Der Weg zur Zoe?

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Der Weg zur Zoe?

Beitragvon Farnsworth » Mi 24. Sep 2014, 22:27

Hallo zusammen,

ich bin neu hier, habe aber schon eine Weile mitgelesen. Ich fahre momentan noch einen Passat Diesel-Kombi und hatte eigentlich vor den durch einen Toyota-Hybriden zu ersetzen. Mir war zwar auch bewusst, dass es schon viele E-Autos gibt, aber ich dachte bisher, dass die von der Reichweite bisher nicht für meinen Alltag ausreichen würden.

Ich habe einen Arbeitsweg von 50 km, davon 35km Autobahn bei 430m Höhendifferenz. Deswegen dachte ich, dass kein E-Auto wirklich für diese Strecken ausgelegt ist (also hin und zurück, da (noch) keine Ladesäule am Arbeitsplatz vorhanden ist. Elektroautos fand ich aber grundsätzlich interessant. Ich habe zwar noch keine Photovoltaik auf dem Dach, da es auch eine ungünstige Lage hat, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden ;-)

Dann bin ich beim Suchen nach mehr Infos über die Zoe auf den Zoepionierin-Blog gestoßen und habe ihn fasziniert gelesen. Da es irgendwann da nichts mehr zu lesen gab, habe ich auch noch die verlinkten Blogs gelesen und hier im Forum. Ich bin nun fasziniert von der Zoe. Scheinbar sind 150km ja schaffbar, wenn man nicht über die Autobahn brettert, sondern um die 100 fährt.

Warum die Zoe und nicht ein anderes Auto?
i3:
+hat ordentlich Leistung
+Premium Ambiente
+Reichweite
-Ich mag das Design von BMW nicht und das i3 Design... Ne... Was soll das? Naja, Geschmackssache
-liegt über meinem Preislimit
-Semi-Schnarchlader für zu Hause(7,2kW) (KO-Kriterium)

Golf
+solide mir vertraute Verarbeitung
+guter Verbrauch
+Reichweite
-Preis
-Schnarchlader

Up
(kurz) Schnarchlader

Leaf
+Bewährtes Modell
+Schon günstiger gebraucht zu bekommen
+Batterie inklusive
~Reichweite
-Chademo (zu selten, sonst nur Schnarchlader)

Zoe
+Chamäleon-Lader (evtl. sogar 43kW zu Hause, wobei mir 22kW reichen würden)
+Wärmepumpe
+Reichweite
+Preis (gebraucht schon ziemlich günstig)
~Innenraum-Verarbeitung (bin ich aber von unserem Zweitwagen (Clio) gewohnt)
~Batteriemiete (auf Dauer teuer, dafür initial günstiger und sicherer)

So, die Zoe soll es evtl. sein. Aber die Frage, ob ich zur Arbeit komme und wieder nach Hause, stelle ich mir schon. Also würde ich die Zoe gerne mal im Alltag testen. Rufe ich doch mal beim nächsten Renault Autohaus an. "Probefahrt, ja aber erst nächste Woche" Kein Problem. Auf meine Frage, ob man mir das Auto auch mal ein, zwei Tage zur Verfügung stellen könnte, damit ich es im Alltag testen kann verweist man mich barsch an Autovermietungen oder Car-Sharing. Wende ich mich also mit dieser Vorgeschichte, dass der Mitbewerber wohl keine Autos verkaufen möchte, an das andere Autohaus in der Stadt. Siehe da, es geht doch. Nächsten Montag kann ich mir Abends eine Zoe abholen und sie am nächsten Abend wiederbringen.

Da dort nur das Standard-Typ2-Ladekabel dabei ist und kein Notladekabel, kann ich das Auto abends nicht zu Hause aufladen. Dann kann ich es leider meiner Frau nicht so ausführlich vorführen, denn am Dienstag will ich ja mit meiner Fahrgemeinschaft elektrisch zur Arbeit fahren. Und mit Umweg zum Autohaus sind das so ca. 111km. Ein etwas mulmiges Gefühl habe ich schon dabei, ob das mit der Reichweite hinhaut, aber notfalls bin ich ja in RWE-Land und in meiner Heimatstadt steht ca. alle 3km eine Ladesäule, wo ich zur Not per SMS in 15min ein paar kWh nachladen könnte.

Mir stellt sich die Frage: Klappt das Laden per SMS problemlos? Was muss ich im Fall der Fälle tun?

Ihr seid die erfahrenen Zoe-Fahrer, meint Ihr dass ich wieder zurück komme? Wahrscheinlich lächelt Ihr nur müde, ob meiner naiven Reichweitenangst (dem Feind des Elektroautos). Irgendwelche Tipps? Ich fahre an sich schon recht sparsam. Ich bewege meinen Verbrenner mit grob 60kWh/100km, was im Vergleich irrwitzig viel klingt.

