Kaufberatung Ladesäule oder Wallbox

Re: Kaufberatung Ladesäule oder Wallbox

Beitragvon Mittelhesse » Fr 3. Mär 2017, 09:44

seehotel23992 hat geschrieben:
1. Netzanschluss (inkl. Schachtung & Kabel) (durch Netzbetreiber E.DIS)
2. Zählersäule (inkl. Schachtung & Kabel) (durch Elektriker meiner Wahl)
3. Ladesäule(n) (inkl. Schachtung & Kabel) (durch Elektriker meiner Wahl)
4. Parkplatzmarkierung (durch Fa. meiner Wahl)


Sieht gut aus ;)
LG Stefan

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Re: Kaufberatung Ladesäule oder Wallbox

Beitragvon AndiH » Fr 3. Mär 2017, 11:00

seehotel23992 hat geschrieben:
Mir wurde gestern gesagt, für beide unserer Varianten brauchen wir auf jeden Fall eine "Zählersäule", stimmt das?


Wenn auf dem Parkplatz der Variante a.) die Leitungen tatsächlich zum Haus führen bzw. die Leitungen des Stromversogers sind, ja. Es entsteht dann ein neuer Abrechnungspunkt der einen Zähler des Netzbetreibers benötigt. Nur wenn du von deinem eigenen Zähler (Hausanschluß) abzweigst wäre kein weiterer Zähler notwendig.

Viel Erfolg

Andi
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Re: Kaufberatung Ladesäule oder Wallbox

Beitragvon HubertB » Fr 3. Mär 2017, 13:04

Für den Hinterkopf:
Wenn Du höhere Anschlussleistung beantragst steigen die Kosten an mehreren Fronten:
Für den Anschluss selbst wird ein Baukostenzuschuss verlangt sobald Du über den Standardwert gehst (bei mir 63A).
Über 63A wird Wandlermessung gemacht, damit wird die Zähleranschlusssäule größer und teurer.
Mit 63A kannst Du max. 2*22 kW ohne Lastmanagement realisieren.
Wenn Du 4*22 kW realisieren willst brauchst Du einen dickeren Anschluss oder Lastmanagement.
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Re: Kaufberatung Ladesäule oder Wallbox

Beitragvon seehotel23992 » Fr 3. Mär 2017, 13:57

Mittelhesse hat geschrieben:
Sieht gut aus ;)

Danke @Mittelhesse , das hört sich gut an zum Wochenende ;)

AndiH hat geschrieben:
seehotel23992 hat geschrieben:
"Zählersäule" bei beiden Varianten nötig?

Wenn auf dem Parkplatz der Variante a.) die Leitungen tatsächlich zum Haus führen bzw. die Leitungen des Stromversogers sind, ja. Es entsteht dann ein neuer Abrechnungspunkt der einen Zähler des Netzbetreibers benötigt. Nur wenn du von deinem eigenen Zähler (Hausanschluß) abzweigst wäre kein weiterer Zähler notwendig.


Danke @Andi. Das ist wichtig für uns, denn wenn eh in beiden Varianten (mind.) 1x Zählersäule + 1x Hausanschluss nötig sind, dann gehen wir auf Variante b) [= gegenüberliegende Straßenseite]. Bislang dachte ich, die wären in Variante a) nicht nötig. Mal sehen, wieviel Schachtungsmeter in dieser Variante [ b) ] nötig sind - da warte ich auf das Angebot des Hausanschlusses von E.DIS

HubertB hat geschrieben:
Wenn Du höhere Anschlussleistung beantragst steigen die Kosten an mehreren Fronten:
Für den Anschluss selbst wird ein Baukostenzuschuss verlangt sobald Du über den Standardwert gehst (bei mir 63A).
Über 63A wird Wandlermessung gemacht, damit wird die Zähleranschlusssäule größer und teurer.
Mit 63A kannst Du max. 2*22 kW ohne Lastmanagement realisieren.
Wenn Du 4*22 kW realisieren willst brauchst Du einen dickeren Anschluss oder Lastmanagement.


