Was darf die Installation einer Wallbox kosten?

Re: Was darf die Installation einer Wallbox kosten?

Beitragvon JoDa » So 25. Jan 2015, 21:43

Cavaron hat geschrieben:
Eigentlich sollen nur der Stromzähler, Sicherungsautomat, FI B und der Anschluss der Kabel in der Wallbox und am Verteilerkasten durchgeführt werden.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, möchtest du das Material günstig einkaufen und das Kabel selbst verlegen. Der Elektriker soll dann nur mehr die Geräte anschließen.

Für deinen Einkauf benötigst du eine Materialliste und Bezugsquellen:

*) Mantelleitung oder Erdkabel 5x6mm2 (für 11kW genügt 5x2,5mm2. Mit 5x6mm2 kannst du später einmal auch 22kW übertragen.) -
Baumarkt z.B. Mantelleitung 5x6mm2

*) Fehlerstromschutzschalter FI 40A/30mA Typ B (Eigentlich genügt bei einem separaten Drehstromanschluss ein Typ A, aber Renault "empfiehlt" Typ B um bei einem glatten Gleichstromfehler im ZOE die ZOE zu schützen) -
Bei ebay neu um ca. 200€ z.B. ABB FI Typ B 40A/0,03A

*) Sicherungsautomat 32A (bzw. 16A bei 2,5mm2 Leiterquerschnitt) 3 polig Typ C -
Baumarkt z.B. ABB 32A 3polig C

*) Stromzähler -
Amazon z.B Drehstromzähler
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Re: Was darf die Installation einer Wallbox kosten?

Beitragvon sgtwolf2005 » So 25. Jan 2015, 23:43

Hallo JoDa,
Danke für die Materialaufstellung! :-) Werde berichten was alles unterm Strich gekostet hat, wenn alles installiert ist. ;-)
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Re: Was darf die Installation einer Wallbox kosten?

Beitragvon jennss » So 27. Aug 2017, 22:50

Welchen FI-Schalter braucht man ab welchem Ladegerät? Ist es so richtig?:
Ladeziegel: Kein weiterer FI-Schalter
Wallbox 3,7 KW: FI-Schalter Typ A
Wallbox ab 11 KW: FI-Schalter Typ B
?
Wie viel teurer wird es im Schnitt mit 3 Phasen ggü. 1 Phase Wallbox?
j.
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Re: Was darf die Installation einer Wallbox kosten?

Beitragvon kub0815 » So 27. Aug 2017, 23:56

jennss hat geschrieben:
Welchen FI-Schalter braucht man ab welchem Ladegerät? Ist es so richtig?:
Ladeziegel: Kein weiterer FI-Schalter
Wallbox 3,7 KW: FI-Schalter Typ A
Wallbox ab 11 KW: FI-Schalter Typ B
?
Wie viel teurer wird es im Schnitt mit 3 Phasen ggü. 1 Phase Wallbox?
j.


Die Kosten sind nur höher durch den anderen Fi. Kabel wird man ja hoffentlich sowieso gleich für Drehstrom verlegen. Sollten also so 250 Euro Mehrkosten sein.
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Re: Was darf die Installation einer Wallbox kosten?

Beitragvon jennss » Mo 28. Aug 2017, 00:15

Danke! 250 € sind ja auch schon einiges. Vielleicht belasse ich es bei einer 3,7 KW-Wallbox, da der Hybrid jetzt ja eh nicht mehr verwerten kann. Ist nur nicht so "zukunftssicher".
j.
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Re: Was darf die Installation einer Wallbox kosten?

Beitragvon acurus » Mo 28. Aug 2017, 06:42

jennss hat geschrieben:
Danke! 250 € sind ja auch schon einiges. Vielleicht belasse ich es bei einer 3,7 KW-Wallbox, da der Hybrid jetzt ja eh nicht mehr verwerten kann. Ist nur nicht so "zukunftssicher".
j.


Ja, wer genug Geld hat kann auch zweimal kaufen :) Ich halte eine 3.7kW Wallbox für am falschen Ende gespart. Und im Zweifelsfall gibt es ja auch Modelle mit integriertem FI, wie die ABL.
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Re: Was darf die Installation einer Wallbox kosten?

Beitragvon kub0815 » Mo 28. Aug 2017, 07:58

acurus hat geschrieben:
Ja, wer genug Geld hat kann auch zweimal kaufen :) Ich halte eine 3.7kW Wallbox für am falschen Ende gespart. Und im Zweifelsfall gibt es ja auch Modelle mit integriertem FI, wie die ABL.


Warum?

Also bei mir steht regelmässig das Auto 12h im Hof. In der Zeit kann man 44kwh laden ~Da sind die meisten Autos schon wieder voll. Wenn es Tagsüber daheim rumsteht und PV ausnutzen soll sind die kleineren Ladeleistgungen auch besser und einen integriertem FI würde ich mir auch nur anschaffen wenn man öfters ausser haus am Drehstrom lädt. Ansonsten ist der FI rein Technisch am besten im Schaltschrank im Keller aufgehoben.
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Re: Was darf die Installation einer Wallbox kosten?

Beitragvon JoDa » Mo 28. Aug 2017, 10:08

@jennss
Vielleicht bekommst du ja noch eine der Siemens-Wallboxen welche gerade in Aktion sind.
private-ladeinfrastruktur/sonderangebot-ladeeinheiten-wallboxen-t25985.html

+1 @kub0815
obwohl ich der Meinung bin das ein zusätzlichen Schutz vor glatten Gleichfehlerströmen (FI TypB, FI TypA/EV oder 6mA Gleichfehlerstromerkennung) das Unfallrisiko nur unwesentlich senkt.
Siehe: wiki

:ironie: Anfang
Hab mir aber auch einen 30mA FI TypB (um 200€ bei ebay) gegönnt um mein Haus vor diesen "gefährlichen" Gleichfehlerströmen zu schützen wie sie nicht nur beim dreiphasigen Laden der ZOE sondern auch von jedem modernen Schaltnetzteil mit aktiver PFC ausgehen. (z.B. Computernetzteil, Vorschaltgerät von Leuchtstofflampen, ... )
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Re: Was darf die Installation einer Wallbox kosten?

Beitragvon jennss » Mo 28. Aug 2017, 17:24

Danke, interessant. Ich erkenne nur nicht die Vorteile der Siemens-Ladestation ggü. einer EcoLoad für 399 €. IP44 ist das Minimum für Outdoormontage, denke ich.
j.
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Re: Was darf die Installation einer Wallbox kosten?

Beitragvon Henry2926 » Di 29. Aug 2017, 09:00

jennss hat geschrieben:
Danke, interessant. Ich erkenne nur nicht die Vorteile der Siemens-Ladestation ggü. einer EcoLoad für 399 €. IP44 ist das Minimum für Outdoormontage, denke ich.
j.


Naja, die Ecoload für 399€ ist eine 3,7kW-Ladestation. Bei Siemens bekommst du für das Geld das "Topmodell" mit 22kW.
Bei Siemens gibt es ein Display und rudimentäre Ladefunktionen wie den Timer, dafür ist die Ecoload besser erweiterbar (z.B. PV-Laden).
Es kommt einfach auf deine Ansprüche an. Wenn du eine "dumme" Wallbox von einem namhaften Hersteller suchst (die auch den nicht ganz billigen Prüfungen auf Konformität mit der IEC 61851 unterzogen wurde), dann ist das Siemens-Angebot zurzeit unschlagbar. Bei höheren Ansprüchen düfte die Ecoload eher zu dir passen.
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