Wenn ich feststellen sollte, dass ich noch einen ordentlichen Reichweitenpuffer haben sollte, dann könnte ich das Auto wirklich in Erwägung ziehen. Ein bisschen Puffer brauche ich ja für den Winter. Falls der irgendwann mal knapp werden würde, könnte ich ja zur Not auch noch mit meiner Frau tauschen (obwohl mir das Motorgepläre dann sicherlich auf die Nerven gehen wird ;-))

Ich bin ja so gespannt auf nächste Woche...

Voller Vorfreude,
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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon Twizyflu » Mi 24. Sep 2014, 22:47

Hallo :)

Toll sowas von einem Passat Fahrer zu hören. Geschwindigkeit ist alles.
Bzw Fahrweise.
Klar gibt es soviel andere Faktoren aber der Hauptfaktor bist du selbst.

Die Strecke, die du meinst ist sicher drin.
Du kannst ja deine Fahrweise immer anpassen.
Anfangs langsamer und dann schauen was übrig bleibt.

Probefahrt genau deine Alltagsstrecke austesten?
Und vergiss nicht: wo es rauf geht gehts auch wieder runter. Du wirst also beim Zurückfahren weniger benötigen. Zwischen 90 und 110 kmh ist es nicht schlecht zu fahren. Spart einiges.

Aber ich behaupte hier und heute: 50 km - sind also 100 km Gesamt sind sicher drin. Überhaupt weil es zurück ja wieder bergab geht.

Auf www.we-drive.at hab ich über meine Kroatien Reise mit Blue Flash geschrieben.
Also du wirst sehen. Die 50/100km werden dich nach ein paar mal fahren nicht mehr jucken.
Im Sommer bzw wenn es Temperaturen über 10 Grad hat fährt man auch gerne mal 170-180 km (je nach Fahrweise usw.). Einige schaffen ja noch mehr.

Hast du ne Garage? Dann ist es im Winter vollgeladen zuhause auch kaum ein Nachteil mehr da sich die Kälte in der Garage ja nicht so auswirken kann auf den Zoe.

Und überhaupt ist er mal Warm gefahren (der Akku) is tdas laden auch kein Thema mehr (er rekuperiert dann auch mehr).

Eigentlich garnicht lange fackeln ;-)
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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon Twizyflu » Mi 24. Sep 2014, 22:55

Achja und es geht nicht nur das Notladekabel von Renault.
Auch das BMW i3 Ladekabel geht mit dem Zoe.
Und das kostet weit weniger. :)
Hier gibt es auch Infos dazu.

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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon André » Do 25. Sep 2014, 00:20

Willkommen im Club!
Du bringst die allerbesten Vorraussetzungen schon mal mit: Offenheit und Neugierde.
Apropos: per SMS laden klappt !
Geschwindigkeiten bis 100 km/h sind bei Deinen Entfernungen ohne Tiefkühlklimafrost machbar. Weniger Tempo = mehr Kilometer.
Die sogenannte Reichweitenangst musste ich durch Fahrpraxis auch erst verlieren. Seit Februar 2014 hat meine Zoe über 21 Tkm geleistet. Anfangs konnte ich nur bei meinem freundlichen Autohaus laden, oder in Berlin. Und das Notladekabel war erst im April/Mai lieferbar. Aber erst die Wallbox zu Hause (seit Juni) macht die Zoe für den Alltag fit und unwiderstehlich. Du wirst sehen, das Zoefieber wird Dich nicht mehr loslassen..!
Ich wünsche Dir viel Spaß. Und Gute Fahrt!
Zuletzt geändert von André am Do 25. Sep 2014, 05:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon Farnsworth » Do 25. Sep 2014, 05:10

Naja, das Notladekabel wäre halt bei der Probefahrt praktisch, weil ich das Auto dann zu Hause laden könnte. Ich kaufe mir ja nicht ein Notladekabel für eine Probefahrt ;)

Für zu Hause würde ich mir wahrscheinlich eine Wallboxin der Garage installieren lassen, bevor ich mir die Zoe kaufe, denn wo anders zu laden wäre für mich zu umständlich. Ich müsste bei der Strecke jeden Tag laden. Und wenn man nach der Arbeit mal wohin möchte wäre es schön, wenn das Auto in einer halben Stunden schon ein paar km mehr im Akku hätte.

