Was habt Ihr auf den Km-Zähler? (Renault ZE)

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Re: Was habt Ihr auf den Km-Zähler? (Renault ZE)

Beitragvon mike1612 » Sa 11. Mär 2017, 13:53

Berni230 hat geschrieben:
mike1612 hat geschrieben:
68 000 km ;-)

Noch der erste Motor?

Da ich meinen Flu erst vor 10 Monaten als Gebrauchtfahreug (Frankreichimport) gekauft habe, bin ich noch immer auf der Suche nach einem Indiz, wie man das feststellen kann (Motorkennzeichnung, OBD-Information?).

Berni230 hat geschrieben:
mike1612 hat geschrieben:
Die 185 km sind mit dem genormten Reichweitentest getestet worden. (Zusammengefasst: Es wird solange der genormte NEFZ (Neue europäische Fahrzyklus) gefahren, bis die 120 km/h (Höchstgeschwindigkeit) nicht mehr erreicht werden können. Dann wird nur mehr der Stadtzyklus gefahren, bis eine "rote" Warnleuchte kommt oder eine Warnmeldung "Sofort Anhalten!" kommt. Danach darf man das Fahrzeug "nur" mehr ausrollen lassen.)

Interessant, woher stammen diese Angaben, sind die allgemeingültig für alle E-Fahrzeuge?

Ja, nach dieser europäischen Norm werden alle Autos getestet, bei denen Reichweitenangeben in europäischen Prospekt stehen (auch bei manchen Verbrenner).

Berni230 hat geschrieben:
mike1612 hat geschrieben:
Beim Verbrauchstest wird anschließend der Akku wieder geladen und die Energiemenge gemessen, welche gebraucht wird, um das Fahrzeug wieder vollkommen aufzuladen. Dabei ist zu beachten, dass hier die Ladeverluste mitgemessen werden müssen. Daher die 14 kWh/100km statt 11.8 kWh/100km.

Wenn das wirklich so gemacht wird, ist das ja vollkommen praxisfremd. Wen interessieren Ladeverluste und Blindleistung.
Wenn tatsächlich so die Verbrauchs- bzw. Kapazitätsmenge der Akkus gemessen wird, kommt das ja schon fast dem Blick in die Glaskugel gleich.

Die Verbrauchsangabe soll wie beim Verbrenner dazu dienen, dem "zukünftigen" Fahrzeughalter ein Indiz zu geben, was ihm dieses Fahrzeug kosten wird. Da jedoch Energiepreise schwanken (egal ob Diesel, Benzin oder Strom), wird der Verbrauch in L/100km oder kWh/100km angegeben. Da der "zukünftigen" Fahrzeughalter auch die Ladeverluste (großteils ist das der Innenwiderstand der Akkuzellen) zahlen muss, werden auch diese eingerechnet.
Blindleistung wird nicht eingerechnet, da diese dem Endverbraucher (bei Privatkunden) nicht vom Stromlieferanten verrechnet werden darf (zumindest in Österreich).

Berni230 hat geschrieben:
Im SM3 werkelt Zoe Technik, da ist der Schnellader und die LG Akkuzellen drin.
Das lässt sich nicht eins zu eins auf einen Fluence 1. Gen verwenden.
Allerdings die Zellen, bzw. die Akkupacks des Fluence 1. Gen Akkus können sehr wohl gegen modernere Zellen getauscht werden, welche mehr Leistung aufnehmen können. Ohne BMS Softwareanpassung steht dann allerdings nur das Ladefenster bis 22kWh zur Verfügung.

Ist nicht so einfach zu sagen, da die Kapazität nicht gemessen, sondern aus Zell-/Modul-spannung und -strom berechnet wird. In der Berechnungsformel muss der Akku-Aufbau hinterlegt sein (Wie viele Module in Serie und wie viele Parallel, Minimal-/MaximalZellspannungen, Minimal-/MaximalZellströme, ...).
Kommt auf die Softwareimplementierung an, ob und wieviel geladen werden kann.

Berni230 hat geschrieben:
Falls der große Akku ohne Softwareanpassung in seiner gesamten Kapazität nicht nutzbar sein sollte, hat dieser hemdsärmelig große Leistuingsreserven , die nie genutzt werden und daraus resultierend ihn fast unkaputtbar machen.

Kommt darauf an, was in der Software programmiert ist. Wenn nur die maximale Zellspannung einprogrammiert ist, wäre könnte die gesamte Kapa genutzt werden, wenn man die zusätzlichen Zellen parallel hängen würde.
Ansonsten:
1) Wenn ein Check eingebaut wäre, dass man nicht mehr als 27 kWh Maximalbruttokapazität (nach Produktion zwischen 25.5 und 26.5- ich sage nur SOH 120%) laden könnte, wäre das nicht gut, da das BMS bei jedem Ladevorgang einen Fehler ausgibt und man sich viel öfter im "Nicht-Wohlfühlbereich" (20-80%) des Akkus aufhält (schnellere Degration), da man nur die untere Hälfte nutzt.
2) Wenn ein Check eingebaut wäre, dass "die Zellspannung soll um mindestens x mV zunehmen nach y Ladesekunden", würde das BMS auch schnell mal in den Fehler gehen. Auch anders formulierte Checks, welche den korrekten Ladeverlauf überwachen machen Pobleme.

