Zellenchemie und Akkuhersteller

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Zellenchemie und Akkuhersteller

Beitragvon peak_me » Di 28. Jan 2014, 18:39

hallo!

Ich bin ja derzeit mit einem Fluence unterwegs und mir ist aufgefallen, dass da einiges nicht zusammenpasst. Wenn man aus dem Verbrauch und der gefahrenen Strecke die Akkukapazität errechnet, kommt da eine zu geringe Kapazität raus. Die Reichweite ist auch zu gering.
Ich hab mir dann mal die Reichweitenbeiträge hier durchgelesen und erstaunt festgestellt, dass es Probleme mit dem Akku gibt. Bei den anderen ZE-Modellen ist das meines Wissens nach nicht der Fall. Mein Twizy hat schon 30.000 km runter und nachgelassen hat der Akku noch nicht signifikant. Gleiches höre ich von anderen Twizyfahrern und auch vom Zoe. Kanton bin ich nicht so im Bilde, aber ich glaub, da gibt's auch keine Probleme.
Wer hat den Fluence-Akku hergestellt und inwiefern unterscheidet der sich vom Twizyakku? Im Twizy kommt er von LG Chem.

Ich werd in den nächsten Tagen ein paar Daten zu meinem Fluence sammeln und dann berichten.

Gruß,
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Beitragvon ElektroMartin » Mo 3. Feb 2014, 21:33

Peak_me schrieb:
Ich bin ja derzeit mit einem Fluence unterwegs und mir ist aufgefallen, dass da einiges nicht zusammenpasst. Wenn man aus dem Verbrauch und der gefahrenen Strecke die Akkukapazität errechnet, kommt da eine zu geringe Kapazität raus. Die Reichweite ist auch zu gering.


-----
Hallo mir geht es gleich. Die Akku-Kapazität ist bei meinem Auto deutlich unter der angegeben Kapazität von 22 kWh.

Ich habe in Foren gelesen, dass das Analyse-Programm von Renault trotz niedriger Reichweiten und Kapazitäten immer 100 % Gesundheit des Akkus anzeigt.

Hat jemand bereits einen Akku ausgetauscht bekommen, wenn die selbst errechnete Kapazität unter 75 % ist?

LG
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Re: Zellenchemie und Akkuhersteller

Beitragvon Kim » Mo 3. Feb 2014, 22:14

Die Analysegeräte scheinen zwischenzeitlich ein Firmwareupdate bekommen zu haben, denn bei der letzten Kontrolle meines Flu anfangs Dezember wurden noch 76% nutzbare Kapazität gelesen.

Eine Garantie hat mir der Serviceleiter dann sofort geben können, nämlich die, dass es nach unterschreiten der 75%-Grenze ganz sicher keinen neuen Akku geben wird, denn die werden nicht mehr produziert.
Es wird mir lediglich ein anderer, revidierter eingebaut werden, der mit Sicherheit nur wieder min. 75% Kapazität haben wird, aber ganz sicher keine 100% wie ein neuer. Ich könne mich glücklich schätzen wenn die Kapazität des geflickten Akkus zwischen 80 und 90 % rauskommt....
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Re: Zellenchemie und Akkuhersteller

Beitragvon bm3 » Mo 3. Feb 2014, 22:33

Kann denn niemand hier mal den Hersteller der Fluence-Zellen nennen ?
Renault dürfte die wohl kaum selber hergestellt haben ?
Ich denke auch nicht dass es ebenfalls welche von LG Chem sind.
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Re: Zellenchemie und Akkuhersteller

Beitragvon Beetle » Mo 3. Feb 2014, 22:52

Ich meine gelesen zu haben, das diese noch von Samsung sind.
Erst der Fluence "Facelift" oder auch Renault-Samsung SM3 wird
wie der Zoe LG-Chem Zellen haben.

Ist aber nicht wirklich belastbar, diese Aussage.
Meine E-Mobility Historie: Citroen Saxo electrique -> Renault Fluence -> Nissan Leaf -> Hyundai Ioniq
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Re: Zellenchemie und Akkuhersteller

Beitragvon peak_me » Di 4. Feb 2014, 13:17

Ich habe jetzt gefunden:
"Kangoo Z.E., Fluence Z.E. (with AESC* batteries), Twizy and ZOE (with LG Chem batteries)."
http://media.renault.com/global/en-gb/r ... iaid=33184
Über AESC und Fluence findet man denn recht viel.

Ist im Kangoo der gleiche Akku verbaut? Der macht nicht solche Probleme, oder?
Und AESC stellt ja auch für den Leaf her, hm.

Mein Fluence läuft übrigens doch ganz gut. Die Akkukapazität konnte ich noch nicht zuverlässig ermitteln, aber sie liegt höher als anfänglich vermutet. Ich hab ihn jetzt bei ner Reichweite von 120 km bei um die 0°C.
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Re: Zellenchemie und Akkuhersteller

Beitragvon bm3 » Di 4. Feb 2014, 16:08

AESC ist doch aber das Joint Venture zwischen Nissan und NEC ? Also halb Nissan, halb NEC :?
Der Flu fährt also auch mit den Leaf-Zellen und die bauen so ab ?? :?
Vielleicht wurde am Flu noch getestet....
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Re: Zellenchemie und Akkuhersteller

Beitragvon fbitc » So 9. Feb 2014, 19:40

vielleicht liegts auch an der Einbaulage im Gegensatz zu den anderen Fahrzeugen?
Grüße Frank
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Re: Zellenchemie und Akkuhersteller

Beitragvon axlk69 » Mo 15. Sep 2014, 12:19

Das für mich interessante ist, warum verbaut Renault bei ihren Bestandskunden die Akku Probleme haben nach wie vor die gammligen AESC Akkus, statt mal ein paar neue LG SM3 Akkus aus Korea zu ordern und das Problem abzustellen! :evil:
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Re: Zellenchemie und Akkuhersteller

Beitragvon Deef » Mo 15. Sep 2014, 12:41

verdammt gute Frage. Wäre ein echtes Kaufargument für einen gebrauchten Fluence.
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