Schuko Ladekabel als Dauerlösung

Re: Schuko Ladekabel als Dauerlösung

Beitragvon Heavendenied » Mo 11. Dez 2017, 19:35

Diese kombi dose hat cee rot und schuko, aber kein cee blau! Hilft also nix.
Wenns dir selbst von der ladezeit her reicht würde ich auch auf dauer an schuko mit max. 10A laden. Aber auch das nur, wenn die steckdose ordentlich installiert ist und ne ordentliche Qualität hat.
Ansonsten würde ich wohl auch am ehsten zu einem mobilen ladekabel mit cee rot greifen. Finde ich einfach universeller als ne feste wallbox.
Gruß,
Jürgen
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Re: Schuko Ladekabel als Dauerlösung

Beitragvon p.hase » Mo 11. Dez 2017, 22:16

habe in etwa 100.000-120.000km auf strom mit meinen notladekabeln 2x schukos zu je 10€ und 2x stecker zu je 5€ verbrannt. passt.
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Re: Schuko Ladekabel als Dauerlösung

Beitragvon gekfsns » Mo 11. Dez 2017, 22:18

Bei vorhandener roter CEE Dose würde ich nicht lange überlegen und mir einen Mennekes ICCB mit blauem CEE Stecker besorgen.
Kostet als Volvo Teil Artikel-Nr. 31407095 um die 390€ und mit einem Adapter CEE rot- CEE blau, das es fertig in erstaunlich guter Qualität für wenig Geld zu kaufen gibt.
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Re: Schuko Ladekabel als Dauerlösung

Beitragvon JoDa » Di 12. Dez 2017, 22:05

Das Thema "Schuko Ladekabel als Dauerlösung" wurde im Forum ja schon ausreichend diskutiert.
Die Erkenntnisse sind im Wiki-Artikel Dauerbelastbarkeit von Schukosteckverbindungen zusammengefasst.

In dem konkreten Fall bekommt der Themenersteller zum Smart forfour das orginal "Ladekabel für die Steckdose" mitgeliefert.
Bei diesem kann man den Ladestrom in zwei Stufen (8 Ampere oder 12 Ampere) einstellen.
Damit ergibt sich eine realistische Ladegeschwindigkeit von etwas mehr als 10 km/h bzw. 15 km/h.
Zum Vollladen über Nacht (des 17,6 kWh Akkus) reichen beide Ladegeschwindigkeiten aus.
Wie Forenmitglieder berichten kommt es jedoch bei der Einstellung von 12 Ampere nach einigen Jahren zum Verschmoren der Schukosteckverbindung.
Der Themenersteller hat neben der Schukosteckdose noch eine CEE16rot-Dose. Über einen "CEE16rot auf CEE16blau-Adapter" und ein "Ladekabel für die CEE16blau-Dose" könnte der Themenersteller auch mit 16 Ampere (= Ladegeschwindigkeit >20 km/h) laden. Der Vorteil ist die höhere Ladegeschwindigkeit, der Nachteil die Kosten von knapp 300€.
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Re: Schuko Ladekabel als Dauerlösung

Beitragvon PowerTower » Di 12. Dez 2017, 22:17

Man kann das Volvo Kabel auch direkt auf CEE rot umbauen, Garantie ist dann natürlich futsch. Der originale CEE blau Stecker ist vergossen und muss abgeschnitten werden. Adapter funktioniert natürlich ebenso, war in dem Fall aber nicht bevorzugt. Bei Partacus gibt es das Kabel für 337 Euro.
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IMG_20171121_202116993.jpg
Volvo Kabel auf CEE rot umgebaut
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Re: Schuko Ladekabel als Dauerlösung

Beitragvon SmEDy » Mi 13. Dez 2017, 10:12

Vielen Dank an alle für die kompetente "Beratung" :)

Der Vorschlag von Joda gefällt mir sehr gut und ich denke das ist bzgl. Preis/Leistung eine gute Lösung. Ich muss dann auch bzgl. Installation nichts anpassen.

Ich werde dann auch von Smart nicht das Schuko-Ladekabel sondern das Wallbox-Ladekabel nehmen.

Das heißt, ich lade zu Hause mit dem "CEE16-blau-(inkl-Adapter-von-CEE16-rot)-Kabel" und in der Stadt mit dem Wallbox-Kabel an öffentlichen Ladestationen.

looks like a plan ;)

Nochmals Danke!
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Re: Schuko Ladekabel als Dauerlösung

Beitragvon bikeschmid » Mo 18. Dez 2017, 00:00

Bei Thema Laden an Schuko wird immer wieder von geschmolzenen bzw. überhitzten Schuko-Dosen berichtet.
Ich lade meine Zoe öfter mal an Schuko und die Dosen werden nicht mal handwarm, wenn meine Frau bügelt wird die Dose wärmer.
Unter welchen Bedingungen entstehen die hohen Temperaturen die Dosen Probleme bereiten?

