare » Mo 8. Feb 2016, 23:58

Hallo Felix!

felix52 hat geschrieben:
Moin Manfred,
das stimmt natürlich. Allerdings, ich vergass, das zu erwähnen:
Die FRI-DA war in den drei Stunden vorher 61 km immer wieder für 7 -12 km bewegt worden.

Nicht selbst ausprobiert, aber von erfahrenen Elektromobilfahrern erfahren :)
Um eine Batterie nennenswert zu erwärmen: 50 km mit 100 km/h

Gruß
Manfred
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Re: Erfahrung 1300 km. Wann Reichweitenanzeiger resetten?

Beitragvon felix52 » Di 9. Feb 2016, 01:47

Jou, Danke für die Antworten. :)

Aber jetzt bin ich sowieso auch aus einem "dritten Grund" enttäuscht.
Da progostiziert mir dieses "Schätzeisen" in unserer so tollen FRI-DA bei obiger Restladeanzeige eine
Ladedauer bis 00.35 Uhr in der heutigen Nacht ( 09.02.2016) und war bei 99 % schon um 23.00 Uhr angelangt.
Das Balancing bis 100 % war dann um 23.32 Uhr erledigt und im Armaturenbrett wurde es dunkel... :cry: .

Warum ich das weiss?
Aufgrund oben genannter Gründe steht die FRI-DA < 90 cm vom Eingang und 130 cm vom Bürofenster entfernt.
Zur Live-Verfolgung der Ladezustände habe ich eine meiner Überwachungskameras direkt (LAN) vom
Büro-Fenster in den Innenraum der Zoé verlegt.

Na ja, schnuppe letztendlich.....
Wir brauchen die erste und bald zweite Zoé nur für max 80 km pro Tag geschäftlich. Dazu reichts auch bei -7 Grad C
immer inkl. extensivem Vorheizen ohne Landstrom mit deutlicher Reserve.
Mein Problem ist also kein Wirkliches....

Ausser:

Ich wollte meinen Wissensdurst als Laie befriedtgen. Hat nicht geklappt. Wie schon von Euch prophezeit, zählen
diesbezüglich nur Erfahrung (die sammle ich) und gesunder Menschenverstand.
Der Batteriecomputer (hatte ich schon mal gesagt und befürchtet) meines Wohnmobils ist wesentlich genauer.
Und:
Der Zugriff auf die Zoé ist mittlerweile wesentlich stärker als erwartet. Und deshalb werde ich eine zweite FRI-Da
bestellen.
Die Zuverlässigkeit, der Service seitens meiner Fachwerkstatt UND die Begeisterungshaltung der Kolleginnen, die sicherlich
bzgl. der Restreichweite nicht nachdenken, sondern einfach auch den Fahrspass geniessen und das Betriebsklima
so verbessern, passt schon.

Da kann man gerne mal auf genaue Anzeigen verzichten. Hauptsache, Gimmiks wie autom. Bluetooth Verbindung,
Vorklimatisierung, "Alles" automatisch, sind dabei....
Von den "Start-ups" an den 2 Kreuzungsampeln unsere Gemeinde Jever mal ganz abgesehen. :lol:

Private Nutzung? Immer mehr durch meine Holde. Sie nutzt die FRI-DA ja auch dienstlich tagsüber.
Aber, offen gestanden:
Bei d e r Reichweite, sooo schwankend durch soo viele Imponderabilien? Und vorab Planung für Ladestationen?
Iss nich mein Ding.... Wäre mir in der Freizeit zu stressig.

Macht aber nix.
Mein Strom ist "Windrad" und alsbald auch komplett "Solar".
Es wäre echt toll, wenn sich viel mehr "Geschäftliche" als bisher an diesem Forum beteiligen würden.
Die Abschreibungsmöglichkeiten, Steuerfreiheit und günstge Batterieaufladung für 120 € pro Jahr ergeben
einen ganz klaren finanziellen Vorteil für die Zoé. Da sind die eingesparten Inspektionskosten sogar ein extra
Vorteil. Mitarbeiterfun garnicht berücksichtigt. Gesteigerte Reputation ebenfalls nicht.

Aus meiner Sicht gibt es hier noch ein Riesenfeld zu beackern.
Allein schon, um die Ladestaionsdichte zu erhöhen.

Bin wohl ein wenig abgeschweift. Musste nebenbei noch meine Steuererklärung abfassen. :oops:
Und :oops: da kann man ein wenig Ablenkung gut in den Pausen gebrauchen.

A guts Nächtle :mrgreen:
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Re: Erfahrung 1300 km. Wann Reichweitenanzeiger resetten?

Beitragvon felix52 » Mi 17. Feb 2016, 01:14

MAlfare hat geschrieben:
Hallo Felix!

Du glaubst aber nicht wirklich, dass du mit dieser Strecke und Geschwindigkeit den Akku warm gefahren hast, oder :P

Gruß
Manfred


Neee...,
der Akku war vorher "warm" gefahren.... Was man auch immer darunter verstehen mag......
Offen gestanden: Es ist mir schon klar (mittlerweile nach weiterem Studium der Tröts hier), dass man den Akku de facto
garnicht "warmfahren" kann!
Man kann ihn nur durch intelligente Fahrweise reichweitenverbessern. Aber diese Frage stellt sich für mich nicht.
Also lasse ich meine Mitfahrerinnen einfach locker und entspannt weiter Freude an der Zoé haben. ;)
Für mich selbst allerdings mal am arbeitsfreien Wochenende längere Strecke........ Das hat schon was..... :D

Habe übrigens vor 200 km das Schätzeisen (Reichweitenanzeiger) resettet.
Hat wie von "Novalek" schon vorhergesagt, nix gebracht. Immer noch das gleiche Symptom. Die letzten 50 km sind de facto
70 - 75 km Restreichweite (und zwar ohne ECO-Aktivierung).

So iss dat al ;)
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