Die erste "Fernreise" mit der R240 Zoe...

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Re: Die erste "Fernreise" mit der R240 Zoe...

Beitragvon Marco » Mo 28. Mär 2016, 23:04

Karlsson hat geschrieben:
Die letzten male, wo ich beruflich Auto gefahren bin, waren das 350km, 5h Termin und wieder Retour. Bzw das gleiche mit 250km. Das sind eh schon lange Tage, noch länger muss nicht sein. Mails kann ich von unterwegs auch nicht checken.

Bei den 350km hatte ich es auch mal mit der Bahn probiert. Das war aber auch ein Drama. Teuer, unflexibel, auf beiden Fahrten Verspätung, Sitzplatzreservierung hat 4 von 4x nicht funktioniert.


Solche Tage hatte ich schon einige. Mit einem Tesla mit Doppellader kein Problem. Wenn eine "normale" 22KW Station in der Nähe des Termins ist, nutze ich mein Mandoo Klapp E-Bike zum Pendeln und der Wagen ist in meist 3h wieder voll. Wenn nicht, nehme ich halt doch meine Supercharger und bin dann max. 30 Minuten länger auf dem Rückweg unterwegs.
Der Zoe war 2013 mein erstes E-Auto. Meine erste Reise waren 350km nach Kiel und dauerte 12Stunden.....!!!
Seid bereit am 1.4. und reserviert Euer Model 3!!!
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Beitragvon Karlsson » Di 29. Mär 2016, 00:07

Marco hat geschrieben:
Solche Tage hatte ich schon einige. Mit einem Tesla mit Doppellader kein Problem.

Wir hatten einen Mondeo als Mietwagen und sind weite Strecken mit >180 gefahren. Tanken mussten wir nur vor Abgabe des Wagens, weil er wieder voll sein musste. Einen Tesla hätte uns die Firma sicherlich nicht gegönnt, der hätte das aber auch nicht mit dem Tempo geschafft.

roberto hat geschrieben:
Schade, dass Du Dich Deiner Familie gegenüber nicht durchsetzen kannst. Sonst würdet Ihr bald feststellen, dass man es nicht immer eilig haben muss und auf der AB nur "Richtgeschwindigkeit" fahren kann ...

Ich fahre privat meist gemächliche 110-120km/h mit dem Verbrenner. Mit dem Zoe geht das so nicht so gut, weil dann noch mehr als ohnehin schon geladen werden muss.
Kannst ja mal eine Umfrage machen, wie viele das bei der Familie durchkriegen für Strecken von 300km....500km....1000km...

Soweit ich das mitgekriegt habe, schaffe es auch die richtig hartgesottenen E-Fahrer hier oft nicht, ihre Familie davon zu überzeugen. Da reist der Ehepartner dann mit der Bahn an oder man mietet einen Tesla. Den Tesla könnte ich mir für 1x im Jahr ja noch vorstellen, aber bei mir wäre es eher 6-10x.
Und getrennt reisen geht gar nicht. Zu zweit nicht und erst recht nicht mit Kindern. Ist halt auch finanzieller Nonsens.
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Re: Die erste "Fernreise" mit der R240 Zoe...

Beitragvon roberto » Di 29. Mär 2016, 18:35

Warum wohl fahren die Amerikaner fast überall 55 mph/88 kmh? Wenn man sich daran gewöhnt hat, findet man es wirklich angenehmer und deutlich stressfreier. Ich habe beides lang genug probiert um das einschätzen zu können. Wenn Ihr der Meinung seid, dass Ihr es nach ein zwei mal probieren wirklich einschätzen könnt, dann kann ich Euch nicht helfen...

Zumindest bei uns in Ö ist das so, vielleicht ist es auf deutschen Autobahnen ja anders weil Ihr noch kein Tempo 130 habt.
Kurioserweise gibt es ja auch viele Deutsche, die sich nicht einmal vorstellen können "nur" 130 zu fahren.

Auf jeden Fall ist der Energieverbrauch mit einem Elektroauto bei 130 um 60 % höher als bei 90 und das ist speziell beim deutschen Strommix auch ganz schön umweltrelevant. Wenn Euch das egal ist, dann fahrt doch so schnell wie Ihr wollt, klopft Euch weiterhin gegenseitig auf die Schulter und freut Euch über die paar Minuten, die Ihr dadurch "gewinnt"...

Ich lasse mir trotzdem von Euch nicht verbieten, weiterhin meine Meinung zu vertreten. Ich zwinge ja niemanden, es mir gleich zu tun.
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Re: Die erste "Fernreise" mit der R240 Zoe...

