Steckdosen in Garage für zwei Autos

Re: Steckdosen in Garage für zwei Autos

Beitragvon rollee » Mi 20. Sep 2017, 21:11

Jogi hat geschrieben:
Ich verweise mal auf diesen Thread:

ladeequipment/wallbox-angebot-elektriker-schutzschalter-t26622.html

Vielleicht ist noch was zu retten..


Ja danke. Hier ist keine Eile (:
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Re: Steckdosen in Garage für zwei Autos

Beitragvon ecopowerprofi » Mi 20. Sep 2017, 22:37

Meine Empfehlung 2 x 22 kW und die miteinander verriegeln und auf 11 kW begrenzen, wenn beide benutzt werden. Man sollte aber auch an die Möglichkeit denken das Laden anhand der Leistung einer PV zu steuern. Dann sollte man noch eine Schnellladefunktion einbauen um im Falle von Eile das gewünschte Fahrzeug vorrangig zu laden. Da habe ich schon einige Lösungen geliefert und installiert.
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Re: Steckdosen in Garage für zwei Autos

Beitragvon spark-ed » Mi 20. Sep 2017, 23:20

JR138 hat geschrieben:
...wenn 32A möglich sind, würde ich das machen, um auch für die Zukunft besser gerüstet zu sein! E-Autos werden immer höhere Kapazitäten haben, dem entsprechend verlängern sich die Ladezeiten bzw. muss mehr Strom fließen, wil man das umgehen!

Zukunft? Ja ist klar. Die tägliche Fahrleistung steigt natürlich auch mit jeder verbauten kWh.
Und wenn man bis zur Mittagspause nach der üblichen 5 Länder-Tour den 150kWh Akku leergeorgelt hat, muss man mindestens mit Superchargerspeed laden, da man Nachmittags meistens noch mal nach Florenz muss. Unterwegs laden geht ja in Zukunft leider auch nicht mehr... :?

Solange die "Ladegeräte" mancher Autos unterhalb 4kW vorrangig heisse Luft und Blindstrom produzieren, wäre es wohl zukunftsorientierter für derartige Technik die nächste Stufe einer Abwrackprämie auszuloben :P duck...
Spaß beiseite :D
Bin letztens an 2 Tagen insgesamt 400km mit ner Z.E.40 (R90) gefahren. Kann daher die verbreitete Fixierung auf schnelle AC-Ladung schon nachvollziehen.
Andererseits erzieht so ein Auto auch genau dazu. Probehalber an Schuko mit 3kW über Nacht 34% auf 100% SOC geladen. Ging zwar problemlos aber die langsame Ladung wurde prompt mit einem miesem Ladewirkungsgrad bestraft (36,5kWh lt Zähler)
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Re: Steckdosen in Garage für zwei Autos

Beitragvon ecopowerprofi » Do 21. Sep 2017, 04:36

spark-ed hat geschrieben:
Ging zwar problemlos aber die langsame Ladung wurde prompt mit einem miesem Ladewirkungsgrad bestraft (36,5kWh lt Zähler)

Sind knapp 73%, wenn die SoC Angaben stimmen. So genau sind die gar nicht. Wenn ich von zu Hause mit 100% SoC die 2 km in die Firma fahre, dann habe beim nächsten Losfahren an der Firma nur noch 95 oder 96% SoC. Das entspricht einem Verbrauch von 47 kWh pro 100 km. Die Strecke hat auf ca. 500m 70 km/h und sonst 50 km/h mit Fotoaparat für die beliebten Schwarzweißfotos mit Kostennote in geschwindigkeitsabhängiger Höhe.

Ein E-Auto verbraucht im Schnitt ca. 3000 kWh für einer Fahrleistung von 15.000 km pro Jahr. Der Bordcomputer ermittelt einer Durchschnitt von ca. 35 km/h. D.h. das Auto wird an ca. 430 Std. im Jahr benutzt. Oder andersrum es steht ca. 8330 Std. im Jahr rum. Die Ladezeit bei 22 kW beträgt ca. 150 Std. pro Jahr. Dafür würde auch das Homecharging bei ca. 3 kW mit 73 % WG von ca. 1400 Std. der möglichen 8330 Std. mehr als ausreichen selbst wenn das Auto ohne Lademöglichkeit 2400 Std. pro Jahr beim Arbeitgeber rum steht.

Fazit: Zuhause reicht 11 kW Ladeleistung in 99% der Fälle für ein Fahrzeug mehr als aus. Wenn man dann noch die Möglichkeit hat auch mal mit 22 kW zu laden, kann man nach der 5 Ländertour anschliesend sich auch noch den Abstecher nach Florenz leisten. :roll:
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Re: Steckdosen in Garage für zwei Autos

Beitragvon Wiese » Do 21. Sep 2017, 07:00

Sarkasmus ist bei einer solchen Frage nicht unbedingt angebracht.
Rollee überlegt sich was er tun soll, und das ist in Anbetracht der Gefahren, die bestehen, wenn man aus Unwissenheit dann 3 Autos an der 3-fach-Steckdose lädt, doch deutlich sinnvoller.
Für einphasig ladende Autos könnte man auch anschlusstechnisch dafür sorgen, dass sie auf 2 underschiedlichen Phasen laden.

