Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Wackelstein » Do 15. Sep 2016, 08:56

@TobiasPastoors:
Auch ich möchte Ihnen zunächst meinen Respekt aussprechen, dass Sie sich hier in das Forum gewagt haben und an dieser Diskussion teilnehmen!

Die negativen Reaktionen auf Ihren Bericht ergeben sich wohl tatsächlich aus den vielen negativen Berichten zum Thema E-Autos, die vermutlich absichtlich E-Autos verhöhnen wollten bzw. die vielleicht wirklich von der Verbrennerindustrie entsprechend "angefordert" wurden.
Beispiele wurden hier ja schon einige genannt...

Wir haben im Haushalt 4 Personen mit Führerschein und 4 Fahrzeuge. Davon sind 3 EVs: 2 x Zoe und 1 x Twizy. Dazu kommt noch ein Seat Altea XL (Benziner). Von der Anzahl der Fahrten betrachtet wird sogar der Twizy mehr bewegt als der Seat.
Aber der Seat dient uns für längere Strecken, da wir zu verwöhnt (oder zu ängstlich) sind um Strecken, die mehr als 60km gehen zu fahren.

Aber auch so funktioniert E-Mobilität. Und sie funktioniert gut. Man muss hier nicht einmal Experte sein, oder sich aufwändig im Internet über Ladepunkte informieren. Es wird einfach flexibel das Fahrzeug genommen, das gebraucht wird.
In wievielen Familien läuft es ähnlich? Man fährt zusammen in den Urlaub - mit EINEM Fahrzeug - während das zweite Fahrzeug fast nur für (Ultra-) Kurzstrecken benutzt wird. Gerade viele dieser Fahrzeuge könnte man sofort und ohne Komforteinbußen durch E-Autos ersetzen.
Auf diesen Punkt wird meines Erachtens viel zuwenig eingegangen, vor allem wenn dann wieder und wieder und wieder behauptet wird E-Fahrzeuge wären Zweit- und Dritt-Autos für verwöhnte Reiche. Und genau diese Personen kaufen sich dann als Zweit- oder Drittauto ein Cabrio oder einen SUV vom Schlag eines Audi oder VW-Tiguan, der genauso teuer ist wie ein E-Auto.

Und was "teuer" ist, das ist auch relativ. Hier fahren viele gut ausgestattete VW-Passat oder 5-er BMW als Firmenwagen herum. Seit Anfang diesen Jahres ist es so, dass E-Autos als Firmenwagen deutlich begünstigt werden. Manche, die einen Firmenwagen haben wollen, beginnen dann schon zu rechnen: Und siehe da, oft ist das Ergebnis, dass ein Tesla (natürlich nicht das Top-Modell, aber immerhin ein 70er oder so) über mehrere Jahre GÜNSTIGER kommt als der "übliche" Passat-Kombi:
Kaum Spritkosten, deutlich günstigere Versicherung, kein Sachbezug usw. usf.
Meine Liebe zu Benzin/Diesel steigt mit dem Quadrat der Entfernung
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Beitragvon Poolcrack » Do 15. Sep 2016, 09:07

TobiasPastoors hat geschrieben:
Die Vergleiche zum Bahnverkehr hinken sehr. Beim jetzigen Stand an zugänglicher Information und Ladeinfrastruktur ist eine Fahrt mit dem Elektroauto komplizierter als Bahn oder Benziner fahren. Darauf lege ich mich fest.

Mein Mutter würde grandios am Tarifdschungel und an den komplexen Fahrkartenautomaten der DB scheitern. Dagegen würde sie nach einmaliger Einweisung den CCS-Stecker bei ALDI in meinen i3 reinstecken können. Die Ladung beginnt dann automatisch. Darauf lege ich mich zu 100% fest.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Alex1 » Do 15. Sep 2016, 09:14

