Ein paar Fragen zur ersten ZOE

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Ein paar Fragen zur ersten ZOE

Beitragvon jlaudi » Mi 6. Sep 2017, 21:37

Hallo liebe Leute

Ich plane mir in absehbarer Zeit eine gebrauchte ZOE zuzulegen. Ich dachte da so an ein Baujahr 2014 bis 2016. Jetzt habe ich gesehen das es ja verschiedene gibt q210 und R240. Welche ist denn besser? Vor allem in Bezug auf niedrigere Ladeströme. Gibt es eine Reihe/Baujahr wo ich lieber die Finger von lassen sollte? Die ersten scheinen ja etwas fehlerbehaftet zu sein.

Die niedrigen Ladeströme erwähnte ich aufgrund der vorhandenen Elektrik in meiner Garage. Eigentumsgarage in einer Garagenreihe. Jetzige Situation ist. Als Leitung geht eine 5x1,5qm durch alle Garagen. Ist zwar Drehstrom und vernünftig verlegt aber ich denke mal mit dem geringen Querschnitt wird da eine dauerhafte Ladung mit 11kw per CEE und NRGKick zuviel für die Leitung. Mein Plan wäre dann den Strom per mobiler einsellbarer Box (mit integrierten FIi Typ2) auf 10 Ampere zu drosseln. Aber lädt die ZOE dann noch?

Alternativ könnte ich ich eine neue 5x2,5qm Leitung vom Hauptanschluss in der ersten Garage bis zu meiner legen. Dazu müsste ich aber durch 6 andere Garagen durch die alle nicht mir gehören.
Ich habe ja die Hoffnung das einer mit mir die Garagen tauscht das ich eine direkt neben dem Hauptanschluss habe.

Am Hauptanschluss selber kommt ein 5x6qm Erdkabel vom ca 50 Meter entfernten Wohnhaus an. Dort ist dann auch die Einspeisung vom EVN. Aufgrund der Länge habe ich da etwas Bedenken bezüglich des Widerstands PE-N. DIe ZOE misst ja dort auch. Hilft in diesem Fall ein Stützerder? Sowas liegt noch im Boden verbuddelt vor der Garage.

Viele Grüße. Stefan
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Re: Ein paar Fragen zur ersten ZOE

Beitragvon eDEVIL » Mi 6. Sep 2017, 22:33

Dann am besten einen R240 nehmen.

garagentausch wäre antülrich fein, aber bei eigentum kommt ja dann notar etc. dazu, oder?
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Re: Ein paar Fragen zur ersten ZOE

Beitragvon novalek » Do 7. Sep 2017, 05:48

jlaudi hat geschrieben:
Mein Plan wäre dann den Strom per mobiler einsellbarer Box (mit integrierten FIi Typ2) auf 10 Ampere zu drosseln.

Keinen Kopf machen !
- Q210 kann 43kW laden (ältere Version mit Conti-Motor)
- R240 nur 22kW (neuere Version mit Renault-Motor)
Wenn man ältere Q210 kauft, hier schlau machen, wegen der diversen Probs in der ersten Version.
Stromversorgung (Drehstrom):
Nicht der Anschluß bestimmt den Strom, sondern die Wallbox & das Kabel und ZOE.
Die Stadtwerke bestimmen die maximale Verbraucherlast.
Bei Entfernungen über 50 Meter zur Wallbox muß man unbedingt die ZE-Vorgaben (Erdwiderstand, Netzform, Spannungsabfall, FI-Loop-Impedanz) - im Forum lesen ...
Bei großen Entfernungen muß man die Kabelstärke so wählen, daß man 3% Spannungsabfall einhält und möglich wenig den Erdboden heizt oder praktischerweise über dem Kabel ein Gewächshaus baut.
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Re: Ein paar Fragen zur ersten ZOE

Beitragvon joschka » Do 7. Sep 2017, 06:26

man kanns auch knapper sagen....

klar geht das ... die laden alle auch mit 10 amp .... ;)
wenn du ganz sicher gehen willst dann bestell einfach mal nen zoe fahrer zu dir und mach ne probeladung



wenn dir die ladegeschwindigkeit so reicht wird auch die leitung derzeit reichen ... wie gesagt ... versuch macht klug
in der fortfolge kannst du je nach tatsaechlichem bedarf dann immer noch je nach dem was eben moeglich ist mit einem dickeren kabel nachlegen

die q210 schnelllade zoe bringt dir nur was wenn du auch die damit moeglichen 43kw ladeleistung nutzt (langstrecke, entsprechende ladesaeulen verfuegbar)
gruesse aus dem sueden 8-)
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Re: Ein paar Fragen zur ersten ZOE

