Gibt es für den Kangoo auch ein Batterieupgrade?

Renault Kangoo Z.E. / Renault Kangoo Maxi Z.E.

Re: Gibt es für den Kangoo auch ein Batterieupgrade?

Beitragvon kaimaik » Mo 12. Dez 2016, 21:46

Ich kann mich Roland nur anschließen:
Der Wagen ist prima,viel Platz und hat sogar eine AHK eingetragen.
Das mit dem Batterie Upgrade von vorhandenen Kangoos wird mit Sicherheit nicht kommen !!
Lohnt wirtschaftlich einfach nicht.

Die Meldung vom letzten Freitag 09.12.2016 hat die vorhandenen Fahrzeuge praktisch wertlos gemacht.
Selbst als Teilespender sind sie fast nicht zu gebrauchen da an den 400 Volt niemand arbeiten mag/darf.

Das sinnvollste wäre den Wagen fahren bis das der "TÜV" uns scheidet oder wie war das noch.

Und wie hoch wäre der Preis vom neuen Kangoo mit neuen Motor,großer Batterie und ein paar wichtigen Extras
40.000 € netto ??
In meiner Konfiguration wäre ich sehr schnell bei dem Preis.
Wenn dann noch ein Kaufakku dazu käme nähern wir uns sehr schnell der 50.000 € Marke
und das für einen Kangoo !!!!
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Re: Gibt es für den Kangoo auch ein Batterieupgrade?

Beitragvon ATLAN » Di 13. Dez 2016, 00:55

Ich bin gespannt, was da verbessert wird. Wenns wirklich nur die akkukapazität ist, und nach wie vor nur schnarchgeladen wird muss man sich ernsthaft um den Geisteszustand der dafür verantwortlichen bei Renault sorgen.
Ideal wäre jedenfalls AC 22 & CCS, damit liese sich zumindest in unserem Fuhrpark was anfangen in Kombination mit dem ca. 30kWh akku wie angekündigt... :)

MfG Rudolf
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Re: Gibt es für den Kangoo auch ein Batterieupgrade?

Beitragvon Jogi » Di 13. Dez 2016, 12:39

Die 22kW Ladung scheint gesetzt zu sein, und die Batteriekapa soll auf (berechnete) 36kWh anwachsen, was bei mir auf wenig Verständnis stösst.
Warum zur Hölle spendiert man dem kleineren Auto (ZOE) die größere Batterie, wo sie doch bei dieser Schrankwand noch viel nötiger wäre?
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Gibt es für den Kangoo auch ein Batterieupgrade?

Beitragvon tango » Di 13. Dez 2016, 12:50

Woher kommt die Info mit den 22 kW?

Für den Kangoo wären 36 kWh schon mal ganz gut, zumindest für die Einsatzfälle im Handwerk und für Lieferdienste. Alles was beruflich auf einem festen Äckerchen schafft, sollte damit gut abzudecken sein.

Allerdings ist für den Einsatz als Familienwagen natürlich schon eine größere Reichweite wünschenswert. Man wird wohl 200 km zuverlässig schaffen, viel mehr auf keinen Fall, jedenfalls nicht im Winter.

Es bleibt halt die Frage, ob man wirklich das "Peak-Demand-Auto" braucht, also eines, dass jeden Maximalanwendungsfall auch noch abdeckt, was ja u.a. zu den verrückten SUV's geführt hat. Vielleicht entdeckt ma ja auch, dass man mit den 200 km schon wirklich sehr viele Anwendungsfälle abdecken kann (ich kann es jedenfalls mit meiner 135 km ZOE) und der Rest wird dann über Autotausch, Carsharing, Bahn oder Mietwagen gemacht.
Gruß

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Re: Gibt es für den Kangoo auch ein Batterieupgrade?

Beitragvon Jogi » Di 13. Dez 2016, 13:16

Die 22kW würden sich aus der Ankündigung "neuer Motor" ergeben, wenn es denn der R90 werden sollte...

...aber da es sich ja offenbar auch bei der Batterie nicht um die gleiche wie im ZOE zu handeln scheint, ist das alles noch Spekulation, und wir kennen ja die "seltsame" Modellpolitik von Renault... :?

Ein Auto mit 36kWh Batterie und ausschliesslich Schnarchlader wäre ein echter Schildbürgerstreich!
Denn die zweite Frage eines unbedarften Interessenten lautet immer: "Wie lange braucht der zum Wiederaufladen?"
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Gibt es für den Kangoo auch ein Batterieupgrade?

Beitragvon Super-E » Di 13. Dez 2016, 17:02

Ein Kango mit vergrößertem Akku und 22kW AC wäre sicherlich ein richtig großer Schritt. Klar geht es noch besser, aber das beseitigt doch schon viele Hürden.

