Brennstoffzellen NV200

Blick in die Zukunft der Elektroautos

Brennstoffzellen NV200

Beitragvon harlem24 » Mo 8. Aug 2016, 13:12

Hi,

Nissan hat heute eine Studie mit Ethanol-Brennstoffzelle basierend auf dem NV-200 präsentiert.
Gesamtreichweite von 600km.

http://www.heise.de/autos/artikel/Nissa ... 89620.html

Bin mir allerdings nicht sicher, wie das Fahrgefühl mit leerem Akku bei einer FC-Leistung von 5kW ist...
Gruß

CHris

Wenn Ihr Euch für Fotografie interessiert, schaut doch mal im http://forum.digitalfotonetz.de vorbei.
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Re: Brennstoffzellen NV200

Beitragvon rolandp » Mo 8. Aug 2016, 15:01

Die Idee ist klasse, den wenn es passt könnte man auch im Betrieb nachladen...Alkohol gibt ja weit verbreitet...auch auf Mallorca ;-) muss halt min 85% haben damit die Brennstoffzelle nicht kaputt geht...

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Re: Brennstoffzellen NV200

Beitragvon EV Fahrer » Mo 8. Aug 2016, 15:05

das ist das beschissene wo Nissan wieder Geld und Energie aufbringt, ein Leaf 2 angekündigt mit 500 KM und dann so was zu entwickeln was gerade mal 100 KM weiter ein bringt. 2022 fahren wir alle 600-800KM weit mit Elektroautos (Leaf 3).
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Re: Brennstoffzellen NV200

Beitragvon eDEVIL » Mo 8. Aug 2016, 15:22

E85 als REX - ist halt von der Abdeckung her im Osten auch nicht viel besser als die von Ladesäulen

Ist halt die Frage, wieviel dieser REX extra kostet, wenn es mal in Serie gehen sollte.
5KW sind etwas wenig. Mit 10KW wäre es aber ok.
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Re: Brennstoffzellen NV200

Beitragvon rolandp » Mo 8. Aug 2016, 15:27

Die Abwärme der Brennstoffzelle, sowie eine weitere Bio-ethanolheizung (hab ich im Fiat 500e) könnten wenns kalt ist schön mitgenutzt werden, den ein Tank ist ja schon da.

Der große Vorteil wäre aber, das man ohne Angst auch mal die Batterie ganz leer fahren kann und dann noch zur nächsten Ladesäule kommen kann.

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Re: Brennstoffzellen NV200

Beitragvon Super-E » Mo 8. Aug 2016, 15:31

EV Fahrer hat geschrieben:
das ist das beschissene wo Nissan wieder Geld und Energie aufbringt, ein Leaf 2 angekündigt mit 500 KM und dann so was zu entwickeln was gerade mal 100 KM weiter ein bringt. 2022 fahren wir alle 600-800KM weit mit Elektroautos (Leaf 3).


Ist halt langfristig billiger und gewichtssparender und ressourcenschonender zu realisieren als reine Akkus. (Sagt zumindest Toyota) Außerdem noch flexibler. Wenn man der FC 15kW spendiert das optimale Konzept. Besonders für Südamerika!
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Re: Brennstoffzellen NV200

Beitragvon Greg68 » Mo 15. Aug 2016, 14:36

Wie war das doch noch mit dem toten Pferd? Absteigen, oder :? ?

Vielleicht, aber auch nur vielleicht taugt die Brennstoffzellentechnik für große Fahrzeuge (Züge, Schiffe, evtl. noch LKW), die viel unterwegs sind und kaum rumstehen, aber im PKW-Sektor, v.a. bei privat-PKW, die 23h am Tag rumstehen und das teure H2 sich aus den Tanks verflüchtigt, sehe ich da schwarz (vom unterirdischen Gesamtwirkungsgrad mal ganz abgesehen). Vorteile sähe ich da nur für den Hersteller und seine Werkstätten, weil die dauernd irgendwas prüfen und austauschen dürften... sowie für H2-Hersteller/Verkäufer, Tankstellen. Kaum für den Besitzer eines solchen Fahrzeugs.

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Re: Brennstoffzellen NV200

Beitragvon rolandp » Mo 15. Aug 2016, 16:07

Hallo Greg68,

wenn die Brennstoffzelle mit Ethanol betrieben wird, was einen Brennwert von ca. 7,7 KWh / Liter hat, dann verflüchtig sich fast nichts...und ein Tank von 10L hat damit mit der Brennstoffzelle bei ca. 80% Wirkungsgrad über 61KWh an Kapazität...
Das Gesamtgewicht schätze ich dann man auf ca. 40KG, also nicht besonders schwer für 61KWh..wenn man sich Lithium Akkus im Vergleich dazu ansieht.

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Re: Brennstoffzellen NV200

Beitragvon Greg68 » Di 16. Aug 2016, 14:11

Hallo Roland,

OK, das mit dem Ethanol habe ich offenbar überlesen. Aber auch der muss ja hergestellt werden. Und liegt der Wirkungsgrad bei der Brennstoffzelle wirklich bei 80%? Meinem - vielleicht veralteten - Kenntnisstand nach war er bei 50-60%... OK, auch hier wird geforscht und ich will ja gar nicht ausschließen, dass die H2-Technik (mit oder ohne Ethanol) doch noch hier oder da Sinn macht. Im PKW, der 23h am Tag steht, wie das bei den meisten privat betriebenen der Fall ist (mein alter Stinker steht sich sogar oft Tage lang die Reifen platt), sehe ich das nicht.

Hab heute gelesen, dass Linde jetzt ein CarSharing mit Hyundai-FuelCells starten will. Klar, die sind da im Thema drin und wollen nicht, dass die BEV ihnen das schöne Geschäftsmodell mit dem Wasserstoff wegschnappen ;) .

Lassen wir uns überraschen was die Zukunft bringt. Ich glaube, zumindest für die nähere Zukunft eher an BEV.

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Re: Brennstoffzellen NV200

Beitragvon bm3 » Di 16. Aug 2016, 14:20

Die Frage ist doch auch, welche Vorteile und Nachteile hat denn die ethanolbetriebene Brennstoffzelle gegenüber einem ethanolbetriebenen Verbrennungsmotor ?
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