Beitragvon Rudi L. » Di 29. Mär 2016, 18:46

Karlsson hat geschrieben:
Marco hat geschrieben:
Solche Tage hatte ich schon einige. Mit einem Tesla mit Doppellader kein Problem.

Wir hatten einen Mondeo als Mietwagen und sind weite Strecken mit >180 gefahren. Tanken mussten wir nur vor Abgabe des Wagens, weil er wieder voll sein musste. Einen Tesla hätte uns die Firma sicherlich nicht gegönnt, der hätte das aber auch nicht mit dem Tempo geschafft.


Was hätte er nicht geschafft? Ich bewege meinen Tesla häufig in dem Geschwindigkeitsbereich und kann keine nennenswerten Nachteile zum Auto mit Emissionshintergrund feststellen, solange im SuC Netz unterwegs.

@ Roberto, klar kannst Du Deine Meinung vertreten, musst aber auch unsere verstehen. 88km/h fände ich zu niedrig. Langsam auf der Autobahn fahre ich mit Zoe nur zwangsläufig , weil der Akku so klein ist .
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Re: Die erste "Fernreise" mit der R240 Zoe...

Beitragvon roberto » Di 29. Mär 2016, 18:53

Ich akzeptiere sie aber verstehen muß ich sie deshalb nicht, und das müsst Ihr akzeptieren!
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Re: Die erste "Fernreise" mit der R240 Zoe...

Beitragvon umberto » Di 29. Mär 2016, 18:55

roberto hat geschrieben:
Warum wohl fahren die Amerikaner fast überall 55 mph/88 kmh?


Warum wohl sind die meisten Interstates auf 75 mph/120 km/h angehoben worden? Weil 88 nur für Landstraßen (Highways) taugt.

dann kann ich Euch nicht helfen...


Ich rechne Dir positiv an, daß Du mir helfen willst, bin aber ganz sicher, daß ich keine Hilfe brauche.


Kurioserweise gibt es ja auch viele Deutsche, die sich nicht einmal vorstellen können "nur" 130 zu fahren.


Ja, aber das tut hier nichts zur Sache.


Auf jeden Fall ist der Energieverbrauch mit einem Elektroauto bei 130 um 60 % höher als bei 90


Das ist beim Verbrenner nicht anders. Das liegt an den Fahrwiderständen und die gelten für alle Fahrzeuge. Der Leistungsbedarf zur Überwindung des Luftwiderstands ist bei 130 sogar ca. 3 mal höher als bei 90.

Mit dem Argument könntest Du aber auch für 60 km/h als Regelgeschwindigkeit plädieren. Das schaffen dann sogar die LKWs an Steigungen und so sind alle Geschwindigkeitsunterschiede eliminiert und der Energieverbrauch ist nochmal gedrittelt.

Ich lasse mir trotzdem von Euch nicht verbieten, weiterhin meine Meinung zu vertreten.


Niemand hat Dir Deine Meinung verboten. Ich habe Dich lediglich gebeten, abweichende Meinungen zu akzeptieren. Und wenn ich mir was wünschen dürfte: ohne trotzigen Unterton würde Deine Meinung viel souveränder rüberkommen.

Gruss
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Re: Die erste "Fernreise" mit der R240 Zoe...

Beitragvon roberto » Di 29. Mär 2016, 19:05

Das ist aber schön, dass Du dir wünscht, dass Meine Meinung souveräner rüberkommt! :D Jetzt brauch ich aber Deine Hilfe die ich auch gerne annehme:

Inwiefern habe ich die Meinung eines Anderen nicht akzeptiert? Und wo hast Du einen trotzigen Unterton vernommen?
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Re: Die erste "Fernreise" mit der R240 Zoe...

Beitragvon umberto » Di 29. Mär 2016, 19:18

roberto hat geschrieben:
Inwiefern habe ich die Meinung eines Anderen nicht akzeptiert?


Mich hat der Satz gestört:
roberto hat geschrieben:
Sonst würdet Ihr bald feststellen, dass man es nicht immer eilig haben muss


Damit postulierst Du, daß wir das nur probieren müßten, dann würden wir sofort nur noch 90 auf der Autobahn fahren. Und das 120 km/h eilig sind. Beides paßt für mich überhaupt nicht und drückt für mich fehlende Wertschätzung aus (Du hast gefragt!).


Und wo hast Du einen trotzigen Unterton vernommen?


Hier:

roberto hat geschrieben:
Ich lasse mir trotzdem von Euch nicht verbieten, weiterhin meine Meinung zu vertreten.


