Haussicherungen in Mehrfamilienhaus

Re: Haussicherungen in Mehrfamilienhaus

Beitragvon ecopowerprofi » So 20. Aug 2017, 22:36

quasimodo hat geschrieben:
Die Hausanschlussleitung hat einen Durchmesser von zirka 3,5-4cm, ich vermute also, dass es ein 4x35mm²-Zuleitungskabel ist.

Bei 9 WE verlegen die min. 3 x 95²/50². Die Absicherung im HAK dürfte 125A betragen. Lass den Elektriker mal nachsehen und schauen ob ich Recht habe. Wenn das kabel einen Durchmesser von 35mm hat, dann beträgt der Querschnitt incl. Isolierung ca. 950mm². Der Aussenmantel hat ca. 2 bis 3 mm Dicke. Verbleiben noch ca. 660mm². Das muss min. 95² sein wenn nicht gar 120².

quasimodo hat geschrieben:
Trotz allem gehe ich stark davon aus, dass irgendwo nochmal 3x16A abgezweigt werden können.

Da kannst Du stark von ausgehen. Ich kenn das nur, dass da wo bei Dir die 25A sitzen, 50A gesetzt werden.
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Re: Haussicherungen in Mehrfamilienhaus

Beitragvon quasimodo » So 20. Aug 2017, 22:58

ecopowerprofi hat geschrieben:
quasimodo hat geschrieben:
Die Hausanschlussleitung hat einen Durchmesser von zirka 3,5-4cm, ich vermute also, dass es ein 4x35mm²-Zuleitungskabel ist.

Bei 9 WE verlegen die min. 3 x 95²/50². Die Absicherung im HAK dürfte 125A betragen. Lass den Elektriker mal nachsehen und schauen ob ich Recht habe. Wenn das kabel einen Durchmesser von 35mm hat, dann beträgt der Querschnitt incl. Isolierung ca. 950mm². Der Aussenmantel hat ca. 2 bis 3 mm Dicke. Verbleiben noch ca. 660mm². Das muss min. 95² sein wenn nicht gar 120².

quasimodo hat geschrieben:
Trotz allem gehe ich stark davon aus, dass irgendwo nochmal 3x16A abgezweigt werden können.

Da kannst Du stark von ausgehen. Ich kenn das nur, dass da wo bei Dir die 25A sitzen, 50A gesetzt werden.


Haste natürlich recht, bin in der Tabelle mit den Außendurchmessern in der Zeile verrutscht.

4x120 wäre natürlich optimal. Dann sollten problemlos 32A möglich sein. Besten Dank! :geek:

Ausgehend vom Wiki-Eintrag über Kabelquerschnitte und in Anbetracht etwaiger Leitungsverluste plane ich erstmal mit einem NYY 5x6mm²-Kabel. Es sind zirka 10-12 Meter vom Hausanschlussverteiler zum Unterverteiler mit FI und LS zurückzulegen und von dort noch einmal zirka 10-12 Meter an der Außenwand. Die Verluste sollten im Vergleich zum nächstdickeren Kabel und entsprechend höheren Kosten noch vertretbar sein.
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Re: Haussicherungen in Mehrfamilienhaus

Beitragvon kub0815 » So 20. Aug 2017, 23:05

quasimodo hat geschrieben:

4x120 wäre natürlich optimal. Dann sollten problemlos 32A möglich sein. Besten Dank! :geek:


Möglich ja ob sie dir die 22kw Wallbox erlauben was anderes...
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Re: Haussicherungen in Mehrfamilienhaus

Beitragvon quasimodo » So 20. Aug 2017, 23:10

kub0815 hat geschrieben:
quasimodo hat geschrieben:

4x120 wäre natürlich optimal. Dann sollten problemlos 32A möglich sein. Besten Dank! :geek:


Möglich ja ob sie dir die 22kw Wallbox erlauben was anderes...


Inwiefern?

