private Low Cost Ladesäulen für die Gemeinschaft

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Beitragvon eDEVIL » Sa 5. Jul 2014, 22:14

Ausgehend von meinen Streben nach Schnelllademöglichkeiten selbst in die Hand nehmen (chademo) bin ich von der Idee (von TeeKay) begeistert ein 43KW Schnelladenetz für Zoe und andere AC schnelladefähigen (min. 22KW) Fahrzeugen aufzubauen.

Die Idee ist imho in sich stimmig und sollte nicht verwässert werden. Dennoch sollte parallel ein anderer Ansatz, der dem Drehstromnetz mehr ähnelt verfolgt werden. Da die 43KW Säulen entlang der Autobahn /zumindest in der Nähe) aufgestellt werden sollen, kann dieses Netz wunderbar durch Säulen entlang der Bundesstraßen ergänzt werden.

Eine Bitte an alle: Zusammen und nicht gegeneinander!
:danke:
Wir schwimmen alle im großen Wasser der Automobilität und haben alle sehr klein Boote. Die einen sind schneller die anderen langsamer, aber gemeinsam wollen wir die Elektromobilität voran bringen!
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Re: private Low Cost Ladesäulen für die Gemeinschaft

Beitragvon eDEVIL » Sa 5. Jul 2014, 22:34

Mich persönlich würde es z.B. reizen nach Möglichkeit meine 43KVA /63A Hausanschlußleistung zum LAden zur vErfügugn zu stellen. Das Haus grenz direkt an öffentlichen Grund und es gibt 2 Parkplätze. Wenn beide belegt sein sollten, könnte man auch noch vor dem Tor parken, wo sonst niemand steht und auch selten rein udn raus gefahren wird,da ich immer vor dem haus parke.
Da ich von den 63A ja mein haus auch noch versorgen muß, müßte die Ladeleistung je nach Hausverbrauch geregelt werden.
Die Begrenzung ist ja 63 A SLS, also E-Charakteristik und muß nicht bei jeder Schwankung mitgeregelt werden.
Eine Anpassung nach 10min Durchschnittswert sollte also genügen.

Welche Platine könnte ich da für die Regelung nehmen? Diese preislicheRichtung von Fabec wäre interessant.

Als Gehäuse würde eine etwas größere Drehstromkiste (Marke Eigenbau) diehnen, in der dann noch Platz für Typ2 wäre oder bei Festem Typ2 Kabel ggf. eine zweite daneben.
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Re: private Low Cost Ladesäulen für die Gemeinschaft

Beitragvon TeeKay » So 6. Jul 2014, 10:48

Hast du mal beim Versorger gefragt, was ein Upgrade auf 100A kosten würde? mark32 hat doch meines Wissens nach auch 100A bekommen, ohne große Summen in die Hand zu nehmen.
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Re: private Low Cost Ladesäulen für die Gemeinschaft

Beitragvon eDEVIL » So 6. Jul 2014, 10:55

Obwohl ich da mit einem leitenden angestellten gesprochen habe, konnte der mir nix konkretes sagen. man müsse erstmal schauen, welche Leistung der Vorbesitzer bezahlt hat und das ist wohl nicht elektronisch erfaßt etc.
Der Zähler würde ab 100A verkraften.

Interessant wäre, wie man eine private Lademöglichkeit von der durchschnittlichen Leistung bewertet. Der Edis-Mitarbeiter hat darauf verwiesen, das das ja der Elektirker wissen müsse... :roll:
Wenn man bei einer 43KW Wallbox von 30min Nutzung pro Tag ausgehen, wäre das ja im Schnitt knapp 900W

Naja, muß wohl dann mal den langen bürokratischen Weg gehen...
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Re: private Low Cost Ladesäulen für die Gemeinschaft

Beitragvon mark32 » So 6. Jul 2014, 14:20

Bei mir war es etwas Glück mit der 100A-Erweiterung. Grundsätzlich mußte die Hausanschlußleitung und das übergeordnete Kabel zum nächsten Transformator passen. Dies war in meinem Baugebiet kein Problem. War alles 25Quadrat Kupfer und größer.

Zusätzlich handelt es sich um einen kleinen Stadtwerke-Betrieb wo noch die lokalen Elektriker per Du mit den Zuständigen kommunizieren. Das größte Problem war, daß größer 63A eine Wandlermessung notwendig war (teuer bei vorhandener PV). Also wurde es folgendermaßen gelöst: Gesamzabsicherung auf 100A im Panzerkasten vom Elektriker geändert, dann ein zusätzlicher Zähler parallel zum Hauszähler, beide mit 63A abgesichert. Über die Gleichzeitigkeit gerechnet besteht kein Problem, selbst wenn ein ZOE lädt bleiben 37A für das Haus übrig. Großer Vorteil: Die FI-Problematik des Typ B in der crOhm-Box fällt weg, da nur die Box isoliert an einem "Hausanschluß" hängt.
Ein Nachteil hat das Ganze: Ich zahle eine zweite Hauszählermiete. Ansonsten kostete dies nur den Elektriker (ca 1000,- Euro). Und ich muß einen geringen Abschlag für den Verbrauch zahlen.
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Re: private Low Cost Ladesäulen für die Gemeinschaft

Beitragvon eDEVIL » Mo 7. Jul 2014, 08:14

mark32 hat geschrieben:
...kleinen Stadtwerke-Betrieb wo noch die lokalen Elektriker per Du mit den Zuständigen kommunizieren. Das größte Problem war, daß größer 63A eine Wandlermessung notwendig war (teuer bei vorhandener PV).

Ja, sowas ist meist von Vorteil Die Edis ist da teilweise echt anstrengend. Ich mußte mit Nachdruck dran bleiben, um von der edis den passenden WP-Zähler zu bekommen - der Elektriker hatte es schon (fast) aufgegeben...
Kommt natürlich rauf an, welche Zähler Dein VNB verwendet, aber Direktmessung geht technisch auch noch bis 100A. Mein "Stasi"-Zähler mit GSM Teil geht bis 100A. Aber oft geht es ja nur üb er solche Deals, wenn man nicht den "harten Weg" wählen möchte.
Großer Vorteil: Die FI-Problematik des Typ B in der crOhm-Box fällt weg, da nur die Box isoliert an einem "Hausanschluß" hängt.

Die Leitungen sind ja immer noch verbunden. wenn man die Box von eine Hauptabzweigklemme abzweigt, kommt das im Prinzip aufs gleiche heraus. Muß man halt etwas anders verdrahten als normale Verbraucher. Mein PV UV hängt so z.B. dran und der Rest des Hauses läuft über einen Hutschienenzähler zur Verbrauchsmessung. Extra FI-Kreise sollte man ja eh haben.

Denke 80A sollte hier auf jeden Fall gehen, da vor weniger als 0 Jahren die Straßenverkabelung nebst Hausanschlüssen komplett neu gemacht wurden . Habe hier auch noch einen unbenutzten Ergasanschluß, den der Vorbesitzer neu bezahlt hatte.
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