Hohe Ladeströme bei Rekupation

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Hohe Ladeströme bei Rekupation

Beitragvon axlk69 » Do 6. Jun 2013, 06:57

:idea: Verlangsamt der Fluence von Hohen Geschwindigkeiten nur mit Rekupation, werden in der Verbrauchsanzeige schon mal Ladeströme von über 40 KW angezeigt. Was ich daran nicht verstehe, ist, warum der Fluence dann nicht "schnelladen" kann!
Prinzipiell fehlt mir die Schnelladefunktion ja auch nicht, die Batterie scheint aber hohe Ströme anstandslos zu schlucken! :!:

Kleines Gedankenspiel:

Nur als Idee, wohl in der Praxis nicht machbar: :lol:
Würde man den Fluence sozusagen mit der Vorderachse auf ein Transportband stellen, ihn hinten einbremsen und ihn im Standgas" gestartet lassen, würde er schneller laden, als mit seinem normalen Ladegerät :?: :roll: :?:
Oder verstehe ich da was falsch? :mrgreen:
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Re: Hohe Ladeströme bei Rekupation

Beitragvon bm3 » Do 6. Jun 2013, 07:44

Hallo,
nein, das verstehst du schon richtig so, er könnte laden mit an die 40kW, dazu bedarf es aber der entsprechenden Ladetechnik.
Die heisst bei Renault eben jetzt Chameleon, es ginge aber auch mit anderen Drehstromladegeräten.
Auf den Rollenstand fahren um schnellzuladen ist wohl nicht besonders praktikabel.
Abschleppen mit voller Rekuperation wohl auch weniger auf die Dauer. :D

Viele Grüße:

Klaus
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Re: Hohe Ladeströme bei Rekupation

Beitragvon axlk69 » Do 6. Jun 2013, 08:36

Ja Mei!
Da überleg ich doch fast, ob nicht mal ein lustiger Thread mit "theortischen" Lademöglichkeiten nett wäre!
Immer nur die Trauermeldungen sind ja auch fad.
Hab letzte Woche mal mit jemanden lustige Varianten überlegt, zwecks Rekupation!
:lol:
Mal schaun, vielleicht find ich die Zeit und präsentiere Euch unsere "geilsten" Ideen. Und mal schaun, vielleicht haben andere ja auch noch nette Ideen! Freu mich schon drrauf! 8-) :hurra:
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Re: Hohe Ladeströme bei Rekupation

Beitragvon axlk69 » Fr 7. Jun 2013, 06:03

:!: Nochmal zu den Ladeströmen.
Gehen die dann quasi bei der Rekupation "direkt" in die Batterie, oder ist da noch etwas zwischengeschaltet (Laderegler oder ähnliches)?
Und was spräche dagegen (im Moment von der Garantie abegesehen) einfach den Anschluss der den Strom von der Rekupation zum Akku bringt zu splitten und eben diese, bis zu 50KW, extern zuzuführen?
Strom hat ja kein Mascherl ;) , dem Akku müsste es also völlig egal sein, woher er den Saft bekommt?! :mrgreen:
Die Elektrik- Spezialisten, werden bzgl meines sehr geringen Fachwissens sicher die Hände zusammenschlagen, vielleicht gäbe es also bitte nur Antworten, Richtung Stromrück- bzw. Einspeisung für Dummies! :danke:
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Re: Hohe Ladeströme bei Rekupation

Beitragvon Eberhard » Fr 7. Jun 2013, 08:20

das wäre lustig, wenn sich die räder während des ladens drehen

lg

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Re: Hohe Ladeströme bei Rekupation

Beitragvon axlk69 » Fr 7. Jun 2013, 09:25

Eberhard hat geschrieben:
das wäre lustig, wenn sich die räder während des ladens drehen

lg

eberhard


Sollte durch eine "Umschaltung ja lösbar sein, wenn der Motor/Generator nicht benötigt wird! :)
Gibt ja wohl genug Geräte, bei denen manuell zwischen Betrieb und Ladung umgeschaltet wird!
Ich weiss schon, dass ich da ein wenig in Modellbaudimmensionen denke, im Sachverhalt selber, sehe ich aber außer etwas anderen Kabelstärken nicht so große Unterschiede! :lol:
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Re: Hohe Ladeströme bei Rekupation

Beitragvon Guy » Fr 7. Jun 2013, 10:14

axlk69 hat geschrieben:
Gehen die dann quasi bei der Rekupation "direkt" in die Batterie, oder ist da noch etwas zwischengeschaltet (Laderegler oder ähnliches)?