TobiasPastoors hat geschrieben:
Die Vergleiche zum Bahnverkehr hinken sehr. Beim jetzigen Stand an zugänglicher Information und Ladeinfrastruktur ist eine Fahrt mit dem Elektroauto komplizierter als Bahn oder Benziner fahren. Darauf lege ich mich fest.
Und hier irrst Du gründlichst! DU bist routinierter Bahnfahrer. Ich nehm Dich mal gerne mit, wenn jemand aus unserem Dorf (das sogar mal einen Bahnhof hatte) eine Bahnreise antreten will, der das noch nie gemacht hat. Du wirst Bauklötze staunen, was die alles NICHT wissen!
Niemand hier bestreitet doch, dass es Vorbereitung für eine solche Fahrt braucht und einige sagen dass der eine Tag Vorbereitung, den Frau Höhne und ich unternommen haben, wohl zu wenig war.
Also mal ehrlich, an EINEM GANZEN TAG mit ZWEI PERSONEN hätte sich das sehr leicht ausgegangen. Wenn man natürlich das bei Weitem größte Forum und die bei Weitem zuverlässigste eZapfen-Liste an ZWEI PERSONENTAGEN RECHERCHE nicht eruieren kann (will?), ist das - bei aller Liebe - nicht unbedingt eine Meisterleistung. In der selben Zeit hätte ein Dorfjournalist wahrscheinlich von jedem Karnickelzüchterverein in 100 km Umkreis die gesamte Vorstands- und Mitgliedschaft recherchiert samt Lieblingswein und außerehelichem Verhältnis.
Wollen Sie wirklich behaupten, dass es diese Vorbereitung für die Fahrt mit dem Benziner bräuchte?
Bitte, bitte, nicht solche BILD-Rhetorik!
Also meine erste längere Tour mit einem Benziner habe ich mit 18 gemacht. Mit 4 Freunden reingesetzt und los.
Und die 18 Jahre davor warst Du nie bei Papa im Auto gesessen und hast alles an- und abgeschaut, was zu beachten ist? Und hrast auch keine Fahrstunden gemacht? Schappo! Vor Allem, wenn man bedenkt, dass es das Auto zu der Zeit wohl gerade erst mal 40 Jahre als Massenverkehrsmittel gab...
Ich kann sehr gut verstehen, dass Sie sich ärgern, dass viele Medien dauernd nur diese eine Seite der Medaille zeigen - und das die taz das nun wiederholt.
Exakt. Wir hatten gedacht, dass Ihr anders seid. Eine Illusion weniger.
Nichts desto trotz: der Artikel beschreibt das, was geschehen ist, nichts darin ist falsch oder unwahr.
Hatte das jemand behauptet? Bitte keine weiteren Strohmänner.
Diese Berichterstattung mag ihnen nicht gefallen - das verstehe ich - aber sie ist nicht böse...
Nein, nur der selbe schlechte Mainstream. Ich hatte immer gedacht, Ihrs schriebet gegen die Umweltschädlinge. Jetzt schreibt Ihr (absichtlich oder grob fahrlässig) gegen die Umwelt- und Menschenschützer
...oder verwerflich.
Verwerflich schon. Mit diesem Artikel habt Ihr - soweit Euer Einfluss reicht - der sauberen und umweltfreundlichen Mobilität einen Bärendienst erwiesen. Und nein, Ihr seid natürlich keine Auftragsschreiber für die Sache von Umwelt- und Klimaschutz. Aber der Artikel könnte exakt so von einem Auftragsschreiber der Verpesterjournaille kommen: Von den Daten her nicht angreifbar, vom Fazit her verheerend.
Ich denke darüber nach, ob und wie sich das Thema in nächster Zeit nochmal von der anderen Seite aufgreifen lässt.
Das wäre klasse!

Ich wiederhole meinen - durchaus ernst und positiv gemeinten - Vorschlag: Sucht Euch jemand aus dem Forum zum "betreuten eFahren" zur eRuda :mrgreen:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Zoe1114 » Do 15. Sep 2016, 09:16

TobiasPastoors hat geschrieben:
Wollen Sie wirklich behaupten, dass es diese Vorbereitung für die Fahrt mit dem Benziner bräuchte? Also meine erste längere Tour mit einem Benziner habe ich mit 18 gemacht. Mit 4 Freunden reingesetzt und los.


Wie man mit einem Benziner fährt ist heute allgemein bekannt. Diese Technik incl. Infrastruktur hat ja auch schon über 100 Jahre Entwicklung hinter sich. Als 1908 das Ford Model T auf den Markt kam, begann in Amerika der Massenmarkt für Verbrenner.

Elektroautos für den Massenmarkt gibt es seit etwa 6 Jahren, nachdem der Nissan Leaf auf den Markt kam. Und die Infrastruktur mit öffentlichen Ladestationen nahm erst ab Ende 2013 einen deutlichen Anstieg. Heute haben wir also ca. 6 Jahre "Massenmarkt" Elektroauto hinter uns.
Wenn Sie dies mit dem Benziner vergleichen, dann bitte mit dem Zustand in Amerika um 1914: Der Benziner Ford Model T ist 6 Jahre auf dem Markt. Auch damals einfach "Mit 4 Freunden reingesetzt und los"?
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon TobiasPastoors » Do 15. Sep 2016, 09:53

Ich spreche hier ja in keinem Fall für Benziner. Ich sage bloß, so simpel wie Ihnen das Elektroauto scheint, ist es für den Laien nicht.

