argumentieren mit EV-Gegnern

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Re: argumentieren mit EV-Gegnern

Beitragvon novalek » Di 4. Aug 2015, 11:31

Seit heute kommt Leben in die Diskussion.
1. die Mitteltemperatur in D ist erstmals 2-Stellig, wir sind bald bei 2.00 Grad über Normal
2. in D weiß man nicht wohin mit der Stromleistung, da andere Staaten die Durchleitung unterbinden (und weitere auch künftig einführen)

Aktuelle Regierung reagiert nur und "l"enkt nicht in die Zukunft, denkbare Reaktionen wären
zu 1: radikale Besteuerung von CO-2-intensiven Kfz (Anmerkung: was wollen die Leute mit einem Klein-LKW namens SUV)
zu 2: Automatik-Verbrauchssteuerung und dynamische Tarifizierung der von den "Stadtwerken" ungeliebten Kfz-Ladesystemen
(Anmerkung: ungeliebt, weil statistisch nicht vorhersagbare hohe Leistungsabnahme)
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Beitragvon Volker.Berlin » Di 4. Aug 2015, 13:46

Falls der Link hier noch nicht genannt wurde:
http://www.finanzen100.de/finanznachric ... 93_196231/
Damit unser Benzin billig bleibt, sterben pro Jahr 1,6 Millionen Menschen [...] Der Internationale Währungsfonds hat jetzt ausgerechnet, dass die G20-Staaten, also auch Deutschland, Benzin jährlich mit 1.000 Dollar pro Kopf subventionieren. [...] Die USA zahlen etwa 1.980 Euro, in Deutschland sind es "nur" 623 Euro.
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Re: argumentieren mit EV-Gegnern

Beitragvon lingley » Di 4. Aug 2015, 15:38

O.k. Schluss mit lustig, na und ?
Was folgern wir daraus ?
Zur Kenntnis genommen, abgehakt und wie bisher weitermachen.
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Re: argumentieren mit EV-Gegnern

Beitragvon Alex1 » Di 4. Aug 2015, 16:34

"Neueste" Nachricht: Der Verkehr ist der einzige Sektor in D, der CO2-mäßig keinen Rückgang geschafft hat. Vor allem - natürlich - der Pkw-Verkehr. :cry:

Das hängt natürlich üüüüberhaupt nicht mit den massiven Bremsaktionen der Stinkerlobby und der von ihnen gelenkten Mutti zusammen, neiiiin gar nicht. :roll:

Danke für den Link mit der massiven Subventionierung des Öls. :mrgreen:
Herzliche Grüße
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Re: argumentieren mit EV-Gegnern

Beitragvon Alex1 » Di 4. Aug 2015, 16:43

@Volker: Danke für den Link! Wenn schon der IWF solche irren Subventionen bemängelt, muss doch ein klein wenig Wahrheit dran sein.

Den muss ich mir doch mal speichern und jedesmal hervorholen, wenn wieder ein "Vernunft"-Propagandist erklärt, dass ja "jegliche Subvention schlecht" sei :twisted: :twisted: :twisted:

Wir erinnern uns: EU-Kommissar Oettinger (der mit dem perfekten Englisch... :lol: ) ließ berechnen, wie viele Subventionen die Regenerativen erhalten. Kam raus: 30 Milliarden pro Jahr. Skandaaal!

"Leider" haben die Beamten weitergearbeitet und die Subventionen für die Fossil(i)en auch ausgerechnet:

130 Milliarden pro Jahr. Upps...

Warum wohl wird über diesen Bericht so wenig gesprochen bzw. publiziert?
Herzliche Grüße
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Re: argumentieren mit EV-Gegnern

Beitragvon Basslo » Mi 5. Aug 2015, 12:38

Habe jetzt nicht alle Beiträge in diesem Thread gelesen. Finde aber das ganze eine sehr interessante Diskussion, da sowas oft bei uns auch in der Arbeit diskutiert wird.

ich denke den Verbrennern würde man es besser vor Augen halten können wieviel energie sie durch das Fahren in den Wind blasen wenn man die Verbräuche nicht in l/100km angeben würde sondern einheitlich in kWh.

