Auch zur Zoe ein paar Fragen

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Re: Auch zur Zoe ein paar Fragen

Beitragvon Cavaron » So 8. Mai 2016, 12:40

Vanellus hat geschrieben:
3. Laden über Schuko ist möglich, ich würde es aber nicht empfehlen. Gibt aber Leute, die machen es regelmäßig. Schuko ist nicht für 10 A oder mehr für viele Stunden ausgelegt. Kann gutgehen - muss es aber nicht.

Das ziehe ich mal in Zweifel. Schuko ist nicht für 16A-Dauerströme ausgelegt, aber bei 10A sehe ich kein Problem.
Was passieren kann: Hitzeentwicklung und verschmorte Dosen. Habe ich bei 10A Dauerlast aber noch nie gehört.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schuko#Spannung_und_Strom
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Beitragvon Gerhard, OA » So 8. Mai 2016, 12:56

zu 3) Renault liefert eine extra Dose mit, damit sollte es wohl keine Probleme geben (außer die Sicherung fliegt raus, wenn die Installation hintendran nicht mitmacht. Aber das überprüft der Elektriker sinnvollerweise, wenn er die Dose montiert)
zu 4) Die RWE-Wallbox (war bei den 210-Modellen in der Preisliste dabei) schaltet bei Ladeende komplett ab, wenn der Schlüssel entsprechend gedreht wurde. Am Notladekabel leuchten die LED weiter, aber der Ladevorgang ist autoseitig beendet (Display schaltet sich ab - messen kann ich das nicht).
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Re: Auch zur Zoe ein paar Fragen

Beitragvon Cavaron » So 8. Mai 2016, 13:02

@Gerhard: Stimmt, wobei die mitgelieferte Schuko-Dose laden mit 14A ermöglicht (das Renault-Ladekabel erkennt sie anhand eines Magneten) und selbiges Ladekabel an normalen Schuko-Dosen nur mit 10A lädt, was Renault augenscheinlich für sicher hält. Und klar - ne angegammelte Schuko-Dose aus einem Altbau von 1920 mit Wasserschaden im Verteilerkasten würde ich damit nicht belasten...
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Re: Auch zur Zoe ein paar Fragen

Beitragvon HubertB » So 8. Mai 2016, 13:06

Trotz Redundanz mit den zeitgleich verfassten Antworten:

zu 1) bei gleichem Preis würde ich die Zoe vorziehen
zu 2) Die Garantie auf den Antriebstrang ist 5 Jahre.
zu 3) Die Zoe kann genauso an Schuko geladen werden wie der Fluence. 10A kann eine gesunde Schuko über längere Zeit ab, das sind 2,3 kW Ladeleistung. Bei manchen Renaults wurden spezielle Schukodosen mitgeliefert die 14A vertragen.
Alternativ kann man auch Ladeziegel von anderen Herstellern verwenden, da gibt es einige die auch 16A an einer CEE Blau können. Eine CEE Blau Dose kostet nur ein paar Euro und ist die bessere Lösung für Zuhause wenn man eine entsprechende Anschlussleitung hat. Das kann ein Elektriker für Dich klären. Am besten ist natürlich eine eigens neu verlegte Leitung zum Hausanschlusskasten.
zu4) Nein, Ja
zu5) Ich habe kein Problem mit meiner Männlichkeit wenn ich die Zoe fahre 8-)
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Re: Auch zur Zoe ein paar Fragen

Beitragvon GcAsk » So 8. Mai 2016, 13:36

Danke für die zahlreichen Antworten.