Jetzt nicht böse sein, ich schreib nur, wie der Satz bei mir gewirkt hat: als ich das gelesen habe, habe ich meine 9 Jahre alte Tochter entrüstet mit dem Fuss aufstampfen sehen. :-)
Dazu kommt: niemand hatte Dir Deine Meinung verboten, wir haben alle nur geschrieben, daß wir das aus unserer Erfahrung heraus anders sehen.

Gruss
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Re: Die erste "Fernreise" mit der R240 Zoe...

Beitragvon roberto » Di 29. Mär 2016, 21:11

umberto hat geschrieben:
roberto hat geschrieben:
Inwiefern habe ich die Meinung eines Anderen nicht akzeptiert?


Mich hat der Satz gestört:
roberto hat geschrieben:
Sonst würdet Ihr bald feststellen, dass man es nicht immer eilig haben muss

Damit postulierst Du, daß wir das nur probieren müßten, dann würden wir sofort nur noch 90 auf der Autobahn fahren. Und das 120 km/h eilig sind. Beides paßt für mich überhaupt nicht und drückt für mich fehlende Wertschätzung aus (Du hast gefragt!).


Nicht sofort sondern bald habe ich geschrieben, was auch eine gewisse Geduld beim Probieren voraussetzt. Wo siehst Du genau die fehlende Wertschätzung oder die Nichtakzeptanz einer Meinung?

Und wo hast Du einen trotzigen Unterton vernommen?


Hier:

roberto hat geschrieben:
Ich lasse mir trotzdem von Euch nicht verbieten, weiterhin meine Meinung zu vertreten.


Jetzt nicht böse sein, ich schreib nur, wie der Satz bei mir gewirkt hat: als ich das gelesen habe, habe ich meine 9 Jahre alte Tochter entrüstet mit dem Fuss aufstampfen sehen. :-)
Dazu kommt: niemand hatte Dir Deine Meinung verboten, wir haben alle nur geschrieben, daß wir das aus unserer Erfahrung heraus anders sehen.

Gruss
Umbi


Und ich schreibe wie ich es sehe! Und das hat gar nichts mit Trotz zu tun. Aber ich fürchte durch Diesen Vergleich hast Du Dich im Bezug auf Deine Offenheit anderen Meinungen gegenüber hoffnungslos geoutet...
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Re: Die erste "Fernreise" mit der R240 Zoe...

Beitragvon Karlsson » Di 29. Mär 2016, 21:16

roberto hat geschrieben:
Warum wohl fahren die Amerikaner fast überall 55 mph/88 kmh? Wenn man sich daran gewöhnt hat, findet man es wirklich angenehmer und deutlich stressfreier.

In Kalifornien durften wir auf den Highways meist 65mph (104km/h) und manchmal 70mph (112km/h) fahren. Das entspricht ja in etwa dem, was ich auch mit dem Verbrenner (privat) fahre. Mit dem Zoe geht das ja auf Strecken meist nicht so gut, weil Verbrauch dann zu hoch.
88km/h finde ich für längere Strecken einfach nervig. Ich hab besseres zu tun, als 1.000km mit 88km/h abzusitzen, da muss der Verbrenner dann auch eher mit 130km/h ran, um das noch an einem Tag hinzukriegen. Bei 500km bleibe ich meist bei meinen 110-120km/h.

Vor 2 Jahren waren wir mal in Südfrankreich, 1100km in 2 Tagen hin mit 115km/h. Auf dem Rückweg sind wir es lieber an einem Tag mit 130km/h gefahren, weil das ganze Trara mit einer zusätzlichen Hotelübernachtung uns unangenehmer erschien als die 1100km an einem Tag zu fahren und noch einen weiteren Tag zu verlieren.

roberto hat geschrieben:
Zumindest bei uns in Ö ist das so, vielleicht ist es auf deutschen Autobahnen ja anders weil Ihr noch kein Tempo 130 habt.

130km/h max finde ich gut. Mit dem Zoe ist das aber schon als Raserei anzuzusehen.
Wen der Zoe denn 110km/h zulassen würde bei 250km echter Reichweite (also laden nach 200km), dann wäre das langsam für mich auch tourentauglich.
Jetzt gehen lange Zoe Touren für mich mehr in den Bereich Hobby.

Rudi L. hat geschrieben:
Was hätte er nicht geschafft?

350km nonstop mit Tacho meist zwischen 180 - 210km/h.
Beruflich wird halt anders gefahren als privat. Bin auch nur mitgefahren und hätte selbst einen weniger heißen Reifen gefahren.
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