Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon mweisEl » Di 7. Nov 2017, 21:11

Ob bei der Modellberatung technische Details so ganz genau kommen müssen weiß ich nicht. Wen interessiert wieviele kWh die Batterie genau hat (nur weil der Typ von Auto Motor & Sport gerade eine physikalische Einheit kennt? Die Reichweite ist entscheident, das ist sogar von der BMW Tante richtig gesagt worden.

Dann hat das ZDF hat Regeln aufgestellt, etwa dass der Verkäufer kein E-Auto empfehlen darf, wenn es im Moment nur eine einzige Ladesäule auf einer bestimmten Strecke gibt. Das ist doch Blödsinn!

Für mich war das das übliche E-Auto Bashing von Auto Motor & Sport (und das noch auf Basis des GE-Verzeichnisses!) Wen interessiert, wo zum Zeitpunkt eins Verkaufsgesprächs gerade eine Autobahnladesäule an einer bestimmten Strecke steht, wenn sich das alle paar Wochen sowieso ändert, es werden ja zum Glück immer mehr?

Und von wegen, die Reichweite würde im Sommer bei Klimaanlageneinsatz reduziert werden. Hier arbeitet die Batterie deutlich besser als dass sich der geringe Klimaanlagenverbrauch bemerkbar machen würde. Dass die angezeigte Maximalreichweite auf den ersten Kilometern bei niedrigeren Außentemperaturen stärker schrumpfen kann (11 km) als es der tatsächlichen Fahrtstrecke entspricht (5 km) und dies gar nicht bedeutet, dass ingesamt nur 5/11 der Reichweite zur Verfügung stehen könnte, wird falsch dargestellt.
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon eDEVIL » Mi 8. Nov 2017, 12:12

Da hat es BMW mit dem Leichtbau aber etwas übertrieben: nichtmal einen eMotor hat der i3 :lol:
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon Karlsson » Mi 8. Nov 2017, 13:19

Beim Verbrennerkauf kann man aber ähnliche Peinlichkeiten filmen. Verkäufergeschwätz halt.
Dreist wird's halt nur wenn man sich noch Sachen ausdenkt wie Radnabenmotoren. Das ist so ein Punkt, wo man weiß, dass man nicht weiter zuhören braucht, weil der entweder keine Ahnung hat oder lügt.
Dann einfach nur noch nach dem Preis fragen.
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon Tho » Mi 8. Nov 2017, 13:46

Kenn ich vom Verbrenner auch: Haldex Quattro ist wartungsfrei. Naja, bis man in den Wartungsplan schaut. :lol:
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon esykel » Mi 8. Nov 2017, 13:56

mweisEl hat geschrieben:
Ob bei der Modellberatung technische Details so ganz genau kommen müssen weiß ich nicht. Wen interessiert wieviele kWh die Batterie genau hat (nur weil der Typ von Auto Motor & Sport gerade eine physikalische Einheit kennt? Die Reichweite ist entscheident, das ist sogar von der BMW Tante richtig gesagt worden.

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Und was ist mit dem Blödsinn der Verlängerung? Ich kann nur wiederholen das ich in so kurzer Zeit noch nie soviel Mist gehört habe. :mrgreen: L G esykel
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon ensoniq2k » Mi 8. Nov 2017, 14:01

esykel hat geschrieben:
Und was ist mit dem Blödsinn der Verlängerung? Ich kann nur wiederholen das ich in so kurzer Zeit noch nie soviel Mist gehört habe. :mrgreen: L G esykel


Vor allem die Aussage über Kabelbrand... Du kannst da 500 Meter Verlängerunskabel dran hängen, da brennt nichts (mal abgesehen von defekten Kabeln natürlich...). Aber die Spannung fällt enorm ab und du verbrätst eine Menge Strom als Wärme.
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon eDEVIL » Mi 8. Nov 2017, 14:11

Bei zur Kabellänge passend gewählter ueerschnitt hat man keine Probleme mit dem Spannungsabfall.
Sind dann halt 25mm² für 10A Schuko, aber möglich ist alles :lol:
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon phonehoppy » Mi 8. Nov 2017, 14:17

Tut mir leid, aber es kann tatsächlich gefährlich werden, über einen längeren Zeitraum mit 16 A an einer Haushaltssteckdose mit Verlängerungskabel zu laden. Das Problem ist, dass Du als Endkunde nie weißt, wie gut so ein Kabel oder die Steckdose gemacht sind. Über die Jahre haben sich ja auch die Vorschriften geändert bzw. sind verschärft worden, und wenn man jetzt anfangen würde mit "Verlängerungskabel geht, aber nur wenn Steckdose, Installation und Verlängerung in Ordnung ist und nicht älter als so und so usw. oder man muss den Ladestrom auf xA begrenzen..." dann wird es schnell kompliziert. Darum gilt einfach die Regel, dass in solchen Fällen Verlängerungskabel unzulässig sind und das war's. Und das ist meiner Meinung nach auch richtig so. Wobei ich zugeben muss, dass auch sich schonmal in einem Notfall mit einem handelsüblichen Verlängerungskabel geladen habe...

Aber hier auch im Forum schon geschehen: ladeequipment/notladekabel-steckdose-abgeschmort-t673.html
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon eDEVIL » Mi 8. Nov 2017, 14:37

Driftet jetzt langsam etwas ab, aber ein ahndelsübliches 2,5mm² Kabel mit gängiger länge vom 25m ist kein sicherheitsrisiko bei 10A ALdestrom, wenn man es nicht gerade aufwickelt und in die Sonne legt.

Habe den LEaf mit ner 2,5mm² 25m Kabeltrommel öfter über Schuko laden mpssen, da es damals kaum lademöglichkeiten abseits der Großstadt gab
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon phonehoppy » Mi 8. Nov 2017, 14:47

mweisEl hat geschrieben:
Für mich war das das übliche E-Auto Bashing von Auto Motor & Sport (und das noch auf Basis des GE-Verzeichnisses!) Wen interessiert, wo zum Zeitpunkt eins Verkaufsgesprächs gerade eine Autobahnladesäule an einer bestimmten Strecke steht, wenn sich das alle paar Wochen sowieso ändert, es werden ja zum Glück immer mehr?


Also E-Auto-Bashing war das ganz sicher nicht. Eher im Gegenteil: Die Autohersteller sollen sich durch solche Vorgänge peinlich berührt fühlen und ihren Service in dieser Hinsicht verbessern. Und ich als Verkäufer würde natürlich sofort auf die entsprechenden Internetportale und Apps hinweisen, mit denen sich die Ladesäulen finden lassen, und ich würde das schon bei einer Probefahrt auch den Interessenten vorführen, vor allem wenn sie von sich selbst behaupten, wenig Ahnung zu haben.

Bei meinem BMW-Händler habe ich so etwas auch nicht erlebt. Ich hatte mit 2 Personen in der BMW-Niederlassung Kontakt, und beide wussten auch detailliert Bescheid. So hat mir die "Product Genius"-Dame empfohlen, die Sitzheizung mitzubuchen, da nur so eine Akkuheizung möglich wäre. Dies ist eine Detailinformation, die ich nicht hatte, obwohl ich mich selbst soweit wie möglich vorher mit dem i3 befasst hatte. Und es stellte sich als richtig heraus, der Empfehlung zu folgen. Ebenso konnte mir der Verkäufer erklären, warum das GOM nach Programmierung einer langen Autobahnstrecke plötzlich wesentlich weniger Reichweite anzeigt, als vorher - ebenfalls eine Sache, die Neueinsteiger zunächst verwirrt. Die Leute schienen also in dieser Hinsicht geschult worden zu sein und auch die wichtigsten Punkte behalten zu haben.
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