Vorbereitung Ladestation

Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon Berndte » Di 22. Mär 2016, 22:28

Jokohama hat geschrieben:
...Er hat mir ein Angebot gemacht (Verlegen der Leitung 400€ und Anschluss der Leitung 400€ was ich erst mache, wenn ich ein Auto habe). Er benutzt ein nyy-j 5x6mm² für die Zuleitung (32 Meter) und ein nyy-j 5x16mm² für den Sicherungsabgang (3 Meter)...


Um mal wieder zur Ursprungsfrage zurückzukehren:
Ja, das passt so ganz gut. Preis ist sicher auch angemessen, man weis jetzt ja nicht genau, wie der Aufwand ist.
Ist das schon incl. Material? Der Preisunterschied zu einer dünneren, oder gar einphasigen Leitung ist eher gering und wenn es später doch mal ein wenig mehr Power sein soll, dann ärgert man sich nur unnötig.
Ob nun 6 oder 10mm² macht preistechnisch den Kohl auch nicht fett. Entscheide selber.

Wie schon geschrieben, lasse noch eine Netzwerkleitung mit verlegen, oder vielleicht nur ein Leerrohr.
Gerade im Bereich Ladestationen gibt es öfter mal was neues und so bist du gut gerüstet.
Sep 2014: Renault Zoe
Nov 2014: Eigene 43kW Ladesäule
Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
Dez 2015: Kangoo Maxi und Verkauf des letzten Verbrenners -> jetzt 100% elektrisch!
Mär 2016: Reservierung Tesla Modell = mit Nummer 11 in Hamburg
Benutzeravatar
Berndte
 
Beiträge: 6068
Registriert: Sa 30. Aug 2014, 19:46
Wohnort: Oyten (bei Bremen)

Anzeige

Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon ecopowerprofi » Di 22. Mär 2016, 23:40

Berndte hat geschrieben:
wenn es später doch mal ein wenig mehr Power sein soll, dann ärgert man sich nur unnötig.

Ich meine auch zukünftig wird im privaten Home-Bereich 22 kW mehr als ausreichend sein. Wenn ich mit einem 22 kW Lader 1 Std. lade reicht das immer für ca. 100 km.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
3x Renault ZOE, Stromtankstelle ecoLOAD 22kW mit Typ2 öffentlich und kostenlos 24/7
Benutzeravatar
ecopowerprofi
 
Beiträge: 3037
Registriert: So 6. Dez 2015, 08:16
Wohnort: 46562 Voerde

Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon Berndte » Mi 23. Mär 2016, 05:14

Einen Beitrag weiter oben schreibst du aber, dass du 2-3kW für ausreichend hältst.
Frage mal die Modell S Fahrer mit 90kWh Akku was sie von der UMC Ladung an der Schukodose halten... :roll:
Gerade eben von Dienstreise zurück und gleich morgen früh geht's in den Urlaub nach Norwegen.
Mit der ganzen Familie erst mal noch bei Reiseantritt zum Supercharger? Nein, auch Modell S Fahrer fahren gern mit vollem Akku los. Und da kommt es sicher auch nicht drauf an, ob man 20€ für den Strom spart.
Sep 2014: Renault Zoe
Nov 2014: Eigene 43kW Ladesäule
Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
Dez 2015: Kangoo Maxi und Verkauf des letzten Verbrenners -> jetzt 100% elektrisch!
Mär 2016: Reservierung Tesla Modell = mit Nummer 11 in Hamburg
Benutzeravatar
Berndte
 
Beiträge: 6068
Registriert: Sa 30. Aug 2014, 19:46
Wohnort: Oyten (bei Bremen)

Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon ecopowerprofi » Mi 23. Mär 2016, 07:27

Berndte hat geschrieben:
Einen Beitrag weiter oben schreibst du aber, dass du 2-3kW für ausreichend hältst.