Der Netzbetreiber teilte mir mit, Ladepunkte seien nicht genehmigungspflichtig, hier zähle nur das, was der Hausanschluss her gebe. Der Vermieter hat ebenfalls schriftliches Einverständnis erklärt. Sofern der Elektriker nun kein Veto einlegt, könnten m.E. bis zu 32A abgezweigt werden.
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Re: Haussicherungen in Mehrfamilienhaus

Beitragvon kub0815 » So 20. Aug 2017, 23:52

quasimodo hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben:
quasimodo hat geschrieben:

4x120 wäre natürlich optimal. Dann sollten problemlos 32A möglich sein. Besten Dank! :geek:


Möglich ja ob sie dir die 22kw Wallbox erlauben was anderes...


Inwiefern?

Der Netzbetreiber teilte mir mit, Ladepunkte seien nicht genehmigungspflichtig, hier zähle nur das, was der Hausanschluss her gebe. Der Vermieter hat ebenfalls schriftliches Einverständnis erklärt. Sofern der Elektriker nun kein Veto einlegt, könnten m.E. bis zu 32A abgezweigt werden.


Wenn man einem eine 22kw Box erlaubt muss man es jedem Aus diesem Haus erlauben. Und dann kann es u.u eng werden. Aber wenn du keine fragst...oder du nicht durch Gemeineigentum keuzt geht es ja. Mit eine 11kw Box bekommt du auch jedes Auto über Nacht voll.
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Re: Haussicherungen in Mehrfamilienhaus

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 21. Aug 2017, 03:38

kub0815 hat geschrieben:
Wenn man einem eine 22kw Box erlaubt muss man es jedem Aus diesem Haus erlauben. Und dann kann es u.u eng werden.

Da wird nix eng. Nach ca. einer Stunde ist an 22 kW das Auto mit einem 40 kWh Akku voll, denn man fährt im Alltagsbetrieb den Akku ja nicht komplett leer. Auch werden nie, ich betone nie, alle ggf. mal vorhanden Autos gleichzeitig geladen. Man benötigt im Mittel ca. 3000 kWh pro Auto und Jahr. Das sind ca. 150 Ladevorgänge pro Jahr und damit weniger als jeden 2ten Tag. Wenn alle mit 22 kW Laden würden, müsste pro Tag weniger als 4 mal 1 Std. reichen um alle voll zu bekommen. Die könnten alle gleichzeitig mit 22 kW laden ohne den Anschluss zu überlasten. Das kann frühesten dann vorkommen, wenn wir nur noch Elektro-Fahrzeuge haben. Aber auch dann wird es nicht vorkommen und wenn überhaupt erst in mehrere Jahrzehnte.

kub0815 hat geschrieben:
Aber wenn du keine fragst...oder du nicht durch Gemeineigentum keuzt geht es ja.

Er hat doch schon gefragt und hat die Erlaubnis.

kub0815 hat geschrieben:
Mit eine 11kw Box bekommt du auch jedes Auto über Nacht voll.

Wohl wahr aber siehe vor. Auch bei 11 kW anstatt 22 kW ändert sich im Grundsatz nix.
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Re: Haussicherungen in Mehrfamilienhaus

Beitragvon kub0815 » Mo 21. Aug 2017, 07:43

Gehört dem Vermieter das ganze Haus oder nur die Wohnung?
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Re: Haussicherungen in Mehrfamilienhaus

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 21. Aug 2017, 08:16

kub0815 hat geschrieben:
Gehört dem Vermieter das ganze Haus oder nur die Wohnung?

Das interessiert ihn doch nicht mehr, da er die Erlaubnis schriftlich von seinem Vermieter hat. Er kann machen. Wenn noch irgend was ist, muss der Vermieter sich drum kümmern.
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Re: Haussicherungen in Mehrfamilienhaus

Beitragvon kub0815 » Mo 21. Aug 2017, 09:00

Ich glaube nicht daß es so einfach ist wenn es mehrere Besitzer gibt. Wenn dem Vermieter alles gehört okay wenn nicht reicht es nicht wenn es der Vermieter erlaubt.
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Re: Haussicherungen in Mehrfamilienhaus

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 21. Aug 2017, 10:17

Sein Ansprech- und Vertragspartner ist sein Vermieter und sonst Niemand.
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