Momentan fahre ich ca. 18.000km im Jahr. Das sollte mit der Zoe auch in der Ecke liegen. Einziger Nachteil wäre, dass wir keinen Kombi mehr hätten. Aber auch das wird irgendwie gehen. Zur Not schraube ich an den Clio eine Anhängerkupplung :)

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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon Nichtraucher » Do 25. Sep 2014, 05:13

Du bist auf dem richtigen Weg.

Wenn es irgendwie geht, dann setze beim Laden nicht alles auf eine Karte, bzw. auf die Ladung per SMS.
Der Teufel ist ein Eichhörnchen und ggf. ist genau dann, wenn Du laden möchtest irgendwo der Wurm drin.
Es gibt in der Regel auch noch andere Anbieter, für die Du z.Tl. auch keine Anmeldung brauchst und dennoch kostenfrei laden kannst.

Wo kommst Du her?

Ich bin mir sicher, es wird Dir jemand sein Notladekabel leihen.

Eine ausgiebige Probefahrt mit Deiner Finanzministerin ist Pflicht!
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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon nk70wien » Do 25. Sep 2014, 07:36

Hallo Farnsworth!

Wenn du den Vorführwagen vollgetankt abholst, lass dich bezüglich der Reichweitenangst nicht von der angezeigten Restreichweite verunsichern.

Wenn nur 135 km oder weniger angezeigt wird, dann liegt das daran, dass der Bordcomputer zurückgesetzt worden ist und dann zeigt er immer 135 km an bzw. an der rasanten Probefahrt der Interessenten zuvor.

Um den entgegenzuwirken könntest du die Showroom-Anzeige aktivieren, dann stehen plötzlich um die 190 km in der Anzeige der Restreichweite.
Und vergiss nicht den Tageskilometerzähler zurückzusetzen.

Viel Spaß mit der ZOE

Grüße aus Wien
Norbert
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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon Farnsworth » Do 25. Sep 2014, 07:50

Ich komme aus Dortmund (Ost). In meiner Nachbarschaft habe ich noch kein Elektroauto gesehen.

Dummerweise sind in allen Nachbarstadtteilen Ladesäulen, nur bei mir nicht. Ich hätte kein Problem damit, die Zoe 500m weit von zu Hause zu parken, wenn da eine Ladesäule wäre und dann nach Hause zu laufen. Leider sind es bis zu den nächsten Ladesäulen 3,7km, 5,0 km und 2x 5,2km. In 9km gibt es sogar 8 Tesla-Supercharger ;)
Ich wohne zwar in der Stadt, aber doch irgendwie auf dem Land.

Mit meiner Frau habe ich schon gesprochen und ihr klargemacht, wie reizvoll ich das Thema finde. Ich bin dafür bereit Kompromisse beim Komfort einzugehen (weniger Reichweite, kleineres Auto). Auf der anderen Seite muss ich ja nie wieder zur Tankstelle und könnte irgendwann meinen Strom auch selbst produzieren. Nichtsdestotrotz werde ich mit Ihr eine kleine Runde drehen. Ich schätze das wird noch drin sein. Danach was in kurzer Zeit an den RWE-Säulen nachzuladen wird nur wahrscheinlich sinnlos sein. Die Zoe lädt ja mit hohem Strom nur, wenn der Akku leer ist. Wenn ich nur ein paar km gefahren bin, wird der Akku nur noch relativ voll sein. Also wird da in kurzer Zeit nicht viel rüberkommen, dann kann ich das auch lassen.

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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon wp-qwertz » Do 25. Sep 2014, 08:04

ich freue mich für Dich auf Dein Abenteuer - Du wirsd sehen: Zoefahren macht Spaß!
Berichtst Du von Deinen Erfahrungen? Interessieren mich.
Ind DO gibt es im Übrigen Leschner & Bettermann: http://rtp-service.de/?page_id=8
Hier könntest Du Dir vlt. ein Notladekabel leihen?!?
werde naturstrom.de kunde: http://links.naturstrom.de/lm4j und tu gutes: die "Andheri-Hilfe Bonn e.V." bekommt den wechselbonus.
- Zoe 13.02.2015 - 30.12.2016.
- MX 60er bestellt am 05.09.2016. Ab dem 30.12.2016 unserer.
- 5,5kWp - PV.
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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon Twizyflu » Do 25. Sep 2014, 08:07

Der Zoe lädt lange schnell.
Erst so ab 90% drosselt er bzw fällt mir halt auf, dass es etwas länger dauert.
Nur in der Regel bist du schnell mal auf 99%
Mit 22kW.

Du wirst sehen, es wird dir soviel Freude bereiten, dass du das gerne in Kauf nimmst :)
Shop unter https://www.nic-e.shop YouTube-Kanal unter https://www.youtube.com/channel/UC7uzeZzsjUvhpjX1cN4L5ig
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