Berni230 hat geschrieben:
Vermutlich aber war die Ankündigung von Renault die Fahrer der 1. Gen Flunce und Kangoo nicht zu vergessen nur reines Presseblabla.

Ich spare seit dem Kauf (250€ im Monat!), um nach den 36 Monaten Knebelvertragdauer mit RCI, auf einen Kaufakku (schätzungsweise 8-10k€) umsteigen zu können.
Ob es in 2 Jahren wirklich ein Kaufakku (der sich dann erst nach 9 Jahren (9k€ / (1k€ pro Jahr Miete)) rendiert => Akku rendiert sich erst wenn das Fahrzeug 16.5 Jahre ist) werden wird oder ob es ein neues 3(-5)-Jahres Auto (ca. 50(-30)% vom Neuwert) für die Lebensgefährtin wird (und der Fluence weiterhin zum pendeln verwendet wird), kann meiner Meinung erst in 1.5-2 Jahren seriös abgeschätzt werden.

Die Hoffnung stirbt jedoch zuletzt, da es ein super Fahrzeug ist.

PS: Über eine Antwort zu meiner Fragestellung in Absatz 1 würde ich mich sehr freuen.
mike1612 hat geschrieben:
Da ich meinen Flu erst vor 10 Monaten als Gebrauchtfahreug (Frankreichimport) gekauft habe, bin ich noch immer auf der Suche nach einem Indiz, wie man das feststellen kann (Motorkennzeichnung, OBD-Information?).
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Re: Was habt Ihr auf den Km-Zähler? (Renault ZE)

Beitragvon Berni230 » Mo 13. Mär 2017, 19:30

Hallo Mike,

mike1612 hat geschrieben:
Da ich meinen Flu erst vor 10 Monaten als Gebrauchtfahreug (Frankreichimport) gekauft habe, bin ich noch immer auf der Suche nach einem Indiz, wie man das feststellen kann (Motorkennzeichnung, OBD-Information?).


hört sich spannend an, was hat dort der Flu gekostet, wie hast du ihn überführt?

Ich habe zwar einen neuen Motor bekommen, aber keinerlei Unterlagen darüber.
Im Fluence Spy wird das nicht angezeigt.
Allerdings kann dir jede Renault Werkstatt anhand der Fahrgestellnummer sagen, was an dem Fahrzeug bei Renault gemacht wurde. Das Fahrzeug ist im Zentralcomputer von Renault geführt. Schau mal beim Freundlichen vorbei und lass den mal nachschauen, kostet ihn nur ein paar Mausklicks und dann hast du die Historie von Deinem Flu auf dem Schirm.

mike1612 hat geschrieben:
1) Wenn ein Check eingebaut wäre, dass man nicht mehr als 27 kWh Maximalbruttokapazität (nach Produktion zwischen 25.5 und 26.5- ich sage nur SOH 120%) laden könnte, wäre das nicht gut, da das BMS bei jedem Ladevorgang einen Fehler ausgibt und man sich viel öfter im "Nicht-Wohlfühlbereich" (20-80%) des Akkus aufhält (schnellere Degration), da man nur die untere Hälfte nutzt.


Verstehe ich jetzt nicht so ganz.
Ein LIon Akku fühlt sich doch am wohlsten, wenn er nicht höher als 80% und nicht niedriger als 20% ge- und entladen wird. Das ist doch eigentlich ein optimales Nutzungsfenster. Besser wäre noch zwischen 30% - 80% den Akku arbeiten zu lassen, so nutzt man zwar nur 50% der zur Verfügung stehenden Kapazität der Akku hält so aber ein Auto Leben lang. Toyota z.B. belastet seine Fahrakkus nur in so einem kleinen Fenster und deren Akkus gehen nie kaputt.

mike1612 hat geschrieben:
Ich spare seit dem Kauf (250€ im Monat!), um nach den 36 Monaten Knebelvertragdauer mit RCI, auf einen Kaufakku (schätzungsweise 8-10k€) umsteigen zu können.
Ob es in 2 Jahren wirklich ein Kaufakku (der sich dann erst nach 9 Jahren (9k€ / (1k€ pro Jahr Miete)) rendiert => Akku rendiert sich erst wenn das Fahrzeug 16.5 Jahre ist) werden wird oder ob es ein neues 3(-5)-Jahres Auto (ca. 50(-30)% vom Neuwert) für die Lebensgefährtin wird (und der Fluence weiterhin zum pendeln verwendet wird), kann meiner Meinung erst in 1.5-2 Jahren seriös abgeschätzt werden.


