Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon tomas-b » So 3. Dez 2017, 17:19

Handy und Navi ist aber nicht mit einander zu vergleichen. Ein Handy wechselst du alle 1 ... 3 Jahre, ein neues Auto kauft man sich hingegen schon allein wegen des Preises definitiv nicht in diesem kurzen Zyklus...

Und in 5 Jahren wirst du auf dem Markt auch von den deutschen Herstellern eine bunte Vielfalt an reinen E-Fahrzeugen vorfinden, da mache ich mir mehr Sorgen, dass dann die eigentlichen Pioniere den Anschluss verlieren und einfach überrollt werden. Weil bei Renault/Nissan und Tesla habe ich noch nichts von einem geplanten Baukasten gelesen, obwohl sich ein skalierbares System ja bei den E-Fahrzeugen geradezu aufdrängt...

Und dann gibt es ja noch die großen, die noch gar nix Elektrisches auf der Straße haben: Mazda, Honda, Fiat/Chrysler, ...
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon Karlsson » So 3. Dez 2017, 19:59

@Murti
Du hast völlig recht, dass es vieles noch nicht gibt, was es längst hätte geben können und sollen. Aber das Thema hier ist die Rolle speziell der deutschen Automobilbauer. Und da ist einfach festzustellen, dass die nicht besser oder schlechter dastehen als der Rest der Welt - außer Tesla.

tomas-b hat geschrieben:
Handy und Navi ist aber nicht mit einander zu vergleichen. Ein Handy wechselst du alle 1 ... 3 Jahre, ein neues Auto kauft man sich hingegen schon allein wegen des Preises definitiv nicht in diesem kurzen Zyklus...

Ist bei Geschäftsfahrzeugen schon so üblich. Der Unterschied ist, dass die Fahrzeuge aber danach noch bei mehreren anderen Benutzern weiter ihre Funktion erfüllen, was insgesamt auch >20 Jahre werden können.
Mein Smartphone ist übrigens 3,5 Jahre und ich hab da keinen Gedanken, das zu tauschen, solange es funktioniert. Das ist beim Handy leider oft wegen dem Betriebssystem der Fall. Das Smartphone meiner Frau ist 7 Jahre alt und funktioniert tadellos. Leider hat es nur mit der aktuellen Software arg zu kämpfen.
Ich denke aber, dass das tendentiell besser werden könnte. Früher waren die Zyklen beim Computer ja auch so schnell, heute halten die Rechner dagegen wesentlich länger. Mein Notebook war vor 6,5 Jahren beim Kauf schon nicht Highend, tut aber heute immer noch tadellos seinen Dienst und ist schnell genug für die zuhause üblichen Aufgaben. Sogar 3D CAD läuft ganz passabel, solange man die Baugruppen nicht zu groß werden lässt.
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Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon phonehoppy » Mo 4. Dez 2017, 09:35

PeterinDdorf hat geschrieben:
Dass das Bundeswirtschaftsministerium gerade das Tesla Model S-Basismodell von der Liste der mit Umweltbonus zu fördernden Fahrzeuge genommen hat, ist wohl nicht ohne Zutun der deutschen Automobilindustrie passiert. Motto: Germany first!


Die Begrenzung des Umweltbonus auf Fahrzeuge unter 60000 € Neupreis war von vornherein eine „Lex Tesla“, nur dazu gedacht, speziell Tesla aus dem deutschen Markt rauszuhalten. Ebenso ist die Tatsache, das PHEVs jeder Art ebenfalls förderungswürdig sind, reiner Protektionismus, da gerade deutsche Hersteller ein großes Angebot von schweren SUVs mit Hybridantrieb haben.

Mannomann, die deutsche Autoindustrie muss ganz schön Angst vor Tesla haben, wenn sie solche Gesetze machen, bzw. es nötig haben, die Gesetze in diese Richtung zu beeinflussen.

Ich fand es cool, dass Tesla es durch eine Preissenkung geschafft hat, doch in den förderungswürdigen Bereich zu kommen.
Der eigentliche Skandal ist nicht, dass Tesla die gegen sie gerichtete Regelung unterläuft, sondern der Skandal ist die Regelung selbst. Würde man z.B. einfach bei BEVs die Mehrwertsteuer erstatten, hätten wir schon längst ganz andere Verhältnisse.
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon Alex1 » Mo 4. Dez 2017, 15:50

Interessanter Artikel vom Spektrum: http://www.spektrum.de/news/wie-lange-g ... n=ZON_KOOP

Der größte Lacher ist dieses Zitat:
Daimler plane dennoch, bis 2020 in jedem Segment ein Elektrofahrzeug anzubieten – "wenn wir nicht glauben würden, dass das die Zukunft ist, wäre das ökonomisch unsinnig"
Wie meinen? Wie wäre es, wenn sie wenigstens in einem Segment ein eAuto anbieten würden? Und zwar nicht so ein Unsinniges wie der B 250: Schönes Auto, aber unzureichende Reichweite und noch unzureichendere Ladeleistung.

Und dann sage noch jemand, eMusk nehme den Mund voll?
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon Ecano » Mo 4. Dez 2017, 16:16

Karlsson hat geschrieben:
Es geht doch nicht darum, dass es ein Risiko gibt oder wie hoch das genau ist. Es geht um die Höhe der Folgekosten und darum, dass die Preise oft überhaupt gar nicht bekannt sind.
Man kann nicht erwarten, dass die Emobilität sich in der Breite durchsetzt wenn man da die Katze im Sack kaufen soll.
Ich fordere lediglich Transparenz.
Und dass ich dafür hier Gegenwind bekomme, finde ich unverschämt.
Denkt da mal drüber. Es bringt doch nicht weiter wenn wir hier Jubelperser spielen.

Das passt ganz gut rein:
https://www.goingelectric.de/forum/smart-fortwo-electric-drive-allgemeines/wie-komme-ich-an-eine-hauptbatterie-t28403.html

Ich glaube, hier gab es schon mal so einen Thread. Ein User hatte sich einen Smart ohne Batterie gekauft und hatte keine Chance, irgendwie an eine Smart Batterie zu kommen.

So etwas darf es nicht geben: Was passiert in so einem Fall? Das Auto ist dann Schrott. Smart (Daimler) müsste verpflichtet werden, anhand eines Gutachtens die Batterie zu reparieren oder im Falle eines Totalschadens eine neue zu liefern.

Die Hersteller haben momentan komplett die Kontrolle über Ersatzlieferungen und deren Preise.

Und von meinem laienhaften Verständnis: Reparierbar sind die Batteriepacks, wenn man denn an die Zellen kommt.
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