Daimler streckt Fühler in Richtung Renault aus

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Re: Daimler streckt Fühler in Richtung Renault aus

Beitragvon creative-tec » Mi 12. Okt 2016, 12:05

e-mike hat geschrieben:
Denn eins ist klar. Wenn infolge neuer Techniken aus dem Ausland massiv Arbeitsplätze und damit Wohlstand in D vernichtet würden, dann wären die aktuellen Zustände in Ostdeutschland dagegen nur ein Schulausflug der Walldorfschule.

Fortschritt ist gut und sinnvoll. Er darf aber nicht einen Großteil der Bevölkerung hinter sich lassen, sonst wird es für alle ungemütlich. Da sich dessen unsere Politiker bewusst sind, bin ich überzeugt dass am Schluss doch alles gut wird.


Der Fortschritt wartet aber nunmal nicht bis auch die deutschen dann mal soweit sind.



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Re: Daimler streckt Fühler in Richtung Renault aus

Beitragvon NoComment » Mi 12. Okt 2016, 12:11

e-mike hat geschrieben:
Wie soll es nun aussehen wenn Tesla o.ä. ihre Autos nur noch übers Internet verkaufen. Was glaubt Ihr wieviel Käufer es gibt, denen es völlig egal ist ob sie ihr altes Auto verkaufen können oder nicht.


Ich verstehe leider nicht wie Du darauf kommst, das Tesla oder andere das vorhaben? Welche Anzeichen dafür siehst Du? Mir hat Telsa AT ein sehr gutes Angebot für meinen gebrauchten Verbrenner gemacht, ich sehe nicht dass die sich nicht für den Ankauf von Gebrauchten interessieren würden.
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Re: Daimler streckt Fühler in Richtung Renault aus

Beitragvon TeeKay » Do 13. Okt 2016, 13:47

e-mike hat geschrieben:
Sag mal ehrliche Frage - ehrliche Antwort:

Was nimmst Du den Pharmazeutisches zu Dir beim Schreiben? (Nicht böse gemeint, aber ich verstehe nur die Hälfte was Du sagen willst).

Ehrliche Frage, ehrliche Antwort: Hat ein Complexity Manager der Daimler AG, der du laut deinem Facebook Profil bist, ein Problem damit, wenn jemand deine bahnbrechenden Geschäftsideen nicht so bahnbrechend findet wie du? Du stellst den Ankauf von Gebrauchtwagen als Daimlers schärfstes Schwert im Kampf um Kunden dar und wenn ich darauf hinweise, dass das das wohl schwächste Verkaufsargument ever ist, fragst du zurück, ob ich Medikamente einnehme? Ist die gesamte Daimler-Belegschaft inzwischen so reizbar? Liegt es am Leistungsdruck? Oder daran, dass die Schädlichkeit des eigenen Tuns für die Gesundheit von Millionen Menschen eine kognitive Dissonanz auslöst? Oder ist es die Angst um die eigene Stelle, weil man geführt von Opas die Zukunft verschläft?

Aber nur zu, managed ihr mal euren total komplexen Gebrauchtwagenankauf mit einem Heer an Complexity Managern - das wird der Durchbruch für Daimler.

Im Übrigen fände ich es ganz gut, wenn du dich hier nicht ausschließlich als nette Elektroauto-Verkäufer präsentieren würdest, sondern deine Mitdiskutanten auch darüber aufklärtest, dass du als Daimler Mitarbeiter in Diskussionen wie diesen vielleicht Interessenkonflikten unterliegen könntest.
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Re: Daimler streckt Fühler in Richtung Renault aus

Beitragvon e-mike » Do 13. Okt 2016, 14:03

Danke das Du meine Antwort gelesen hast.

Inhaltlich gehe ich nicht darauf ein. Bis auf einen Punkt.

Ich gebe mich 100% transparent. Jeder hier im Forum kennt meinen Namen, kann mein Bild sehen und kann über meine persönlichen Links meine geschäftlichen und privaten Facebook Seiten (oder auch Xing) erreichen.

