Netzbetreiber verklagen

Re: Netzbetreiber verklagen

Beitragvon TeeKay » Fr 8. Jul 2016, 11:33

mweisEl hat geschrieben:
Nicht nur, dass das (zu einem fixen Zeitpunkt) nicht mit Erneuerbaren erzeugt werden kann... perspektivisch wären das ja 22kW * 45 Mio PKW = 1000 GW oder knapp das Zehnfache der überhaupt zur Verfügung stehenden Kraftwerksleistung (ca. 120 GW in D).

Exakt. Und wenn die 45 Mio PKW alle Freitag Nachmittag am 13. Juni in den Urlaub fahren und um 15:00 in Oer-Erkenschwick am Autohof "Hertas kleiner Imbiss" schnellladen wollen, gibt es dort den Stau des Jahrhunderts. Und wer soll all die Batterien produzieren, wenn morgen 45 Mio Elektroautos gekauft werden?

Ich hab im Garten 32kWh Batteriespeicher für 5.700 Euro liegen. Ausreichend also für 6 Autos, die 15min mit 22kW laden wollen. Davon brauchen wir also 7,5 Mio, um 45 Mio Fahrzeuge je 15min mit 22kW zu laden, ohne das Netz überhaupt zu belasten. Macht 43 Mrd Euro oder 1000 Euro pro Fahrzeug. Ein überschaubarer Preis, um jedwede Netzbelastung zu vermeiden.
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Re: Netzbetreiber verklagen

Beitragvon MineCooky » Fr 8. Jul 2016, 11:41

Außerdem sind in Spritt für 100km schon Strom für 50km drin. Soooo viel fehlt da garnicht
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Re: Netzbetreiber verklagen

Beitragvon Fluencemobil » Fr 8. Jul 2016, 15:12

Und um 2 Ladepunkte mit je 32A zu schaffen, wenn sie nah beieinander liegen, braucht es auch keine 63A mehr.

ladeequipment/vorstellung-meine-evse-ladecontroller-fuer-zwei-anschluesse-t16028.html

Sobald 2 Laden wird die Leistung geteilt. Kommen natürlich 2 ganz leere Tesla gleichzeitig, dauert es 7h bis beide voll sind. ;)
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Re: Netzbetreiber verklagen

Beitragvon Djadschading » Fr 8. Jul 2016, 16:21

Muss halt zu jedem Thema seinen Senf dazugeben, kommt mir bekannt vor...

Aber ohne fundiertest Fachwissen gefährliches Halbwissen zu vermitteln gehört eigentlich gelöscht.
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Re: Netzbetreiber verklagen

Beitragvon eve » Fr 8. Jul 2016, 16:38

MineCooky hat geschrieben:
Außerdem sind in Spritt für 100km schon Strom für 50km drin. Soooo viel fehlt da garnicht


Heißt dann für den Twizy: 100 km Sprit kommen mit 100 km Strom inklusive. Zwischendurch allerdings kurz nachladen...
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Re: Netzbetreiber verklagen

Beitragvon MineCooky » Fr 8. Jul 2016, 16:49

Wenn man den Twizy mit einem Auto vergleicht, ja. Würde den aber eher mit einem Quad vergleichen und die brauchen dementsprechend weniger
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Re: Netzbetreiber verklagen

Beitragvon eW4tler » Sa 9. Jul 2016, 03:09

MineCooky hat geschrieben:
DAs hatte ich ihn mal extra nochmal gefragt, er meinte, das es kW sind. Natürlich kann er falsch liegen, wie jeder. Aber meinem Dad trau ich und das im schlimmsten Fall die Sicherung raus fliegt auch. Wenn ich ne 22kW-Box aufhängen würde und mir Sorgen machen würde, kann man ja auch mal in den Keller an die Zuleitung gehen. Zumindest bei uns ist die so 10cm 'frei' zwischen Wand und dieser Plombe und da mal kucken, obs warm wird.
Dein Vater ist Architekt....also kennt er sich mit Bautechnik, Design und vielen anderen Dingen aus. Von Elektrotechnik mag er oberflächlich Ahnung haben aber das ist zu wenig! Wenn ich ein Haus bauen will, frage ich auch nicht meinen Zahnarzt! ;-)

Jeder hat so sein Fachgebiet, also bitte überlasst die Sache mit dem Strom dem Elektriker!

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Re: Netzbetreiber verklagen

Beitragvon Robert » Sa 9. Jul 2016, 07:08

Bevor ich meinem Netzbetreiber € 7000.- gebe, frage ich zuerst hier im Forum nach.

Als ich vor 3 Jahren bei meinem Netzbetreiber wegen eines 43 kW Laders angefragt habe hat der ungläubig den Kopf gechüttelt und mich gefragt ob ich das ganze Tal bei Betrieb finster machen will...

Übrigens hat mich auch der Elektrikermeister für blöd erklärt als ich die Installation von ihm wollte. "Autos werden nur mit 12 Volt geladen...."

Jetzt habe ich mit Forumshilfe 2 tolle "Freakpowered" :mrgreen: Ladestationen....
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Re: Netzbetreiber verklagen

Beitragvon eve » Sa 9. Jul 2016, 07:29

Robert hat geschrieben:
Als ich vor 3 Jahren bei meinem Netzbetreiber wegen eines 43 kW Laders angefragt habe hat der ungläubig den Kopf gechüttelt


So ähnlich ging es mir, als ich einfach mal bei Conrad gefragt habe, ob sie Ladegeräte für Autos so mit 11/22 kW da haben...
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Re: Netzbetreiber verklagen

Beitragvon Firehowk » Sa 9. Jul 2016, 07:30

TeeKay hat geschrieben:
Und ich behaupte, dass das Quatsch ist. Wir haben eine 35A Hauptsicherung. "Jedes Haus" ist es damit schonmal nicht.


Bis vor 3 Monaten war das auch bei uns so. 35A Hauptsicherung. Im Zuge der Installation einer 22kw Wallbox habe ich dann auf 50A erhöhen lassen. Mehr gibt die vorhandene Zuleitung zum Haus nicht her.
Zuletzt geändert von TeeKay am Sa 9. Jul 2016, 10:35, insgesamt 1-mal geändert.
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