Probleme mit privaten Ladestationen

Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Martin_BY » Sa 19. Aug 2017, 11:46

mweisEl hat geschrieben:
Martin_BY hat geschrieben:
Wer zu Hause nicht sicher laden kann, wird sich kein E-Auto kaufen.

Ich kann zu Hause gar nicht laden, habe trotzdem eines gekauft - auch wenn einem viele hier im Forum das öffentliche Laden mit <22kW nicht zugestehen wollen, mache ich es trotzdem!

Martin_BY hat geschrieben:
Mit Ladesäule soll ich also min. 4000.-€ ausgeben, um mit wenigstens 22kw laden zu können?

Wozu in aller Welt willst Du mit "wenigstens 22 kW laden können"? Für eine ständige Betriebsbereitschaft reichten 3,7 kW oder 2,3 kW locker aus.


Wie ich bereits geschrieben habe, würden mir 3,7kw reichen.
Wie ich auch bereits geschrieben habe, kann ich vom Haus nicht zum Stellplatz mit einer Leitung. Also bleibt ein eigener Anschluss. Und der kostet lt. VNB 2680.-€ bis 30kw Anschlussleistung.
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Beitragvon Martin_BY » Sa 19. Aug 2017, 11:53

Habteuchbittelieb hat geschrieben:
Ich hab dir ein paar Beispiele aufgezeigt wie es möglich ist, du mir wie es nicht möglich ist. Was soll man da noch grossartig weiter diskutieren? Man könnte sich ja mal auch überlegen ob mit man mit 15 bis 20 Min. an einem möglichen tripple Lader den Erwerb eines E-Autos ohne eigene Lademöglichkeit in Erwägung ziehen könnte. Aber das ist ja nicht zwangsläufig meine Arbeit, sondern dein Part. Aber Hauptsache wir quatschen darüber was nicht möglich ist. Passend zum Threadthema. Wir packen das.


Nur daß die Beispiele in meiner Situation nicht helfen.

Vergiss doch bitte nicht, daß Du hier mit jemandem diskutierst, der ein sehr großes Interesse hat, elektrisch zu fahren und dafür auch Investitionen betreiben würde.
Du tust so, als wäre das nur Gejammer. Dann darf sich aber niemand wundern, wenn alle die, die sich nicht ansatzweise so stark für Elektromobilität begeistern, bereits schon weit vor der hier beschriebenen Problematik aussteigen.
Und wir sind bei meiner Konstellation ja immerhin so weit, daß ein privater Stellplatz da wäre. Als Laternenparker wird's noch blöder.

Nein, mein Part ist es nicht, unter allen möglichen Umständen geradezu zwanghaft ein e-Auto zu kaufen. Mit dem (Denk-)Modell wird die Verbreitung auch schwierig.
Ich bin bereit, aus der Überzeugung heraus, daß Elektromobilität etwas Gutes ist, dafür Geld und Zeit aufzuwenden. Aber wenn die Hürden zu groß sind - und offenbar sind die von mir beschriebenen Hindernisse ja in Deinen Augen lächerlich - dann wird es halt wieder ein Verbrenner. Und das wäre schade.
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon ammersee-wolf » Sa 19. Aug 2017, 12:05

Martin, hast du einen festen Stellplatz?
Wenn ja, wer wohnt im nächstgelegen Haus. Vielleicht ist da jemand, der der Sache aufgeschlossen gegenübersteht und dir hilft. Ein Leerrohr mit Kabel unter einem Gehweg zu verlegen, ist kein all zu großes Ding.

Viel Erfolg
Frank
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Großstadtfahrer » Sa 19. Aug 2017, 12:09

Das kommt ja wieder Schlag auf Schlag ;-)

https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 07748.html

Unglücke seien immer eine Verkettung unglücklicher Umstände. "Was passiert, wenn wir extrem tiefe Temperaturen haben, kein Wind weht, die Sonne nicht scheint und gleichzeitig Kraftwerke beziehungsweise Stromleitungen ungeplant ausfallen? Da lege ich nicht meine Hand ins Feuer."

Fischer hält daher Stromknappheit an manchen Tagen nicht für ausgeschlossen: "Ich erwarte aber keine regelmäßigen Blackouts, aber möglicherweise wird man an manchen Tagen anordnen müssen, ihr müsst jetzt weniger Strom verbrauchen. Man darf gespannt sein, ob das unspektakulär über Marktmechanismen oder öffentlichkeitswirksam über Radiodurchsagen funktionieren wird."


Das muss man sich mal vorstellen!

1998 - Telekom bittet Kunden keine weiteren Mobiltelefone zu kaufen!!!
Das Netz ist dafür nicht vorbereitet!!!