Klar, an Benziner bin ich von klein an gewöhnt gewesen. Bloß tanken musste ich ja ohnehin nicht, dank hoher Reichweite. Das hat Papa dann gemacht.

Zu meiner Recherche wiederhole ich mich erneut: ja, ich hätte die Hindernisse, auf die wir getroffen sind durch den Besuch dieses Forums vermeiden können. Aber nein, das würde ich auch wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, nicht tun. Denn ich hatte drei Verzeichnisse, die mir bescheinigt haben, dass das wohl so klappen würde. Das erschien mir sicher. Deshalb rechnete ich auch damit nach 5 Stunden in Usedom zu sein - es kam anders. Dass drei Verzeichnisse nicht reichten, zeigt dass es hier Defizite gibt - die man mit ein bisschen Erfahrung natürlich wett macht.

Insbesondere war auch ein Hindernis, dass der Wagen uns mit seiner Reichweitenanzeige verunsichert hat. Aber mal ehrlich: angenommen, wir hätten die Warnungen des Autos ignoriert und wären nicht umgedreht, um nochmal zu laden und wären dann liegen geblieben. Was hätten Sie denn dann gesagt? Auf die Warnungen des Autos mussten wir hören, sonst hätten wir uns höchst angreifbar gemacht. Das aber führte nunmal dazu, dass wir umdrehen mussten.

verwerflich war dieser Artikel in keinem Fall. Gegen diesen Vorwurf wehre ich mich vehement. Denn wie Sie ja selbst richtig schreiben: ich schreibe in niemandes Auftrag. Auch nicht im Auftrag des Klimaschutzes. Im Übrigen löst das Elektroauto nicht alle Umweltprobleme. Strom muss produziert werden, Batterien werden verschlissen etc. Und auch die klimafreundliche Stromherstellung birgt ja eine Menge tücken.

Am besten für die Umwelt bleibt halt immer: nicht anders, sondern gar nicht verbrauchen ;)

Wie dem auch sei: ich kann hier nicht ewig weiter diskutieren. Ich bedanke mich für die teils sehr konstruktive Kritik. Eventuell hören Sie nochmal von mir. Eine Möglichkeit wäre natürlich auch, ihre Kritik in Form eines Leserbriefs in der Zeitung abzubilden. Ich weiß - Sie wünschen sich einenweiteren Bericht. Ob wir den machen, entscheiden wir jedoch redaktionell unabhängig. Da möchte ich keine zu hohen Erwartungen schüren.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon eDEVIL » Do 15. Sep 2016, 10:04

Ein Mindestmaß an Vorbereitung wäre wohl angemessen gewesen. Ein 15min Gespräch mit einem erfahrenen ZOE Fahrer hätte genügt, um die Fahrt in 5h zu meistern.

Im Prinzip sollte sowas bei der Übergabe des Wagen erfolgen, aber da haben viele Autohäuser ja weniger Kompetenz als manch einer der erst seit 1 Monat elektrisch fährt.

Ich habe lang genug fürs Fernsehen gearbeitet, um zu Wissen, dass sich viele Journalisten Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nicht bewußt sind bzw. dieser gerecht werden (wollen).

Verantwortungsbewußte Menschen würden sich schämen, wenn sie mit ihrer Berichterstattung so ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit wieder gegeben hätte.
Diese Verzerrung ist aber "Business as usual" von daher darf man da wohl nicht mehr erwarten :roll:
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Tho » Do 15. Sep 2016, 10:05

Ich persönlich finde es verwerflich, in den Medien wiederholt immer nur die Probleme der eMobilität zu fokussieren statt deren Vorteile zu berichten. Damit ist uns allen ein Bärendienst erwiesen, ja auch Ihnen als Autor dieses Werks, da wir weiter die Abgase atmen und endliche fossile Rohstoffe verbrennen müssen.
Aber wie gesagt, der Leser liest gerne Skandale, empört sich und lässt sich in seiner Meinung bestärken. Dazu passt diese Art von Berichterstattung perfekt, schließlich muss sich das ganze ja auch verkaufen. Was will man da z.B. mit einer Fahrt die ohne irgendwelche Vorkomnisse abgelaufen wäre und vielleicht 2-3h länger als mit dem Verbrenner gedauert hätte. Sowas schaffts doch nicht in die Zeitung...
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Wir müssen uns für unseren Wunsch nach Glück nicht rechtfertigen.(Dalai Lama)
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon harlem24 » Do 15. Sep 2016, 10:24

Hi,

das Problem ist halt, dass den "durchschnittliche" TAZ-Leser nur den negativen Tenor, es klappt halt doch nicht, sieht.
Dass es eigentlich schon funktioniert, wenn auch etwas anders, als vom Stinker gewohnt, kommt leider nicht an.