Ok, da sind wir inzwischen schon weiter, der Flu ist das Fahrzeug für den 80 Km Radius, für weitere Strecken haben wir einen Toyota Auris Hybrid gekauft.
Noch ein Elektrokarren musste es nach der anfänglichen Begeisterung nicht sein.
Die reinen Elektrofahrzeuge sind derzeit kaufmännisch betrachtet viel zu teuer und zu umständlich im Alltagsbetrieb (z.B. fehlende Ladeinfrastruktur), aber man hat ja sonst kein Hobby :lol:

mike1612 hat geschrieben:
Die Hoffnung stirbt jedoch zuletzt, da es ein super Fahrzeug ist.


Dem stimme ich uneingeschränkt zu, von den ganzen Elektrokisten die man für viel Geld kaufen kann, ist im bezahlbaren Bereich der Flu das einzige wirkliche große Auto.
Größer kommen dann erst wieder die Amischlitten, aber die waren ja schon immer etwas größer.

mike1612 hat geschrieben:
PS: Über eine Antwort zu meiner Fragestellung in Absatz 1 würde ich mich sehr freuen.
mike1612 hat geschrieben:
Da ich meinen Flu erst vor 10 Monaten als Gebrauchtfahreug (Frankreichimport) gekauft habe, bin ich noch immer auf der Suche nach einem Indiz, wie man das feststellen kann (Motorkennzeichnung, OBD-Information?).


Wie schon geschrieben, frag bei einem Renault Händler nach, die können da genaue Auskunft geben.
Aber, wenn der Motor noch keine Geräusche macht (sirren beim Gasgeben oder Rekuperieren) ist doch noch alles in Ordnung.

Gruß
Berni
Renault Fluence ZE + Toyota Auris II Hybrid

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Re: Was habt Ihr auf den Km-Zähler? (Renault ZE)

Beitragvon Herr Fröhlich » Di 14. Mär 2017, 20:56

Um auf die Überschrift des Threads zurück zu kommen.........
58000km auf dem Tacho UND heute war ich zum Reifenwechsel in der Werkstatt UND auch nach 58000km sind meine
Bremsscheiben - laut Aussage und zum erstaunen des Mechanikers - noch so gut wie NEU :D
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Re: Was habt Ihr auf den Km-Zähler? (Renault ZE)

Beitragvon Andi42 » Di 14. Mär 2017, 21:00

Aber, wenn der Motor noch keine Geräusche macht (sirren beim Gasgeben oder Rekuperieren) ist doch noch alles in Ordnung.


Wie laut ist diese Sirren? Ich höre da schon was, vor allem wenn es kälter ist...

Gruß
Andreas
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Re: Was habt Ihr auf den Km-Zähler? (Renault ZE)

Beitragvon Berni230 » Di 14. Mär 2017, 23:54

Hallo Andi,

Andi42 hat geschrieben:
Aber, wenn der Motor noch keine Geräusche macht (sirren beim Gasgeben oder Rekuperieren) ist doch noch alles in Ordnung.


Wie laut ist diese Sirren? Ich höre da schon was, vor allem wenn es kälter ist...


Such Dir mal ne Verkehrsberuhigte Gegend mit ner Wand etc. an der Straße entlang, so dass Motorgeräusche verstärkt gehört werden können. Fahre langsam mit 20-30 Km/h mit offenem Fenster.
Wenn Du nun beim kurzen Gasgeben ein sirrendes Geräusch hörst, welches beim Gas wegnehmen aufhört und nicht dem reinen Drehzahlgeräusch des Elektromotors entspricht hat der Schneckenantrieb im Motor ne Macke, ist eine Schwachstelle bei den Contimotoren der ersten Generation. Problem ist, dass wenn dieser Fehler vorliegt nur der geübte und wissende Meister diesen auch erkennt. Meist wird in der Werkstatt dieses Geräusch als normales Betriebsgeräusch gedeutet, was definitv falsch ist. Ich hatte mir sogar bei lauter werdendem Motorengeräusch sagen lassen müssen, irgend ein Geräusch muss der Motor ja machen. Erst nach einem Werkstattwechsel wurde der Fehler einwandfrei diagnostiziert. Der neue Motor läuft nun wieder ohne Geräusche. Im Zweifelsfall besuche mal den Freundlichen Deines geringsten Misstrauens.

Gruß
Berni
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Re: Was habt Ihr auf den Km-Zähler? (Renault ZE)

Beitragvon woodburger » Mi 15. Mär 2017, 08:31

Mal zurück zum Thema: meinen im März 2013 mit 5000km gekauft. Jetzt 47000 km runter.
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Re: Was habt Ihr auf den Km-Zähler? (Renault ZE)

Beitragvon Grejazi » So 19. Mär 2017, 23:55

Aktuell - 19.03.2017 - 40004km - SOH 101%
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Re: Was habt Ihr auf den Km-Zähler? (Renault ZE)

Beitragvon Nfoka » So 2. Apr 2017, 08:57

Stolze 104 tkm!!!!!!
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