Überlegungen private Ladesäule

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Beitragvon mkniehl » Mo 28. Mär 2016, 14:53

Hallo zusammen,

wir planen gerade einen Zoe zu kaufen (R240) und sind nun kräftig am Überlegen wie wir bei uns zuhause laden.

Der Stellplatz ist ca. 70 m vom Haus entfernt, auf halber Strecke ist eine normale Schuko-Steckdose. Das würde fürs erste mit dem Schuko-Ladeadapter auch reichen. (Zoe lädt über Nacht) Aber kurzfristig möchte ich da was ordentliches hinstellen.

Unsere Hauszuführung ist 3-phasig mit 36 A Sicherung. 1 Phase für jedes Stockwerk. Nun würde ich eine Phase die wir nicht nutzen (an der hängt nur die Keller-Beleuchtung) gerne für die Ladestation nutzen. (Eigene 20 A Sicherung)

Jetzt zu meinen Fragen:

Was für eine Kabel-Zuführung brauche ich, wenn ich mit 16 A einphasig Laden möchte (CEE 16 blau) Reicht da 3 x 10mm^2
(Als Ladebox würde ich die NRGkick-Box nehmen oder die B3200R da wir bei meinen Eltern in der Garage auch mit 3-phasig 16 A Laden können.)

Wie montiere ich die CEE-Dose am einfachsten am Stellplatz, habt ihr die Empfehlung für ein Abschließbares Gehäuse?

Danke schon mal für euren Ideen

Markus
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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon stromer » Mo 28. Mär 2016, 15:10

Bei 70 m und 20A reichen auch 3 x 6 qmm. Ich persönlich würde dann aber eher ein 5 x 6 qmm-Kabel nehmen und eventuell noch ein Lan-Kabel dazu legen.
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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon Mittelhesse » Mo 28. Mär 2016, 15:15

Es gibt abschließbare Schuko Aufputzsteckdosen.

z.B. hier
LG Stefan

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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon Lokverführer » Mo 28. Mär 2016, 15:36

mkniehl hat geschrieben:
Unsere Hauszuführung ist 3-phasig mit 36 A Sicherung. 1 Phase für jedes Stockwerk. Nun würde ich eine Phase die wir nicht nutzen (an der hängt nur die Keller-Beleuchtung) gerne für die Ladestation nutzen. (Eigene 20 A Sicherung)


KLeiner Tipp falls das Objekt in Deutschland steht: Dein VNB darf erst ab einer Anschlussleistung von 35 30 kW (knapp 50 A) einen Baukostenzuschuss verlangen. Von daher dürfte eine Aufrüstung auf 50 A kostenneutral möglich sein. Dann könntest du den Zoe problemlos mit Drehstrom "füttern".
Zuletzt geändert von Lokverführer am Mo 28. Mär 2016, 22:04, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon mkniehl » Mo 28. Mär 2016, 15:56

Lokverführer hat geschrieben:
mkniehl hat geschrieben:
Unsere Hauszuführung ist 3-phasig mit 36 A Sicherung. 1 Phase für jedes Stockwerk. Nun würde ich eine Phase die wir nicht nutzen (an der hängt nur die Keller-Beleuchtung) gerne für die Ladestation nutzen. (Eigene 20 A Sicherung)


KLeiner Tipp falls das Objekt in Deutschland steht: Dein VNB darf erst ab einer Anschlussleistung von 35 kW (knapp 50 A) einen Baukostenzuschuss verlangen. Von daher dürfte eine Aufrüstung auf 50 A kostenneutral möglich sein. Dann könntest du den Zoe problemlos mit Drehstrom "füttern".


ok, unsere Hauszuführung ist noch über einen Dachmast. Das heißt ich ruf da mal bei den Stadtwerken an und frag ob die da eine andere Sicherung reinmachen (können)?

Ansonsten hätte ich da direkt neben dem Stellplatz noch einen leeren Bauplatz

Gruß

Markus
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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon mkniehl » Mo 28. Mär 2016, 15:59

Mittelhesse hat geschrieben:
Es gibt abschließbare Schuko Aufputzsteckdosen.

z.B. hier


Ich hab da leider nix zum dranschrauben, hab auch schon sowas hier im Auge. Nur noch keine Idee das wettergeschützt auf Grüner Wiese zu montieren.
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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon Lokverführer » Mo 28. Mär 2016, 16:14

Genau, einfach mal den VNB fragen, wie es mit einer Erhöhung der Anschlussleistung aussieht. Der muss natürlich Netzverträglichkeit etc. prüfen bevor er die Erhöhung genehmigt. Die Verteilung in deinem Haus muss die höhere Leistung natürlich auch aushalten.

Die CEE blau die du rausgesucht hast, kann man ja einfach so draußen montieren, sie ist spritzwassergeschützt.
Von Mennekes gibt es auch CEE rot (in grau) als Aufputzversion und mit Schloss (auch in 32 A erhältlich): http://www.elektrotresen.de/Steckverbin ... -4165.html

Ohne Schloss (wozu eigentlich?) sind die natürlich deutlich billiger. Mit einer frei zugänglichen Dose könntest du auch am Drehstromnetz.de teilnehmen.
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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon mkniehl » Mo 28. Mär 2016, 16:24

Lokverführer hat geschrieben:
Genau, einfach mal den VNB fragen, wie es mit einer Erhöhung der Anschlussleistung aussieht. Der muss natürlich Netzverträglichkeit etc. prüfen bevor er die Erhöhung genehmigt. Die Verteilung in deinem Haus muss die höhere Leistung natürlich auch aushalten.


Danke, da werde ich mal nachfragen.

Die Verkabelung im Haus ist sicher ein Problem, wir haben 3 Stromzähler die in jeder Etage verteilt sind, wenn wir da was dran machen würden müsste die Gesamte Verteilung in den Keller da die nicht mehr dem aktuellen Stand entspricht.

Da werde ich auch noch unseren Elektriker befragen, ob man einfach im Dach die Leitung mit einem extra-Zähler abzweigen kann oder ob das ganze umgebaut werden muss. Das wird aber dann richtig teuer ;(

Lokverführer hat geschrieben:
Die CEE blau die du rausgesucht hast, kann man ja einfach so draußen montieren, sie ist spritzwassergeschützt.
Von Mennekes gibt es auch CEE rot (in grau) als Aufputzversion und mit Schloss (auch in 32 A erhältlich): http://www.elektrotresen.de/Steckverbin ... -4165.html

Ohne Schloss (wozu eigentlich?) sind die natürlich deutlich billiger. Mit einer frei zugänglichen Dose könntest du auch am Drehstromnetz.de teilnehmen.


Werde ich mir mal anschauen, danke schon mal für die Infos
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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon Hachtl » Mo 28. Mär 2016, 16:38

Jouh - wozu mit Schloß. Wenn jemand man Notfallmäßig Strom braucht könnte er sich dann anstöpseln. Mußt halt klar machen, daß man dich vorheranrufen muß, dann klappt das schon.
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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 28. Mär 2016, 18:25

Ich würde auf alle Fälle 5 x 6² oder 5 x 10² verlegen. Vom HAK geht die Leitung mit Sicherheit 3 phasig zu jeden Zählerschrank bzw. ist von Zählerschrank zu Zählerschrank geschliffen und dort einphasig für jede Etage abgegriffen. Es sollten im Zählerschrank des Kellers somit 3 Phasen ankommen. Entweder den Zähler im Keller gegen eine Drehstromzähler tauschen lassen oder einen Zählerschrank zusätzlich mit einem Drehstromzähler für die Ladebox. Je nachdem was günstiger ist. Wenn man einen neuen Zählerplatz hat und alles funktioniert, dann den Kellerzähler demontieren lassen und den Keller mit auf den neuen Drehstromzähler legen. Davon aber vorher nichts dem VNB mitteilen. Ich weiß wie die ticken. Bei einem Umbau kommen die mit tausend Vorschriften und Forderungen. Die brauchen es ja nicht bezahlen. Bei einem zusätzlichen Zählerplatz können die es nur für den neuen Zählerplatz fordern. Wenn dann später ein Zähler demontiert wird, fragt keiner nach wie der Keller versorgt wird.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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