Tendenziell (muss natürlich schauen, wie es nächstes Jahr ausschaut), gefällt mir der Fluence einfach optisch besser. Man muss sich ja wohlfühlen ;) Die Reichweite ist für mich akzeptabel.
Wenn ich mit der Zeit dann das nötige Kleingeld zusammengespart habe, träume ich sowieso vom Tesla Model 3 oder was es bis dahin dann günstiges von Tesla gibt ;)

Nochmal zur Steckdose:
Eine Leitung zum Parkplatz besteht schon, da ist halt eine normale Schuko-Steckdose dran. Müsste man ja eigentlich dann einfach auf Starkstrom "umrüsten" können oder? Naja, ich werde das sowieso nicht machen, das überlasse ich dann meinem Vater oder meinem Onkel, der ist Elektriker ;)

Und noch ne kleine Frage:
Ist das nicht schädlich für den Akku, wenn er, solange er noch im Autohaus steht (z.B. Gebrauchtwagen), die ganze Zeit nicht gefahren wird (außer vielleicht mal bei Probefahrten)?
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Re: Auch zur Zoe ein paar Fragen

Beitragvon Alex1 » So 8. Mai 2016, 13:43

Willkommen im Forum, GcAsk, und auch in der eMobilität :mrgreen:

Ich kann natürlich auch nur für die Zoe sprechen. Und da sehe ich die Situation äußerst positiv.

Das mit den Motorschäden war wohl nur das Baujahr 2013, aber die sind ja offensichtlich alle zur vollen Zufriedenheit getauscht wurden.

Beim Laden ist die Zoe natürlich unschlagbar. Es gibt eine ganze Menge Lader, "offizielle" wie auch "offiziöse" Umbauten.Die CrOhm-Box scheint da der "Goldstandard" zu sein. Sicher zu teuer für Dich... :D

Fürs "Notladekabel", also die Schuko-Variante, gibt es (mindestens) einen eigenen Fred. Beim "offiziellen" Renault-Notladekabel ist auch eine eigene Schuko-Steckdose dabei, die dauerhaft 14 oder 16 A aushält.

Einen Adapter auf CEE rot (16 A/11 kW oder/und 32 A/ 22 kW) solltest Du auch dabei haben, wenn Du weiter weg fährst, vor Allem in die "Ladewüsten" zB im Osten. Jede Werkstatt, fast jede Tankstelle, jeder Bauernhof, jede größere Veranstaltungshalle hat diesen "Kraftstrom".

CEE blau ("Campingstecker") hab ich erst einmal gebraucht, hilft Dir natürlich an jedem Campingplatz.

Und ja, die Zoe hat einen "dicken Hintern", vorne sieht sie wesentlich aggressiver aus. Aber bedenke, die Anderen müssen sie von außen sehen und kriegen Augenkrebs, Du sitzt ja drin :lol: Ich hätte mir auch einen Multipla, einen Tango, einen Smart, einen Think, einen Loremo oder einen Aptera gekauft, wenn sie (bezahlbar) erhältlich gewesen wären und Reichweite/Lademöglichkeiten für meine Bedürfnisse (auch mal 200 km auf einen "Rutsch", also mit kurzem Zwischentanken) erfüllt hätten.

Als ich die Zoe kaufte, gab es noch nicht einmal 3.000 Ladesäulen in D, heute sind es über 6.100! Und täglich kommen Mehrere dazu. Insofern entspannt sich die Ladesituation immer mehr.

A propos Veranstaltungen: Morgen, Montag, 09.05.16, wird um 11:30 in Marktbreit (zwischen Ochsenfurt und Kitzingen) eine 2x22-kW-Säule offiziell eingeweiht. In Funktion ist sie schon. Da wird wohl ein Twizy da sein, einige Zoes, evt. ein Leaf oder noch mehr :mrgreen:

Zur "Fluse" frag am besten mal User fluencemobil aus Erfurt :D
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Auch zur Zoe ein paar Fragen

Beitragvon Torti » Di 10. Mai 2016, 05:47

GcAsk hat geschrieben:
Guten Tag,

ich habe bereits einen ähnlichen Thread, auf dem allerdings bis dato noch nicht geantwortet wurde. Der andere Thread handelt um den Renault Fluence, hier soll es sich um die Zoe drehen.

Da ich beabsichtige, mir gegen Ende des nächsten Jahres ein Elektroauto zuzulegen und ich es kaum abwarten kann, habe ich jetzt schon viele Fragen.

Die Auswahl des zukünftigen Elektroautos liegt derzeit zwischen dem Renault Fluence oder Renault Zoe.

