Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon TobiasPastoors » Do 15. Sep 2016, 14:28

@Teekay: gerne kurz: dass Elektromobilität für die Kurzstrecke funktioniert, bestreitet niemand. Die Wochenendfahrt ans Meer gehört aber zum Anforderungsprofil eines PKW dazu, so sieht es der deutsche zumindest. Die Furcht vor fehlender Reichweite wird immer wieder als entscheidender Grund genannt, warum kein E-Auto angeschafft wird. Also haben wir bei eben jener den Praxistest gemacht. Und ich wiederhole mich erneut: ich ging davon aus, dass dieser Test ziemlich positiv verlaufen würde.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon TeeKay » Do 15. Sep 2016, 15:19

Die Wochenendfahrt am Meer dürfte die Mehrheit der Zweitwagenbesitzer mit dem größeren Fahrzeug absolvieren. So sieht es der Deutsche zumindest. Aber vermutlich kämpft die Taz dafür, diesen Zweitwagen durch ein Fahrrad zu ersetzen. Dass die Zoe kein Erstwagen im Sinne von "Erfüllt alle an ihn gestellten Anforderungen kompromisslos" ist, bestreitet keiner und muss auch nicht in zig Tests 3 Jahre nach Markteinführung nachgewiesen werden.

Im Übrigen verläuft die Fahrt zur Ostsee bei 99% der Elektroautobesitzer auch positiv. Aber die bereiten sich darauf eben auch entsprechend vor (ja, auch das Gewöhnen ans Fahrzeug und seine Eigenarten im täglichen Stadtverkehr gehören zur Vorbereitung) und fahren nicht direkt vom Hof des Händlers am Tag der Übernahme auf so eine Tour.

Ich denke, wir finden hier nicht mehr zueinander. Leiten Sie mein Angebot (PN) an die Chefredaktion weiter und dann werden wir ja sehen, ob die Taz-Leserschaft in ewiger Elektroauto-Verdammung festhängen bleiben möchte, oder ob sie nicht bei Darstellung der diversen Vorteile im Alltag erkennt, dass die Fahrzeuge eine bessere Alternative zum Verbrenner für viele Anwendungszwecke sind.

Denn irgendwas muss ja hunderttausende Menschen weltweit dazu bringen, die Entscheidung pro Elektroauto als die beste automobile Entscheidung des Lebens anzusehen. Ihr Artikel ging dieser Frage nicht auf den Grund.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon rolandk » Do 15. Sep 2016, 15:32

@TeeKay: ich denke, langsam wird es evtl. besser sein, wenn Du Dich mit Herrn Pastoors einfach mal auf 'ne Hopfenkaltschale in einem Berliner Biergarten triffst. Die Standpunkte sind im Prinzip ausdiskutiert.

Vielleicht kommt bei so einem Treffen etwas richtig Produktives heraus. Immerhin seit ihr ja in der gleichen Stadt verankert und ich habe bei Herrn Pastoors durchaus das Gefühl, als wenn da noch was drin ist, was der Sache dienen könnte.

Ansonsten.... machen wir es wie bei den Ladepunkten: wir machen es uns selbst.

Sonnige Grüße aus der norddeutschen Tiefebene
Roland

PS.: Hinweis für alle Leser, die im Pressesegment tätig sind... am Samstag ist in Boostedt ein kleines gemütliches Grillevent über das es sich sicher lohnt zu berichten. Denn Schleswig-Holstein bietet mehr als nur den Watt-Postboten Knud Knudsen.

Alternativ darf es auch nach Bad Oeynhausen gehen...
Zuletzt geändert von rolandk am Do 15. Sep 2016, 15:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon lingley » Do 15. Sep 2016, 15:35

Roland, ein schönes Schlusswort.
Glas Wein wäre auch nicht verkehrt und macht den Faden damit dazu ....
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Volker.Berlin » Do 15. Sep 2016, 16:07

rolandk hat geschrieben:
@TeeKay: ich denke, langsam wird es evtl. besser sein, wenn Du Dich mit Herrn Pastoors einfach mal auf 'ne Hopfenkaltschale in einem Berliner Biergarten triffst.

Wenn ich dabei sein darf, lade ich Euch beide ein! :)
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon TeeKay » Do 15. Sep 2016, 16:18

Ich schlag vor, wir treffen uns dann einfach am Samstag mit der Zoe in Wroclaw... :-)
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Volker.Berlin » Do 15. Sep 2016, 16:31

TeeKay hat geschrieben:
Ich schlag vor, wir treffen uns dann einfach am Samstag mit der Zoe in Wroclaw... :-)

Ich hab keine Zoe. Darf ich bei Dir mitfahren? Sind die Ladestecker hinter der Grenze eigentlich kompatibel...? :P
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Fluencemobil » Do 15. Sep 2016, 18:09

TobiasPastoors hat geschrieben:
eDevil: Sie haben recht, in ihrem Verzeichnis steht diese Information, dass das ZOE-Kabel nicht passt. Aber tatsächlich, herauszufinden, welches Verzeichnis das am beste gepflegte und informierteste ist, ist nicht so leicht. Zudem ist der Dchungel an Verzeichnissen durchaus schon ein Hindernis.


