Planung Ladestellen / 10 TG-Stellplätze in WEG

Re: Planung Ladestellen / 10 TG-Stellplätze in WEG

Beitragvon ecopowerprofi » Mi 4. Apr 2018, 22:15

kub0815 hat geschrieben:
Und warum nicht Drehstrom 5x2,5mm2

Weil man bei 1-phasen Wechselstrom einen FI-LS TypA setzen kann (niedrige Kosten) und weil es wg. der längeren Ladezeit netzdienlicher ist (höhere Netzstabilität).
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Planung Ladestellen / 10 TG-Stellplätze in WEG

Beitragvon kub0815 » Mi 4. Apr 2018, 23:00

Ich halte das laden mit 11kw zwischen 2 und 5 Uhr morgens für noch Netzdienlicher Fi/LS typ a gibt es auch 3polig sind auch nicht viel teuerer.
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Re: Planung Ladestellen / 10 TG-Stellplätze in WEG

Beitragvon ecopowerprofi » Do 5. Apr 2018, 03:48

Bei einem Verbrauch von 2500 kWh (ca. 15.000 km) pro Jahr benötigt man pro Tag im Durchschnitt ca. 7 kWh. Da reichen die 3 Std. von 2 bis 5 Uhr um mit 3,7 kW die 7 kWh in den Akku zu bekommen. Mehr wie 3,7 kW ist beim "Home-Charging" einfach nicht notwendig vor allem wenn die Akkus zukünftig 40 und mehr kWh haben werden.

kub0815 hat geschrieben:
Fi/LS typ a gibt es auch 3polig

Wenn dann sind die 4-pol. und haben auch 4 TE. Die FI/LS 2-pol. gibt es inzwischen auch mit einem TE. Der passt immer in den zentralen Zählerschrank.
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Re: Planung Ladestellen / 10 TG-Stellplätze in WEG

Beitragvon mz3c » Do 5. Apr 2018, 06:58

Das blöde ist nur, dass die Normung auch bei einphasigem Laden eine DC Fehlerstromerkennung vorschreibt. Ob es Sinn macht oder nicht sei dahingestellt, bei einer kommerziellen Lösung kommt man aber leider nicht drum rum.
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Re: Planung Ladestellen / 10 TG-Stellplätze in WEG

Beitragvon kub0815 » Do 5. Apr 2018, 09:45

Ich habe den Text so in erinnerung das der einbau einer DC-Fehlerstromerkennung nur notwendig ist wenn diese auch auftreten kann.
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Re: Planung Ladestellen / 10 TG-Stellplätze in WEG

Beitragvon UliZE40 » Do 5. Apr 2018, 10:11

Wenn nur rote CEE16-Dosen am eigenen Strang angeschlossen werden ist die Frage ohnehin obsolet.
Da tun es in der Tat LS/FI 3p+n Kombischalter. Dann mit je 5x2,5mm² (oder 4mm² bei sehr langen Strecken) zum zugehörigen Stellplatz, fertig. Günstiger, flexibler und universeller geht es kaum.

Die Sparvariante ist dann eben alles nur einphasig auszulegen und CEE-blau-Dosen an den Stellplätzen zu installieren.
Aber ob sich die paar Euro weniger wirklich bei einer Neuinstallation lohnen?
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Re: Planung Ladestellen / 10 TG-Stellplätze in WEG

Beitragvon ecopowerprofi » Do 5. Apr 2018, 10:45

UliZE40 hat geschrieben:
Die Sparvariante ist dann eben alles nur einphasig auszulegen und CEE-blau-Dosen an den Stellplätzen zu installieren.
Aber ob sich die paar Euro weniger wirklich bei einer Neuinstallation lohnen?

Die Kosten spielen zwar auch eine Rolle aber die geringere Ladeleistung reduziert die Belastung des Hausanschlusses. Auch der benötigte Platz in der Zählerverteilung ist zu beachten. Bei 11 kW könnte ein Lastmanagement ggf. nötig werden. Bei 3,7 kW braucht man das definitiv nicht.
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Re: Planung Ladestellen / 10 TG-Stellplätze in WEG

Beitragvon UliZE40 » Do 5. Apr 2018, 11:16

Ja, da hast du sicherlich recht. Allerdings kann man ja jederzeit auf 1-phasig zurückbauen oder rückfallen wenn es die Gegebenheiten erfordern. Umgekehrt ist das ohne Neuverkabelung ausgeschlossen.
Und in der Zeit wo noch nicht jeder am Stellplatz laden will kann der reduzierte Nutzerkreis je nach Fahrzeug eben etwas schneller mit bis zu 11 kW laden. Wobei man das erfahrungsgemäß wirklich selten braucht, da gebe ich dir auch recht, aber schön wenn es dann doch mal nur 1/3 der Zeit braucht wenns es die Umstände erfordern.
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Re: Planung Ladestellen / 10 TG-Stellplätze in WEG

Beitragvon Ilchi » Do 5. Apr 2018, 11:55

UliZE40 hat geschrieben:
Ja, da hast du sicherlich recht. Allerdings kann man ja jederzeit auf 1-phasig zurückbauen oder rückfallen wenn es die Gegebenheiten erfordern. Umgekehrt ist das ohne Neuverkabelung ausgeschlossen.
Und in der Zeit wo noch nicht jeder am Stellplatz laden will kann der reduzierte Nutzerkreis je nach Fahrzeug eben etwas schneller mit bis zu 11 kW laden. Wobei man das erfahrungsgemäß wirklich selten braucht, da gebe ich dir auch recht, aber schön wenn es dann doch mal nur 1/3 der Zeit braucht wenns es die Umstände erfordern.


Ich finde es sehr schwierig, später eine Anschlussleistung von 11 kW auf 3,7 kW zurückzubauen. Macht das jemand mit, Stichwort "Besitzstandswahrung"? Ich würde von Anfang an nur die 3,7 kW verkabeln. Wir fahren 35 Tkm elektrisch im Jahr - uns reicht das locker. Bei 10 Stunden Nachtruhe/ Anwesenheit zu Hause (ich hoffe, man hat normalerweise mehr) kann man knapp 200 km je Tag oder anders, 73 Tkm je Jahr "laden" - alleine am Hausanschluss. Ich glaube, es gibt wenige Szenarien, wo diese Leistung nicht reicht - und dann muss man eben diesen einen Platz besser anschließen.
Keep it simple :-)
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Re: Planung Ladestellen / 10 TG-Stellplätze in WEG

Beitragvon ecopowerprofi » Do 5. Apr 2018, 12:13

Ilchi hat geschrieben:
Keep it simple :-)

+1
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