Hausinstallation als Vorsorge

Re: Hausinstallation als Vorsorge

Beitragvon ecopowerprofi » Di 9. Mai 2017, 06:27

kub0815 hat geschrieben:
Damit kannst du zwei 11kw Boxen bauen aber keine mit 22kw

Doch, siehe vor.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Hausinstallation als Vorsorge

Beitragvon Nichtraucher » Di 9. Mai 2017, 06:35

ecopowerprofi hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben:
Damit kannst du zwei 11kw Boxen bauen aber keine mit 22kw

Doch, siehe vor.


In der Theorie magst Du recht haben.
Praktisch hast Du mit zwei Kabeln parallel auch mehr anzuklemmen und zu verdrahten.
Und dabei gibt es natürlicherweise mehr Fehlermöglichkeiten (in der Theorie natürlich nur, denn in der Praxis ist ja immer alles optimal angeklemmt. Und wenn doch mal nicht, fliesst plötzlich über das eine Kabel mehr Strom als über das andere.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Elektriker das mit den parallelen Kabeln macht (ein Praktiker).

Wenn es wirklich mehr Flexibilität braucht, leg halt gleich ein zusätzliches Kabel rein.
Den Strom, den es für einen Verbraucher braucht, würde ich immer über ein Kabel zuführen.
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Re: Hausinstallation als Vorsorge

Beitragvon ecopowerprofi » Di 9. Mai 2017, 06:48

Ich hab mal für unsere Sparkasse den Erweiterungsbau gemacht. Dort haben wir für die Klima-Anlage 2 x 3x70/35² anstatt 3x150/70² verlegt. Höhere Belastbarkeit, bessere Verlegbarkeit und auch preiswerter. Ist auch in der Industrie Gang und Gäbe. Wenn man nur 10 bis 15m braucht, kann man anstatt 6² als Zuschnitt besser 2,5² nehmen, eine ganze Rolle kaufen und parallel verlegen. Den Rest kann man für andere Zwecke aufheben.
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Re: Hausinstallation als Vorsorge

Beitragvon kub0815 » Di 9. Mai 2017, 18:42

ecopowerprofi hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben:
Damit kannst du zwei 11kw Boxen bauen aber keine mit 22kw

Doch, siehe vor.

Und wie sicherst du das ab? Mit 2 * 16A Automaten?
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Re: Hausinstallation als Vorsorge

Beitragvon Grejazi » Di 9. Mai 2017, 20:39

ecopowerprofi hat geschrieben:
Ich hab mal für unsere Sparkasse den Erweiterungsbau gemacht. Dort haben wir für die Klima-Anlage 2 x 3x70/35² anstatt 3x150/70² verlegt. Höhere Belastbarkeit, bessere Verlegbarkeit und auch preiswerter. Ist auch in der Industrie Gang und Gäbe. Wenn man nur 10 bis 15m braucht, kann man anstatt 6² als Zuschnitt besser 2,5² nehmen, eine ganze Rolle kaufen und parallel verlegen. Den Rest kann man für andere Zwecke aufheben.


Dass diese Art der Verlegung in der Industrie "normal" sein soll ist eine vollkommen falsche Aussage und im Haushaltsbereich unter keinen Umständen zu empfehlen, geschweige denn zulässig.

Die Anwendungsfälle in der Industrie unterliegen ganz anderen Vorgaben und sind auch nur in besonderen Fällen zulässig.
> Energieverteilung mit Diff.- und Dist Schutz Einrichtungen.
> In Einzelfällen, wenn eine 24/7 Betreuung durch Fachpersonal mit festgelegten Reaktionszeiten gewährleistet ist.
> Eine kontinuierliche Überprüfung der Anlagen gewährleistet ist.

So eine Verlegeweise für den Privatbereich - am besten noch in Eigenregie - zu empfehlen ist schon mehr als grob fahrlässig.
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Re: Hausinstallation als Vorsorge

Beitragvon vorsommer » Di 9. Mai 2017, 20:52

Nochmals vielen Dank für Eure Meinungen!

Also macht man alle glücklich wenn man:
5x6mm2 (Ladestation) & LAN-Kabel (Ladesation der Zukunft ;-) & 5x1,5mm2 (zusätzliche Versorgung, Schuko)
verlegt - soweit ok?
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Re: Hausinstallation als Vorsorge

Beitragvon flieger_flo » Mi 10. Mai 2017, 10:09

Damit fährst Du vermutlich genau richtig.
Dickere Leitungen haben halt immer den Vorteil, dass Du weniger Ladeverluste hast, was sich sehr schnell rechnen kann, denn die sind nicht unerheblich. Ich würde da immer gleich eine Nummer dicker legen (hab ich auch so vorgesehen bei mir, Mehrkosten waren dann irgendwas um die 30 Euro).
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