Batteriemiete zu den Verbrauchskosten dazurechnen

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Re: Batteriemiete zu den Verbrauchskosten dazurechnen

Beitragvon Herr Fröhlich » So 18. Jun 2017, 10:40

Entscheidend ist für mich: "Es lohnt sich für die Umwelt"!!! Zumal ich fast ausschließlich Sonnenstrom tanke und den kostenfrei bekomme.

In die Rechnung mit einbeziehen: 1. Inspektion 65,70€ 2. große Inspektion 82,33€ + 10 Jahre steuerfrei + geringer Verschleiß bei Reifen, Bremse ........
Die Folgekosten für meinen exDiesel waren deutlich höher !!
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Re: Batteriemiete zu den Verbrauchskosten dazurechnen

Beitragvon electricroach » So 18. Jun 2017, 11:01

cybersteve hat geschrieben:
Nun gut, muss die Rechnung neu aufstellen.
Kfz Steuer mit 44€ im Jahr fällt kaum ins Gewicht.
Aber Inspektionskosten an der Gasanlage, Ölwechsel u.a. schon.
War auch ne Milchmädchenrechnung.


Hi cybersteve, das Thema ist schon reichlich diskutiert worden.

Schaust Du am besten mal bei http://zoepionierin.de/renault-zoe-ein-fazit/ da gibt es eine ganz gute Zusammenfassung unter der Überschrift "Lohnt sich das denn überhaupt?"

Mal ganz ohne Emotionen gerechnet, sind wir vor kurzem über die 30.000km Marke gesegelt und haben genau Gleichstand mit einem vergleichbaren Benziner. Ab jetzt kommen wir in die Gewinnzone, da sich der höhere Anschaffungspreis immer mehr amortisiert. Gerechnet auf ein Autoleben von 6-8 Jahren, haben wir am Ende knappe 2.000 Euro gespart. Das ist vielleicht nicht die Welt, aber darum geht es mir auch gar nicht. Ich will lediglich darlegen, dass für unsere Mobilitäts-Situation die Zoe eben NICHT teurer ist, als ein gleichwertiger Verbrenner. Es muss aber jeder für sich selbst rechnen :D
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Re: Batteriemiete zu den Verbrauchskosten dazurechnen

Beitragvon schleicher » So 18. Jun 2017, 12:35

hallo zusammen......
bin neu hier und das ist mein erstes posting hier.....

vorab....
irgendwie gehöre ich glaub ich zu den verrückten in sachen fortbewegung.
wir, meine frau und ich, fahren (fuhren) täglich einen ford fiesta und einen toyota prius 3, den fiesta zum arbeitsplatz der frau, rund 6.000 km im jahr, den prius für mich, 2 x 60 km pro tag pendeln arbeit, rund 30.000 km im jahr.
für den urlaub haben wir noch ein ducato wohnmobil und für schönstes wetter und zum cruisen noch einen bmw z3.
wie gesagt.... verrückt... was mal da allein für sprit ausgibt, den unterhalt gar nicht eingerechnet.....

schon vor zig jahren hatte mich das thema e-mobilität gepackt.
auf den damals noch kürzeren strecken zur arbeit bin ich damals erst einen city-el mit 36 v/100 ah, später einen kewet mit 48 v/170 ah gefahren. blei-säure-batterien. mit allen höhen und tiefen. mit überlandfahrten zu e-mobil-treffs ohne ladesäulennetz. kabeltrommeln zum irgendwo anstöpseln und laden gehörten damals zur grundausstattung.
das war eine sehr abenteuerliche aber auch technisch und fahrtechnisch sehr lehrreiche zeit.
ich habe das thema nach gut 4 jahren abgehakt. die reichweiten haben letztendlich für meine bedürfnisse nicht mehr ausgereicht.
losgelassen hat mich das elektrische fahren aber nicht.

