Knappe aber komplette Info zum Laden für Arbeitgeber?

Knappe aber komplette Info zum Laden für Arbeitgeber?

Beitragvon Deef » Di 24. Sep 2013, 11:16

Situation: Mein Arbeitgeber ist SEHR an der E-mobilität interessiert, hätte selber gerne ein Tesla und fragt nun MICH nach DER Lösung.

Ich suche ein PDF oder ein Power-Point, welches einfach und klar die aktuelle Situation beschreibt:
- Was kann der Arbeitgeber machen, um möglichst alle Fahrzeuge einfach und kostengünstig zu bedienen - und eventuell für den eigenen kommenden Furhpark vor zu sorgen?

- Was gibts für ausprobierte und gängige Möglichkeiten, den Strom entweder zu sponsorn, oder zu schenken, oder zu fördern.
- Bzw.: Wie abrechnen?

Hat jemand die gleiche Situation?

Ich lade seit ein paar Wochen den Leaf immer an anderen Stellen vor den Produktionshallen und ziehe Kabel und das nervt - aber immerhin ist es gestattet.

Gruß, danke, Deef
Leaf 2.Zero (Mr. Black) und Japanleaf (Mr. White - 73 tsd km, 11 Balken), beide von Schaller aus Landsberg.
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Re: Knappe aber komplette Info zum Laden für Arbeitgeber?

Beitragvon mlie » Di 24. Sep 2013, 12:15

Ich möchte dir diesen Tröt nicht kaputtschreiben, aber geh davon aus, dass du schon einen Großteil (AG ist positiv gestimmt) an Problemen erschlagen hat.

Die Praxisprobleme sind größtenteils rein steuerlicher Art, wenn es um den verbrauchten Strom geht.

Am einfachsten wäre es, wenn der Energieversorger eine Säule auf eurem Parkplatz aufstellt und die Abrechnung damit komplett fremdvergeben wird. Ansonsten gibt es noch andere Möglichkeiten -> PN
150 Mm elektrisch ab 11/2012.
Nichts ist so dringend, als dass es morgen nicht noch dringender wäre.
Ein Eckpfeiler kann durchaus rund sein.
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Re: Knappe aber komplette Info zum Laden für Arbeitgeber?

Beitragvon Spürmeise » Sa 19. Okt 2013, 23:48

mlie hat geschrieben:
Ansonsten gibt es noch andere Möglichkeiten -> PN

Würde mich auch interessieren. Die Nebenkostenabrechnung für den Strom durchzureichen, müsste doch gehen?
Oder das mit einer Pauschale zur Nutzung zum Stromladen, wie vereinbart man das genau?
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Re: Knappe aber komplette Info zum Laden für Arbeitgeber?

Beitragvon Deef » Mi 23. Okt 2013, 07:21

Das mit der Ladesäule vom Energieversorger vor der Fa. wäre Käse, da wir ein eigenes Wasserkraftwerk auf dem Gelände betreiben und damit schon unseren kompletten Betrieb betreiben und noch einspeisen.
Steuerlich zu lösen geht das ganze als Geschenk unterhalb der 44€ Grenze.
Ich brauche konservativ gerechnet monatlich Strom für 30.-€, bei Zugrundelegung eines Privattarifs.
Normale Pendler kommen da kaum drüber, vorausgesetzt, sie starten morgens mit vollem Wagen.
Bleibt noch zu klären, inwieweit der tatsächliche Verbrauch dem Finanzamt nachgewiesen werden muss.
Das wäre einfach über abschließbare Außensteckdosen mit integriertem Zähler und Identifizierung zu regeln.
Könnten unsere E-Techniker auch im Haus bauen -
Wenn nicht der Seniorchef jetzt beschlossen hätte das E-mobilität Unsinn ist.
Lade ich also doch wieder daheim nachts den gekauften Strom und speise tagsüber wenn die Sonne scheint ein. Mist.
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Re: Knappe aber komplette Info zum Laden für Arbeitgeber?

Beitragvon Steff » Mi 23. Okt 2013, 07:43

Ich habe es mittlerweile auch aufgegeben meinen Arbeitgeber Verbesserungsvorschläge über E-Mobile zu bringen.
Sei es ein Vorschlag über eine Ladestation für E-Autos (obwohl die Firma auf einigen Werbeprospekten eine E-Auto an der PV-Anlage auflädt. Oder ein Vorschlag für Arbeitnehmer mit Pedelecs.

Wurden alle abgelehnt. Mit zum Teil sehr komischen Begründungen....

Innovativ ist was anderes!

Gruß Stefan
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Re: Knappe aber komplette Info zum Laden für Arbeitgeber?

Beitragvon xado1 » Mi 23. Okt 2013, 07:50

jo,so sans de deitschn :) :) :) :) :) :) :)
ist aber bei uns ösis auch ned einfacher
wenn schon ein eigenes kraftwerk existiert,wem interessiert denn dann das laden von einem,oder zwei autos,vor allem warum muß man sowas abrechnen,das verschwindet ja beim firmenverbrauch komplett.einfach einen schnitt ausmessen,und halben strompreis in die betriebsausflugskasse,dann regen sich die nicht e fahrer auch nicht mehr auf.
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Intelligenz ist, wenn man unlogische Sachverhalte logisch einordnen kann
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Re: Knappe aber komplette Info zum Laden für Arbeitgeber?

Beitragvon Spürmeise » Mi 23. Okt 2013, 08:07

Deef hat geschrieben:
Steuerlich zu lösen geht das ganze als Geschenk unterhalb der 44€ Grenze.

Bekommen (einige) Deiner Kollegen mit Verbrenner einen monatlichen Tankgutschein? Falls ja, dürfte aus Gründen des deutschen Steuerrechts eine Liter-Grenze (z.B. 1 Tankfüllung) statt eines Betrags genannt sein.

Jedenfalls geht das nur monatlich, bei jährlich anfallenden Kosten (z.B. ÖPNV-Jahreskarte, Stromrechnung) müssten diese im Rechnungsmonat unter 44 € bleiben. Da das kaum geht, gibt es auch keine Steuerfreiheit. Diese steuerliche Bevorzugung gibt es nur für Verbrennerautos. Das ist man dem Standort Deutschland schuldig.
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Re: Knappe aber komplette Info zum Laden für Arbeitgeber?

Beitragvon eDEVIL » Mi 23. Okt 2013, 08:37

Mit 43 EUR pro Monat sollte man doch bei Strom eignetlich hin kommen, wenn die Strecke nicht all zu weit ist.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

.
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Re: Knappe aber komplette Info zum Laden für Arbeitgeber?

Beitragvon Efan » Mi 23. Okt 2013, 09:37

Man könnte doch auch argumentieren, daß es gar keinen geldwerten Vorteil gibt, ich zumindest lade zu 90% kostenlosen Strom an öffentlichen Ladestationen.

Und wenn es in der Nähe mindestens EINE öffentliche Ladestation gibt, die kostenlos ist, sehe ich nicht wirklich einen geldwerten Vorteil.
Seine Exzellenz Efan, Botschafter vom Leaf ;-) 12.09.2013

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Re: Knappe aber komplette Info zum Laden für Arbeitgeber?

Beitragvon mlie » Mi 23. Okt 2013, 09:49

Die Argumentationen mögen noch so schlüssig und einleuchtend sein, aber wenn das Finanzamt das grundsätzlich anders sieht, hast du erstmal ein Problem.
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