Beitragvon jlaudi » Do 7. Sep 2017, 08:42

Ich danke schonmal für die Antworten. Garagentausch ist hier kein Problem läuft ganz unbürokratisch. Ist halt nur eine kleine Wohnungsgenossenschaft mit 2 Häusern. Muss halt nur wen finden der tauscht. Problem ist bei der bestehenden Leitung das sie 7 mal in den anderen Garagen unterbrochen ist durch Abzweigdosen.
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Re: Ein paar Fragen zur ersten ZOE

Beitragvon eDEVIL » Do 7. Sep 2017, 10:15

Puh bei sovielen Kontaktsellen würde ich dann den Garagentausch vorziehen.

Wie wird denn der Strom aktuelle abgerechent? Du würdest ja sehr viel mehr verbrauchen als die anderen garagennutzer.
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Re: Ein paar Fragen zur ersten ZOE

Beitragvon SWERNER » Do 7. Sep 2017, 10:17

joschka hat geschrieben:
klar geht das ... die laden alle auch mit 10 amp .... ;)


Mein Q210 Zoe Bj. 2013 lädt nicht bei 10 Ampere an drei Phasen - Ab 12 Ampere wird die Ladung gestartet.

Sascha.
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Re: Ein paar Fragen zur ersten ZOE

Beitragvon AbRiNgOi » Do 7. Sep 2017, 10:25

10A gehen nur einphasig, und brauchen je nach Spannung über 16 Stunden. Das wird dann beim Schnarchladen über Nacht schon mal eng. Die R240 könnte schneller sein, hab ich aber kein.
6A bricht immer ab, könnte aber bei der R240 anders sein....

Ich lade zu Hause 3x15A seit 4.5 Jahren ohne Abbruch.
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Re: Ein paar Fragen zur ersten ZOE

Beitragvon Nordlicht » Do 7. Sep 2017, 11:11

AbRiNgOi hat geschrieben:
Die R240 könnte schneller sein, hab ich aber kein.
6A bricht immer ab, könnte aber bei der R240 anders sein....

...ich habe eine R240 und meine zickt bei 10A manchmal auch rum (blöd, wenn man morgens ein leeres Auto vorfindet). Eine einphasige Komplettladung dauert aber immer noch über 14 Stunden. Wenn es geht, und das sage ich aus vollster Überzeugung, versuche lieber eine 3-phasige Ladelösung (3x16A) durch einen Garagentausch zu realisieren und nehme dann lieber eine Q210.
...ABER ES KOMMT HALT AUF DEIN FAHRPROFIL UND DEINE KM-LEISTUNG AN...
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Re: Ein paar Fragen zur ersten ZOE

Beitragvon jlaudi » Do 7. Sep 2017, 17:03

Kilometerleistung eher gering. Urlaub fahre ich eh nicht. Zumindest nicht mit dem Auto. Obwohl ich das mit der Zoe einfach mal gern probieren möchte dann. Sonstige Strecke 2x 15km zur Arbeit und einmal die Woche 2x25km zum Boot. Ja zur Fahrweise. Eher sparsam würde ich sagen. Meinen jetzigen 1.4 TDI fahre ich so mit 4,5 l/100km. Ausser in der Stadt. Da beschleunige ich dann doch lieber zügig. Auf Geschwindigkeit kommt es mir nicht so an. Gerne mal zackig um die Kurven ok aber wenns eben grad auf der Landstraße nur mit 80 vorwärtsgeht bleib ich ruhig. Für die ein zwei Minuten früher am Ziel überhol ich nicht. Ich denke mal die 22kw werden mir reichen. Gibt hier sowieso fast nur 22kw Stationen und wenn ich auf Arbeit lade wird wohl die CEE32 das höchste der Gefühle sein. Auf Arbeit hoffe ich das das Laden klappt da wir hier ziemlich viel experimentell schweissen mit verschiedenen Geräten. Thema Oberwellen und so.
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