Ein Jahr Zoe - wie war’s denn so?

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Ein Jahr Zoe - wie war’s denn so?

Beitragvon Vanellus » Fr 18. Jul 2014, 08:25

Liebe Leute,
nach einem Jahr Zoe möchte ich über meine Erfahrungen berichten - zum Vergleich für Zoe-Kollegen und für Neue, die sich überlegen, einen zu kaufen. Ich mach's in 2 oder 3 Etappen. Wird sonst zuviel Text.

So fing es an, und warum überhaupt ein E-Auto? Irgendeiner schrieb hier mal: weil es so elegant einfach ist. Das trifft es gut. Ein Hybrid ist ja eine respektable Ingenieursleistung, aber was für ein Aufwand! Alles sozusagen doppelt. Du meine Güte! Ein E-Auto ist keine Übergangslösung, sondern konsequent zu Ende gedacht.

Also: Anfang 2012 stieß ich beim Stöbern im Netz bei der Suche nach einem für mich persönlich akzeptablen E-Auto auf die Ankündigung von Renault, bald den Zoe auf den Markt zu bringen. In der naiven Annahme, das stünde jetzt unmittelbar bevor, schaute ich mindestens wöchentlich ins Netz. Nix da! Im Herbst dämmerte mir, dass es wenig sinnvoll ist, im November einen neuen Wagen auf den Markt zu bringen, zudem ein E-Auto. Alle würden gleich fragen: heizt der überhaupt? Das wird also erstmal nichts.
Als sich Anfang 2013 immer noch nichts tat, verlor ich beinahe das Interesse. Irgendwann kannte ich alle Videos der Zoe-Seite auswendig. Man lernte wieder etwas französisch dabei. Na ja.

In diesem Forum (Danke Guy und allen Fomis!), das ich dann auch durch Zufall fand, gab es den Hinweis, dass Anfang Juni 2013 die deutsche Markteinführung anstand!
Jetzt wird’s also interessant. Ich wartete auf Anzeigen in der örtlichen Zeitung, denn der hiesige Renault-Händler war einer der auserwählten, der ZE-Autos verkaufen durfte.
Nix da!
Erst ein Anruf schaffte Klarheit: ja, kommen sie doch am Samstag vorbei. Aha, so sieht Werbung für E-Autos aus. Für mich die Autopräsentation des Jahres, der Durchbruch für EVs. Für den Händler: ja, ja, kommen sie gern vorbei.
Am 8. Juni 2013 also Probefahrt für eine halbe Stunde. Da ich den Wagen eigentlich schon aus dem Internet „kannte“, war nach der halben Stunde alles klar für mich. Ja, so einen möchte ich haben. Genauso hatte ich ihn mir vorgestellt. Am folgenden Dienstag wurde der Vertrag unterzeichnet, der - vorsichtig ist die Mutter der Porzellankiste - ein Leasing-Vertrag war. Gründe: Wie ausgereift ist der Wagen? Wie schnell ist er veraltet? Kann ich den in wenigen Jahren noch verkaufen? Alles Risiken, die ich gern bei Renault belasse. Aus demselben Grund fand und finde ich den Miet-Akku gut. Was habe ich davon, wenn ein 8000 Euro teurer Akku mir gehört? Wie lange hält der? Muss ich mir nach 3 oder 4 Jahren einen neuen kaufen? Was sagt ein interessierter Nachfolgekäufer: wie, schon 4 Jahre alt? Und wann muss ich 8000 Euro für einen neuen Akku locker machen? Vielleicht nächstes Jahr? Nein Danke.
Bitte Renault, übernehmen Sie.
Warum ein Zoe? Richtige Größe, nicht hässlich, professioneller Eindruck und: Miet-Akku. Ehrlich gesagt, über das Ladegerät, das ich heute für einen entscheidenden Vorteil halte, habe ich mir damals keinen Gedanken gemacht. Das Auto kann man laden - Punkt abgehakt.
Fortsetzung folgt.
Gruß
Vanellus
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Re: Ein Jahr Zoe - wie war’s denn so?