Die Stärke der Rekuperation wird von der Motorsteuerung bestimmt, der Strom fließt über diese zurück in die Batterie - es muss ja auch erst wieder Gleichstrom daraus gemacht werden.

axlk69 hat geschrieben:
Und was spräche dagegen (im Moment von der Garantie abegesehen) einfach den Anschluss der den Strom von der Rekupation zum Akku bringt zu splitten und eben diese, bis zu 50KW, extern zuzuführen?

Nichts, du musst halt dafür sorgen, dass die Ladung überwacht wird und nicht die ganze Batterie oder einzelne Zellen überladen werden.
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Re: Hohe Ladeströme bei Rekupation

Beitragvon Jogi » Fr 7. Jun 2013, 20:36

Das ist doch im Prinzip das, was der Chamäleon-Lader macht.

Er nimmt Strom aus dem Netz und speist ihn via Motorwicklungen und Gleichrichter in die Batterie.

Der Unterschied besteht nur darin, daß der Strom nicht durch die Rotation des Motors erzeugt wird, sondern eben aus dem Netz kommt.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Hohe Ladeströme bei Rekupation

Beitragvon Twizyflu » So 9. Jun 2013, 13:24

Also wäre das auch alles beim zoe möglich
Theoretisch wie praktisch?
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Re: Hohe Ladeströme bei Rekupation

Beitragvon Kim » Sa 20. Jul 2013, 03:16

Eine nur wenige Sekunden andauernde "Anladung" im 35kw-Bereich ist natürlich etwas ganz anderes als ein Dauerladestrom der selben Stärke über Minuten oder gar eine halbe Stunde hinweg.
Der Fluence hat ja bei Aussentemperaturen über 16° schon Mühe, das Antriebsbatteriemodul wärend einer langsamen Ladung mit gerade mal 8 Amp via Kabelbox ausreichend zu kühlen und investiert grob geschätzte 500-700 Watt direkt in die Modullüftung.

Renault wird niemals eine echte Schnellladung unterstützen solange sie noch für die Lebensdauer der Antriebsbatterie geradestehen müssen.
Bei Ladungen von 0% auf 100% innert 1 Stunde oder kürzer, lebt kaum ein moderner LiIo oder LiPo länger als 100 Ladezyklen, ohne dass er an Leistung und/oder Kapazität einbüsst. (Wobei die Leistungseinbusse zu vernachlässigen ist, da die Antriebsakkus teils bis zu 10x höhere Leistung liefern könnten als ihnen vom Motor tatsächlich abverlangt werden. Als E-Autofahrer ist für uns darum viel mehr die verfügbare Kapazität interessant.)

Am längsten Zeit benötigt der Balancing-Vorgang, sprich das Angleichen aller Zellspannungen aneinander, und im Fluence (und ZOE) sind hunderte davon verbaut. Teils in Reihe, teils parallel geschaltet.
Beim diesem Angleichungs-Prozess entsteht eine gewaltige MENGE Wärme im Balancer. Warum? Weil es technisch viel einfacher ist, den Strom der Zellen welche bereits etwas voller sind, wieder einfach zu verbrennen, wärend sie auf die "langsameren" Zellen warten.

Beim Rekupationsvorgang wird der Balancer darum völlig umgangen und der kurzzeitig über den Konverter zurückkommende Strom quasi wie ungefiltert direkt an den Plus- und Minuspol des Akkumoduls gespeist. Aber keine Sorge, das ist völlig in Ordnung und tut dem Akku nicht weh. Aber eine komplette Dauerladung auf diese Art würde er nicht, oder nur vielleicht ein dutzend Mal, überleben.
Und neu dazu: i3 (60Ah) Rex seit 24.11.2017
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