TobiasPastoors hat geschrieben:
Ich kann sehr gut verstehen, dass Sie sich ärgern, dass viele Medien dauernd nur diese eine Seite der Medaille zeigen - und das die taz das nun wiederholt. Nichts desto trotz: der Artikel beschreibt das, was geschehen ist, nichts darin ist falsch oder unwahr.
Ich denke darüber nach, ob und wie sich das Thema in nächster Zeit nochmal von der anderen Seite aufgreifen lässt.


Hochachtung für ihr Durchhaltevermögen ihr im Forum.
Was sie für die Menschkeit tun können ;) ist, einen Test die 2. zu schreiben, bei dem sie nur goingelectric als Quelle nutzen und das auch schreiben. Ich glaube es gibt kaum Verzeichnisse, wo der Nutzer die Ladevorgänge (unter Details) an der Ladesäule dokumentieren kann.
Das der Boardcomputer Quatsch (Reichweite wird geringer angegeben als sie wirklich ist) erzählt ist leider die Wahrheit.

Schliesslich sollte ihre Leser doch interessieren, wie man am 3. und 4. Tag (incl. der Nutzung des "richtigen" Verzeichnisses) mit einem Elektroauto zurecht kommt?
Das es auch anders gehen könnte, steht ja nicht in ihrem Artikel drin, bzw. kann der Leser des 1.Tests ja nicht erahnen.
Frage nicht was Berlin für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst. ;)
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon 1fcb » Mo 26. Sep 2016, 14:31

Also wir werden uns in den nächsten Wochen/Monate eine Zoe zulegen.

Aus meiner noch recht unwissenden Sicht, denke ich dass der Artikel genau den Finger in die Wunden legt, die mit ein Grund sind, dass Elektromobilität noch einen weiten weiten Weg vor sich hat. Dass der Markt irgendwann mit rasanter Geschwindigkeit kippen wird und irgendwann der letzte Verbrenner von Straßen verschwindet, bestreitet wohl keiner.

Aber leider kommen Elektroautos heute nur für Akademiker oder Technikfreaks in Frage. Nicht (nur) wegen dem Preis, sondern eben vor allem, weil man sich im Vorfeld und während der Nutzung ungemein damit beschäftigen muss. Fahre ich heute zur Tanke, muss ich nur wissen ob Benzin oder Diesel. Stelle ich mir einen Stromer in die Garage, muss ich mich durch 20 Threads quälen, um zu verstehen welche Lade-Infrastruktur ich für meine Zoe brauchen werde. Dann muss ich mir überlegen, welche Stecker- und Kabeltypen ich brauche, wie ich die Elektrik meines Hauses nicht zusammenbrechen lasse, welche Bereifung im Winter den Wagen reichweitenmäßig nicht völlig absterben lässt, wo die nächsten Ladepunkte sind, welche Ladekarten ich brauche usw usw.

Die Menschheit will einfach konsumierbare Fortbewegungsmittel. Und da sind wir eben mit Elektromobilität heute noch nicht. Natürlich wird das in 10 Jahren alles gelöst sein. Aber heute muss man eben noch Pionier sein (was mich persönlich reizt, aber die breite Masse halt abschreckt).

Und man muss klarer die Zielgruppe für Elektroautos definieren: Bis auf den Tesla kann die Zielgruppe nur Zweitwagen / Pendlerwagen mit beschränktem Radius < 120km tägliche Fahrleistung bei eigener (Schnell-) Lademöglichkeit, d.h. eigener Garage oder eigenem Stellplatz sein.

D.h. gut situierte Familien/Personen in urbanen Randgebieten. Da genau muss man ansetzen. Und daher meine einzige Kritik an dem Bericht in der taz: Das Anwendungsszenario war völlig unsinnig.
Zuletzt geändert von 1fcb am Mo 26. Sep 2016, 16:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Mike » Mo 26. Sep 2016, 16:41

1fcb hat geschrieben:
Aber leider kommen Elektroautos heute nur für Akademiker in Frage.

Bin kein Akademiker, fahre aber bereits seit 3,5 Jahren EVs. ;)
Ich kenne aber einen Akademiker, der fährt kein EV sonder einen dicken SUV. :lol:

Das mit dem laden, ist doch eigentlich recht einfach und richtet sich nach den vorhandenen Möglichkeiten. Das es dabei mehrere Möglichkeiten gibt, macht es nicht komplizierter, sondern man ist flexibler. Der hohe Kaufpreis ist leider wirklich bei vielen eine Hemmschwelle.

Ich hätte einen Vorschlag für einen weiteren "Test". Wie wäre es, die Tour in einem Verbrenner mit 2,5 ltr. Benzin Tankvolumen zu wiederholen...
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