Von Dir kenne ich nichts, außer eine Diskussionskultur die sehr intolerant gegenüber andere Meinungen ist.

Was denkst Du Dir eigentlich dabei was Du mit diesen Diskussionen im Schutz der Anonymität des Internets erreichst?
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Re: Daimler streckt Fühler in Richtung Renault aus

Beitragvon Keepout » Do 13. Okt 2016, 16:28

e-mike hat geschrieben:

Von Dir kenne ich nichts, außer eine Diskussionskultur die sehr intolerant gegenüber andere Meinungen ist.


ähm, Moment, der sehr intolerante Diskussionsteil wurde von dir begonnen, e-mike, denn du hast Teekay die Einnahme von pharmazeutischen Stoffen angekreidet.
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Re: Daimler streckt Fühler in Richtung Renault aus

Beitragvon Naheris » Do 13. Okt 2016, 17:26

Ich mag Teekay, aber die Diskussion ist auch meiner Meinung nach wegen seinem Kommentar etwas entgleist, nicht dem von e-Mike. Teekay hat eine mitunter eine Art gegenüber Andersdenkenden, die man als herablassende und somit intolerant interpretieren kann. Da reagieren einige Leute halt dann auch etwas "intensiver" drauf.

Teekay hat geschrieben:
Na das ist ja ein wahnsinns Alleinstellungsmerkmal, das von Tesla, Byd und Co. überhaupt niiiiie und nimmer zu kopieren ist. Fürchtest du nicht um dein Leben, jetzt, da du dieses über Jahre von den Top-Unternehmensberatungen dieser Welt für die ICE-Hersteller ausgeklügelte Welteroberungsmodell ausgeplaudert hast? Die ICE-Hersteller kaufen also tatsächlich Gebrauchtwagen an, so richtig benutzte Autos? Mein Gott, wenn die damit anfangen, ist Tesla geliefert. Da können die gar nichts machen. So ein bisschen Kies aufschütten und Schrott draufstellen, das können eben nur die etablierten ICE-Hersteller.

Das hätte man ganz ehrlich auch sehr viel konstruktiver schreiben können.

Es ist aber eine ganz andere Frage, ob man auf diesen Ton reagieren sollte oder einfach nur den Inhalt. Denn der ist ja nicht falsch. Eine echte Sonderstellung erkenne ich da nicht, vor allem da die Hersteller ja ziemlich die Finger von Autos ab einem bestimmten Alter lassen und die sehr schnell an kleine Dritthändler abschieben.
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Re: Daimler streckt Fühler in Richtung Renault aus

Beitragvon eDEVIL » Do 13. Okt 2016, 19:43

Nicht jeder kann mit Sarkasmus umgehen, aber wer in sich arrogant präsentiert, und die "erbärmlichen" Newcomer auslacht, muss halt auch ein wenig einstecken können. Das ist noch lange kein Grund persönlich zu werden.

Eine vom Staat unterstützte Rückschrittlichkeit hat nur bedingt Einfluss auf andere Staaten, die den Diesel nicht nur mit Wattebäuschen bewerfen. Zum 80 Geburtstag des ersten Diesel PKW könnte man diesen auch mal langsam in Rente schicken.
Umweltfreundlichkeit war nie das Ziel der "Mord in kleinen Raten" ist ganz normal geworden und unbewusst wurde die Perversion auf die Spitze getrieben wurde in dem man die Partikel schön klein werden lies.

Wenn sich ein paar Leichtsinnige ihren Tesla Crashen wird ein riesen Ding draus gemacht, aber was die Hausfrauenpanzer täglich Millionen von Kindern antun, dass ist nicht weiter wichtig.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Daimler streckt Fühler in Richtung Renault aus

Beitragvon e-mike » Do 13. Okt 2016, 21:54

@eDEvil: Ich gebe Dir in allen Punkten 100% Recht.