Ich wusste es immer, Elektrokonzerne wollen keinen Strom verkaufen. Dafür müssen sie Investieren.
Lieber Grundgebühr kassieren und Altlasten verwalten. ;-)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/rwe-ta ... 90262.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Münsterländer_Schneechaos

 
Diskussion um Strommastenstahl
Mitte Dezember 2005 räumte RWE ein, dass es einen Großteil der 44.000 Strommasten seines Hoch- und Höchstspannungsnetzes seit mehr als 65 Jahren nutzt. 10.300 der derzeit genutzten Hochspannungsmasten wurden vor 1940 errichtet. RWE wies darauf hin, dass es in ganz Europa viele sehr alte Strommasten gibt. Viele von ihnen sind aus dem wegen seines hohen Stickstoffgehaltes spröden und deshalb leicht brechenden Thomasstahl gefertigt.


http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/a ... -1.2017641

Die Feldheimer hatten sich zuvor durchaus bemüht, dem örtlichen Netzbetreiber Eon seine Leitungen abzukaufen - der sah allerdings keinen Grund dazu. Was hat ein großer Konzern schon davon, ein paar Bürgern winzige Teile seines Netzes zu verkaufen? Für ihn würde das nur den Verlust von Kunden bedeuten, den Verlust von Geld - erst recht wenn andere Kommunen nachziehen würden.


Ich glaube da schreit wieder einer nach Förderung!!! ;-)

Förderung kassieren ohne zu fördern ;-)



Klappt ja bei der Telekom auch immer noch.

Ein wenig Mafiamethoden. "Eine schöne Infrastruktur haben sie aber da. Wäre doch schade wenn aufgrund fehlender Förderung und mit Hilfe unseres Monopols der Ausbau ins stocken geraten würde und Deutschland in Europa das Schlusslicht an Bandbreite sein wird. Das wollen sie doch nicht, oder?"



Stromanschluss ist der letzte Trumpf den man noch ziehen kann.

Bald günstiges eAuto (leider nicht aus Deutschland).
Gesetzt für Lademöglichkiet am privaten Parkplatz (wenn es wirklich kommt).
Der Energieanbieter verbietet die Stromabnahme, weil er nicht an einem Ausbau der Infrastruktur interessiert ist.

Wartet es ab! Demnächst gibt es extra(teure) Tarife für eMobilisten. Weil man mehr Strom abnimmt als üblich und daher die Infrastruktur belastet ;-)
Zuletzt geändert von Großstadtfahrer am Sa 19. Aug 2017, 12:36, insgesamt 4-mal geändert.
Gruß
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Habteuchbittelieb » Sa 19. Aug 2017, 12:19

Martin_BY hat geschrieben:
Ich bin bereit, aus der Überzeugung heraus, daß Elektromobilität etwas Gutes ist, dafür Geld und Zeit aufzuwenden. Aber wenn die Hürden zu groß sind - und offenbar sind die von mir beschriebenen Hindernisse ja in Deinen Augen lächerlich - dann wird es halt wieder ein Verbrenner. Und das wäre schade.

Gibt es keine vernünftigen Ladesäulen irgendwo bei dir am Ort, auf den Weg zur Arbeit etc.? Angenommen die möchtest die ZOE40 und fährst am Tag nur 35 - 50 KM. Dann hast das "Problem" des Ladens max. einmal die Woche. Es sollte sich ein REWE finden mit einer Ladesäule, ein Kino etc. etc.. Nenn mir grob deinen Wohnort, dann mach ich dir paar Beispiele wo du laden könntest. ;)
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Habteuchbittelieb » Sa 19. Aug 2017, 12:21

Von dem üblichen Quatsch mit 2x kWh Akku würde ich in deinem Fall auf jeden Fall die Finger lassen!
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Habteuchbittelieb » Sa 19. Aug 2017, 12:24

Martin_BY hat geschrieben:
Du tust so, als wäre das nur Gejammer. Dann darf sich aber niemand wundern, wenn alle die, die sich nicht ansatzweise so stark für Elektromobilität begeistern, bereits schon weit vor der hier beschriebenen Problematik aussteigen.
Und wir sind bei meiner Konstellation ja immerhin so weit, daß ein privater Stellplatz da wäre. Als Laternenparker wird's noch blöder.

http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/
https://my.newmotion.com/

Ich seh mittlerweilen nur noch Ladesäulen.
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon BED » Sa 19. Aug 2017, 12:34

Martin_BY hat geschrieben:
mweisEl hat geschrieben:
Martin_BY hat geschrieben:
Wer zu Hause nicht sicher laden kann, wird sich kein E-Auto kaufen.

Ich kann zu Hause gar nicht laden, habe trotzdem eines gekauft - auch wenn einem viele hier im Forum das öffentliche Laden mit <22kW nicht zugestehen wollen, mache ich es trotzdem!

