e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Blick in die Zukunft der Elektroautos

Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon eve » Mi 17. Jan 2018, 18:50

Pitz hat geschrieben:
Die Twizzy - Klasse finde ich recht interessant und hat wohl Potential, weil sie tatsächlich eine Lösung für das Hauptproblem der urbanen Mobilität darsellt: Den Platz in unseren Städten!
Und wo spielt der e-Antrieb besser seine Stärken aus als in leichten, kleinen Fahrzeugen?

Aber davon scheint sich Schuh - so wie ich das sehe - verabschiedet zu haben, wohl weil es hier keine Subventionen gab?
Subventionen in Form einer "Kaufprämie" halte ich sowieso für ganz ganz schlecht und langfristig für den Sargnagel des E-Autos. Aber warum nicht jemand belohnen, der so ein Auto der Mini-Klasse fährt, mit kostenlosen Parkplätzen? Wo ein Tesla oder meinetwegen auch Zoe parkt, können 3 Twizzies parken.

Wie bereits geschrieben...
John hat geschrieben:
Die Klasse L7e ist seit einiger Zeit auf Vmax 90 Km/h begrenzt.

Wenn man einen Kleinwagen zum Pendeln braucht, dann geht das bei einigen auch über Autobahn und das in in D mit Vmax = 90 km/h für nicht wenige unschön was ich auch so empfinde. 110 km/h wie vorher wäre eventuell noch ok gewesen.

Subventionen gibt es direkt oder indirekt und die haben definitiv einen großen Einfluss, sonst würde ja nicht so viele dicke Diesel SUV auf die Straßen geschwemmt werden. Und warum gibt es keine Umweltprämie für den Twizy?
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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon bm3 » Mi 17. Jan 2018, 18:54

@campr
Na, wenn der ADAC zwischenzeitlich schon einem E-Golf weniger Betriebskosten / km zuschreibt als einem vergleichbaren Verbrenner-Golf , dann müsste sowas doch auch bestimmt bei einem e.Go Life (beispielsweise im Vergleich mit einem her angeführten Renault-Twingo) zusammen mit der E-Auto-Prämie zu schaffen sein ? Übrigens haben wir auch einen Twingo (noch) und den gibts nicht mal annähernd für 6500€ neu zu kaufen. Sowas hier anzubringen, nennt sich dann wohl "alternative Fakten präsentieren". :lol:
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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon campr » Mi 17. Jan 2018, 19:16

Rechne doch mal die geringeren Betriebskosten auf den wesentlich höheren Kaufpreis um. Vergleiche aber bitte mit ähnlich spartanischen, günstigsten Fahrzeugen, z.B. nackten Sandero oder Space Star (gabs durchaus für um die 7k€ neu).
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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon bm3 » Mi 17. Jan 2018, 19:21

Ich möchte aber mit einem spartanisch ausgestatteten Twingo vergleichen, immerhin vergleiche ich ja gegen ein Auto "made in Germany", also ein Qualitätsprodukt mit Aluminium-Rahmen, Bosch-Antriebstechnik etc. . Außerdem sind wir hier wieder voll bei einem absolut uninteressanten Thema für mich angelangt, ich schaue primär auf Umweltfreundlichkeit und Innovation vor den Betriebskosten.
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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon dirk74 » Mi 17. Jan 2018, 21:09

@Pitz:
Abgesehen davon, dass es hier um den e.GO geht, und nicht um Grundsatzdiskussionen Verbrenner vs. E-Auto, gibt es bessere Vorteile eines Elektroautos außer den laufenden Kosten. Wäre das der einzige Vorteil, das Forum würde sich deutlich lichten.

Warum habe ich mich für den e.GO entschieden?
Ich fahre schon lange aus Überzeugung einen Elektroroller, den ich selbst warte, aber auf Dauer ist mir das im Berufsverkehr zu unsicher und unser altes Auto lebt auch nicht mehr ewig. Der Twizy ist nicht uninteressant, hat aber als entscheidende Nachteile Reichweite, nur 2 SItzplätze und Batteriemiete.
In den e.GO wiederum passt unsere vierköpfige Familie, über 100 km Reichweite und Akku inklusive.
Weiterhin ist das ganze Konzept stimmig und wir haben uns vor Ort überzeugen können, dass alle reinpassen und hinter mir (dem Fahrer) auch ein Erwachsener noch Platz hat.
Ursprünglich hätte ich eher einen Skoda Citigo als verbrauchsarmen Ersatz für unser betagtes Familienauto angesehen, aber die politische Entwicklung und der Einfluss unserer Autolobby haben mich genötigt, ein Zeichen zu setzen.

Gruß
Dirk
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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon zitic » Mi 17. Jan 2018, 23:56

Pflegedienste z.B. konnte man ja anscheinend schon mal überzeugen. Und da geht es besonders ums Geld. Der Grundpreis hängt den Verbrennern sicherlich noch ein wenig hinterher, aber das relativiert sich dann relativ schnell durch Betriebskosten. Bei dem Wagen geht es ja nun ganz klar nicht nur um Livestyle. Da ist ja eher der Sion angesiedelt, mit Blick auf ordentliche Preise natürlich.

Man will halt auch Unternehmen ansprechen und den Markt quasi auch ganz rational knacken. Im Unternehmenseinsatz finden sich viele Fahrten mit definierten Strecken. Der Wagen muss dann auch nicht ein, zwei mal im Jahr die Urlaubsfahrt in die Toskana stemmen. Für Pflegedienste und einige andere(Service) ist das prädestiniert. Da fahren die meisten gar keine längeren Strecken auf Autobahnen oder Landstraßen und der Motor läuft immer ineffizient. Finanziert wird da ohnehin meist über Leasing, sodass sich der höhere Kaufpreis dadurch noch mal relativiert. Die Raten könnten da sogar auf Verbrenner-Niveau sein durch den geringeren Verschleiß etc.. Diese Leasing-Optimierungen sind ja für Schuh anscheinend auch ein zentrales Thema.
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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon Helfried » Do 18. Jan 2018, 13:23

Recht viel scheint die Firma von E-Autos nicht zu halten.
Nach dem e-GO Life möchte sie einen Verbrenner mit Hilfsbatterie bauen!
Das E-Auto habe keine Zukunft.

https://www.auto-motor-und-sport.de/new ... 58787.html
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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon bm3 » Do 18. Jan 2018, 13:38

Naja, der Chef fährt gerne Porsche und ist auch für Verbrenner-PkW ziemlich voreingenommen, das wissen wir ja.
Deshalb dürfte es auch so schwer werden von ihm CCS oder ein stärkeres Ladegerät in das , seiner Meinung nach, reine Stadtauto zu bekommen. Nicht gegen Geld und gute Worte. Ich denke da blockt er weiter ab. Es ist eben auch nicht Alles Gold was glänzt.
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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon harlem24 » Do 18. Jan 2018, 13:55

Ich glaube, dass es eher andersrum ist.
Er glaubt nicht an Langstrecken-EVs, weil er nicht damit rechnet, dass die Akkus in den notwendigen Größen nicht günstig genug werden.
Deswegen wird da nächste Modell ein EV mit REX und kein Verbrenner mit Hilfsbatterie...
Gruß

CHris

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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon harlem24 » Do 18. Jan 2018, 13:56

@bm3

Er sagt ja auch immer wieder, wieviel Spaß er mit seinem Panamera Hybrid hat...;)
Gruß

CHris

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