E-Auto = Steuersparmodell

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E-Auto = Steuersparmodell

Beitragvon Turbothomas » Do 20. Dez 2012, 14:30

Folgende Beispielrechnung liegt demzugrunde:

1. km-Pauschale 30 cent / Entfernungskilometer
2. einfache Wegstrecke 50km
3. Arbeitstage/Jahr: 220

Ergibt eine Pauschale von 3.300,- €

Wenn ich eh ein neues Auto brauche und die Wahl habe zwischen Benziner, Diesel und E-Auto rgeben sich folgende Ausgaben:

4. Weg zur Arbeit und zurück: 100km
5. Arbeitstage/Jahr: 220
Ergibt eine Fahrstrecke von 22.000km

6. Gehe ich davon aus NEFZ mit 11kWh/100km, dann ergibt sich: 22.000/100*11kWh = 2.420kWh an benötigter Energie

7. Mark E bietet als Stromlieferant die kWh zu brutto 20,78 cent an. 2.420 * 0,2078€ = 502,88€
8. Unterstelle ich eine Akkumiete von 110€/Monat ergibt sich: 110€ * 12 = 1.320,-€
9. Dazu noch Versicherung von ca 300,-€
10. Dazu anteilig auf 4 Jahre ein Satz Reifen und Werkstattkosten von 100 €/Jahr

Ergibt als Summe der Ausgaben: 502,88+1320+300+100 = 2.222,88€

Bilde ich die Differenz aus der Entfernungspauschale (3.300,-€) und den Ausgaben (2.222,88€) ergibt sich ein Barscheck vom bundesdeutschen Finanzminister von 1.077,12 € an mich.

Dies gilt bei der privaten Nutzung der Zoe (weiblicher Vorname lt. Wikipedia), bei der die Abschreibung i. d. R. keine Rolle spielt.

Was haltet ihr von der Modellrechnung? :idea:
Ciao
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Re: E-Auto = Steuersparmodell

Beitragvon green_Phil » Do 20. Dez 2012, 14:48

Also ich finde das nicht so gut.
Mark E hat laut Internet auf meinen Wohnort bezogen folgende Preise
- 22,69 Ct/kWh TopStrom
- 23,22 Ct/kWh Ökostrom
Wie kommst Du auf 20,78 Ct/kWh?

Ich fahre auch keine 100km/Tag als Arbeitsweg. Da würde ich näher hin ziehen.
Den NEFZ heranzuziehen halte ich auch nicht für günstig. Der tatsächliche Verbrauch ist höher,ab Steckdose zumal.

Ich finde aber gut, dass Du Dich hinsetzt und rechnest. Ich stelle auch jeden Tag hypothetische Rechnungen an :)
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Re: E-Auto = Steuersparmodell

Beitragvon Turbothomas » Do 20. Dez 2012, 14:52

in meinem Angebot von gestern wurde mir über Verivox der Preis genannt. Kommt wohl auf die Abnahmemenge an. Mein Haus wird mit Erdwärme beheizt ....
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Re: E-Auto = Steuersparmodell

Beitragvon BuzzingDanZei » Do 20. Dez 2012, 15:00

Du solltest mit ca. 17kWh pro 100km rechnen, schließlich sind die Ladeverluste nicht unerheblich.
Und mit einem VERNÜNFTIGEN Ökostromtarif zum Beispiel von Naturstrom.de liegst du bei 25ct pro kWh
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Re: E-Auto = Steuersparmodell

Beitragvon green_Phil » Do 20. Dez 2012, 15:20

Turbothomas hat geschrieben:
in meinem Angebot von gestern wurde mir über Verivox der Preis genannt. Kommt wohl auf die Abnahmemenge an. Mein Haus wird mit Erdwärme beheizt ....

Sicher, dass dort keine Willkommensboni oder Paketpreise einbezogen wurden?
Möglicherweise gibt es auch standortsabhängige Preisänderungen - glaube ich aber nicht.
Ich habe auf Mark Es Homepage rechnen lassen.
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Re: E-Auto = Steuersparmodell

Beitragvon Turbothomas » Do 20. Dez 2012, 15:29

Ja, weil mich das gewundert hat. Die Homepagespreise sind anscheinend höher, wie die über Vv.