Nur Tesla ist für mich weder ein erbärmlicher Newcomer, noch der heilige Gral am Autohimmel, für den er von vielen verehrt wird.
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Re: Daimler streckt Fühler in Richtung Renault aus

Beitragvon Klingon77 » Fr 14. Okt 2016, 01:58

e-mike hat geschrieben:

...
Nur Tesla ist für mich weder ein erbärmlicher Newcomer, noch der heilige Gral am Autohimmel, für den er von vielen verehrt wird.



hi,

wäre denn, nach deinem Einschätzen, die E-Mobilität heute da wo sie ist auch wenn Tesla in den vergangenen Jahren weniger kompromißlos gehandelt hätte?

Nach wie vor sind sie bezüglich der Reichweite "das Maß der Dinge" und die etablierten Hersteller (z.B: GM / Opel mit dem Bolt / Ampera E) beginnen nun fast in die schon seit Jahren gelieferten Reichweiten vorzudringen.
Ausgerechnet Opel, der oft totgesagte, setzt hierzulande einen neuen Reichweiten-Maßstab. Ist das für andere Autobauer nicht mehr als peinlich?
Über den verbauten "Schnarchlader" welcher den Akku zu Hause nicht über Nacht komplett volladen kann, mag man streiten dürfen.

Möglich das die Großen der Branche die Mühsal und das Risiko der Markteinführung und -durchdringung einer (fast) neuen Technologie einem Newcommer überlassen wollten. Nun wo sie erkennen das bei ihrem bisherigen Geschäftsmodell (Verbrenner) die Luft sprichwörtlich "immer dünner wird" und entsprechende Marktanreize gesetzt sind kommen sie hervor und betrachten die Sache etwas interessierter.

Wie die Welt und der KFZ Markt in 2020 oder noch später ausschaut kann ich nicht sagen. Ob Tesla dann noch existiert oder nicht ist (fast) gleich.
Der "Point of no return" ist dann hoffentlich schon überschritten und ein kompromißloses Zurück zum Verbrenner politisch und gesellschaftlich nicht mehr erwünscht.

Wichtig ist das Tesla, meiner Meinung nach als kleiner "David" die E-Mobilität gegen die Widerstände nicht nur eines Goliaths so richtig ins Rollen gebracht hat und dafür gebührt ihnen der Respekt. Spätestens die Reservierungswelle welche das Modell III mit sich brachte sollte auch den letzten Manager wachgerüttelt haben. Das hier gezeigte Verhalten der potentiellen Käufer zielt ganz klar in den Massenmarkt und nicht nur in die Oberklasse.

Da haben sich die deutschen Autobauer bisher nicht unbedingt "mit Ruhm bekleckert" und von "Vorsprung durch Technik" und anderen Sloagens möchte ich schon gar nicht reden.


Wie auch immer:
der "Stein rollt und nimmt an Fahrt auf".
Ich würde es unseren Autobauern und vor allem den Mitarbeitern wirklich wünschen das sie recht schnell die "richtige Abfahrt" nehmen und auf die "neue Autobahn" einbiegen.


In diesem Sinne:
Ich bin "voll der Hoffnung"

Ralf
www.ad-kunst.de Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln :-)
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Re: Daimler streckt Fühler in Richtung Renault aus

Beitragvon eve » Do 1. Dez 2016, 19:30

felix52 hat geschrieben:
Insofern kann ich Denjenigen, die hier vermuten, die 43 kw Lademöglichkeit für die neue Zoé könnte auch etwas mit dem Joint-Venture mit den Sternträgern und ihrem Smart zu tun haben, durchaus zustimmen.

Jap, zu denjenigen gehöre ich inzwischen auch. Damit könnte man nun einfach Unzufriedenheit bei potenziellen Kunden bewirken.

Durch die fadenscheinigen Erklärungen, die Renault/Kundenbetreuung für diesen Umstand von sich geben (Textbausteine a la Technologie nicht ausgereift, wenige Ladesäulen, Ladesäulen werden kaum genutzt, 95 % der Ladesäulen haben nur 22 kW) fühlt man sich als Kunde jedoch schlicht respektlos behandelt.
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