Wenn ich mir dann noch die Videos von MDR-Aktuell anschaue, in denen auch nur gemoppert wird, krieg ich das Kotzen, sorry.
Gruß

CHris

Wenn Ihr Euch für Fotografie interessiert, schaut doch mal im http://forum.digitalfotonetz.de vorbei.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Alex1 » Do 15. Sep 2016, 10:40

TobiasPastoors hat geschrieben:
Ich spreche hier ja in keinem Fall für Benziner. Ich sage bloß, so simpel wie Ihnen das Elektroauto scheint, ist es für den Laien nicht.

Klar, an Benziner bin ich von klein an gewöhnt gewesen. Bloß tanken musste ich ja ohnehin nicht, dank hoher Reichweite. Das hat Papa dann gemacht.
Es erscheint uns aber nicht so simpel, wie Du glaubst. Ich denke, wir alle waren uns beim Kauf bewusst, dass es da auch Stolpersteine und Widerstände gibt. Heute gibt es mehr als doppelt so viele eZapfen wie bei meinem Kauf, da kannst Du beruhigt von ausgehen, dass ich mir (und die Anderen auch) einen gehörigen Kopf gemacht habe.
Zu meiner Recherche wiederhole ich mich erneut: ja, ich hätte die Hindernisse, auf die wir getroffen sind durch den Besuch dieses Forums vermeiden können.
Danke für diese ehrliche Aussage.
Aber nein, das würde ich auch wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, nicht tun. Denn ich hatte drei Verzeichnisse, die mir bescheinigt haben, dass das wohl so klappen würde. Das erschien mir sicher. Deshalb rechnete ich auch damit nach 5 Stunden in Usedom zu sein - es kam anders. Dass drei Verzeichnisse nicht reichten, zeigt dass es hier Defizite gibt - die man mit ein bisschen Erfahrung natürlich wett macht.
Und mit ein ganz klein wenig besserer Recherche. Hättest Du nach Oberklasse-eAutos recherchiert, Fisker Karma, ePhaeton und Tango gefunden und Dich mit diesen "3 von 4" zufrieden gegeben?
Im Übrigen löst das Elektroauto nicht alle Umweltprobleme.
Strohmann! Ihr seid doch nicht BILD!
Strom muss produziert werden,
Für Deine Zugfahrten auch. Mit 8-mal so viel CO2 wie für meine Zoe!
Batterien werden verschlissen etc.
Loks, Wagons, und Schienen auch.
Und auch die klimafreundliche Stromherstellung birgt ja eine Menge tücken.
Jetzt bin ich aber mal gespannt... :twisted:
Am besten für die Umwelt bleibt halt immer: nicht anders, sondern gar nicht verbrauchen ;)
Dächtest Du wirklich so, dürftest Du auch keine Bahn mehr fahren.
Ich bedanke mich für die teils sehr konstruktive Kritik.
Immer gerne :D
Ich weiß - Sie wünschen sich einenweiteren Bericht. Ob wir den machen, entscheiden wir jedoch redaktionell unabhängig. Da möchte ich keine zu hohen Erwartungen schüren.
Die Hoffnung stirbt zuletzt :D
Herzliche Grüße
Alex
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So gelingt die Energiewende. Alternativlos.
Echten Ökostrom: http://www.ews-schoenau.de/ Fast Alternativlos.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon TeeKay » Do 15. Sep 2016, 13:04

TobiasPastoors hat geschrieben:
Ich spreche hier ja in keinem Fall für Benziner. Ich sage bloß, so simpel wie Ihnen das Elektroauto scheint, ist es für den Laien nicht.

Könnten Sie endlich mal darauf eingehen, dass Sie ein für Kurzstrecken-Pendelverkehr gedachtes Fahrzeug, das bei diesem Einsatz einmal alle paar Tage geladen werden muss, auf eine Langstrecke geschickt haben und das so darstellen, als wäre das Elektromobilität, wie man sie mit Kurzstrecken-Pendelfahrzeugen im Alltag erlebt? Den Alltag, den 50.000 Renault Zoe tagtäglich erleben, besteht nicht aus Langstreckenfahrten mit Nachladen zwischendurch. Dieser Alltag besteht aus kurzen Fahrten von 5, 10, 15km Länge pro Tag. Da muss einmal pro Woche aufgeladen werden. Nichts ist simpler, als zuhause im Garten den Stecker in die Steckdose zu stecken.
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