Danke @HubertB - das ist auch sehr wichtig für uns.

Eigentlich sind 2x22kw sicherlich ausreichend.

Aber: wenn Nachbar XY regelmäßig auf einem Ladeplatz parkt um zu laden, und nach Ladevorgang aber nicht umparkt, dann werden wir dem nicht hinterherrennen können = der wäre dann geblockt.
Wenn dann noch Gast YZ den 2. Ladeplatz genauso blockiert, weil er den ganzen Tag Fahrrad fährt, dann kommt der Dritte: z.B. ein Tesla-Fahrer, der nicht laden kann, obwohl er will = und dann unzufrieden ist.

Es ist also nicht ganz unrealistisch, lieber gleich auf z.B. "2x22kw" + "1x Tesla Destination Charger inkl. Typ2" zu gehen.
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Re: Kaufberatung Ladesäule oder Wallbox

Beitragvon HubertB » Fr 3. Mär 2017, 22:49

Ich würde einen 63A Anschluss und Lastmanagement vorsehen.
Das können dann auch mehr Anschlüsse sein, z.B. 4.
Schau doch mal ob das Angebot der Inselwerke nichts für euch ist.
marktplatz/gefoerderte-ladestation-fuer-dein-gewerbe-oder-deine-gemeinde-t22155.html
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Re: Kaufberatung Ladesäule oder Wallbox

Beitragvon ecopowerprofi » Sa 4. Mär 2017, 13:47

Mein Freund hat ein Hotel und dem habe ich zwei Wallboxe installiert.
http://www.goingelectric.de/stromtankst ... 152/11986/

Auf Grund der bisher gemachten Erfahrung vergiss die Abrechnerei. Die Erlöse würden die Grundkosten nicht wieder einspielen. Ihr könnt nicht mit einer hohen Nutzerfrequenz spekulieren, da ihr mit 8 km recht abseits von der Autobahn liegt. Mein Freund ist nur 500m von der Autobahn weg. Setze lieber auf freiwillige Spende für das Laden. Nach dem Durchlesen der Beiträge würde ich folgende Version empfehlen:
1 x 22 kW und 2 x 11 kW. Dabei ist drauf zu achten, dass der Anschluss für die Phase 1 (L1) bei den Boxen immer auf eine andere Phase liegt. Damit erreicht man, wenn alle drei Wallboxe mit nur einphasigen Lader belegt sind, dass die Last auf den drei Phasen des Netzes verteilt wird.
Wenn nähere Infos gewünscht werden, gerne eine PN.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
3x Renault ZOE, Stromtankstelle ecoLOAD 22kW mit Typ2 öffentlich und kostenlos 24/7
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Re: Kaufberatung Ladesäule oder Wallbox

Beitragvon ATh » Sa 4. Mär 2017, 20:06

Hallo,

erst einmal prima Idee (in der derzeitigen Ladewüste MV). Mich würdet Ihr damit als Hotelgast gewinnen können.

Würde auch keine Schnellader nehmen, Preis-Leistungsverhältnis zu schlecht. Was haltet Ihr davon ?:

http://www.ebay.de/itm/302212500819?_tr ... EBIDX%3AIT

(Sorry, weiß nicht ob Links erlaubt sind.)

Nicht wesentlich teurer als Wallbox und seine Firma scheint mehrere Projekte realisiert zu haben. An einer Säule in Bad Frankenhausen habe ich getankt, wird damit "ideal für Hotel".