aber zurück zum heute...... oder besser vor 8 wochen......
nach vielen umherherschauen und vergleichen bin ich auf den zoe gekommen und habe diese 48-umsonst-probefahrt wahrgenommen. renault hat mich dabei vorbildlich bedient. danke an das autohaus mattern in bielefeld, das mir von freitagabend bis montagmorgen eine zoe r210 mitgegeben hat.

was soll ich sagen.
obwohl ich vom prius schon entspanntes fahren gewöhnt war, habe ich die zoe mit einer träne im auge wieder abgegeben.
zwei wochen später stand eine 3 jahre alte zoe r210 zen mit 30.000 km vor der tür. den fiesta haben wir abgegeben.
meine frau bekomm ich aus dem wagen gar nicht mehr raus.
bis auf die überführungsfahrt durfte ich bislang ihr "mädchen-auto", wegen dem duftspender, kaum fahren.

nochmal vier wochen später habe ich auf eine 3 jahre alte zoe r210 life mit 20.000 km zugeschlagen.
diese woche kann ich sie abholen. die inspektion steht noch aus.
das wird jetzt das "jungs-auto".....

der bmw wird abgegeben. bei 8 l auf 100 km haben wir eh kaum "gecruist".... und für nicht mal 1000 km im jahr lohnt so ein fahrzeug nicht.

gewählt aben wir 7.500 und 17.500 batterie-verträge.
so lange es die temperaturen zulassen, werde ich jetzt mit der zoe pendeln.
für langstrecken und im winter steht der prius in den startlöchern.

aber zum eigentlichen thema......
darüber habe ich lange nachgedacht..... gehört die batteriemiete zu den km-kosten oder nicht.....

ich meine.... nein !
gemäß meiner rechnung finanziere ich damit einen teil des fahrzeuges... wie ein kredit..... aber mit der sicherheit, dass dieser finanzierte teil des fahrzeuges erforderlichenfalls ersetzt wird und sich damit praktisch nicht abnutzt.
das ist letztendlich auch ein argument beim späteren wiederkauf.

außerdem..... mit kauf der zweiten zoe habe ich aufgehört zu rauchen.
damit hab ich locker beide mieten wieder drin.

ich weiss..... alles etwas schöngerechnet.....
aber so hats bei mir im kopf und in der geldbörse gepasst.....

ich freu mich auf das jungs-auto und die überführung von erfurt nach paderborn......
die "umsonst-stromtanken" hab ich mir schon rausgesucht....


gruss
martin
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Re: Batteriemiete zu den Verbrauchskosten dazurechnen

Beitragvon Enagon » So 18. Jun 2017, 12:59

esykel hat geschrieben:
cybersteve hat geschrieben:
Wenn ich die Batteriemiete zu den Verbrauchskosten hinzu rechne lohnt sich der Umstieg nicht wirklich.
Da fahre ich mit LPG/Benzin günstiger.

Dann rechne zu deinem Stinker mal die Kfz Steuern und die erhöhten Kosten fuer Wartung und Reparatur dazu,dann ist deine Rechnung auf einmal garnicht mehr so guenstig wie du es hier schönrechnest. :oops: :mrgreen:
LG esykel

Da spart man bei der Zoe ~300€ und beim Tesla ~500€-700€ / Jahr
Verbrenner sind keine Option, ich wähle weise das e-auto, auch du kannst das schon :D
Verbrenner kommen bei mir niemals ins Haus, da kommt hinten einfach zu viel raus, das Elektroauto ist emissionsarm und bald werde ich damit sogar spar(e)n!
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Re: Batteriemiete zu den Verbrauchskosten dazurechnen

Beitragvon esykel » So 18. Jun 2017, 17:28

Enagon hat geschrieben:
esykel hat geschrieben:
cybersteve hat geschrieben:
Wenn ich die Batteriemiete zu den Verbrauchskosten hinzu rechne lohnt sich der Umstieg nicht wirklich.
Da fahre ich mit LPG/Benzin günstiger.

