Hausinstallation reicht nicht mehr für zweite Ladestation

Re: Hausinstallation reicht nicht mehr für zweite Ladestatio

Beitragvon AndiH » Do 2. Nov 2017, 13:22

Flitzi hat geschrieben:
Ja so um die 5 mal im Jahr. Wenn ich einen dringenden Termin habe, das zweite Auto auch dringend gebraucht wird (wir haben Kinder) usw.


Also für 5 mal im Jahr würde ich den nächsten DC Schnelllader anfahren, da hast du dann beim i3 40kW Ladeleistung anstatt 11kW zuhause. Das geht schneller und ist ganz sicher günstiger als den Anschluss umrüsten.

Gruß

Andi
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Re: Hausinstallation reicht nicht mehr für zweite Ladestatio

Beitragvon Tho » Do 2. Nov 2017, 13:28

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Re: Hausinstallation reicht nicht mehr für zweite Ladestatio

Beitragvon Flitzi » Do 2. Nov 2017, 17:39

Wahrscheinlich wundern sich hier viele über die hohe Peakleistung, aber ein großer Haushalt mit zwei WM, Trockner usw. und wenn dann noch der Herd an ist und sich die Pelletheizung einschaltet…, dann kommt schon ganz schön was zusammen auch wenn alles A+++ Geräte sind.

Ich bin mittlerweile nach ein paar Gesprächen zu dem Schluss gekommen, wenn ich das Projekt realisiere dann werde ich einen zweiten Hausanschluss für die zweite Ladestation installieren lassen. Von der Panzersicherung ein zweites Kabel und eine neue Vorsicherung und ein zweiter Zähler. Ein Lastmanagement möchte ich jetzt nicht installieren, da die bereits vorhandene Ladestation eine Mennekes Amtron ist und die mit der Überschussladungsteuerung zusammen mit dem SMA Home Manger hoffentlich im nächsten Frühjahr (momentan bringt PV ja nicht viel) gute Dienste leisten wird.

Nichts desto trotz, wenn ich mir meine Nachbarschaft so anschaue, dann wird die großflächige Umstellung auf E-Autos eine größere Sache. Zwei Autos sind in den Haushalten meistens Standard und dann wird jeder an die Grenze kommen. Vor allem wenn man auf dem Land wohnt und die nächste CCS Station 20 km weit weg ist.
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Re: Hausinstallation reicht nicht mehr für zweite Ladestatio

Beitragvon PowerTower » Do 2. Nov 2017, 18:40

Den meisten Leuten ist aber zu Hause mit 3,7 kW über Nacht ausreichend geholfen. Wenn jeder nach 22 kW giert, wird es halt nichts. Das ist aber auch nur dann notwendig, wenn man vor hat mehr als 200 km täglich zu fahren und dabei zwischendurch nicht laden kann. Insofern kann man an der Stelle auch deinem Elektriker keinen Vorwurf machen. Damals konnte und musste man davon ausgehen, dass E-Autos mit der Leistung einer Schukodose zufrieden sind. Und selbst das funktioniert heute bei manchem E-Auto Fahrer problemlos im Alltag.
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Re: Hausinstallation reicht nicht mehr für zweite Ladestatio

Beitragvon iOnier » Do 2. Nov 2017, 18:58

Gerade auf dem Land, wo beide Partner ein Auto brauchen wird mindestens eines fast nur für Kurztrecke gebraucht - es reicht das zweite Auto für gelegentliche Langstrecke vorzuhalten. Ja, ich weiß, es gibt auch andere Lebenssituationen - die sind aber eher nicht die Regel.

Wenn alle ihre Bedarfslage korrekt analysieren und ihre Ladeinfrastruktur auf das beschränken würden, was wirklich benötigt wird, dann müssten die Netze das mitmachen ... tja, wenn ... aber wenn alle für jede Eventualität maximale Ladeleistung installieren (die dann nachher immer genutzt wird, weil ständiges Umschalten ja zu unbequem ist), dann geht das natürlich in die Hose.
Gruß
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Re: Hausinstallation reicht nicht mehr für zweite Ladestatio

Beitragvon gekfsns » Do 2. Nov 2017, 19:15

An meiner einfachen roten 16A CEE kann ich theoretisch pro Nacht (12h) realistische 1100km Fahrkilometer nachladen, auf 2 Fahrzeuge aufgeteilt sind das immer noch 550km / Fahrzeug. Ich denke, für den normalen Privat-Haushalt, der nicht laufend dringende Kundentermine hat, sollte das dicke jetzt schon reichen sobald es vermehrt >44kWh Akkus gibt mit denen man die 12h Ladezeit über Nacht auch wirklich komplett nutzen kann.
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Re: Hausinstallation reicht nicht mehr für zweite Ladestatio

Beitragvon phonehoppy » Do 2. Nov 2017, 19:53

Mich wundert, dass der Hausanschluss vor 13 Jahren so schwach ausgelegt wurde. Ich wohne in einem Reihenhaus, das ist schon 19 Jahre alt und Niedrigenergie-Standard. Trotzdem wurde der Hausanschluss damals ohne besondere Anforderung schon mit 3x80A abgesichert, so wie auch allen anderen Häuser dieser Hausreihe... Woher kommt es denn, dass das so unterschiedlich sein kann, wie neue Häuser ans Stromnetz angeschlossen werden?
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Re: Hausinstallation reicht nicht mehr für zweite Ladestatio

Beitragvon eDEVIL » Do 2. Nov 2017, 20:02

Flitzi hat geschrieben:
Ich bin mittlerweile nach ein paar Gesprächen zu dem Schluss gekommen, wenn ich das Projekt realisiere dann werde ich einen zweiten Hausanschluss für die zweite Ladestation installieren lassen. Von der Panzersicherung ein zweites Kabel und eine neue Vorsicherung und ein zweiter Zähler.

Das wäre aber kein Zweiter Hausanschluss, sodnern einfach eine zweite Hautverteilung am Vorhandenen HAK mit extra zähler.

Da sollte es doch günstiegr sein, den VOrhandenen entsprechen aufzustocken. Der Zähelrschrank, zweite Zähelr etc. sind doch
schon erhebliche kosten
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Re: Hausinstallation reicht nicht mehr für zweite Ladestatio

Beitragvon kub0815 » Do 2. Nov 2017, 20:08

Ich denke auch das ein Austausch der Sicherung auf 50a reichen sollte.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.7l/100km, nächste Projekte Batteriespeicher
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Re: Hausinstallation reicht nicht mehr für zweite Ladestatio

Beitragvon E-Pinger » Do 2. Nov 2017, 20:30

phonehoppy hat geschrieben:
Mich wundert, dass der Hausanschluss vor 13 Jahren so schwach ausgelegt wurde.

Kann auch an den damaligen Bauvorschriften liegen. Ein städtischer Angestellter hat mir vor kurzem erzählt, dass es in unserer Kreisstadt einige Wohngebiete gibt, die auch ohne E-Autos schon hart an der Grenze sind. Die Wohngebiete wurden schon mehrmals erweitert, hängen aber immer noch am alten Netz des ersten Bauabschnittes. Der wurde damals nicht für so eine massive Erweiterung ausgelegt. Geändert werden kann das erst mit der nächsten Straßensanierung.
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