Beitragvon Twizyflu » Fr 18. Jul 2014, 09:12

Sehr nett. Bin gespannt was du noch schreibst.
Hab damals bewusst gekauft statt geleased.
Werde ja dann sehen wer richtig lag.
Denn in dem Preissegment wo ich in 3 4 Jahren mit dem Zoe bin wird es womöglich nix geben.
So kann man um 10 bis 12 tausend einen guten Zoe kaufen der auch noch ne geschützte Mietbatterie hat.
Shop unter https://www.nic-e.shop YouTube-Kanal unter https://www.youtube.com/channel/UC7uzeZzsjUvhpjX1cN4L5ig
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Re: Ein Jahr Zoe - wie war’s denn so?

Beitragvon Vanellus » Fr 18. Jul 2014, 09:57

Hallo Twizyflu,
Renault hat in der Leasingrate einen recht niedrigen Rest-Wert nach 3 Jahren angesetzt und damit das Risiko wieder auf mich verlagert. Ich könnte ihn dann zurückgeben, bekäme wenige tausend Euro und hätte kein Auto. :cry: So fördert man die Bereitschaft, den Wagen zu übernehmen. Aber da ich sehr zufrieden bin, werden wir ihn auch ohne diese Nachhilfe übernehmen. Die Aussicht auf einen größeren Akku im gleichen Wagen verleiht Flüüügel. :D

Und hier geht's weiter:
Am 10. Juli bekam ich den weißen Zoe Zen, den ich haben wollte. Er sollte eigentlich Vorführwagen beim Händler werden und war schon vor dem 8. Juni bestellt worden, deshalb ging es so schnell.

Nach einem Jahr habe ich rund 14.000 km gefahren, ohne Probleme. Das R-link? Na ja. Radio, Navi, Bluetooth für Musik und Telefon gehen. Den Rest brauch ich nicht. Geht auch zum Teil nicht. Will ich mich auch nicht mit abärgern. Einmal stürzte es in Serie ab, da gab es ein neues. Meine Zeit ist mir zu schade, laufend zur Werkstatt zu fahren, ein neues Gerät zu fordern, das Dinge können soll, die ich nicht brauche und die es vermutlich wieder nicht kann.

Wir fahren mit dem Zoe in Schleswig-Holstein und Hamburg umher und demnächst Nordniedersachsen. Ja, da braucht man schon Nachlademöglichkeiten unterwegs, mit 22 kW bitte. Seitdem mir das klar ist, frage ich mich umso mehr, wieso man bei VW (und BMW) E-Autos mit 3,7-kW-Ladegeräten auf den Markt lässt. Ich fürchte, die Käufer machen sich genauso wenig Gedanken über die Bedeutung des Ladegerätes wie ich damals. Und fahren fortan immer im Kreis um die heimische Ladesäule (leicht übertrieben). Wem das reicht, für den ist es ja ok. Mitte August muss ich nach Nordfriesland, so etwas über 100 km. Mit dem Zoe 40 Minuten laden in Husum, mit einem i3 wären etwa 3-4 Stunden zu laden, Golf ebenso. Ich fahre täglich zur Arbeit 19 km hin und 19 zurück und etwa einmal im Monat eine längere Strecke 150 - 250 km. Man muss eine geeignete 22-kW-Säule finden (Zugangsvoraussetzungen klären), eine zweite in der Nähe für Plan B und dann die Ladeweile berücksichtigen und dann geht’s. Das bringt mir noch Spaß. Ich merke aber bei Gesprächen mit Nicht-E-Auto-Fahrern, dass viele dabei große Augen bekommen. Die denken oder sagen: ach du meine Güte! Was für ein Aufwand. Manche Kollegen sagen: na, wieder Abenteuer angesagt am Wochenende? Leider ist die Ladesäulendichte in SH nicht mit der in Großstädten oder dichter bevölkerten Bundesländern zu vergleichen.
Gruß
Vanellus
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Re: Ein Jahr Zoe - wie war’s denn so?

Beitragvon Twizyflu » Fr 18. Jul 2014, 10:43

Vanellus hat geschrieben:
Hallo Twizyflu,
Renault hat in der Leasingrate einen recht niedrigen Rest-Wert nach 3 Jahren angesetzt und damit das Risiko wieder auf mich verlagert. Ich könnte ihn dann zurückgeben, bekäme wenige tausend Euro und hätte kein Auto. :cry: So fördert man die Bereitschaft, den Wagen zu übernehmen. Aber da ich sehr zufrieden bin, werden wir ihn auch ohne diese Nachhilfe übernehmen. Die Aussicht auf einen größeren Akku im gleichen Wagen verleiht Flüüügel. :D


Hallo Vanellus

also zahlst du dann ja mehr als ich der gleich gekauft hat?

Am Ende... hm nunja ich bleib dabei
Ein 10er ist nach 3-3.5 Jahren sicher drin.
Man hat Garantie und auf die Batterie sowieso. Na also?
Da gibts sicher einige, die das freut.
Damit hab ich dann ca die Hälfte noch nach 3 4 Jahren bekommen.
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Re: Ein Jahr Zoe - wie war’s denn so?

Beitragvon Turbothomas » Fr 18. Jul 2014, 12:03

Kaufentscheidend nach einem Testwochenende mit der A-Klasse E-Cell war der Schnelllader. Einen Renault 19TSE Benziner mit Automatik hatte ich schon gehabt und wußte daher das Renault gute Autos bauen kann.

Das mit der Verschiebung der Markteinführung war ärgerlich, dafür bin ich jetzt ein Jahr ohne Tankquittung. Diese fehlt mir nicht und will ich auch nicht wieder haben.

Die bekannten Mängel (Armaturenbrett und Zuverlässigkeit R-Link) sind nun mal Dauerbaustelle. Auf den größeren Akku freue ich mich schon. Da der Akkumietvertrag in 2 Jahren ausläuft wäre das genau der richtige Zeitpunkt für dessen Marktreife (ohne Verzögerung).

Gerne würde ich das Erscheinungsbild des R-Link selber gestalten können wie mit den vier Varianten (die bis 5 durchnummeriert sind), oder auch von GE die Ladesäulen-POI´s importieren können, oder nicht benötigte Steckertypen dauerhaft aus der Anzeige entfernen.

Das Fahrzeug ist zuverlässig (besser wie mein 5er), supersparsam, kann zu Hause geladen werden und sieht schick aus.

Ob ich sie nochmal kaufen würde? Die zweite WB hängt schon an der Wand und der unnütze zweite Verbrenner darf sich auf seinen Abschied freuen.
Ciao
Thomas
- Standard AC43kW-Normalladung für alle!
- Wer DC-Lader (CCS) kauft unterstützt die Abzocke zukünftiger E-Mobilisten (wie bei Benzin und Diesel)

SMART... = Spionage => zurück zu "Finger weg von meinen Daten!"
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Re: Ein Jahr Zoe - wie war’s denn so?

Beitragvon Vanellus » Fr 18. Jul 2014, 12:32

Zitat Twizyflu:

Hallo Vanellus

also zahlst du dann ja mehr als ich der gleich gekauft hat?

Am Ende... hm nunja ich bleib dabei
Ein 10er ist nach 3-3.5 Jahren sicher drin.
Man hat Garantie und auf die Batterie sowieso. Na also?
Da gibts sicher einige, die das freut.
Damit hab ich dann ca die Hälfte noch nach 3 4 Jahren bekommen.[/quote]

Ich wünsche uns allen, dass nach 3 bis 3,5 Jahren noch 10.000 Euro drin sind. Die Gebrauchtwagenpreise, die zur Zeit für den Zoe verlangt werden, sind ja abenteuerlich hoch. Danach wäre der Zoe ja eine gute Geldanlage. Renault hat den Restwert meines Zoe nach drei Jahren so etwa bei 5000 Euro angesetzt. Ist eigentlich eine Misstrauenserklärung der Renaultbank gegenüber Renault. Aber ich werde ihn zu diesem Preis übernehmen :mrgreen: .
Dass ich mit Leasing mehr zahle als bei Barzahlung, war mir klar. Ich habe die (zugegeben etwas diffuse) Hoffnung, etwas vom Risiko bei Renault zu lassen. Hätte ja sein können, dass der Wagen eine Fehlkonstruktion mit tausend Kinderkrankheiten ist.
Zuletzt geändert von Vanellus am Fr 18. Jul 2014, 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ein Jahr Zoe - wie war’s denn so?

Beitragvon EVplus » Fr 18. Jul 2014, 13:03

Vanellus hat geschrieben:
Ich wünsche uns allen, dass nach 3 bis 3,5 Jahren noch 10.000 Euro drin sind. Die Gebrauchtwagenpreise, die zur Zeit für den Zoe verlangt erden, sind ja abenteuerlich hoch. Danach wäre der Zoe ja eine gute Geldanlage....vom Risiko bei Renault zu lassen..... Hätte ja sein können, dass der Wagen eine Fehlkonstruktion mit tausend Kinderkrankheiten ist.