VG
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Re: Schuko Ladekabel als Dauerlösung

Beitragvon PowerTower » Mo 18. Dez 2017, 00:13

technische Gründe:
- zu geringer Querschnitt des Kabels, dies erhöht die Temperatur in der Steckdose
- Art der Klemmung der Kupferleitungen, je weniger Kontaktfläche desto schlechter
- Korrosion der Kontakte
- allgemein mindere Qualität der Steckdose

sowie Fehlbehandlung durch den Nutzer:
- ICCB hängt mit vollem Gewicht an der Steckdose
- es werden ungeeignete Verlängerungskabel eingesetzt und die Ladeleistung nicht entsprechend angepasst

Eine qualitativ gute Steckdose, die mit 2,5 mm² über Schraubkontakte angeschlossen ist und dazu in einer trockenen Garage montiert, wird viele Jahre treue Dienste leisten und keine Probleme mit 10 A haben. Wenn der Nutzer dann noch beachtet, dass die ICCB möglichst aufgehängt (0,3 m Zuleitung) oder an geeigneter Stelle abgelegt wird (1,4 m Zuleitung) um die Steckdose zu entlasten, dann ist alles paletti. Es ist halt nicht ganz Narrensicher.
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Re: Schuko Ladekabel als Dauerlösung

Beitragvon R4MP » Mo 18. Dez 2017, 10:15

PowerTower hat geschrieben:
technische Gründe:
- zu geringer Querschnitt des Kabels, dies erhöht die Temperatur in der Steckdose
- Art der Klemmung der Kupferleitungen, je weniger Kontaktfläche desto schlechter
- Korrosion der Kontakte
- allgemein mindere Qualität der Steckdose

sowie Fehlbehandlung durch den Nutzer:
- ICCB hängt mit vollem Gewicht an der Steckdose
- es werden ungeeignete Verlängerungskabel eingesetzt und die Ladeleistung nicht entsprechend angepasst

Eine qualitativ gute Steckdose, die mit 2,5 mm² über Schraubkontakte angeschlossen ist und dazu in einer trockenen Garage montiert, wird viele Jahre treue Dienste leisten und keine Probleme mit 10 A haben. Wenn der Nutzer dann noch beachtet, dass die ICCB möglichst aufgehängt (0,3 m Zuleitung) oder an geeigneter Stelle abgelegt wird (1,4 m Zuleitung) um die Steckdose zu entlasten, dann ist alles paletti. Es ist halt nicht ganz Narrensicher.


Naja der Querschnitt des Kabels reicht für 10A alle mal und sicher aus! Man muss sich mal anschauen wie lang das Kabel sein müsste, damit es hier zu relevanten Problemen kommt. Natürlich sollte hier nicht ein Draht im kabel stecken, der vor 1960 gelegt wurde ;)
Ansonsten ist die Schuko-Dose so konzepiert, dass diese den Stecker so halten kann, dass das geringe Gewicht des Bricks/Ziegels nicht wirklich ins Gewicht fällt. Natürlich sollte eine DOse ordentlich angebracht sein und mindestens IP 44 für Außen/Feuchträume einhalten.
Ansonsten bis die Klemmen in der Dose wirklich einen verschließ und eine Anfälligkeit für 10A zeigt wirds ein paar Jahre dauern. Ansonsten sind ja gerade deswegen die Ziegel so sicher ausgelegt.

Jedoch sollte man generell überlegen, ob das Schnarchladen an einer Schuko-Dose wirklich wirtschaftlich und sinnvoll ist :)
Eine Wallbox kann man mit ein wenig Kopfeinsatz und z.B. eventueller Förderungen günstig und schnell herrichten :)
MfG R4MP
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Re: Schuko Ladekabel als Dauerlösung

Beitragvon AndiH » Mo 18. Dez 2017, 10:34

R4MP hat geschrieben:
Ansonsten ist die Schuko-Dose so konzepiert, dass diese den Stecker so halten kann, dass das geringe Gewicht des Bricks/Ziegels nicht wirklich ins Gewicht fällt. Natürlich sollte eine DOse ordentlich angebracht sein und mindestens IP 44 für Außen/Feuchträume einhalten.


Das ist leider falsch. Die Schuko Kontakte bestehen i.d.R. aus zwei Federkontakten die von zwei Seiten auf die Stifte des Steckers drücken. Wenn nun durch Zug auf den Stecker diese Federkontakte belastet werden hat der eine auf die Dauer kein Federkraft mehr und der andere kein Kontakt weil sich der Stecker-Stift nur noch auf den unteren Stützt. Damit erhöht sich der Übergangswiderstand auf mehr als das doppelte. Man sollte also niemals eine Schuko Steckverbindung mit Zug belasten weil entweder der Stecker raus rutschen kann oder die Federkontakte ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen können. Zusätzlich lässt bei den meisten Materialien die Federkraft nach wenn das Metall heiß wird und damit hat man einen selbstverstärkenden Effekt.
Bei den Leitungen gebe ich dir recht, auch 1,5qmm reichen, dort sind eher alte, womöglich mehrmals überkleisterte Lüsterklemmen ein Problem. Kuper altert nicht, Verbindungen schon.
Seit 02/2016 über 1.900 Liter Diesel NICHT verbrannt...
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