Aber auch das man nur selten wie in Deinem Fall mal die Schnellladung braucht. Da reicht auch bei Deinem Urlaubsantritt 22 kW um den Akku in kurzer Zeit randvoll zu laden. Zum Auto packen brauchst Du bestimmt mehr als 2 - 3 Std. Für eine Urlaubsfahrt braucht man ein wenig Planung. Da kann man auch das Laden berücksichtigen.

Berndte hat geschrieben:
Frage mal die Modell S Fahrer mit 90kWh Akku was sie von der UMC Ladung an der Schukodose halten...

Naja von einer Schukosteckdose hatten wir bis jetzt noch nicht gesprochen und hat wohl auch keiner in Betracht gezogen. Beim 90 kWh Akku kann man ja die Ladeleistung an 5 x 6² über Nacht auf 4 bis 5 kW erhöhen. Da bleiben die Verluste dann trotzdem vernachlässigbar klein.

Berndte hat geschrieben:
auch Modell S Fahrer fahren gern mit vollem Akku los. Und da kommt es sicher auch nicht drauf an, ob man 20€ für den Strom spart.

Genau das meine ich. Für ein- zweimal im Jahr kann man die Verluste in Höhe von 300 W am 5 x 6² in kauf nehmen.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
3x Renault ZOE, Stromtankstelle ecoLOAD 22kW mit Typ2 öffentlich und kostenlos 24/7
Benutzeravatar
ecopowerprofi
 
Beiträge: 3037
Registriert: So 6. Dez 2015, 08:16
Wohnort: 46562 Voerde

Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon Lokverführer » Mi 23. Mär 2016, 09:42

ecopowerprofi hat geschrieben:
90 kWh Akku kann man ja die Ladeleistung an 5 x 6² über Nacht auf 4 bis 5 kW erhöhen. Da bleiben die Verluste dann trotzdem vernachlässigbar klein.


Und 90 kWh brauchen bei 4,5 kW.... 20 h. "über Nacht" dürfte bei den wenigsten Menschen einen Zeitraum von 20 h sondern eher maximal der Hälfte bedeuten.
Benutzeravatar
Lokverführer
 
Beiträge: 1512
Registriert: So 11. Mai 2014, 19:50
Wohnort: Oberpfalz

Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon ecopowerprofi » Mi 23. Mär 2016, 13:03

Ich habe bis jetzt noch nicht erlebt, dass jemand sein Akku komplett leer fährt ausser er findet keine Ladesäule. 90 kWh bedeuten ca. 450 km. Jeden Tag 200 km zur Arbeit ist schon drin. Wenn es nötig ist, dann kann man auch auf 10 kW gehen. Ist aber mit Sicherheit auch nur die Ausnahme. Ich bleibe dabei 22 kW sind für den Hausgebrauch mehr als ausreichend und werden nur ausnahmsweise benötigt. Auch zukünftig.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
3x Renault ZOE, Stromtankstelle ecoLOAD 22kW mit Typ2 öffentlich und kostenlos 24/7
Benutzeravatar
ecopowerprofi
 
Beiträge: 3037
Registriert: So 6. Dez 2015, 08:16
Wohnort: 46562 Voerde

Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon Berndte » Mi 23. Mär 2016, 20:44

Dann sind wir uns ja einig.... war nur ein wenig verwirrend, weil die vielleicht missverständlich rüber gebrachst hast, dass für den Themenersteller ja 2-3kW reichen (was ja Schuko mehr oder weniger entspricht).