Er ist jedenfalls nun auf meine Beobachtungsliste als Familienauto gerutscht. Mir reichen eine Winterreichweite von 140km aus... Da fahre ich auch notfalls mit 90 auf der Autobahn und zünde ein paar Kerzen an ;-)...
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Re: Gibt es für den Kangoo auch ein Batterieupgrade?

Beitragvon Lupus » Di 17. Jan 2017, 14:33

Hallo miteinander,

habe jetzt seit dem Wochenende endlich auch "meinen" Kangoo. :D
Gebraucht gekauft und leider noch nicht angemeldet ... erst muß der alte Verbrenner weg. :oops:

Vielleicht fehlt mir wirklich noch die "Erfahrung", :?
aber ich bin mir sicher das nicht wenige Zweitwagen durch einen Kangoo, oder ähnliches, ersetzt werden könnten,
wenn frau/mann nur wollten ... :(
Selbst Reichweite und Schnarchladung sind kein Hinderniss, eher die Kosten.
Hier könnte unser Staat mehr machen, wenn er wirklich wollte.

Meine kommende Fahrpraxis wird es zeigen, ob ich nicht doch daneben liege? :roll:

Gruß
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Re: Gibt es für den Kangoo auch ein Batterieupgrade?

Beitragvon AbRiNgOi » Di 17. Jan 2017, 15:02

Hi, Du sprichst das Hauptproblem an:

Als Zweitwagen ist ein EV heute zu teuer, als alleiniger Familienwagen nur für eine kleine Familie mit viel Leidensfähigkeit. Der Kangoo würde die Möglichkeit einer 2 -3 Kind Familie mit Leidensfähigkeit als Alleiniger Familienwagen bringen, wenn der Schnellladen in irgendeiner Form könnte und mindestens die neu angekündigte 30+ kWh Batterie hätte. Die AHK mit ein paar wenigen hundert Kilogramm ist auch so ein danebengegangener Scherz.
ZOE Live seit 7/2013, neues Ladegerät bei 60.500km
AHK legal Typisiert seit 18.07.2017
Zwischenstand: 70.000 km nach über 4 Jahren Bild
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Re: Gibt es für den Kangoo auch ein Batterieupgrade?

Beitragvon Wolfgang VX-1 » Di 17. Jan 2017, 17:18

AbRiNgOi hat geschrieben:
Die AHK mit ein paar wenigen hundert Kilogramm ist auch so ein danebengegangener Scherz.

... reicht aber für Fahrradträger oder kleinen Anhänger - schon mal ein Schrittchen in die richtige Richtung.
67.500 Kilometer mit Vectrix VX-1 seit 09/2011 und 55.000 Kilometer mit Nissan Leaf seit 04/2015
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Re: Gibt es für den Kangoo auch ein Batterieupgrade?

Beitragvon Thorsten22 » Mi 18. Jan 2017, 11:15

Bei uns läuft ein Kangoo Z.E. BJ 2011 als Zweitwagen und er passt perfekt in mein Anforderungsprofil:

- mit Verglasung hinten und an der Seite; macht das Abbiegen und Rückwärtsfahren deutlich angenehmer
- mit Trennwand; der Laderaum sieht durch Nutzung in der Hobbylandwirtschaft entsprechend aus
- mit nachgerüsteter AHK, zieht auch beladene Pferdeanhänger - natürlich nur innerbetrieblich ;)
- mit Dieselheizung, die E-Heizung ist ein Witz

Bei den aktuellen Temperaturen habe ich immer noch eine Reichweite von 80 km. Ich fahre täglich im Schnitt ca. 10 km zum nächsten Bahnhof und abends wieder zurück. Ab und zu auch mal mehr...

Dann lade ich den Wagen jede Nacht im Carport wieder auf (übrigens mit einem Spark-Kabel von Charge Amps per Adapter an einer 16A CEE-Dose.)

Würde den immer wieder kaufen, zumal ich den sehr günstig von privat geschossen habe. Bei der Neuauflage gefällt mir tatsächlich die Wärmepumpenheizung am Besten. Zu allen kritisierten Punkten kann ich aus Erfahrung sagen, dass sie für mich nicht relevant sind.

Aus meiner Sicht der absolute Kracher wäre der Kangoo Z.E. in der PKW-Version!?! Das wäre der perfekte Zweitwagen für die Familie auf dem Dorf. Dort müssen die Kinder ständig von A nach B gefahren werden, man kommt aber niemals auf mehr als 50km am Tag. Das ganze zum Straßenpreis(!) einer ZOE würde sich glaub' ich ganz gut verkaufen. Eine ZOE würden die aber meines Erachtens nicht kaufen, da zu klein und für Eltern "gefühlt" zu wenig Sicherheitszone um die Insassen herum. Jetzt stehen lauter VW-Transporter und SUVs vor den Schulen, um die Kinder abzuholen.

Beste Grüße,
Thorsten
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