Martin_BY hat geschrieben:
Mit Ladesäule soll ich also min. 4000.-€ ausgeben, um mit wenigstens 22kw laden zu können?

Wozu in aller Welt willst Du mit "wenigstens 22 kW laden können"? Für eine ständige Betriebsbereitschaft reichten 3,7 kW oder 2,3 kW locker aus.


Wie ich bereits geschrieben habe, würden mir 3,7kw reichen.
Wie ich auch bereits geschrieben habe, kann ich vom Haus nicht zum Stellplatz mit einer Leitung. Also bleibt ein eigener Anschluss. Und der kostet lt. VNB 2680.-€ bis 30kw Anschlussleistung.


2680 Euro abgeschrieben auf 50 Jahre Nutzungszeit sind nicht mal 5 Euro pro Monat. ;)
Würde ich sofort machen, weil damit Dein Stellplatz min. das doppelte Wert ist!
Wer weiß, ob solche Installationen in Zukunft noch zugelassen werden. Vermutlich wird die Hürde wegen gesetzlicher Vorgaben höher gelegt (z.B. vorgeschriebenes Lastmgmt).

Dann noch eine Wallbox mit Abrechnungsmöglichkeit und Du kannst Dir den Anschluss als privater Ladesäulenbetreiber während der Nichtnutzung Gegenfinanzierung. Früher oder später brauchen die anderen Stellplätze auch Strom - dann kannst Du nochmal refinanzieren, indem Du die anderen an den Anschlusskosten beteiligst.
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Martin_BY » Sa 19. Aug 2017, 12:55

BED hat geschrieben:
2680 Euro abgeschrieben auf 50 Jahre Nutzungszeit sind nicht mal 5 Euro pro Monat. ;)
Würde ich sofort machen, weil damit Dein Stellplatz min. das doppelte Wert ist!
Wer weiß, ob solche Installationen in Zukunft noch zugelassen werden. Vermutlich wird die Hürde wegen gesetzlicher Vorgaben höher gelegt (z.B. vorgeschriebenes Lastmgmt).

Dann noch eine Wallbox mit Abrechnungsmöglichkeit und Du kannst Dir den Anschluss als privater Ladesäulenbetreiber während der Nichtnutzung Gegenfinanzierung. Früher oder später brauchen die anderen Stellplätze auch Strom - dann kannst Du nochmal refinanzieren, indem Du die anderen an den Anschlusskosten beteiligst.


Der letzte Teil ist interessant: angenommen, ich bezahle die Anschlusskosten, wer sagt dann, daß der VNB die Verlegung nicht auch für andere zukünftige Kunden nutzt? Ich habe ja kaum ein alleiniges Recht auf die 15m Erdkabel zu meinem Stellplatz? Dann macht der VNB x-Mal das Geschäft und mir bringt das gar nichts. Also nix mit Refinanzierung. :?:

Mit der aktuellen Förderung habe ich mich bereits grob befasst, damit könnte man ggf. einen Teil der Kosten wieder reinholen und der ganzen Siedlung einen Ladepunkt zur Verfügung stellen. Nachteil: mein Stellplatz ist dann quasi weg, weil "öffentlich".
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon INRAOS » Sa 19. Aug 2017, 14:05

Martin_BY hat geschrieben:

Irgendwie lustig, 5 Minuten in einem deutschen Forum angemeldet und schon den ersten gefunden, der offenbar nicht helfen, sondern nur belehren und rumgiften will.
.


Hallo Martin,

dann schau mal drauf, wann sich der von Dir benannte User angemeldet hat. Angemeldet heute um 7.xx Uhr, schon 28 Beiträge geschrieben und anderen dabei auf eine sehr eigene Art Belehrungen erteilt.

Für mich sieht das (wieder mal) nach einem 20+x Account eines Users aus, der schon zig mal gesperrt wurde. Den darfst Du in diesem Fall dann einfach nicht ernst nehmen.

Deine Problematik kann ich nachvollziehen - ich hätte mir kein eAuto zugelegt, wenn ich nicht zu Hause aufladen könnte. Das mag in einer Großstadt noch gut gehen, bei uns 'auf dem Land' war beim Autokauf die nächste öffentliche Lademöglichkeit ca 15 km entfernt - mittlerweile nur noch 5 km.

Leider passt das ganze hier nicht wirklich zu der ARD-Reportage - da wäre ein eigener Thread besser gewesen, um dir Tips geben zu können.
BMW i3 BEV 94 Ah seit 29.12.2016. Mittlerweile schon über 25.000 km vollelektrisch gefahren.
Passat GTE bestellt, LT ca Juli 2018.
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