Zum Thema leerer Tesla bei Ankunft daheim... du musst mal mehr mit den Teslafahrern in Kontakt treten.
Vielleicht meldet sich ja noch der ein oder andere hier.
Sep 2014: Renault Zoe
Nov 2014: Eigene 43kW Ladesäule
Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
Dez 2015: Kangoo Maxi und Verkauf des letzten Verbrenners -> jetzt 100% elektrisch!
Mär 2016: Reservierung Tesla Modell = mit Nummer 11 in Hamburg
Benutzeravatar
Berndte
 
Beiträge: 6068
Registriert: Sa 30. Aug 2014, 19:46
Wohnort: Oyten (bei Bremen)

Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon siggy » Mi 23. Mär 2016, 21:36

War die Frage ob Tesla MS Fahrer auch leer Zuhause ankommen? Ja bei allen längeren Touren komme ich leer an. Auch wenn das Laden am Supercharger von mir bereits im vorraus bezahlt wurde stehen ich nicht am SUC und lade frei sondern bevorzuge die Abfahrt vom SUC sobald ich genug für die Heimreise drinhabe. Lebenszeit ist endlich
http://www.borkum-exklusiv.de/
Freizeitfahrer mit Model S seit 20.03.2014, bisher 300.000km
siggy
 
Beiträge: 696
Registriert: So 14. Sep 2014, 11:39

Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon ecopowerprofi » Mi 23. Mär 2016, 23:16

Berndte hat geschrieben:
die vielleicht missverständlich rüber gebrachst hast, dass für den Themenersteller ja 2-3kW reichen

Für die tägliche Ladung über Nacht reichen 2 bis 3 kW. Wir laden unseren ZOE über Nacht nur mit 2 kW und der ist am anderen Morgen 100% geladen, weil man den am Vortag auch nie ganz leer fährt. Sobald man unter 60% kommt wird er auch tagsüber wieder an die Dose gesteckt. Bis jetzt haben wir zwei mal an der 22 kW Box geladen aber mehr aus Unsicherheit.

siggy hat geschrieben:
Ja bei allen längeren Touren komme ich leer an.

Und dann fährst Du sofort wieder weg ??? Wahrscheinlich nicht sondern haust Dich erst mal aufs Ohr. Da kannst Du den Tesla mit 4 bis 6 kW in der Zeit wieder voll laden.

PS: Die 2 kW bei uns werden nicht über die Schukosteckdose geladen. Bei 2 kW macht die Schuko auch früher oder später schlapp. Dafür habe ich eine extra Wallbox einphasig Typ 2 am Stellplatz angebracht und auf 2 kW eingestellt.

Hier mal ein von Bernd auf genommenes Foto zur Ladeentschleunigung. Entstanden bei unserem Workshop in Bochum als wir eine Wallbox an einer ZOE getestet haben.

res_IMG_20160319_163108.jpg

Ladeleistung ca. 0,5 kW. Motto frei nach dem Dschungelbuch: Versuch es mal mit Ruhe und Gemütlichkeit. ;)
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
3x Renault ZOE, Stromtankstelle ecoLOAD 22kW mit Typ2 öffentlich und kostenlos 24/7
Benutzeravatar
ecopowerprofi
 
Beiträge: 3037
Registriert: So 6. Dez 2015, 08:16
Wohnort: 46562 Voerde

Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon Priusfahrer » Do 24. Mär 2016, 01:19

Rein rechnerisch könnte sogar ein 5x4mm² Kabel reichen, um bei 22KW den zulässigen Spannungsfall nicht zu unterschreiten. Wegen der 32A Absicherung und dem Schleifenwiderstand ist sicher 6mm² eher die richtige Wahl. 10mm² halte ich jetzt auch etwas für übertrieben. Könnte aber sein, dass das sogar etwas billiger ist, da es in viel größeren Mengen hergestellt und verkauft wird. Ob das auch für Erdkabel gilt, kann ich nicht sagen.

Zur Erinnerung. Als Zuleitung vom Zähler zur Unterverteilung sind seit den 90ern 10mm² vorgeschrieben.
Wer eher bremst fährt länger schnell (ohne nachzuladen)
Derzeit im Ioniq unterwegs.
Benutzeravatar
Priusfahrer
 
Beiträge: 1651
Registriert: Mo 11. Jan 2016, 22:36

Anzeige

VorherigeNächste

Zurück zu Private Lade-Infrastruktur

 
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste