Überlegungen private Ladesäule

Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon HubertB » Mo 28. Mär 2016, 18:37

mkniehl hat geschrieben:
Die Verkabelung im Haus ist sicher ein Problem, wir haben 3 Stromzähler die in jeder Etage verteilt sind, wenn wir da was dran machen würden müsste die Gesamte Verteilung in den Keller da die nicht mehr dem aktuellen Stand entspricht.


Das heißt Du musst irgendwann eh mal die Verteilung modernisieren?
Da würde ich dann gleich Nägel mit Köpfen machen wenn das Budget es erlaubt.
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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon mkniehl » Mo 28. Mär 2016, 18:51

ecopowerprofi hat geschrieben:
Ich würde auf alle Fälle 5 x 6² oder 5 x 10² verlegen. Vom HAK geht die Leitung mit Sicherheit 3 phasig zu jeden Zählerschrank bzw. ist von Zählerschrank zu Zählerschrank geschliffen und dort einphasig für jede Etage abgegriffen. Es sollten im Zählerschrank des Kellers somit 3 Phasen ankommen. Entweder den Zähler im Keller gegen eine Drehstromzähler tauschen lassen oder einen Zählerschrank zusätzlich mit einem Drehstromzähler für die Ladebox. Je nachdem was günstiger ist. Wenn man einen neuen Zählerplatz hat und alles funktioniert, dann den Kellerzähler demontieren lassen und den Keller mit auf den neuen Drehstromzähler legen. Davon aber vorher nichts dem VNB mitteilen. Ich weiß wie die ticken. Bei einem Umbau kommen die mit tausend Vorschriften und Forderungen. Die brauchen es ja nicht bezahlen. Bei einem zusätzlichen Zählerplatz können die es nur für den neuen Zählerplatz fordern. Wenn dann später ein Zähler demontiert wird, fragt keiner nach wie der Keller versorgt wird.


Danke für die Infos, unser Zähler für den Keller ist im EG neben dem EG-Zähler, in den Keller geht nur eine Sicherung, die würde ich einfach für die Ladestation nutzen.

Ich werde morgen mal bei den Stadtwerken anfragen wegen dem 30 kW Anschluss, wenn das klappt muss ich mir vom Elektriker einen Kostenvoranschlag machen zu lassen, da ich ungern 22 kW durch die jetzige Infrastruktur jagen möchte (z.B. Zähler und Sicherungen sind im Schuhschrank, alles von 1960)

Meine bevorzugte Lösung ware, direkt vom Hausanschluss weg eine neue Leitung zu legen und den Rest unberührt zu lassen.

Ich lasse mich überraschen ;)
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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon mkniehl » Mo 28. Mär 2016, 18:53

HubertB hat geschrieben:
mkniehl hat geschrieben:
Die Verkabelung im Haus ist sicher ein Problem, wir haben 3 Stromzähler die in jeder Etage verteilt sind, wenn wir da was dran machen würden müsste die Gesamte Verteilung in den Keller da die nicht mehr dem aktuellen Stand entspricht.


Das heißt Du musst irgendwann eh mal die Verteilung modernisieren?
Da würde ich dann gleich Nägel mit Köpfen machen wenn das Budget es erlaubt.


Das Budget is noch das Problem, ich werde mir jetzt erstmal nen Kostenvoranschlag machen lassen, dann entscheide ich wie es weitergeht. Nächste Woche ist erstmal 48h Probefahrt, aber wir sind uns schon fast einig.
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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 28. Mär 2016, 20:51

mkniehl hat geschrieben:
da ich ungern 22 kW durch die jetzige Infrastruktur jagen möchte

Na die Zuleitung zu den Zähler wird das ab können. Die Belastbarkeit der Kabel hat sich in den letzten 100 Jahren nur um Nuancen geändert. Meistens nur eine Anpassung an die internationale Normen. Daher würde ich vom Zählerschrank im EG ein geeignetes Kabel zu der Ladebox ziehen. Klar kann man bei der Gelegenheit auch die Sicherungen mal gegen neue austauschen und vielleicht einen FI setzen.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon leonidos » Mo 28. Mär 2016, 20:55

Lokverführer hat geschrieben:
KLeiner Tipp falls das Objekt in Deutschland steht: Dein VNB darf erst ab einer Anschlussleistung von 35 kW (knapp 50 A) einen Baukostenzuschuss verlangen. Von daher dürfte eine Aufrüstung auf 50 A kostenneutral möglich sein. Dann könntest du den Zoe problemlos mit Drehstrom "füttern".


Das kommt aber darauf an, wo man wohnt.
Bei uns in WÜ:
Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung (Niederspannungsanschlussverordnung - NAV)
...
§ 11 Baukostenzuschüsse
...
(3) Ein Baukostenzuschuss darf nur für den Teil der Leistungsanforderung erhoben werden, der eine
Leistungsanforderung von 30 Kilowatt übersteigt.

(http://www.mainfrankennetze.de/media/mf ... 112008.pdf)
--
Grüße
Leo

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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon Lokverführer » Mo 28. Mär 2016, 21:08

Ja du hast recht, 30 kW sind der korrekte Wert - unabhängig davon wo man in D wohnt, die Niederspannungsanschlussverordnung gilt überall. Bei meinem VNB ist es dann noch so, dass sie dir 50 A Sicherungen ohne Baukostenzuschuss erlauben wo man dann bereits bei 34,5 kW und damit über den 30 kW liegt.
30 kW sind nicht absicherbar, da man 43,5-A-Sicherungen benötigen würde, die es nicht gibt. Mit 40 A würde man ja wieder darunter liegen.

Vom Wohnort abhängig sind allerdings die Baukostenzuschüsse wenn man > 30 kW haben will - die Unterschiede können da sehr groß sein.
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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon mkniehl » Mo 28. Mär 2016, 21:59

Ich hab mal ein bisschen bei unseren Stadtwerken gesucht, manche Sachen sind da ja ganz gut versteckt ;)

Hab mal im Anhang nen Screenshot hinterlegt.

Ich werde einfach mal nach 30 kW Fragen. Vielleicht geht das sogar auf unserem leeren Bauplatz mit Extra Zähler, dann würde ich mir die ganze Verkabelung sparen. Hab mir da sowas vorgestellt.

Mal abwarten was die Stadtwerke dazu sagen
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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon Mittelhesse » Mo 28. Mär 2016, 22:07

mkniehl hat geschrieben:
Ich hab mal ein bisschen bei unseren Stadtwerken gesucht, manche Sachen sind da ja ganz gut versteckt ;)

Hab mal im Anhang nen Screenshot hinterlegt.

Ich werde einfach mal nach 30 kW Fragen. Vielleicht geht das sogar auf unserem leeren Bauplatz mit Extra Zähler, dann würde ich mir die ganze Verkabelung sparen. Hab mir da sowas vorgestellt.

Mal abwarten was die Stadtwerke dazu sagen


Bei Neueanschluss des Bauplatzes fallen aber die knapp 1300€ an die in deiner Liste stehen, + freihstehender Meßschrank + Elektriker
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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon mkniehl » Mo 28. Mär 2016, 22:13

Mittelhesse hat geschrieben:

Bei Neueanschluss des Bauplatzes fallen aber die knapp 1300€ an die in deiner Liste stehen, + freihstehender Meßschrank + Elektriker


Jop, aber das könnte immer noch günstiger sein, als die gesamte Hauselektrik umzubauen + 70m 5x10^2 + Elektriker

Bin gerade dabei alle Möglichkeiten zu prüfen. Hab ja noch bis KW 22 Zeit :)
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Re: Überlegungen private Ladesäule

Beitragvon Lokverführer » Mo 28. Mär 2016, 22:14

Ah, dann sind die nicht so spendabel...

Wobei das auch komisch ist. bei 30000 W / 3 Phasen /230 V = 43,5 A die "gratis" sein müssen. Für 6,5 A mehr kassieren sie 1293€ (rund 200€ pro A), für 19,5 A mehr 2492€ (das sind nur 128€ pro A).
Da frage ich mich ob das zulässig ist... Zumindest mein VNB kassiert pro kW (was über 30 kW hinausgeht) einen festen Betrag.

In deinem Fall ist ein weiterer Hausanschluss bestimmt eine Überlegung wert, du kannst ihn ja mit 40 A absichern lassen. Dann noch FI/LSS 32 A dahinter und los geht das Drehstrom-Laden. Kritiker würden sich da aufregen, dass man für den Zähler eine weitere Grundgebühr bezahlen muss. Optimisten wie ich, würden sich über einen weiteren Zähler freuen da man dadurch beim Stromanbieter-Hopping mehr Neukundenprämien abgreifen kann.
Kosten für den Zählerplatz und Installation hast du natürlich schon.
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