Der Gebrauchtwagenpreis ist schon jetzt bei 10.500.- € incl. Wallbox, siehe Anzeige :

ZOe 10.500.jpg
Bei www.leboncoin.fr


Zu den Kinderkrankheiten...ist schon fast sowas wie Kinderlähmung... :mrgreen:

http://renault-zoe.forumpro.fr/t3469-ta ... nes-de-zoe

http://renault-zoe.forumpro.fr/t4269-ta ... nne-moteur
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Re: Ein Jahr Zoe - wie war’s denn so?

Beitragvon Vanellus » Fr 18. Jul 2014, 13:18

Hallo EVPlus,
das kann man, glaube ich, nicht für D oder A verallgemeinern. Das ist ein vom französischen Staat gesponserter Wagen. Die Angebote für den Zoe bei autoscout24 - es sind 127 insgesamt - beginnen bei 16.900 Euro und gehen schnell auf über 20.000 €. Zu meinem Erstaunen. Guckst du hier: http://fahrzeuge.autoscout24.de/?atype= ... &event=pag
Ob sie das bekommen, was sie fordern - da habe ich meine Zweifel. Aber überraschend finde ich es doch.

Hier nun der letzte Teil:
Und sonst? Der Zoe ist ganz klar Erstwagen. Alles was geht, fahren wir mit dem Zoe. Unser 5 Jahre alter Golf, den wir zur Sicherheit behalten haben, fährt jetzt 7.000 km pro Jahr statt zuvor 20.000. Für unseren Urlaub in Schweden, wo ich jetzt sitze und schreibe, hat der Mut allerdings noch nicht gereicht. Da musste der Golf ran.
Wunderbares Fahrgefühl im Zoe. Verbrauch ab Akku jetzt im Sommer 12 - 14 kWh/100 km, selten drüber oder drunter. Reichweite im Sommer 150 bis 180 km.
RWE-Wallbox zuhause, 3,7 kW. Wenn mir vor einem Jahr klar gewesen wäre, welche Vorteile eine mobile Box bietet (crOhm o.ä.) hätte ich solch eine genommen. Aber jetzt kaufe ich keine mehr, sondern lade ausschließlich über das Standardkabel mit Typ 2. Werden ja langsam mehr. Kein CEE, kein Schuko. In Kürze wird meine Wallbox auf 11 kW erweitert, weil gelegentlich Situationen auftreten, wo wir drauf warten müssen.

Wünsche für die Zukunft: größerer Akku! Wenn der tatsächlich in zwei Jahren kommt und getauscht wird, wäre das ein Quantensprung für das Auto (und uns). Die 22-kW-Ladung kann ja teilweise die begrenzte Reichweite ausgleichen, 300 km Reichweite aber wären ein Riesenschritt. Dann käme natürlich der Wunsch nach 43-kW-Ladesäulen…
Ansonsten: Luft nach oben bei der Innenraumgestaltung ist noch. Der Zoe ist eine seltsame Mischung aus Super-Ausstattung und Hartplastikambiente.

Unabhängig vom Auto: das Laden muss einfacher werden! Für uns Pioniere mag das angehen, wie es zur Zeit ist. Ist so wie 1910 mit Benzinautos. Da musste man Mechaniker sein. Als sich vor kurzem eine ältere Bekannte sehr interessiert zeigte und ich ihr zuriet, dachte ich hinterher: du musst aber Internet haben, wenn du nicht nur um die heimische Ladestation herum fahren willst und wissen, was ist Typ 2, CEE, 3,7 kW, 11 kW oder 22 kW, einphasig oder dreiphasig. Warum lädt der Golf an einer 22-kW-Säule nicht schneller als an einer 3,7-kW-Säule? usw. usw. Und dann noch RFID-Karte oder Vertrag. Ich habe vier Karten und einen Vertrag. Verträge mit Grundgebühr weigere ich mich abzuschließen. Eigentlich muss man derzeit technisch unbedarften Menschen noch abraten oder sie sehen den Wagen streng als Zweitwagen an und für’s "richtige" Fahren gibt’s noch den Verbrenner.
Insgesamt sind wir sehr zufrieden, haben „Freude am Fahren“, sozusagen „Vorsprung durch Technik“ und werden den Zoe nach Ablauf der Leasingzeit einfach übernehmen, vielleicht mit 44 kWh-Akku? :mrgreen:
Gruß
Vanellus
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Re: Ein Jahr Zoe - wie war’s denn so?