Laut Wikipedia hat 1l benzin ein Energiegehalt von 9,3 kWh, Diesel 9,8 kWh.

Demnach verbraucht ein Benziner, welcher 6l/100km schluckt ganze 56 kWh/100km. Ein Diesel mit 4l/100km würde dann auf 39 kWh/100km kommen.
Wenn man dann mit dem Energieverbrauch vom E-Auto auftrumpfen kann, was bei rund 12 kWh/100km liegt, kann kein Verbrenner mehr behaupten dass E-Autos klimaschädlich sind, wenn da bis zu ein Faktor 5 dazwischen liegt.

Bin selber in der Autoindustrie tätig und weiß wieviel Aufwand es bedeutet einen verbrenner samt Antriebsstrang zu bauen. Allein was in die Herstellung der ganzen Komponenten rein gesteckt wird, von der LKW Logistik ganz zu schweigen, wo die unzähligen Teile über die ganze Wlet transportiert werden nur um einen Motor zu bauen. Das E-auto ist da viel einfacher aufgebaut, mit seinen deutlich weniger Komponenten, und macht finde ich ab dem ersten Kilometer was es fährt ein Plus auf unsere Umwelt.

Die Kommentare auf den diversen Berichten im Netz zu den Thema bringen mich schon zum lachen wenn man bedenkt wie seicht die Sichtweise von so vielen Verbrenner Anhängern ist. Da hat man teils den Eindruck sie glauben dass sie Autos fahren die keine Gifte mit sich rumschleppen und kaum Energie für die Herstellung benötigen
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Re: argumentieren mit EV-Gegnern

Beitragvon Herr Fröhlich » Mi 5. Aug 2015, 15:03

Basslo hat geschrieben:
Habe jetzt nicht alle Beiträge in diesem Thread gelesen. Finde aber das ganze eine sehr interessante Diskussion, da sowas oft bei uns auch in der Arbeit diskutiert wird.

ich denke den Verbrennern würde man es besser vor Augen halten können wieviel energie sie durch das Fahren in den Wind blasen wenn man die Verbräuche nicht in l/100km angeben würde sondern einheitlich in kWh.

Laut Wikipedia hat 1l benzin ein Energiegehalt von 9,3 kWh, Diesel 9,8 kWh.

Demnach verbraucht ein Benziner, welcher 6l/100km schluckt ganze 56 kWh/100km. Ein Diesel mit 4l/100km würde dann auf 39 kWh/100km kommen.
Wenn man dann mit dem Energieverbrauch vom E-Auto auftrumpfen kann, was bei rund 12 kWh/100km liegt, kann kein Verbrenner mehr behaupten dass E-Autos klimaschädlich sind, wenn da bis zu ein Faktor 5 dazwischen liegt.

Bin selber in der Autoindustrie tätig und weiß wieviel Aufwand es bedeutet einen verbrenner samt Antriebsstrang zu bauen. Allein was in die Herstellung der ganzen Komponenten rein gesteckt wird, von der LKW Logistik ganz zu schweigen, wo die unzähligen Teile über die ganze Wlet transportiert werden nur um einen Motor zu bauen. Das E-auto ist da viel einfacher aufgebaut, mit seinen deutlich weniger Komponenten, und macht finde ich ab dem ersten Kilometer was es fährt ein Plus auf unsere Umwelt.

Hallo Basslo

Dein Insiderwissen ist natürlich Gold wert. Danke für die Infos. Wie wird den das Thema
Bei euch diskutiert?

Die Kommentare auf den diversen Berichten im Netz zu den Thema bringen mich schon zum lachen wenn man bedenkt wie seicht die Sichtweise von so vielen Verbrenner Anhängern ist. Da hat man teils den Eindruck sie glauben dass sie Autos fahren die keine Gifte mit sich rumschleppen und kaum Energie für die Herstellung benötigen
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Re: argumentieren mit EV-Gegnern

Beitragvon bastel42 » Mi 5. Aug 2015, 15:13

vorhin zu Fuss auf dem Gehweg unterwegs gewesen als ein Verbrenner neben mir geparkt hat. Es kam mir vor als würde mich jemand mit einem Mega-Heizlüfter von der Seite anblasen. Absolut ekelhaft. Ist mir früher nie aufgefallen.
Das Ding hat eine abartige Hitze abgestrahlt. War aber nur ein Mittelklasse-Modell.

Mit einem Elektroauto wäre das nicht passiert 8-)

Btw.: der Juli war laut meiner Wetterstation im Schnitt 5,5K zu warm.
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Re: argumentieren mit EV-Gegnern

Beitragvon Timelord » Mi 5. Aug 2015, 17:46

Weil hier immer viel in Richtung Polarisation ("Verbrennerfahrer") geschrieben wird:

Ich würde da die Grenze gar nicht ziehen wollen. Wenn man das mal nicht als entweder/oder Konstrukt, sondern anhand des ganz normalen Alltagsduos (Mann&Frau, jeder ein Auto) sieht, würde ich zum besten aus beiden Welten tendieren, was das Minimum an Gesamtenergieverbrauch angeht:

Ein Auto in der Familie z.b. eine Zoe. Deckt 95% der Alltagsfahrten ab, braucht extrem wenig Energie. Dazu in Kombi ein Verbrennerauto, dass zwar auch unter dem Gesichtspunkt des geringen Energieverbrauchs...ebenfalls jedoch in Hinblick darauf, was für Schwächen der Zoe es ausgleichen kann ausgesucht wird.

Meine Herzdame hat sich z.b. ein bisschen in den Clio Grandtour verguckt. In der 90 PS Variante Verbrauch kombiniert um 3,5 Liter (also sagen wir real mal 4,5L)Diesel....Riesenkofferraum...Langstreckenkiste.

Dann hab ich in KOMBI ein Duo, dass alle Anforderungen erfüllt und trotzdem ein Minimum an Energie verbraucht.

Warum also polarisieren?
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Re: argumentieren mit EV-Gegnern

Beitragvon Karlsson » Mi 5. Aug 2015, 18:35

Timelord hat geschrieben:
Weil hier immer viel in Richtung Polarisation ("Verbrennerfahrer") geschrieben wird:

Ich würde da die Grenze gar nicht ziehen wollen. Wenn man das mal nicht als entweder/oder Konstrukt, sondern anhand des ganz normalen Alltagsduos (Mann&Frau, jeder ein Auto) sieht, würde ich zum besten aus beiden Welten tendieren, was das Minimum an Gesamtenergieverbrauch angeht:
Ein Auto in der Familie z.b. eine Zoe. Deckt 95% der Alltagsfahrten ab, braucht extrem wenig Energie. Dazu in Kombi ein Verbrennerauto, dass zwar auch unter dem Gesichtspunkt des geringen Energieverbrauchs...ebenfalls jedoch in Hinblick darauf, was für Schwächen der Zoe es ausgleichen kann ausgesucht wird.
Meine Herzdame hat sich z.b. ein bisschen in den Clio Grandtour verguckt. In der 90 PS Variante Verbrauch kombiniert um 3,5 Liter (also sagen wir real mal 4,5L)Diesel....Riesenkofferraum...Langstreckenkiste.
Dann hab ich in KOMBI ein Duo, dass alle Anforderungen erfüllt und trotzdem ein Minimum an Energie verbraucht.
Warum also polarisieren?

Genau mein Modell. Nur eher Focus, weil Clio etwas klein.
Und der Zoe deckt nicht 95% ab, da meist täglich beide gleichzeitig bewegt werden.
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