Lademöglichkeit - Mietgarage - Realisierung

Re: Lademöglichkeit - Mietgarage - Realisierung

Beitragvon AndiH » Mo 11. Sep 2017, 13:21

Tongdak hat geschrieben:
Der Gedanke wegen Drehstrom war einfach nur wegen der Zukunftssicherheit (trotz Mietobjekt).


Da es ein Mietobjekt ist ist die Zukunftssicherheit Sache des Vermieters. Für dich entscheidend ist ob du mit ca. 20kWh die du per Schuko pro Nacht nachladen kannst über die Runden kommst. Mit dem IONIQ wären das rund 150km.
Da man für längere Strecken bei den heutigen Akku Größe sowieso unterwegs laden muss wird das in den meisten Fällen reichen um den größten Teil der alltäglichen Fahrten zu erledigen.
Darum wäre die schnellste Lösung wohl am Verzweigungspunkt der Leitungen für die Garagen einen Zwischenzähler zu setzen und solange die Leitung zu den Garagen nicht getauscht oder verstärkt wird mit Schuko/10A anzufangen.

Gruß

Andi
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Re: Lademöglichkeit - Mietgarage - Realisierung

Beitragvon Tongdak » Mo 11. Sep 2017, 14:45

Danke für die Info Andi!

Sorry, jetzt komme ich doch langsam durcheinander. Ich fasse nochmal zusammen:

Wenn die Leitung für 16A ausreichend dimensioniert ist, kann ich mir mit einem Campingstecker, der dann noch gesetzt werden muss inkl. Zähler, und entsprechendem Ladeziegel mit max. 3,68kw (16A x 230V - einphasig) laden. Die Ladedauer entspricht hier nach meinen Recherchen ca. 7,5 - 8h zum Vollaufladen. Oder ist hier auch die Rede von einer Ladung für 150km?

@Andi
Du gehst jetzt davon aus, dass die Leitung nicht für eine Dauerlast von 16A ausgelegt ist oder? D.h. einfach eine 0815 Schukosteckdose an die vorhandene 10A Leitung dran und ab dafür? Bei den 10A braucht man also keine Campingsteckdose, weil das mitgelieferte Hyundai Ladekabel dafür ausreicht (normaler Schukostecker)? Ladedauer hier: ca. 12 Stunden für 150km. Mit der Ladedauer hier würde ich notfalls auch noch irgendwie zurecht kommen. Gibt es hier auch etwas zu beachten bzgl. der Dauerlast? Die anderen Garagen, die auch an der Leitung hängen, haben meines Wissens auch nur eine Lampe drin ohne Steckdose.

Die Lösung mit den 16A, wie ursprünglich von gekfsns angesprochen, wäre natürlich erstrebenswert. Die 8h Ladedauer wären vollkommen ausreichend! Wie sieht es denn generell mit separaten Sicherungen aus? Müssen da keine installiert werden?
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Re: Lademöglichkeit - Mietgarage - Realisierung

Beitragvon rolandk » Mo 11. Sep 2017, 15:27

Tongdak hat geschrieben:
Mein aktueller Verbrenner läuft noch tadellos und ich würde ihn auch vermissen glaub ich,

nein, ich bin mir sicher, das nicht....

Merke Dir diesen Beitrag, und wenn es soweit ist nach ca. 3-4 Wochen krame ihn hervor und beantworte mir die Frage, ob ich recht hatte :-)

Viel Spaß beim elektrischen Gleiten
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Re: Lademöglichkeit - Mietgarage - Realisierung

Beitragvon TobsCA! » Mo 11. Sep 2017, 20:05

Diese: 7,5 - 8h zum Vollaufladen oder 12h... vergiss es.

Du wirst den Akku nicht jeden Tag leer fahren. Also reichen dann teilweise 3-4h pro Nacht und er ist voll.

Ich habe zuhause auch nur einen Abzeig vom Licht. Da lade ich selten mit 10A. Mit dem Twizy habe ich da noch jeden Tag 1,5 Jahre lang geladen. Aber es hat immer gereicht.
Mehr als diese Steckdose bekomme ich aktuell nicht weil " Zukunft, Gesamtkonzept, etc."
Mittlerweile bin ich aber auch der Meingung das reicht. Meisst lade ich im Geschäft.
Hin und wieder am WE zuhause.

Ich habe für meine Garage einen einfachen Zwischenzähler.

MfG
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Re: Lademöglichkeit - Mietgarage - Realisierung

Beitragvon AndiH » Mo 11. Sep 2017, 23:00

Üblicherweise d.h. wenn die einzelne Leitung zu den Garagen nur für Licht etc. vorgesehen war ist das 3x2,5qmm (oder nur 1,5qmm) Kupfer mit 16A im Hausverteiler abgesichert. Diese 16A gelten dann für alle Garagen in Summe. Da ein E-Auto auch über längere Zeit 16A beziehen kann, solltest du in diesem Fall keine 16A zum laden verwenden, sonst bleibt für die anderen nichts mehr übrig bzw. die Sicherung fliegt wenn mehr als einer das Licht einschaltet. Deshalb sind die Schuko Ladegeräte typischerweise auf 10..12A limitiert, weil man davon ausgeht das am selben Stromkreis noch andere Verbraucher möglich sind.
Die Ladezeit bis voll brauchst du nur wenn das Auto ganz leer ist und du bei Abfahrt wieder ganz voll benötigst, ansonsten kann man einfach mit 2,3kWh "Zuladung" pro Stunde für Schuko (10A) und 3,7kWh pro Stunde für einphasig 16A rechnen und mit dem Verbrauch des Wagens dann auf die km zurück rechnen die du pro Stunde nachladen kannst.

Schuko Ladung sollte immer möglich sein und ist zunächst mal die günstigste Lösung ohne Umbauten. Wenn mehrere Laden wollen muss die Zuleitung verstärkt und eine Unterverteilung her, alles andere gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit Ärger.

Gruß

Andi
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Re: Lademöglichkeit - Mietgarage - Realisierung

Beitragvon UliZE40 » Mo 11. Sep 2017, 23:41

Die Standard-Schuko-Ladegeräte sind in der Regel auf ca. 10A begrenzt weil das die Leistung ist die man einer Durchschnittsschukodose eines Durchschnittselektrolaien auf Dauer noch gerade so zumuten kann. :old:

Wenn sonst in den anderen Garagen wirklich nur Licht an dem Stromkreis hängt, der Strang insgesamt mit 16A abgesichert ist und die Leitung ausreichend dimensioniert ist (2,5mm² sollten es schon sein) solltest du mit einem kleinen Zwischenzähler und einer guten Schukodose gut und günstig ausgerüstet sein. Das reicht um das Auto nachts regelmäßig wieder ganz vollzumachen.
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