Projekt 10kW-Ladung

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Re: Projekt 10kW-Ladung

Beitragvon rolandp » Sa 26. Aug 2017, 19:07

Ca. Wirkungsgrad 92%...aber nur bei möglichste hoher Spannunng...

Den Luftkurzschluss habe ich im Sommer trotz teilweiser Ableitung der Wärme...unter der Motorhaube wirds halt heiß...

So ab 45°C reglen die Brusa die leitung runter...passiert aber nur im Sommer in Sonne...im Schatten hatte ich kaum Probleme.

Roland

Besser. wassergekühlte Lader...
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Re: Projekt 10kW-Ladung

Beitragvon Fluencemobil » Sa 26. Aug 2017, 21:45

Evt. Gibt es den lufty ja auch für den fluencekofferraumdeckel ?
Frage nicht was Berlin für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst. ;)
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Re: Projekt 10kW-Ladung

Beitragvon Andi42 » So 3. Sep 2017, 12:12

Verlegung der Kabel zu den Ladern:

Für die Kabel vom Ladestecker zu den Ladegeräten kommt ein Lehrrohr in den "Auspufftunnel"
Dazu wurde ein Loch gebohrt, das das Leerrohr hinten wieder in den Innenraum führt.

Neben den DC-Hauptleitungen geht das Leerrohr hinter den Rücksitz - außen...
Bild

...und innen
Bild

Im Motorraum werden die Kabel angeschlossen (PE-Anschluss an Schraube und Isolierbandumwickelung fehlen auf dem Foto noch)
Bild

Gruß
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Re: Projekt 10kW-Ladung

Beitragvon Andi42 » So 3. Sep 2017, 12:24

Anschluss der DC-Leitungen:

Für die DC-Leitungen der Lader habe ich nun final den Stecker hinten am Akku gewählt. Dieser hat Schraubverbindungen und man kann daher recht einfach weitere Leitungen befestigen.

Der neugierige Blick in den DC-Stecker des Wechselakkus - Schraubanschluss!
Bild

Nachdem das Auto stromlos gemacht wurde (12V Batterie abklemmen und Service-Stecker am Akku gezogen), begann der Umbau:

Über Ringösen (6mm) wurde ein Anderson-Stecker (50A) angeschlossen:
Bild

Angeschlossen an Akkustecker:
Bild

Fertig:
Bild

An den Anderson soll dann ein kleiner Sicherungskasten kommen, der gut hinter dem Rücksitz Platz findet und wo dann die Lader angeschlossen werden.

Gruß
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Re: Projekt 10kW-Ladung

Beitragvon Berndte » So 3. Sep 2017, 14:35

Du willst allen Ernstes den Anderson-Stecker mit 400V DC belegen? :shock:
Die Adern zum Stecker sind wohl auch nur 6mm² und nicht kurzschlussfest ausgeführt!
Also müssen DC-Sicherungen noch so dicht wie möglich an die Anschlussklemmen im Hochvoltstecker.
Alternativ kurzschlussfeste Leitungen verwenden) ... zB: :NSGAFÖU
Diese Leitung brennt im Kurzschlussfall innerlich aus und versprüht sozusagen keine Funken oder zappelt mit unisolierter Ader umher.

Ich bin ja auch kein Kind von Traurigkeit, aber das ist wirklich schon ein wenig grenzwertig.

Von der Nutzung von Anderson Steckern im Hochvoltbereich rate ich aber absolut ab!
Das Thema Berührungsschutz sagt dir was? Nehme wenigstens welche mit Verriegelung und minimalstem Berührungsschutz.
Zugelassen sind die Dinger zwar für teilweise 600V, aber praktisch eingesetzt nur in Staplern mit maximal 80V Systemspannung.

So viel DC-Strom hast du doch nicht, warum so klobige Stecksysteme?
Ich verwende diese hier Harting Han Q Serie:
https://www.stecker-express.de/harting- ... lv25dme992
Mit den passenden Gehäusen auch absolut wasserdicht und um Längen kompakter und sicherer!

Gruss Bernd
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Re: Projekt 10kW-Ladung

Beitragvon Andi42 » Di 5. Sep 2017, 10:00

Hallo Bernd, danke für den Hinweis. Die Anderson sind für 600V spezifiziert. Das ist mehr als die 400V bei den von Dir verlinkten Hartings.
Am kritischsten sind eh' die Hartings im Brusa-Lader, da die auch nicht berührsicher ausgeführt sind. Man muss hier sowieso immer wissen, was man tut.

Gruß
Andreas
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Re: Projekt 10kW-Ladung

Beitragvon Andi42 » Mi 13. Sep 2017, 23:19

Einbau der Sicherungen:

Ein kleiner Sicherungskasten wurde hinter dem Rücksitz eingebaut.
Dort sind nebem dem Anderson Stecker auch die Kabel von den Ladegeräten zusammengeführt. Zur Befestigung wurde eine Nietmutter gesetzt.
Abgesichert wurde Plus und Minus mit jeweils einer 30A DC-Schmelzsicherung.

Bild
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Re: Projekt 10kW-Ladung

Beitragvon Andi42 » Mi 13. Sep 2017, 23:28

Inbetriebnahme:

Typ2 Stecker ran an die Karre und los geht's.

Die Brusa waren beide als Booster programmiert und liefen zusammen mit dem Bordlader an. Allerdings regelt der wirklich runter und die Brusas tun es ihm nach. Ladeleistung pendelt sich gesamt bei ca. 3kW ein.

Also den einen Brusa auf autarke Ladung programmiert und den andern auf Booster für den ersten. Jetzt läd die Kiste mit >6kW und der Bordlader fährt (leider) tatsächlich komplett runter, übernimmt aber, wie weiter vorne im Thread beschrieben die Überwachung und die Wallbox-Steuerung.

Immerhin :) Vielleicht finde ich noch einen Weg, den Bordlader wieder zum Laden zu bringen. Ansonsten habe ich schonmal 100% schnellere Ladung.

Es fehlen in diesem Thread noch ein paar wichtige Details - vor allem die Beschaltung des Typ2-Steckers im Fluence. Die ergänze ich demnächst.

Gruß
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Re: Projekt 10kW-Ladung

Beitragvon kaimaik » Do 14. Sep 2017, 06:26

:applaus: Glückwunsch.

Das mit dem Bordlader hatte ich Dir ja schon so geschrieben.
Lass ihn so laufen wie er jetzt reagiert.
Besorg dir noch einen 3. Brusa und dann geht's auf große Tour :-)
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Re: Projekt 10kW-Ladung

Beitragvon Blue shadow » Do 14. Sep 2017, 07:35

Wo sitzt der 'bösartige' stromwächter? Im akku selbst? Wie gelangt die info zum boardlader...eine can botschaft?

Die drillinge verhalten sich doch ähnlich, oder?

Ein bravo von mir, aber nimm die bedenken ernst...du bist keine katze mit sieben leben
ExKonsul leaf blau winterpack ca 34.000 km Spannung und Spass mit Akku und Golfball punktierter Oberfläche zur cw reduzierung....brusa booster in arbeit...in warteschleife auf upgrade 40 kwh in 24 monaten
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