Dann rechne zu deinem Stinker mal die Kfz Steuern und die erhöhten Kosten fuer Wartung und Reparatur dazu,dann ist deine Rechnung auf einmal garnicht mehr so guenstig wie du es hier schönrechnest. :oops: :mrgreen:
LG esykel

Da spart man bei der Zoe ~300€ und beim Tesla ~500€-700€ / Jahr

Mit dem Unterschied das man fuer die ZOE max 23000€ zahlt,ausser Bose.Fuer die derzeitig lieferbaren Teslas aber zwischen 69000 und 150000 €, wer sichs leisten kann?
LG esykel :mrgreen: :lol: :roll:
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Re: Batteriemiete zu den Verbrauchskosten dazurechnen

Beitragvon Herr Fröhlich » So 18. Jun 2017, 19:15

schleicher hat geschrieben:
hallo zusammen......
bin neu hier und das ist mein erstes posting hier.....

vorab....
irgendwie gehöre ich glaub ich zu den verrückten in sachen fortbewegung.
wir, meine frau und ich, fahren (fuhren) täglich einen ford fiesta und einen toyota prius 3, den fiesta zum arbeitsplatz der frau, rund 6.000 km im jahr, den prius für mich, 2 x 60 km pro tag pendeln arbeit, rund 30.000 km im jahr.
für den urlaub haben wir noch ein ducato wohnmobil und für schönstes wetter und zum cruisen noch einen bmw z3.
wie gesagt.... verrückt... was mal da allein für sprit ausgibt, den unterhalt gar nicht eingerechnet.....

schon vor zig jahren hatte mich das thema e-mobilität gepackt.
auf den damals noch kürzeren strecken zur arbeit bin ich damals erst einen city-el mit 36 v/100 ah, später einen kewet mit 48 v/170 ah gefahren. blei-säure-batterien. mit allen höhen und tiefen. mit überlandfahrten zu e-mobil-treffs ohne ladesäulennetz. kabeltrommeln zum irgendwo anstöpseln und laden gehörten damals zur grundausstattung.
das war eine sehr abenteuerliche aber auch technisch und fahrtechnisch sehr lehrreiche zeit.
ich habe das thema nach gut 4 jahren abgehakt. die reichweiten haben letztendlich für meine bedürfnisse nicht mehr ausgereicht.
losgelassen hat mich das elektrische fahren aber nicht.

aber zurück zum heute...... oder besser vor 8 wochen......
nach vielen umherherschauen und vergleichen bin ich auf den zoe gekommen und habe diese 48-umsonst-probefahrt wahrgenommen. renault hat mich dabei vorbildlich bedient. danke an das autohaus mattern in bielefeld, das mir von freitagabend bis montagmorgen eine zoe r210 mitgegeben hat.

was soll ich sagen.
obwohl ich vom prius schon entspanntes fahren gewöhnt war, habe ich die zoe mit einer träne im auge wieder abgegeben.
zwei wochen später stand eine 3 jahre alte zoe r210 zen mit 30.000 km vor der tür. den fiesta haben wir abgegeben.
meine frau bekomm ich aus dem wagen gar nicht mehr raus.
bis auf die überführungsfahrt durfte ich bislang ihr "mädchen-auto", wegen dem duftspender, kaum fahren.

nochmal vier wochen später habe ich auf eine 3 jahre alte zoe r210 life mit 20.000 km zugeschlagen.
diese woche kann ich sie abholen. die inspektion steht noch aus.
das wird jetzt das "jungs-auto".....

der bmw wird abgegeben. bei 8 l auf 100 km haben wir eh kaum "gecruist".... und für nicht mal 1000 km im jahr lohnt so ein fahrzeug nicht.

gewählt aben wir 7.500 und 17.500 batterie-verträge.
so lange es die temperaturen zulassen, werde ich jetzt mit der zoe pendeln.
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aber zum eigentlichen thema......
darüber habe ich lange nachgedacht..... gehört die batteriemiete zu den km-kosten oder nicht.....

ich meine.... nein !
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das ist letztendlich auch ein argument beim späteren wiederkauf.

außerdem..... mit kauf der zweiten zoe habe ich aufgehört zu rauchen.
damit hab ich locker beide mieten wieder drin.

ich weiss..... alles etwas schöngerechnet.....
aber so hats bei mir im kopf und in der geldbörse gepasst.....

ich freu mich auf das jungs-auto und die überführung von erfurt nach paderborn......
die "umsonst-stromtanken" hab ich mir schon rausgesucht....


gruss
martin



Hallo "Schleicher"

Schöne Geschichte !! Wünsche euch ganz viel Spaß mit der ZOE.