Für jedes Auto ne Wallbox wäre bestimmt das sicherste. Der Elektriker wirds schon wissen ...
Umweltrelevantes: ab 2007 5,76 kWp PV, ab 2008 Naturstromkunde, ab 2009 20m² Thermie, ab Mai 2006 Honda Civic Hybrid
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Re: Steckdosen in Garage für zwei Autos

Beitragvon spark-ed » Do 21. Sep 2017, 07:43

Mir geht es darum. immer wieder darauf hinzuweisen warum in Zukunft ausgerechnet größere Batterien an der heimischen Wallbox gerade keine höhere Ladeleistung erfordern.

Und mich interessiert wirklich, was so viel Leute ernsthaft zu dieser Annahme verleitet.
Bei den <200km Reichweite Batterien mag es ja in Einzelfällen wirklich das Argument gegeben haben zuhause zwischenladen zu müssen. Größere Batterien elemenieren diese Notwendigkeit aber mit steigender Kapazität.
Als usecase fällt mir da wirklich nur noch das Taxigewerbe ein.

ecopowerprofi hat geschrieben:
So genau sind die gar nicht. Wenn ich von zu Hause mit 100% SoC die 2 km in die Firma fahre, dann habe beim nächsten Losfahren an der Firma nur noch 95 oder 96% SoC.

Ja, weiß ich natürlich. Habe deswegen auch keine Wirkungsgradangabe dazugeschrieben. Aber der Trend ist leider auch an anderer Stelle bestätigt.
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Re: Steckdosen in Garage für zwei Autos

Beitragvon ecopowerprofi » Do 21. Sep 2017, 08:01

Wiese hat geschrieben:
wenn man aus Unwissenheit dann 3 Autos an der 3-fach-Steckdose lädt

Ich glaube das Problem mit der Schuko haben wir hier schon mehrfach beschrieben. Die Schuko ist nicht geeignet um daran dauerhaft ein E-KFZ zu laden. Selbst für 3 kW sollte man eine WB nehmen.

Wiese hat geschrieben:
Für einphasig ladende Autos könnte man auch anschlusstechnisch dafür sorgen, dass sie auf 2 underschiedlichen Phasen laden.
......
Der Elektriker wirds schon wissen ...

Ich kenne den Elektriker zwar nicht aber ich kenne genug die nicht wissen, dass man bei den WB die Phasen rotieren lassen sollte, wenn mehrere an einer Zuleitung hängen.
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Re: Steckdosen in Garage für zwei Autos

Beitragvon eDEVIL » Do 21. Sep 2017, 08:41

rollee hat geschrieben:
Wie ist der pragmatische Ansatz? Zwei mal 16A CEE, oder gleich zwei mal 32A CEE (wenn das mein Hausanschluss überhaupt hergibt.)

Kommt auf die Örtliche begebenheiten an.

Sofern man sinnvoll nahe der Garage/Carport eine unetrverteilung installeiren kann, würde ich eher ein dickes Kabel legen, was die max. Leistung des Hausanschlusses verträgt und von dort dann bedarfsgerecht installieren lassen.
Am besten gleich steuerleitugn mit legen, falls man ein Lastmanagement mit messung am Hausanschuss später nachrüsten möchte.

Welches Modell wird denn das erste eAuto?
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Steckdosen in Garage für zwei Autos

Beitragvon Hamburger » Do 21. Sep 2017, 09:06

Ich würde in die Garage eine dicke Leitung z.B. für 400V/32A legen lassen und dort eine eigene Unterverteilung für die Wallboxen installieren lassen. Ob du dann zwei Wallboxen oder eine Doppelwallbox nimmst ist dann Preis- und Geschmacksfrage. Entweder 2x11kW oder 2x22kW, dann aber zwingend mit Lastmanagement.

Und wenn du die Möglichkeit hast die Kabel z.B. auf einem Schlauchhalter neben der WB aufzuhängen... dann nimm Wallboxen mit festem Ladekabel. Das ist bequemer und zeitsparender als nach jeder Benutzung das Kabel wieder aufzuwickeln und ins Auto zu legen.
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Re: Steckdosen in Garage für zwei Autos

Beitragvon AndiH » Do 21. Sep 2017, 09:23

spark-ed hat geschrieben:
Mir geht es darum. immer wieder darauf hinzuweisen warum in Zukunft ausgerechnet größere Batterien an der heimischen Wallbox gerade keine höhere Ladeleistung erfordern.


Das sind einfach Verhaltensweisen aus Verbrenner Zeiten. Man geht erst tanken wenn der Tank fast leer ist, weil man dazu irgendwo hinfahren muss und Zeit und Geld verplempert. Dann will man da auch möglichst schnell wieder weg.
Das beim E-Auto die effizienteste und verträglichste Art zu laden darin besteht das Auto immer dann langsam voll zu laden wenn es eh rumsteht muss sich erst setzen.

Gruß

Andi
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