Hilfestellung für einen neuen offenen Ladepunkt gesucht

Hilfestellung für einen neuen offenen Ladepunkt gesucht

Beitragvon HubertB » Mi 13. Mai 2015, 00:55

Hallo zusammen,

passt vielleicht nicht ganz in die Rubrik, aber die anderen erschienen mir auch nicht richtig.
Sonst bitte verschieben.

Mein Solarteur ist gerade dabei einen neuen Ladepunkt in Erkelenz zu installieren (gute Lage, mitten in der Lücke, Autobahnnah A46).
Man fährt selbst 2x Zoe, die auch dort geladen werden sollen. Installiert sind wohl 2 Lolos von TheNewMotion, darüber sollen die Ladepunkte auch öffentlich nutzbar gemacht werden.
Das Problem für Durchreisende: Wegen der begrenzten Hausinstallation sind es nur 2x 11kW geworden.

Frage: Wäre es nicht möglich mit open evse ein Lastmanagement zu implementieren das sicherstellt das
1. immer genügend Saft für die Mieter bleibt
2. Die restliche Leistung optimal auf 2 Fahrzeuge verteilt, bzw. mehr Power gibt wenn nur eins lädt.

Es braucht möglicherweise nur etwas Starthilfe von jemandem der sich mit dem open evse auskennt.
Ich stelle nur den Kontakt her und trage die Lademöglichkeit hier ein, bei letzterem hätte natürlich ein Helfer den Vortritt :mrgreen:

Gruß

Hubert
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Re: Hilfestellung für einen neuen offenen Ladepunkt gesucht

Beitragvon rolandk » Mi 13. Mai 2015, 01:26

HubertB hat geschrieben:
Frage: Wäre es nicht möglich mit open evse ein Lastmanagement zu implementieren das sicherstellt das
1. immer genügend Saft für die Mieter bleibt
2. Die restliche Leistung optimal auf 2 Fahrzeuge verteilt, bzw. mehr Power gibt wenn nur eins lädt.

Es braucht möglicherweise nur etwas Starthilfe von jemandem der sich mit dem open evse auskennt.


Entweder OpenEVSE oder TNM. Beides zusammen klappt nicht. Mit Hilfe des Lastmanagements kann die OpenEVSE so geregelt werden, das sie nur maximal soviel Strom abgibt, wie maximal zur Verfügung steht. Dazu sind neben OpenEVSE auch Zähler (bevorzugt mit einem D0-Protokoll nicht S0!) und etwas Intelligenz in Form eines Rechners (z.B. Raspberry Pi [läuft bereits] oder auch Arduino [nicht getestet]) notwendig.

OpenEVSE übernimmt die gleiche Aufgabe wie eine TNM-Ladestation. Allerdings ohne irgendwelche Abrechnung, die bei den geringen Beträgen, um die es geht auch ziemlich sinnlos sind. Oder bezahlt hier jemand auf dem Wochenmarkt seine Kartoffeln mit der Kreditkarte?

Dafür kann OpenEVSE den Strom in weiten Bereichen von 6A-80A dem Fahrzeug ein- oder dreiphasig zur Verfügung stellen.

Die Original-US Platine sollte im Einsatz in Europa allerdings unbedingt angepasst werden und die US-Software (2.x) macht beim Zoe hin- und wieder Zicken.

Gruß
Roland

PS.: um OpenEVSE in DE kennen zu lernen empfehle ich das Crowdfundingprojekt oder einen der Workshops zum Thema Ladebox hier im Forum. Außerdem gibt es hier links unter meinem Namen/Avatar einen Button mit "www". Da mal anklicken und sich umschauen.
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Re: Hilfestellung für einen neuen offenen Ladepunkt gesucht

Beitragvon TeeKay » Mi 13. Mai 2015, 08:41

Warum haben sie nicht 2 Lolo Smart genommen? Die haben Lastmanagement integriert und können 22kW abgeben, wenn an der anderen Seite keiner lädt...
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Re: Hilfestellung für einen neuen offenen Ladepunkt gesucht

Beitragvon rolandk » Mi 13. Mai 2015, 09:21

TeeKay hat geschrieben:
Die haben Lastmanagement integriert und können 22kW abgeben, wenn an der anderen Seite keiner lädt...


Darf man das wirklich Lastmanagement nennen? :-) Nun gut, das ist auf jeden Fall besser als nur 11kW. Erinnert mich an den Triplelader in Altenmarkt in Österreich. Super Lage, Super Idee, Du kannst nur hoffen, das da kein anderes Fahrzeug lädt, dann bekommst Du nichts, auch wenn dort nur die Ausgleichsladung stattfindet. Es scheint auf dem Markt kein kommerzielles System zu geben, das individuell die zur Verfügung stehende Strommenge verteilt. D.h. z.B. an einem 32A Anschluß: der Eine benötigt nach der Powerladung nur noch 9A, dann könnte man dem Anderen schon mal 23A anbieten. So muß er halt warten, bis der Erste die Ladung beendet. Und der sitzt währenddessen im Restaurant und bekommt gerade die Vorspeise, weil bei einem Triplelader bereits nach der Bestellung die gelieferte Strommenge merklich heruntergeht (ja, ich weiß, bei 32A sieht es noch ein klein wenig anders aus.... aber andererseits kommt nicht Jeder mit 3% SOC an).

gruss
Roland
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Re: Hilfestellung für einen neuen offenen Ladepunkt gesucht

Beitragvon HubertB » Mi 13. Mai 2015, 10:03

Erst mal danke für das Feedback!

Warum und wieso was genau gemacht wurde kann ich noch nicht beantworten.
Meine Informationen beruhen auf einem kurzen Telefonat und einer Mail. Ich wurde quasi zum laden eingeladen und habe sofort vorgeschlagen den Ladehalt hier zu registrieren. Dazu habe ich auch die Einwilligung bekommen.
Goingelectric war dort nicht bekannt. Das sind zwar alte Hasen in Sachen erneuerbare Energien, und auch sehr engagiert, aber wohl noch nicht lange elektrisch mobil, und zu beschäftigt um sich in Internetforen zu tummeln 8-)

Ich werde Rolands Webseite mal zur Lektüre empfehlen. Wäre das ok wenn bei Fragen mal jemand persönlichen Kontakt sucht?
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Re: Hilfestellung für einen neuen offenen Ladepunkt gesucht

Beitragvon rolandk » Mi 13. Mai 2015, 10:08

HubertB hat geschrieben:
Wäre das ok wenn bei Fragen mal jemand persönlichen Kontakt sucht?


Ja, latürnich....

E-Mail Adresse ist dafür gemacht.... oder hier per PN.

Gruß
Roland
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Re: Hilfestellung für einen neuen offenen Ladepunkt gesucht

Beitragvon TeeKay » Mi 13. Mai 2015, 10:09

rolandk hat geschrieben:
Darf man das wirklich Lastmanagement nennen? :-)

Das war eine verkürzte Darstellung der Features. So wie mir TNM das Lastmanagement erklärte, ist es echtes Lastmanagement. Die bei uns in der Tiefgarage maximal geplanten 20 Boxen an einem 100A-Anschluss seien kein Problem und die würden sich so absprechen, dass jeder maximal schnell, insgesamt aber nur mit 69kW geladen wird.
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