Beitragvon inlovewithzoe » Fr 18. Jul 2014, 18:36

Danke für deinen Bericht
alle was du schreibst kann ich ( nach 3 1/2 Monaten und 6500 gefahrenen km) bestätigen. Das Auto ist genial zu fahren, die Innenauststattung würde ich mir ( wegen des vielen Plastiks ) nieeemals in einem Verbrenner antuen aber da das Auto ja leichter sein muss geht da halt nicht viel Anderes also akzeptiere ich es. Das R link brauche ich auch nur zum navigieren und wegen des Radios und als Freisprechanlage für s Handy. Das klappt alles wunderbar. Wegen der Frontscheibenspiegelung hab ich mir die "original goingelectric Matte in tiefschwarz" gebastelt, nun spiegelt es genausso viel oder wenig wie in meinem vorher gefahrenen Auto( Mercedes 240er).
Alle Freunde und Bekannten sind neugierig, wissen mit wieviel Ausdauer und Engagement ich an Dingen dran bleibe die mich begeistern und wundern sich deshalb gar nicht das ich bereits mehrere Langstrecken hingelegt habe.
Die letzten 350km hatte ich in 5 1/4 h runtergerutscht.
ich wünsch dir weiterhin vieeeeeeeeeel Spaß mit der ZOE und immer funktionierende Ladesäulen auf deinen Wegen.
claudia
Zoe Zen weiß:)
Dreamteam seit 6.5.2014:-)
mobile chrombox und pv=> superkombi:)
Durchschnittsverbrauch 12,6 kWh auf 100km im Sommer, jetzt 17,5 kWh :-CCCCC
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Re: Ein Jahr Zoe - wie war’s denn so?

Beitragvon Oeyn@ktiv » Fr 18. Jul 2014, 18:46

Hallo Vanellus,

vielen Dank für diesen rundum tollen Bericht, dem ich eigentlich in allen Punkten zustimmen kann. Nach einem pannenfreien Jahr und mittlerweile 18000 km bin ich auch weiterhin begeistert von diesem Auto. Mein Sohn hat ebenfalls eine Zoe, so dass ich natürlich auch darauf mit Argusaugen schaue. Aber auch dort, nach einem halbe Jahr "Erfahrung" ist alles im grünen Bereich. Was das R-Link angeht, so nutze ich es in der gleichen Weise wie du. Diese Zusatzdienste per App / Smartphone habe ich gar nicht abonniert; für denjenigen, der Wert darauf legt, sind die Macken des R-Link natürlich ärgerlich. Angenehmer Fahrkomfort, ausreichend Power und Reichweite (ist natürlich von den individuellen Anforderungen abhängig) und, und, und, sehe ich ebenfalls wie du. Ebenso die merkwürdige Spreizung zwischen Hartplastik und Hightech. Ganz besonders stört mich die messerscharfe Kante der Kofferraumabdeckung, was einem schon mal eine Querfurche vor die Stirn ziehen kann :lol: . Ein einfaches Entgraten an dieser und an anderen Stellen wäre meiner Meinung nach ohne großen Kosten-/Arbeitsaufwand möglich gewesen. Nach zweimaligem Blutverlust bin ich jetzt aber versöhnt mit der Kofferraumabdeckung. Ich respektiere sie ganz einfach, weil ich ja weiß, dass sie härter ist. Eigentlich war schon E-Fahrzeug Nummer 3 bei uns in der Planung. Leider müssen wir noch einmal in unseren Familien-Diesel investieren, was unsere Träume mal zunächst um zwei Jahre (bis dass der TÜV uns scheidet) nach hinten verschiebt.
Ich wünsch dir weiterhin viel Spaß mit der Französin.

Es grüßt

Oeyn@ktiv
seit dem 31.07.2013: Zoe intens, Black-Pearl-Schwarz und seit dem 05.04.2014: Zoe intens, azurblau / Wallbox: ABL SURSUM eMH2 22 KW / drei PV-Anlagen: 1. aus 2004 = 7,6 kWp, 2. aus 2007 = 7,5 kWp und 3. aus 2012 = 4,4 kWp
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