Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon darklight » So 11. Sep 2016, 14:42

Wir sind vorletzte Woche nach Warnemünde gefahren mit dem Verbrennerauto und haben eine Übernachtung in Berlin vorher gemacht. Zwischen Berlin und Warnemünde gibt es ja kein großes Gefälle. Generell denke ich wird man oben im flachen Lade Nordens viel besser und weiter kommen als wir hier unten in Bayern. Welchen Verbrauch hat man denn auf flacher Strecke?

Ich bin schon froh wenn ich mal 13,9 habe. Habe meistens so um die 14,5 auf Kurzstrecke im Sommer.

Na hier unten wäre das nichts für die taz gewesen dann hätten sie noch viel länger gebraucht. ;-)
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Beitragvon novalek » So 11. Sep 2016, 15:43

Wenn man den Bericht lesen würde, kämen nicht solche Bewertungen zustande.
Der Bericht ist voll glaubwürdig ! Weil:
1. in dem Wagen mehrere Personen saßen
2. das übliche Ladesäulen-Dilemma - Typ2-Stecker läßt sich nicht lösen - Tesla-Monopol - keine Typ2-Lademöglichkeit
3. Hinfahrt kann man nicht meckern, mit 2 Ladestopps (Prenslau und Bernau)
4. Rückfahrt hinein in die Ladepampas ! - es gab keine Typ2-Lademöglichkeit, man übt sich an 3kW-Spielsteckdosen, zumal CEE garnicht in Kalkül gerät.

Fazit:
Nicht nur die Kommunen, auch manch Kfz-Betriebe meinen (weil die E-Mobil-Hersteller das Gerücht verbreiten) jede Schuko-Steckdose / CEE-Dose*) sei ein "super" Quell für jedes E-Auto. Dort ist die Werkbank und nicht der Redakteur, der wie Muttern an 240km Reichweite glaubt.
*) ein Normal-Kfz-Fahrer wird doch keine CEE-Ladebox mitschleppen wollen ...
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon TeeKay » So 11. Sep 2016, 17:24

Also ich hab den Artikel gelesen und find ihn immer noch nicht glaubwürdig. Aber vermutlich bin ich in meinem Leben einfach noch nicht so oft Langstrecke elektrisch gefahren wie du.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon rolandk » So 11. Sep 2016, 19:08

Interessant, wie man "Tatsachen" schafft.

An Tesla-Ladern "dürfen" sie nicht laden....

Immerhin wissen sie, das es dort 135kW gibt. Das ausser dem Tesla damit kein Fahrzeug etwas anfangen kann, weil andere Hersteller da nicht einsteigen wollten wird allerdings nicht erwähnt.

Ein unmöglicher Artikel. Mal wieder typisch, weil wie üblich davon ausgegangen wird, das jeder der Auto fahren kann, auch mit einem E-Fahrzeug umgehen kann.

Vielleicht sollten die mal alternativ versuchen mit einem Pferd die Strecke zu nehmen. Wer mit >40PS umgehen kann, sollte es auch mit 1 PS hin bekommen.

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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Fluencemobil » So 11. Sep 2016, 19:34

Ein wenig hat das Navi Schuld, woher soll der erstmalige Nutzer wissen, das das Navi was die Reichweite angeht keinen Durchblick hat. Beim Fluence bin ich es gewöhnt das der Boardcomputer 20 km weniger RW anzeigt, als er schafft.
Das das bei der ZOE auch so ist wusste ich nicht.

Wer schreibt ihnen mal, das sie der Test mal mit Berlin-Leipzig (aber über wittenberg) machen sollen. Autobahn geht jetzt glaube ich auch, da man ja über die A9 auch nach Bayern kommt. ;)
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Lokverführer » So 11. Sep 2016, 19:39

Das Navi hat auf "schnellste Route" durchaus Durchblick, man muss aber wissen, dass es dazu auf Autobahnen wohl mit der zulässigen Geschwindigkeit bzw. 130 km/h rechnet, dementsprechend wird auch die Ankunftszeit prognostiziert. Wenn man langsamer fährt, kann man bekanntlich jede Menge Strom sparen und die Reichweite deutlich erhöhen. Ich habe es selbst einmal ausprobiert auf einer Strecke bei der man angeblich das Ziel nicht erreichen kann, sobald die Reichweitenwarnung im R-Link ausgeht, bin ich mit 130 km/h gefahren (soweit zulässig), damit kommt man dann (+ etwas Rest) am Ziel an.

Die Kosten an der Ladesäule sind mit pauschal 40 Euro für Nicht-Renaults allerdings schon echt scharf! :roll:
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon HubertB » So 11. Sep 2016, 19:44

Vielleicht sollte mal jemand die Strecke nachfahren und der taz seine Version der Geschichte schicken.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Fluencemobil » So 11. Sep 2016, 19:49

Das mit den 135kw vom SC, hat ihnen sicher ihr Kollege erzählt. Der hat im April das geschrieben.

http://www.taz.de/Subventionen-fuer-Mob ... /!5296938/
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon dibu » So 11. Sep 2016, 20:37

Eigentlich lasse ich auf die taz nichts kommen. Aber was die E-Mobilität angeht - einfach grauenvoll! Und dabei waren die beiden Artikel vom Wochenende noch Meilen besser, als was sonst so dazu abgesondert wurde. Erinnert mich stark an den VCD (Verkehrsclub Deutschland). Es wird noch eine Weile dauern, bis sie es lernen (dass E-Mobilität nämlich funktioniert und eine tolle Sache ist) - leider :(
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon rolandk » So 11. Sep 2016, 21:27

235 km Strecke...

Wenn ich den Tempopilot auf 42 km/h stelle (ich weiß, das behindert.. aber in Berlin selber darf man an vielen Stellen auch nur max. 30 km/h fahren, also bin ich damit ein Drittel schneller) benötige ich auf relativ ebener Strecke ca. 8,5 kWh/100km und habe dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 33km/h. Auf der Gesamtstrecke dürfte es schneller sein. Ich habe die Werte auf Grundlage einer Strecke von ca. 53 km.

Der Q210 hat dabei dann eine Reichweite von etwas über 250 km und für die Strecke benötigt man knapp über 7 Stunden. D.h. man muß unterwegs gar nicht laden und ist dann auch noch schneller am Ziel.

Mich würde tatsächlich interessieren, ob das so realisierbar wäre. Die Fahrt würde dabei natürlich nicht über die Autobahn gehen.

Roland

PS.: Ansonsten kalkuliere ich immer pro km Strecke 1 Minute Fahrzeit inkl. Ladung (22kW). D.h. mit 43kW geht es sogar noch schneller (soweit vorhanden).
Wären hier also gut 4 Stunden. Wer das nicht schafft, hat etwas verkehrt gemacht.... oder Pech gehabt.
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