Daher hier direkt die Fragen:

1.) Könnt ihr die Zoe eher empfehlen als den Fluence? Insbesondere weil die Produktion vom Fluence eingestellt wurde?
2.) Ich habe jetzt hier schon öfter gelesen, dass nach wenigen tausend Kilometern bereits Motorschäden aufgetreten sind? Ist das "normal"? Wird das kostenlos dann repariert? Was kostet das nach der Garantiezeit?
3.) Ist das Laden an der normalen Schuko-Steckdose zu Hause möglich? Ich meine im F.A.Q. gelesen zu haben, dass diese gar keinen Anschluss dafür hat (im Gegensatz zum Fluence). Gibt es dafür spezielle Kabel? Auch habe ich gelesen, dass Schuko gar nicht dafür geeignet ist, solch eine hohe Ampere Zahl zu verkraften?
4.) Ist das Laden über Nacht (z.B. an der Schuko) schädlich? Oder hört das Laden automatisch auf, wenn das Auto voll ist?
5.) Ich gehöre zu den Jüngeren hier, bis nächstes Jahr wäre ich 20. Bin männlich. Ist die Zoe eher ein Frauenauto? Wie gefällt euch das Design? Finde es von vorne eigentlich sehr gut, hinten schreckt mich die Zoe aber noch ein bisschen ab. Was meint ihr? Könnte jemand vielleich ein paar gute (!) Fotos von hinten machen? ^^

danke im Voraus!

Auf die Frage mit dem Frauenauto: ich habe uns einen Zoe gekauft und er wird hauptsächlich von meiner Frau gefahren. Ich hatte ja schon die Befürchtung, dass ich die Zoe nicht mehr sehe..... Aber es kommt ganz anders: meinenFrau findet die Zoe einfach nur doof. Sie hat keinen Bock auf die Kiste und will sie wieder verkaufen. .......
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Re: Auch zur Zoe ein paar Fragen

Beitragvon rolandk » Di 10. Mai 2016, 08:07

Bezgl. Ladung:

ein nicht zu unterschätzendes Thema. Wer bisher damit nicht wirklich in Kontakt gekommen ist, kann es in der Regel nicht verstehen. Diesbezüglich ist es am Besten, selbst mal zu fahren (und zu laden!), um ein Gefühl dafür zu bekommen. Es ist nämlich eben nicht so, wie beim betanken eines Verbrenners.

Denn erstens mal steht Dir im Prinzip jede Steckdose zur Verfügung um das Fahrzeug wieder mit Energie zu versorgen. Das klappt mit 'nem Verbrenner erst mal so ohne weiteres nicht. Jedenfalls haben die Wenigsten eine Tankstelle zu Hause in der Garage (doch, ich weiß, es gibt welche....).

Jede Möglichkeit schnell zu laden (d.h. mit Werten >=22kW) ist dann, wenn man es benötigt, eine Offenbarung. Ein Fahrzeug, das tatsächlich nur an der normalen Steckdose geladen werden kann, ist für spontane Nutzung eher ausgeschlossen. Es bedarf meistens einer guten Planung. Alternativ bei jedem Stand eine Steckdose. Langstrecke (also über eine Akkukapazität) ist zwar nicht unmöglich, sollte aber Zeit einplanen.

Gruß
Roland
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Re: Auch zur Zoe ein paar Fragen

Beitragvon GcAsk » Di 10. Mai 2016, 17:43

Danke Roland. Ja, sollte ich mir evtl. irgendwann mal in "live" ansehen. Hat ja noch ein wenig Zeit.

Bezüglich der Langstrecke:
Klar, der Fluence kann eben nur langsam laden mit 3,7kW. Aber für mich ist das anfangs völlig ausreichend. Als zukünftiger Auszubildender habe ich einen Arbeitsweg von 40km am Tag. Plus vielleicht 20km spontan zusätzlich zum Einkaufen o.ä. Reicht also. Tanke dann während dem Einkaufen oder eben zu Hause. Muss dann nur schauen, wie ich denn Fluence dann von Autohaus hier nach Hause fahre. Die aktuellen Announcen sind minimum 150km, meist 400-600km entfernt. Aber bis nächstes Jahr kann sich ja noch viel ändern.
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Re: Auch zur Zoe ein paar Fragen

Beitragvon GcAsk » Sa 21. Mai 2016, 14:56

Hallo Leute :)

Vielen Dank für die bisherige Beratung.