Schau mal im Thread BMS Update. Könnte sich lohnen bei der Inspektion direkt dieses auf Garantie mit machen zu lassen und du hast wieder die volle Reichweite. Aktuell, zu den sommerlichen Temperaturen sind das bei mir wieder zwischen - je nach Verbrauch - 160 - 200 km
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Re: Batteriemiete zu den Verbrauchskosten dazurechnen

Beitragvon Alex1 » So 18. Jun 2017, 21:12

Warum sollte man die Akkumiete zum Strompreis dazurechnen?

Das ist ein Teil des Autos und kein Betriebsstoff. Wenn ich das ganze Auto lease, reche ich ja auch nicht alles auf den km. Jedenfalls nicht, um damit zu "beweisen" dass ein gekauftes Auto biliger ist als ein geleastes, weil ja das Geleaste viel mehr pro km als das Gekaufte, wenn man bei dem nur das Benzin rechnet... 8-)

Aber Manche hier bestehen halt darauf, die Miete zum Strom dazu zu rechnen, um "Argumente" zu haben, dass eMobilität ja sooo teuer wäre. Teilweise sogar selbst eFahrer :twisted: Bemäntelt wird das dann als "realistische" Rechnung :evil:

8.000,- oder so auf den Kaufpreis und gut is 8-)
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Batteriemiete zu den Verbrauchskosten dazurechnen

Beitragvon Nordlicht » Mo 19. Jun 2017, 07:12

Ich rechne die Batteriemiete zu den km-Kosten hinzu.
Seit Februar habe ich auf den 'unlimeted-Vertrag' gewechselt und bin in den letzten 8,5 Monaten 30.000km gefahren. Damit komme ich also auf gefahrene 40.000km im Jahr. Dies entspricht, bei 119€/Monat, zusätzliche km-Kosten von unter 0,003€ oder auch 0,3 Cent! Ob das wirklich reicht die E-Mobilität "schlechtzurechnen"???
09/2009: 29kw Holzpelletanlage für 2 Wohnhäuser
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Re: Batteriemiete zu den Verbrauchskosten dazurechnen

Beitragvon panoptikum » Mo 19. Jun 2017, 07:36

Um Autos inklusive Unterhaltskosten zu vergleichen, müssen ALLE Kosten über die Lebensdauer des Fahrzeugs, inklusive Abnützung und Wertverlust auf den km umgelegt werden. Deshalb ist es egal, ob ich nun die Batteriemiete zum Anschaffungspreis rechne oder nicht.
Renault Zoe Intens (Q210, BJ 03/2013 F-Import)
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Re: Batteriemiete zu den Verbrauchskosten dazurechnen

Beitragvon Alex1 » Mo 19. Jun 2017, 12:41

Richtig, Panoptikum!

Aber die Leute rechnen ja meist nur die Benzinkosten, nicht einmal die Verschleißkosten für Öl, Bremsen, Zündkerzen, Keil-/Zahnriemen, Reifen, Lampen, Scheibenwischer etc.

So kann man sich das Auto auch immer gegenüber Öffis billig rechnen ("Auto hab ich doch sowieso...").

Andere entschuldigen ihren Brummer (sorry, äh, ihr "gscheids Audole") damit, dass sie einmal im Jahr bei IKEA Großeinkauf machen oder alle paar Jahre dem Enkel eigenhändig den Sandkastensand liefen "müssen" :roll: :lol:
Herzliche Grüße
Alex
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