Egal wie. Ich wollte nur einen Denkanstoss geben, wie sich die Betriebskosten für ein E-Auto darstellen. Auch die 300,-€ Versicherung hängen vom Einzelfall ab....

Wenn ich bedenke, was ich derzeit bei den Ölis pro Jahr liegen lasse, ....

.. und mit dem E-Auto erhalte ich Geld dafür, dass ich zur Arbeit fahre....
Ciao
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Re: E-Auto = Steuersparmodell

Beitragvon lingley » Do 20. Dez 2012, 15:50

2013 gibt's eins aufs Dach ... deshalb bin ich auch am Rechnen.
Ich rechne aber pessimistischer, 'ne Ladung incl. Verluste und Angstfaktor mit 25kWh/100km
Macht im Jahr bei 79€ Batteriemietvertrag 3125 kWh Mehrbedarf.
Bei 4500 Hausverbrauch + 3150 E-Mobil ist 'wohl eine 8-9 kWp Anlage nötig.
Kann man das denn so rechnen oder ist hier das Milchmädchen dabei ?

vg lingley
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Re: E-Auto = Steuersparmodell

Beitragvon Guy » Do 20. Dez 2012, 17:49

Als grobe Hausnummer passt das schon ungefähr.

Wie viele Kilowattstunden du im Jahr mit der Anlage genau erwirtschaftest, hängt dann allerdings von deinem Dach (Ausrichtung, Neigung, Verschattung etc) ab.

Man muss ja auch nicht unbedingt 100% seines Bedarfs abdecken. Ich würde es davon abhängig machen, was man sinnvoll auf der zur Verfügung stehenden Fläche unterbringen kann.

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Re: E-Auto = Steuersparmodell

Beitragvon bernd71 » Do 20. Dez 2012, 22:52

Turbothomas hat geschrieben:
Folgende Beispielrechnung liegt demzugrunde:

1. km-Pauschale 30 cent / Entfernungskilometer
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3. Arbeitstage/Jahr: 220

Ergibt eine Pauschale von 3.300,- €

Was haltet ihr von der Modellrechnung? :idea:


Für die 3300€ musst Du keine Steuer zahlen, die bekommst Du nicht einfach so. Also hängt dein Sparbetrag von deinem max. Steuersatz ab.

Edit: "nicht" eingefügt
Zuletzt geändert von bernd71 am Fr 21. Dez 2012, 18:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: E-Auto = Steuersparmodell

Beitragvon Turbothomas » Fr 21. Dez 2012, 12:14

lingley hat geschrieben:
2013 gibt's eins aufs Dach ... deshalb bin ich auch am Rechnen.
Ich rechne aber pessimistischer, 'ne Ladung incl. Verluste und Angstfaktor mit 25kWh/100km
Macht im Jahr bei 79€ Batteriemietvertrag 3125 kWh Mehrbedarf.
Bei 4500 Hausverbrauch + 3150 E-Mobil ist 'wohl eine 8-9 kWp Anlage nötig.
Kann man das denn so rechnen oder ist hier das Milchmädchen dabei ?

vg lingley


Wenn Dein Haus weniger Energie verbrauchen soll, schau Dir Deine Heizungspumpen an. Wenn da kein A aus der Energieeffizienzklasse darauf steht, tausch Die Pumpen aus.

Die Erdwärmepumpen von 2007 zu denen von August 2012 ergeben bei mir einen Minderbedarf von ca 3,5MWh und das im halben Jahr!

Wenn möglich, mach 10 kWp auf das Dach. Dann ist genügend Reserve drin. Der Solarinstallateur kann Dir das genau ausrechnen. Abhängig vom Neigungswinkel des Daches und der Verschattung zzgl. Schlechtwetterzuschlag.

12,2 kWp ergeben ca 11MWh/Jahr um Stuttgart, nur so als Anhaltswert. Auf den Seiten der Landesumweltministerien findest Du die durchschnittlichen jährlichen Sonnenstunden im Jahr. Damit kannst Du ja meinen prognostizierten Ertrag korrigieren.
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