Bisweilen schwanke ich ja zwischen der Zoe und dem Fluence. Den Fluence gibt es leider nicht oft in meiner Nähe und ist auch von der Ladetechnik ein wenig "veraltet".

Heute habe ich mir mal, um auch mal ein Hybrid mir anzuschauen, den Opel Ampera angesehen. Eigentlich ein schickes Auto und die minimum 40km reinelektrische Reichweite für mich zu 90% ausreichend.
Habe mir diesen heute mal im Autohaus angeschaut.
Wie befürchtet hat mich der Verkäufer überhaupt nicht ernst genommen - eine Frechheit. Ein nahezu 19 Jähriger, der sich für E-Autos interessiert gibt es wohl nicht in seiner Ansicht - wenn er überhaupt wusste, dass es ein E-Auto/Hybrid war. Er konnte mir nichts sagen, außer den Preis und den Kilometerstand. Auch so war er überhaupt nicht freundlich und wollte mir keine Auskunft geben. Habe mich ein wenig reingesetzt in das Auto, für eine Probefahrt hätte ich anrufen müssen. Der Ampera konnte mich aber überhaupt nicht überzeugen - innen drin viel zu unübersichtlich und viel schlimmer - man hat NICHTS gesehen. Guckt man nach hinten sieht man nur die Säulen. Von der Straße sieht man fast gar nichts. Schrecklich. Ein viel zu großes, unübersichtliches Auto.

Genau aus diesem Grund denke ich tatsächlich, dass die Zoe doch wohl am ehesten zu mir passt. Klein, aber fein. Vollektrisch und für mich für den Alltag absolut ausreichend!
Leider hatte der Renault Händler heute schon zu, werde aber gleich am Montag eine Probefahrt dort vereinbaren.
Nichts desto trotz bin ich dort hin gefahren und habe mir die Zoe vor Ort angesehen und muss sagen - die gefällt mir doch. Sie sieht in echt viel besser als auf den Bildern aus.
KOnnte zwar nur von außen reinschauen, aber innen drin gefällt sie mir sehr.
Freue mich schon auf die Probefahrt mit ihr.
Vor allem würde ich dann gerne mal die Zoe betanken, um einfach mal zu schauen, wie das geht. Bin echt sehr gespannt.
AUch hoffe ich, dass der Händler diesmal hier besser Bescheid weiß und vor allem freundlich ist - und mich ernst nimmt.
Echt schade, dass junge Fahrer wohl nicht für voll genommen werden - wenn man dann wohl noch ein E-Auto will, ist es wohl direkt vorbei, zumal die Leute wohl selber gar keinen Plan von dem haben, was die da überhaupt verkaufen wollen.

Die Autohauserfahrung, die ich heute beim Opel Ampera erfahren musste, war auf jedenfall echt das Allerletzte. Der Typ kam noch nicht mal zu mir, sondern fragte nur doof, was ich hier will. Später kam ein Erwachsener die Tür rein - da war er sofort da und hat ihn schön beraten. Eine Unverschämtheit. Da wusste er auch toll Bescheid von diesem elenden Stinkerauto. Schöne, fette Mercedes Karre mit 15l Verbrauch. Frechheit.

Zur Zoe nochmal nach dem Aufgerege:
Sollte ich auf irgendwas achten? Diese bei dem Händler kostet satte 20.000€, ist dafür aber auch nagelneu (500km). Hier um die Ecke gibt es eine für 16.000€ mit knappen 6.000km.
Wie viel ReichweiteKilometerstand ist akzeptabel?
Worauf sollte ich vielleicht achten? Ausstattung, Preis, Modell (gibt wohl R240 und so?) usw.
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