ATh.
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Re: Kaufberatung Ladesäule oder Wallbox

Beitragvon seehotel23992 » Di 7. Mär 2017, 10:11

ecopowerprofi hat geschrieben:
Mein Freund hat ein Hotel und dem habe ich zwei Wallboxe installiert.
http://www.goingelectric.de/stromtankst ... 152/11986/

Auf Grund der bisher gemachten Erfahrung vergiss die Abrechnerei. Die Erlöse würden die Grundkosten nicht wieder einspielen. Ihr könnt nicht mit einer hohen Nutzerfrequenz spekulieren, da ihr mit 8 km recht abseits von der Autobahn liegt. Mein Freund ist nur 500m von der Autobahn weg. Setze lieber auf freiwillige Spende für das Laden. Nach dem Durchlesen der Beiträge würde ich folgende Version empfehlen:
1 x 22 kW und 2 x 11 kW. Dabei ist drauf zu achten, dass der Anschluss für die Phase 1 (L1) bei den Boxen immer auf eine andere Phase liegt. Damit erreicht man, wenn alle drei Wallboxe mit nur einphasigen Lader belegt sind, dass die Last auf den drei Phasen des Netzes verteilt wird.
Wenn nähere Infos gewünscht werden, gerne eine PN.


Abrechnerei: wir wollen damit kein Geld verdienen. Aber wenn die Ladesäule gefördert wird, dann müssen die 24/7/365 verfügbar sein. Ich möchte das Risiko nicht eingehen, da nachts Strom in unkontrollierbarer Menge zu verschenken...

Aber Danke für den konkreten Erfahrungsbericht!
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Re: Kaufberatung Ladesäule oder Wallbox

Beitragvon Taxi-Stromer » Di 7. Mär 2017, 11:16

Ich würde da einfach mal anfangen den Strom ohne Verrechnung abzugeben, eventuell mit Spendenhinweis an der Säule!

Sollte sich dann im Laufe der Zeit herausstellen daß da wirklich nennenswerte Beträge abfließen die höher sind als ein eventueller Verrechnungsaufwand, dann kann man ja immer noch auf Bezahlung umstellen.

Als ich vor über einem Jahr meine Drehstromsteckdose montiert und diese hier im Verzeichnis veröffentlicht habe, hatte ich auch Bedenken wegen übermäßigen Stromabgangs.

Seither hat noch kein einziger E-Mobilist wegen Strom bei mir nachgefragt.... :)
Seit 11.11.2015 Leaf Tekna 24 kWh (EZ 03/2015), bisher 79.000 gefahrene Kilometer, und
seit 14.08.2018 Leaf Acenta 30 kWh (EZ 07/2016), bisher 2.100 gefahrene Kilometer
In der Pipeline: Sono Sion.... 8-)
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Re: Kaufberatung Ladesäule oder Wallbox

Beitragvon ecopowerprofi » Di 7. Mär 2017, 15:09

seehotel23992 hat geschrieben:
da nachts Strom in unkontrollierbarer Menge zu verschenken..

Auch da hilft rechnen. Jeder der eine größere Menge laden will, steht auch längere Zeit an der Station. Um beim ZOE mit der großen Batterie den Akku mit 11 kW voll zu bekommen braucht man schon locker 4 Std. Bei anderen ist da nicht anderes. Der LEAF mit 30 kWh braucht da auch ca. 4 Std., denn der lädt nur mit max. 7,4 kW an der 22 kW Box. An der 11 kW Box braucht der schon 8 Std. Man könnte die 22 kW Wallbox nachts auch auf 11 kW drosseln oder da es sich ja um ein Hotel handelt gibt es bestimmt auch Nachtportier und der könnte da ein Auge drauf werfen, wenn er sein Rundgang macht. Man könnte auch eine netzwerkfähige Kamera (kosten weniger als 200€ und haben WLAN) installieren und das Bild auf den Computer in der Anmeldung legen.

Taxi-Stromer hat geschrieben:
Seither hat noch kein einziger E-Mobilist wegen Strom bei mir nachgefragt.... :)

Bei unsere Tankstelle schon und die ist 24/7/365 geöffnet. Aber es wird jedes mal eine Spende hinterlassen. Aber ich habe dort auch eine Kamera installiert und die hat vielleicht eine erzieherische Wirkung.

Ein Spruch lautet:
Versuch macht klug !!!

daher:
Taxi-Stromer hat geschrieben:
Ich würde da einfach mal anfangen den Strom ohne Verrechnung abzugeben, eventuell mit Spendenhinweis an der Säule!
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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